Bundestagswahl 2021

  • Guten Tag

    Wenn das so weitergeht wirst du noch ganz andere soziale Unruhen haben und dann wird deine immer und immer wieder herbeigeredete Klimakatastrophe das kleinste Problem werden ….

    Sogar dir auf deinem Baum muss doch auffallen, dass hier was gewaltig verkehrt läuft …. Ich dachte Worte wie Enteignung , sozialer Unwohlstand etc. muss ich nie mehr hören und siehe da: mehr denn je …. Aber klar , was interessiert den sehr verdienenden grünen wohlständler die Eltern vom a.-d. , die ein Leben lang dafür gearbeitet und gespart haben …. Ein Drama

    Und das Ganze wird nicht von der AFD und den Schwarzen herbeigeredet …. Das kommt aus der Mitte und msn muss hoffen, dass es da ruhig bleibt

  • Und du glaubst ernsthaft die Preise fast egal für was kommen hierzulande nochmal wirklich auf das Niveau vor diesem ganzen Irrsinn in immer mehr Bereichen?


    Und dann bist irgendwann doch aufgewacht.

    Wenn du dir die dürrebedingten Ernteausfälle der letzten Jahre ansiehst, dann werden Lebensmittelpreise natürlich weiter steigen.

    Was meinst was Gemüse mal kosten wird, wenn im spanischen Almeria das Wasser knapp wird.

    In Italien gab es zuletzt auch große Ernteausfälle und auch in Deutschland sind wir Jahr für Jahr mehr von Dürren geplagt.

    Und was sinkende Preise betrifft, die Butter im Kaufland kostet jetzt wieder dauerhaft 1,49€, obwohl die Preise zuletzt bis über 2€ gestiegen sind.

  • Wenn du dir die dürrebedingten Ernteausfälle der letzten Jahre ansiehst, dann werden Lebensmittelpreise natürlich weiter steigen.

    Was meinst was Gemüse mal kosten wird, wenn im spanischen Almeria das Wasser knapp wird.

    In Italien gab es zuletzt auch große Ernteausfälle und auch in Deutschland sind wir Jahr für Jahr mehr von Dürren geplagt.

    Und was sinkende Preise betrifft, die Butter im Kaufland kostet jetzt wieder dauerhaft 1,49€, obwohl die Preise zuletzt bis über 2€ gestiegen sind.

    Ich meinte damit bei weitem nicht "nur" Lebensmittel - genau deswegen "fast egal für was".

  • Vorbildlich!

    Guten Tag

    Vllt wäre ein Rechenkurs besser , dann würde man sich nicht um eine Milliarde mehr kosten bei den LNG Terminals verrechnen …. Das Geld könnte man gut zur Förderung energetischer Maßnahmen gebrauchen …. Eine Milliarde :hammer: :hammer:

    Da war der Scheuer ja ein Waisenknabe 😉 und der BER ein Schnäppchen

  • Wenn das so weitergeht wirst du noch ganz andere soziale Unruhen haben und dann wird deine immer und immer wieder herbeigeredete Klimakatastrophe das kleinste Problem werden ….

    Das ist m.M.n. nicht richtig.

    Die Veränderungen, die der Klimawandel mitsich bringt, werden eine weit größere Auswirkung haben, auf hinsichtlich sozialer Ängste, dagegen sind die Ängste um Heizungsbau und Haussanierung Pillepalle.

    Was meinst du wie die Menschen reagieren, wenn Dürren immer größer und vorallem dauerhaft bleiben. Wenn große Flüsse auch in Deutschland austrocknen, weil aus den Alpen kein Schmelzwasser mehr fließt. Was passiert, wenn die Stauseen leer sind und ganze Städte keine Trinkwasserversorgung mehr haben.

    Oder wenn die Küstengebiete mal unbewohnbar werden, weil der Meeresspiegel steigt.

    Diese Probleme, vor denen die Menschen hier stehen werden, sind gewaltig.

  • Guten Tag

    Vllt wäre ein Rechenkurs besser , dann würde man sich nicht um eine Milliarde mehr kosten bei den LNG Terminals verrechnen …. Das Geld könnte man gut zur Förderung energetischer Maßnahmen gebrauchen …. Eine Milliarde :hammer: :hammer:

    Da war der Scheuer ja ein Waisenknabe 😉 und der BER ein Schnäppchen

    Das liegt nur an der Inflation

  • Guten Tag

    Wenn das so weitergeht wirst du noch ganz andere soziale Unruhen haben und dann wird deine immer und immer wieder herbeigeredete Klimakatastrophe das kleinste Problem werden ….

    Sogar dir auf deinem Baum muss doch auffallen, dass hier was gewaltig verkehrt läuft …. Ich dachte Worte wie Enteignung , sozialer Unwohlstand etc. muss ich nie mehr hören und siehe da: mehr denn je …. Aber klar , was interessiert den sehr verdienenden grünen wohlständler die Eltern vom a.-d. , die ein Leben lang dafür gearbeitet und gespart haben …. Ein Drama

    Und das Ganze wird nicht von der AFD und den Schwarzen herbeigeredet …. Das kommt aus der Mitte und msn muss hoffen, dass es da ruhig bleibt

    Ich sehe auch was verkehrt läuft. Jeder denkt, er kann weiterhin CO2 emittieren, wie er es gewohnt ist - bis er selbst Tod ist und es ihm nicht mehr betrifft. Das Problem können die nächsten Generationen selbst anpacken. Wir hinterlassen aber wenigstens nicht zu viele Schulden. Viel Spaß mit dem Rest. Das läuft gerade und das wundert mich bei der deutschen Altersstruktur auch nicht.

    Enteignet wird niemand. Es nimmt dir niemand etwas weg. Aber du musst als Eigentümer dafür sorgen, dass du nur das emittierst, was dir zusteht. So wie du das als Besitzer eines produzierenden Unternehmens auch tun musst.

    Das sind wir als Bürger nicht gewohnt, da wir mit hinreichend Geld emittieren können, was, wann und so viel wir wollen. Sei es über Konsum, Reisen, Bauen usw. Das ändert sich jetzt, da Emissionen teuer werden. Du musst dir also leisten können, zu emittieren.

    Das ist der Markt, nach dem immer gerufen wird. Und der Markt kennt keine soziale Gnade!

    Vielleicht überdenken bei diesen Szenarien noch mal ihre Sicht vom schlanken Staat und Staatsschulden.

    Und ja: bei fortschreitender Klimakatastrophe werden Staatsformen wie faschistische Autokratien immer wahrscheinlicher. Umso wichtiger ist es die Umgestaltung unserer Gesellschaft in eine klimaneutrale Zukunft vernünftig zu moderieren und unterstützen. Da sich die gesamte Diskussion nur um Kosten dreht, wird das nicht funktionieren. Niemand will viel Geld ausgeben (müssen). Noch viel weniger, wenn er wenig hat. Das 'gesparte' Geld bringt uns aber auch nicht zum Ziel und einen Erhalt des Status quo wird es ohnehin nicht geben.

    Alle Beschreibungen einer Welt mit beispielsweise +2°C werden aber als Panikmache oder apokalyptisch abgetan. Wie will man Menschen aber begreiflich machen, wozu das ganze Tatütata notwendig ist, wenn sie es dann doch nicht hören wollen?

    Unterm Strich ist die Zeit des derzeitigen und zurückliegenden unendlichen Überfluss aber ohnehin vorbei. Das liegt einfach in der Natur der planetaren Grenzen, die wir über Jahrzehnte gekonnt ignoriert haben.


    Guten Tag

    Vllt wäre ein Rechenkurs besser , dann würde man sich nicht um eine Milliarde mehr kosten bei den LNG Terminals verrechnen …. Das Geld könnte man gut zur Förderung energetischer Maßnahmen gebrauchen …. Eine Milliarde :hammer: :hammer:

    Da war der Scheuer ja ein Waisenknabe 😉 und der BER ein Schnäppchen

    Vielleicht hast du noch in Erinnerung, dass ich die LNG- Terminals als zukünftige Stranded Assets bezeichnet habe? Zu viele und überdimensioniert?

    Jeder investierte Euro darin ist ein schlechter Euro.

    Einmal editiert, zuletzt von trekronor (15. März 2023 um 12:51) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von trekronor mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Naja, ich würde nicht sagen, das trekronor eine Klimakatastrophe herbei redet, die ist schon real, das sehe ich durchaus.

    Aber es wird in D keine Enteignungen geben, rein historisch schon wäre das ein zu heißes Eisen. Viel mehr könnte ich mir noch vorstellen, wenn alles mal durch ist, dass die Erben der Häuser energetisch sanieren müssen. Aber auch diese nur, wenn sie max. X Jahre alt sind.

    Mich ärgert viel mehr, dass man immer die "Kleinen" fängt und die "Großen" laufen lässt. Ja, in der Masse machen tatsächlich unser aller Nicht-Maßnahmen einen großen Teil aus.

    Aber keiner redet von den Umweltsünden, die durch Schiffstransporte entstehen. Die dadurch entstehen, dass ich bereits vor der Spargelzeit Spargel aus PERU in den Supermärkten liegen habe. Dass ich zu jeder Jahreszeit jede Südfrucht erhalte, die mein Herz begehrt. Dass wir Dinge importieren, die wir bei uns selbst anbauen können. Dass wir alles zu jeder Jahreszeit haben müssen (ich bin da anders groß geworden, es gab einfach alles zu seiner Zeit, aber nie 12 Monate im Jahr, 365 Tage).

    Fliegen muss für den "Kleinen" teuer sein, der "Große" schmunzelt darüber.

    Wir haben unsere Autos auf Katalysator umgerüstet, wir haben einfachverglaste Fenster ausgetauscht, wir haben unseren Dachboden gedämmt (was übrigens gesetzlich vorgeschrieben wurde, aber keiner kontrolliert es, kenne etliche Dachböden ohne Dämmung), wir trennen Müll, sehr viele tun im eigenen Interesse schon, was sie sich finanziell leisten können, aber man hat immer das Gefühl, wir hätten all die Jahre nichts getan. Das ist es, was mir persönlich sauer aufstößt.

  • Mich ärgert viel mehr, dass man immer die "Kleinen" fängt und die "Großen" laufen lässt. Ja, in der Masse machen tatsächlich unser aller Nicht-Maßnahmen einen großen Teil aus.

    Aber keiner redet von den Umweltsünden, die durch Schiffstransporte entstehen. Die dadurch entstehen, dass ich bereits vor der Spargelzeit Spargel aus PERU in den Supermärkten liegen habe. Dass ich zu jeder Jahreszeit jede Südfrucht erhalte, die mein Herz begehrt. Dass wir Dinge importieren, die wir bei uns selbst anbauen können. Dass wir alles zu jeder Jahreszeit haben müssen (ich bin da anders groß geworden, es gab einfach alles zu seiner Zeit, aber nie 12 Monate im Jahr, 365 Tage).

    Fliegen muss für den "Kleinen" teuer sein, der "Große" schmunzelt darüber.

    Wir haben unsere Autos auf Katalysator umgerüstet, wir haben einfachverglaste Fenster ausgetauscht, wir haben unseren Dachboden gedämmt (was übrigens gesetzlich vorgeschrieben wurde, aber keiner kontrolliert es, kenne etliche Dachböden ohne Dämmung), wir trennen Müll, sehr viele tun im eigenen Interesse schon, was sie sich finanziell leisten können, aber man hat immer das Gefühl, wir hätten all die Jahre nichts getan. Das ist es, was mir persönlich sauer aufstößt.

    Ich stimme dir komplett zu. Natürlich trifft es die kleinen Leute und das ist unfair. Aber auch das ist gesellschaftlicher Kompromiss/Konsens. Wenn eine FDP in der aktuellen Regierung 11 % dafür bekommen hat, den Reichtum reicher Menschen zu verteidigen, dann ist das so. Solange höhere Erbschafts-, Vermögens- oder Spitzensteuern verteufelt werden, werden kleinere Einkommen weiterhin verhältnismäßig hoch belastet.

    Das kursiv markierte lasse ich mal aus, da es die 36% Emissionen im Gebäudesektor kein bisschen senken würde. Irgendwer muss die Dinge ja aber auch kaufen wollen, sonst würden die Dinge im Supermarkt nicht angeboten und verkauft werden.

    Zum fett markierten: das haben wir gemacht und offensichtlich hat das nicht ausgereicht. Es kommt nur darauf ab, ob unsere Bemühungen ausreichend waren. Nicht darum, dass wir uns bemüht haben.

    Wenn du in der Matheklausur voll viel gelernt hast und am Ende mit einer 5 rausgegangen bist, unterstellt dir auch niemand nichts getan zu haben. Das Ergebnis war aber offensichtlich nicht gut genug, also musst du fürs nächste Mal irgendetwas ändern, sonst wird sich auch das Ergebnis nicht ändern.

  • Das ist diese Mischung aus Traum und Arroganz die so gefährlich ist. Es geht doch nicht um 36%. Du wirst die Bestandsgebäude auch mit sehr teuren Maßnahmen nicht zu Passivhäusern machen. Man muß doch auch die Aufwendungen sehen und das was rauskommt. Unser Nachbar und Freund hat vor Jahren 40.000 Euro in sein Haus gesteckt (isolierung und Elemente auf dem Dach). Einsparung zwischen 5 und 10%. Ich wohne in einem entsprechen Haus (bauj. 1926). Das ist von oben bis unten begrünt und für das Baujahr sehr modern, mit Luftisolierung in der Mauer gebaut. Was muß man da reinstecken, um was zu erzielen. Wo steht Aufwand und Wirkung noch in einem vernünftigen Verhältnis.

    Und wie Du die Nöte der Eltern von a.-d. abtust. Klar bergen die Lebensmittelpreise sozialen Sprengstoff. Wenn aber das mit den Häusern mit der Arroganz und ohne Augenmaß durchgezogen wird, die aus Deinem Beitrag spricht. Dann hast Du den sog. Mittelstand auch auf dem Baum.

    In Italien sind schon die Faschisten an der Regierung. In Frankreich habe ich auch vor der nächsten Wahl Angst. Und wenn Du den Leuten sagst, "wie Du kannst Dein Häuschen nicht sanieren, dann zieh doch aus. Pech gehabt." Dann hast Du in Deutschland politische Verhältnisse, die wir Beide nicht wollen. Dann ist die EU Geschichte.

    Dann brechen in Europa dunkle Zeiten an, bevor die Klimakatastrophe richtig zuschlägt.

    Ach ja, das mit dem "alternativlos" hat man der Merkel immer vorgeworfen.

  • Das ist diese Mischung aus Traum und Arroganz die so gefährlich ist. Es geht doch nicht um 36%. Du wirst die Bestandsgebäude auch mit sehr teuren Maßnahmen nicht zu Passivhäusern machen. Man muß doch auch die Aufwendungen sehen und das was rauskommt. Unser Nachbar und Freund hat vor Jahren 40.000 Euro in sein Haus gesteckt (isolierung und Elemente auf dem Dach). Einsparung zwischen 5 und 10%. Ich wohne in einem entsprechen Haus (bauj. 1926). Das ist von oben bis unten begrünt und für das Baujahr sehr modern, mit Luftisolierung in der Mauer gebaut. Was muß man da reinstecken, um was zu erzielen. Wo steht Aufwand und Wirkung noch in einem vernünftigen Verhältnis.

    Und wie Du die Nöte der Eltern von a.-d. abtust. Klar bergen die Lebensmittelpreise sozialen Sprengstoff. Wenn aber das mit den Häusern mit der Arroganz und ohne Augenmaß durchgezogen wird, die aus Deinem Beitrag spricht. Dann hast Du den sog. Mittelstand auch auf dem Baum.

    In Italien sind schon die Faschisten an der Regierung. In Frankreich habe ich auch vor der nächsten Wahl Angst. Und wenn Du den Leuten sagst, "wie Du kannst Dein Häuschen nicht sanieren, dann zieh doch aus. Pech gehabt." Dann hast Du in Deutschland politische Verhältnisse, die wir Beide nicht wollen. Dann ist die EU Geschichte.

    Dann brechen in Europa dunkle Zeiten an, bevor die Klimakatastrophe richtig zuschlägt.

    Ach ja, das mit dem "alternativlos" hat man der Merkel immer vorgeworfen.

    Ich tu die Sorgen nicht ab. Sie können aber kein Grund sein, die notwendigen Maßnahmen nicht zu tun. Vielmehr müssen wir uns überlegen, wie sie trotzdem durchgeführen werden können. Das ist ein kleiner Unterschied.

    Aber als Bürger, Wähler und Gesellschaft muss man Farbe bekennen, was man denn nun will.

    Wenn den Bürgern bei diesen notwendigen Projekten geholfen werden soll (was hier offensichtlich Konsens ist) und somit die Staatsausgaben steigen, muss man sich fragen wie das finanziert werden kann. Eenn man beispielsweise jede Steuererhöhung, egal ob Erbschaft-, Vermögens oder höhere Spitzensteuersätze/Einmalabgaben auf extreme Vermögen und gleichzeitig Schulden ablehnt, dann kann die Unterstützung nicht finanziert werden. Dann bleibt es beim kleinen Mann privat diese Investitionen zu stemmen.

    Nichtstun (was mit zu wenig tun gleichgesetzt werden kann) ist tatsächlich keine Alternative.

    Woher kommt denn außerdem diese Spaltung bzw. die Polarisierung, von der du sprichst? Sie kommt bestimmt nicht von denen, die notwendige Maßnahmen fordern. Sie kommt doch von denen, die erzählen es ginge auch ohne. Es wäre doch schon ein Gewinn, wenn alle demokratischen Partein in Deutschland eine gewisse Einigkeit in der Notwendigkeit dieser Reduktionsmaßnahmen anerkennen würden. Das ist aber nicht der Fall.

    Derzeit haben aber weder die FDP noch die Union eine Idee, wie sie die Klimaschutzgesetze im Ansatz einhalten können. Es wird aus allen Rohren gegen Maßnahmen gefeuert, anstatt selbst Lösungsansätze zu präsentieren.

    So wird eine Menschheitsaufgabe in 20 Jahren bestimmt nicht mit gesellschaftlichem Zusammenhalt gelöst werden können.

    Und weißt du, wie viel CO2 du ohne jede Sanierung einsparst? 0%. Damit bleibt es bei den 36% der Gesamtemission. Damit sind wir wieder beim Thema: mein Beitrag ist zu klein, nicht groß genug, unverhältnismäßig usw. Wenn das jeder für sich attestiert, passiert nichts.

    Wen du dich an der Alternativlosigkeit störst - benenne doch bitte wenigstens die Alternative.

  • Naja, ich würde nicht sagen, das trekronor eine Klimakatastrophe herbei redet, die ist schon real, das sehe ich durchaus.

    Aber es wird in D keine Enteignungen geben, rein historisch schon wäre das ein zu heißes Eisen. Viel mehr könnte ich mir noch vorstellen, wenn alles mal durch ist, dass die Erben der Häuser energetisch sanieren müssen. Aber auch diese nur, wenn sie max. X Jahre alt sind.

    Mich ärgert viel mehr, dass man immer die "Kleinen" fängt und die "Großen" laufen lässt. Ja, in der Masse machen tatsächlich unser aller Nicht-Maßnahmen einen großen Teil aus.

    Aber keiner redet von den Umweltsünden, die durch Schiffstransporte entstehen. Die dadurch entstehen, dass ich bereits vor der Spargelzeit Spargel aus PERU in den Supermärkten liegen habe. Dass ich zu jeder Jahreszeit jede Südfrucht erhalte, die mein Herz begehrt. Dass wir Dinge importieren, die wir bei uns selbst anbauen können. Dass wir alles zu jeder Jahreszeit haben müssen (ich bin da anders groß geworden, es gab einfach alles zu seiner Zeit, aber nie 12 Monate im Jahr, 365 Tage).

    Fliegen muss für den "Kleinen" teuer sein, der "Große" schmunzelt darüber.

    Wir haben unsere Autos auf Katalysator umgerüstet, wir haben einfachverglaste Fenster ausgetauscht, wir haben unseren Dachboden gedämmt (was übrigens gesetzlich vorgeschrieben wurde, aber keiner kontrolliert es, kenne etliche Dachböden ohne Dämmung), wir trennen Müll, sehr viele tun im eigenen Interesse schon, was sie sich finanziell leisten können, aber man hat immer das Gefühl, wir hätten all die Jahre nichts getan. Das ist es, was mir persönlich sauer aufstößt.

    Guten Tag

    Aber dieses Alleinstellungsmerkmal hat nicht er gepachtet ….

    Allein sein Eingangssatz

    „….Ich sehe auch was verkehrt läuft. Jeder denkt, er kann weiterhin CO2 emittieren, wie er es gewohnt ist - bis er selbst Tod ist und es ihm nicht mehr betrifft. …

    Ist eine Anmaßung an sich ….. jeder denkt …. Woher weiß er , was jeder denkt ….. was glaubt, er eigentlich , wer ist um zu wissen , was jeder denkt …

    Und genau hier beginnt das Problem mit dem Klimaschutz ….. jedes angesprochene Problem der Bürger wird mit diesen Worten niedergebügelt …und alles immer unter dem Wort „wenn“ werden die Szenarien beschrieben …. Und klar macht das Angst , aber nur unter der Prämisse, wenn wir nix tun….!!!

    Und das ist Quatsch …. Wir tun was , mit Sicherheit noch nicht genug … aber deswegen darf man die aktuellen Probleme nicht im Husarenstreich Wegbügeln und das noch mit inneren Unruhen prosaisch und episch untermalen

    Die Wahrheit wird dann sein , dass immer mehr Leute , die ängstlich sind , aus der Mitte verschwinden und irgendwelche Kasper der AFD oder der Linken was zu sagen haben …. Na Prost Mahlzeit 🥘 dann könnt ihr eure Klimaneutralität, Klimakatastrophe , sozialen Frieden etc. übers Bett nageln …..

    Fazit : man braucht einen Fahrplan wie wir Klimaschutz , sozialer Frieden , den alten und jungen gehts, unter einen Hut bekommen

    Und das wird nicht passieren indem man pausenlos weiter verbote, Gesetze erlässt , wo der kleine Mann denkt …. Spinnen die jetzt komplett : die großen Laufen und den Kleinen nimmt man es

    und auch wenn es wieder lustige Sprüche gibt … das bewegt den Mann auf der Straße und an den Stammtischen oder in der Arbeit …. Über Autos,Migration , Ausländer, kleine Paschas allgemein , Bildungsmangel etc. Haben wir da noch nicht mal gesprochen

    Und nein mir ist es nicht egal, was später passiert , aber jung sein möchte ich auch nicht mehr …. Wie man das dort schaffen will mit 4-Tageswoche, nur soviel Arbeiten , dass es umgeht , worklife Balance etc. …. ? Mir nicht zu erklären

    Wird mit Sicherheit sehr spannend 🧐 vor allem wenn das Geld der vererber Generation dann weg ist

    Lg aus la

  • Na dann zeig mal her den Fahrplan. Dass wir den brauchen, ist vermutlich unstrittig. Bisher ist dir aber kein Fahrplandetail passig genug. Vorschläge jeglicher Art sind Fehlanzeige.

    Also bitte: wie kommen die Emissionen schnell genug sozialverträglich runter?

    Und nochmals: ich bügle keine Sorge weg, sie dürfen aber kein Grund für Verzögerung oder Aufweichen der Maßnahmen sein.

    Und für dich: das Geld der Vererbergeneration ist dann nicht weg, es ist dann vererbt.

  • Na dann zeig mal her den Fahrplan. Dass wir den brauchen, ist vermutlich unstrittig. Bisher ist dir aber kein Fahrplandetail passig genug. Vorschläge jeglicher Art sind Fehlanzeige.

    Also bitte: wie kommen die Emissionen schnell genug sozialverträglich runter?

    Und nochmals: ich bügle keine Sorge weg, sie dürfen aber kein Grund für Verzögerung oder Aufweichen der Maßnahmen sein.

    Und für dich: das Geld der Vererbergeneration ist dann nicht weg, es ist dann vererbt.

    Guten Tag

    Was willst von mir für einen Fahrplan ..? Und wer verzögert denn … ? Der Bürger .? Bestimmt nicht … der darf nur zahlen und den Mund halten und wenn er was sagt - wie hier - kommst du und bekehrst ihn nach allen Regeln der Kunst wie jetzt auf wieder mit dem aufweichen oder verzögern …. Nur geht es halt nicht in paar Jahren das Klima zu retten

    Und Fahrplan : Das ist Aufgabe unserer gewählten Regierung und mit Verlaub …. Ich will das Wort „Murks“ nicht gebrauchen ….

    Aber bei jeder Vorlage hakt es ….

    Dann ist sich die Ampel wieder mal nicht grün …

    Verbote kommen und gehen …

    Und man macht den Leuten Angst … das ist das einzig Konstante

    Und irgendwann ist das vererbte Geld weg und dann …. ???

  • Wenn man beispielsweise jede Steuererhöhung, egal ob Erbschaft-, Vermögens oder höhere Spitzensteuersätze/Einmalabgaben auf extreme Vermögen und gleichzeitig Schulden ablehnt, dann kann die Unterstützung nicht finanziert werden. Dann bleibt es beim kleinen Mann privat diese Investitionen zu stemme

    https://www.zdf.de/gesellschaft/m…z-2023-100.html

    Falls sich welche fragen wo Geld herkommen könnte, genauso wer sind die, welchen es wirklich GUT geht. Ich bin froh dass nicht Oskar Lafontaine in der Runde sitzt und das Thema von einer Multimillionen Erbin, angestoßen wird, die brillant formuliert und auch noch aus dem oft belächelten Österreich kommt.

    Möglicherweise haben ihr ihre "besseren" Startmöglichkeiten doch den Weg zu besseren Schulen und Bildung geebnet. Die Einzige die sich berufen fühlte das Wort Neid zu benutzen, war die doch eher schwachargumentierende Vorsitzende der Jungunternehmer. Der FDP Vogel machte öfter den Eindruck von der einen oder anderen faktischen Tatsache noch nicht gehört zu haben. Ganz besonders spannend die letzten 10-15 Min. und die Einlassungen von M.Engelhorn über Privilegien und im Gesetz verankerte Tatsachen. Steuern nach Staatszugehörigkeit in den USA, Steueroasen in Deutschland und das Finanzamt in Berlin das den vermietenden Hauseigentümer nicht kennt. Eine spannende Sendung jenseits von Waffenlieferungen und Manifestunterzeichner/innen. ;)

  • Wie man das dort schaffen will mit 4-Tageswoche, nur soviel Arbeiten , dass es umgeht , worklife Balance etc. …. ? Mir nicht zu erklären

    Da muss ich einhaken, Mane-da ist im Gespräch, in den Bereichen wo es geht, die Arbeitszeit auf 4 Tage, statt auf 5 Tage zu verteilen. Sprich, ein Arbeitnehmer muss 40 Std die Woche arbeiten. Das sind, nach alter Welt, 5x 8 Std. = 40 Std. Die 4-Tage Woche bedeutet dann eben 4x 10 Std. = 40 Std.

    Wie du auf "weniger arbeiten" dabei kommst, verstehe ich nicht. Oder sind 40 Std. in 5 Tagen mehr, als 40 Std. in 4 Tagen?

  • Bei uns im Werk geht es diese Woche auch wieder mit der 4Tage Woche los.

    Aber nicht wegen Work-Life Balance sondern wegen Auftragsmangel, die Konjunktur bricht ein.

    Hier heißt die 4Tage Woche Kurzarbeit.

  • Na wenigstens bist du ehrlich (fett markiert). Es geht halt nicht, also bleibt es anscheinend. Scheint für dich ok zu sein.

    Ich frage mich bis heute, wie du überhaupt abwägst, was übertrieben ist usw, wenn du die Auswirkungen weiterer nicht hinreichend reduzierter Emissionen und das Szenario einer Welt, die sich um mehr als 2 °C erwärmt hat, nicht unbedingt an dich heran lässt. Aber diese Diskussion hatten wir ja schon oft.

    Was soll sein, wenn das vererbte Geld weg ist? Dann liegt es zum Glück nicht mehr auf Konten und verschimmelt. Ist doch super! Es scheint dann entweder investiert oder konsumiert worden zu sein.

  • Ich tu die Sorgen nicht ab. Sie können aber kein Grund sein, die notwendigen Maßnahmen nicht zu tun. Vielmehr müssen wir uns überlegen, wie sie trotzdem durchgeführen werden können. Das ist ein kleiner Unterschied.

    ...

    Und weißt du, wie viel CO2 du ohne jede Sanierung einsparst? 0%. Damit bleibt es bei den 36% der Gesamtemission. Damit sind wir wieder beim Thema: mein Beitrag ist zu klein, nicht groß genug, unverhältnismäßig usw. Wenn das jeder für sich attestiert, passiert nichts.

    Wen du dich an der Alternativlosigkeit störst - benenne doch bitte wenigstens die Alternative.

    Glaubt denn die Regierung (bzw ihr grüner Teil) an all diese Maßnahmen? Wenn ja, warum hört sie nicht auf Zuckerbrot (Förderung) und Peitsche (Verbot oder Pflicht) mit den Leuten zu spielen sondern geht selbst in Vorleistung?

    Beispiel: Es gibt wohl noch 7-stellig eigenbewohnte 1 o. 2. Familien-Häuser, welche nahezu unsaniert sind. Keine Sanierungspflichten. Reden wir nicht über Fenster oder Fassade, idR völlig unwirtschaftlich daran was zu machen.

    Nur Dachboden + (ungeregelte) Uraltheizung, Sparpotential bis 50% an Brennstoff. Kosten dürften nicht höher als 20 TSD € betragen.

    Ampel-Vorschlag: Ihr dürft ab nächstes Jahr keinen Ersatz mehr einbauen, nach spätestens 30 Jahren ist Schluß mit der Heizung. Kommt her, wir zahlen Euch Abertausende für ne Wärmepumpe die Ihr nicht wollt. Müsst doch nur selbst Abertausende investieren und ob es klappt, sehen wir dann mal in der Zukunft.

    Warum kein Energie/Heizungs-Contracting? Brennwert-Heizung (Öl/Gas, was da ist) + Solarthermie oder Brauchwasser-Wärmepumpe und Dachbodendämmung kostenlos, dafür zahlt man jährlich das was dadurch eingespart werden soll zurück. War die Prognose zu optimistisch, ist das dem Besitzer egal, ist er schneller fertig. Anschließend gehört ihm alles, der Bund hat sein Geld größtenteils zurück.