DEL allgemein

  • Importspieler in der DEL reduzieren und ein Regelung finden, die Einbürgerungen reduziert, das ist der zentrale Faktor. Dann bräuchte man einige U-Regelungen nicht mehr.

    Die DEL soll jetzt also auch noch in die Bundesgesetzgebung eingreifen. Das sind aber hohe Ansprüche.

  • Man könnte fast meinen, der W.W.1954 ist zurück und hat nur (vom Berg in´s Tal ;) ) die Seiten gewechselt.

    Kein Mensch interessiert sich für Platzierungsspiele nach dem Playoffaus. Ich glaub sogar, dass sowas in der Richtung in den 80ern schon mal gab, aber wohl aufgrund, welch Überraschung, mangelden Zuschauerinteresse gleich wieder eingestampft wurde. Das sind m.E. nicht mehr Einnahmen für die Clubs, sondern eher mehr Verlust, denn Kosten fallen ja auch an. Man braucht keine große Phantasie zu haben, um sich die Zuschauerzahl bei Platzierungsspiele um Platz 7 Köln - Nürnberg, Schwenningen - Iserlohn um Platz 11 oder in der DEL2 Freiburg - Lausitz um Platz 10 vorzustellen. Der ein oder Club wäre dann froh, wenn´s überhaupt vierstellig wird. Und dann hast ganz schnelle finanzielle Probleme.

    Und wer soll das finanzieren? Ich bin recht sicher, dass es in Ravensburg diese Gedankenspiele schon längst gibt bzw. gab. Kennst du eigentlich die bauliche Situation der jeweiligen Halle? Und warum braucht ein Verein wie Peiting oder Lindau eine umgebaute oder gar eine neue Halle? M.E. sind für diese Vereine die jeweilige Halle genau richtig, ja, das ein oder andere kann man natürlich verbessern (Beleuchtung in Erfurt ;) ), aber zumindest die Hallen, in denen ich bereits vor Ort war, ist der Zustand der Oberliga absolut angemessen.

  • Die Lizensanträge sind alle schon am laufen aber leider sind unsere Führungskräfte ob

    in der DEL, DEL2 oder ESBG hierbei blind und arbeiten auf sinnlose Wege weiter.


    Ich fange einmal an das z.B. von der Oberliga Nord der letzte Aufsteiger 2008/09 die

    Hannover Indians waren wo aber gleichzeitig auch der ESV Kaufbeuren aufgestiegen war.

    Zuerst einmal, es heißt LINZENZ, nicht Lizens.

    Aus welcher Liga kamen gerade noch Bad Nauheim, Kassel und die Löwen Frankfurt?! 🤔🤔🤔

    Wie lange hast du an dem gesamten, ellenlangen Dünnpfiff eigentlich gesessen?! :facepalm: :facepalm: :facepalm:

  • Zuerst einmal, es heißt LIZENZ, nicht Lizens.

    Aus welcher Liga kamen gerade noch Bad Nauheim, Kassel und die Löwen Frankfurt?! 🤔🤔🤔

    Wie lange hast du an dem gesamten, ellenlangen Dünnpfiff eigentlich gesessen?! :facepalm: :facepalm: :facepalm:

    Wir machen einfach nen Ringtausch quer durch die Ligen. Wie beim Training, wenn die Stürmer auch mal Verteidiger spielen müssen und der Arsch der Woche ins Tor muss.

    Dann haben endlich alle Planbarkeit.

  • Was man bei diesem DEL Fans merkt die wären lieber weiter eine geschlossene Liga als sich nach unten zu öffnen und die DEL 2 hätte man gerne zu Farmliga gehabt, nur sind wir nicht in Amerika wo man sowas machen kann und Eishockey ist hier leider nicht so populär, sondern der Ballsport.

    Für mich ist klar ist das ein Auf und Abstieg sinn macht, die Konzernvereine wie München,Mannheim, Berlin könnte man mit einer Gehaltsobergrenze ein bremsen und so Spannung rein bringen und dadurch natürlich die Wirtschaftlichen Vorraussetzungen für die Liga etwas absenken.

    Das ist jedenfalls besser wie sich zu verschließen zu wollen mit der Aussage „Wirtschaftliche Stabilität“ den Krefeld und co haben auch schon davor gewackelt und haben nur profitiert weil es keinen Abstieg gab und es nicht schlimm war weiter unten in der Tabelle zu stehen.

    Ich mein im Ballsport gibts auch Auf und Abstieg aber trotzdem keine Pleitewellen, wie das im Eishockey immer befürchtet wird.

  • Oberliga West :) :) (zumindest teilweise)

    Teilweise??? Die drei Clubs aus Hesse waren alle gleichzeitig am Start, das war ja unsere SORGE in West ;) :thumbsup:

    Ist Nauheim nicht als erster diesem Dreiergespann nach oben vorgeprescht?

    Ach ja, die - wenn auch wenigen - Siege gegen die Hessen-Übermacht waren in diesen Jahren mit die Schönsten, selbst die Niederlagen wurden gefeiert :rofl:

    Bin grad bisken DEL-OT abgerutscht... aber auch nur weils so schön war :pfeif: :saint: 8o

  • Teilweise??? Die drei Clubs aus Hesse waren alle gleichzeitig am Start, das war ja unsere SORGE in West ;) :thumbsup:

    War mir nicht mehr sicher ob die Oberliga West noch bei allen drei Aufstiegen der Clubs aus Hessen bestand ;)

  • Für mich ist klar ist das ein Auf und Abstieg sinn macht, die Konzernvereine wie München,Mannheim, Berlin könnte man mit einer Gehaltsobergrenze ein bremsen und so Spannung rein bringen und dadurch natürlich die Wirtschaftlichen Vorraussetzungen für die Liga etwas absenken.

    Gehaltsobergrenze ist eine Möglichkeit. Ich würde das aber nicht generell deckeln, sondern regeln, dass je nach Personaletat prozentual ein Teil an die Nachwuchsarbeit fließen muss. Wer mehr Geld für den Profi-Kader ausgibt, muss entsprechend mehr für die Nachwuchsarbeit leisten.

  • Gehaltsobergrenze wäre sowieso nur als Gentlemens Agreement möglich, weil es sonst wohl gegen die europäische Arbeitnehmerfreizügigkeit und Vertragsfreiheit verstoßen würde. Das könnte man durchaus machen, das funktioniert bei der Ausländerregel ja auch. Aber während man die leicht kontrollieren kann, ist das bei der Gehaltsobergrenze eben nur schwer möglich. Da kriegt der Sohn des Top-Scorer dann auf einmal ein hochbezahltes Praktikum bei SAP... Oder beim Star-Verteidiger wird versehentlich eine Palette Red Bull vor der Garage abgeladen in der sich hochwertige geldwerte Vorteile befinden.

    Bei den finanziellen Tricksereien, die ich im Eishockey in den vergangenen Jahrzehnten schon erlebt habe, hätte ich da leider keinerlei Vertrauen.

    Da ist der Vorschlag von Frankie schon wesentlich besser. Die Etatansätze sind ja im Lizenzantrag bekannt und da kann man dann einen prozentualen Anteil für den Nachwuchs bestimmen. Gerne auch als eine Art "Zukunftsabgabe" an den DEB, der dann auf alle Vereine gleichverteilt wird. Das wäre dann ein kleiner Schritt zur Angleichung der Clubs.

  • Was man bei diesem DEL Fans merkt die wären lieber weiter eine geschlossene Liga als sich nach unten zu öffnen und die DEL 2 hätte man gerne zu Farmliga gehabt, nur sind wir nicht in Amerika wo man sowas machen kann und Eishockey ist hier leider nicht so populär, sondern der Ballsport.

    Für mich ist klar ist das ein Auf und Abstieg sinn macht, die Konzernvereine wie München,Mannheim, Berlin könnte man mit einer Gehaltsobergrenze ein bremsen und so Spannung rein bringen und dadurch natürlich die Wirtschaftlichen Vorraussetzungen für die Liga etwas absenken.

    Das ist jedenfalls besser wie sich zu verschließen zu wollen mit der Aussage „Wirtschaftliche Stabilität“ den Krefeld und co haben auch schon davor gewackelt und haben nur profitiert weil es keinen Abstieg gab und es nicht schlimm war weiter unten in der Tabelle zu stehen.

    Ich mein im Ballsport gibts auch Auf und Abstieg aber trotzdem keine Pleitewellen, wie das im Eishockey immer befürchtet wird.

    Also ich als Münchner bin totaler Befürworter der Gehaltsobergrenze. Eine Bundesliga mit 10 gleichen Meistern in Folge mag ich nicht sehen. Obwohl das in der DEL nicht gegeben ist. Mannheim, Berlin, München sind derzeit immer die Favoriten aber vom Potential her müsste Köln eigentlich auch dazu, real kann aber immer noch mit Wolfsburg oder Ingolstadt rechnen - ganz genau ehrlich, in welcher der großen Ligen in Deutschland ist das so?

    Wenn man jetzt die Zahlen der Eishockeynews nimmt, haben München, Mannheim einen Etat um die 12 Mio, der letzte glaube ich knapp 5 Mio. Also Differenz etwas mehr als das Doppelte. Vergleich Fußball Bundesliga Bayern 700 Mio, Dortmund 450 usw. der letzte 120 Mio glaub ich. Basketball Bayern 25 Mio Etat, Bamberg 16, Berlin meines Wissens auch 12-15 Mio, die Letzten der BBL ca. 3-3,5 Mio, Handball weiß ich jetzt nicht genau. Aber in Summe hat man in der DEL den kleinsten Spagat von oben zu unten, aus wirtschaftlicher Sicht.

  • Da kriegt der Sohn des Top-Scorer dann auf einmal ein hochbezahltes Praktikum bei SAP... Oder beim Star-Verteidiger wird versehentlich eine Palette Red Bull vor der Garage abgeladen in der sich hochwertige geldwerte Vorteile befinden.

    Unter anderem deshalb wird das Handgeld in der NHL, im Gegensatz zum Gehalt, nicht geregelt, soweit ich weiß.

  • Also ich als Münchner bin totaler Befürworter der Gehaltsobergrenze. Eine Bundesliga mit 10 gleichen Meistern in Folge mag ich nicht sehen. Obwohl das in der DEL nicht gegeben ist. Mannheim, Berlin, München sind derzeit immer die Favoriten aber vom Potential her müsste Köln eigentlich auch dazu, real kann aber immer noch mit Wolfsburg oder Ingolstadt rechnen - ganz genau ehrlich, in welcher der großen Ligen in Deutschland ist das so?

    10x Meister mag man nur im nostalgischen Weißwasser.

    Aber insgesamt gebe ich Dir Recht. Die Gefahr eines Serienmeisters sehe ich auch nicht. Mit den drei genannten Teams ist Spannung und Abwechslung garantiert und es hat ja in nicht allzu ferner Vergangenheit mit Hannover und Ingolstadt auch Ausnahmen gegeben, dazu Köln oder Wolfsburg im Finale.

  • Wieso läßt man Frankfurt nicht aufsteigen und Krefeld bleibt mindestens 1 Saison

    weiterhin in der DEL das man 16 Mannschaften hat

    Weil sich 14 Mannschaften für DEL und DEL2 als optimal herausgestellt hat und die Oberliga auch nicht mehr Clubs nach oben ziehen lassen kann.

    die letzten 8 die Playdowns.

    Aber das wir die Playoffs etwas reformieren das die Verlierer der Playoffs weiter spielen

    und bei den Playdowns die Sieger weiter spielen lassen das wir von den Playoffs/Playdowns

    dadurch eine sehr genaue Plazierung haben von Platz 1 bis 16.

    Platzierungsspiele würden sich nicht lohnen, die will keiner sehen. Auch die Play-Downs sind ja jetzt nicht so der große Renner.

    In der DEL wird es Play-Downs auf absehbare Zeit nicht geben. Ob es sportlich gerecht ist, dass wie in der DEL2 die Mannschaft absteigt, die von 61 Spielen 29 gewonnen hat statt der, die von 58 Spielen 13 Siege hat, sei dahingestellt. Solange aber nicht regelmäßig gesichert ist, dass der DEL2-Meister die DEL-Lizenz beantragt (und bekommt), sind potentiell sportlich wertlose Play-Downs einfach nicht attraktiv.

    Gehaltsobergrenze wäre sowieso nur als Gentlemens Agreement möglich, weil es sonst wohl gegen die europäische Arbeitnehmerfreizügigkeit und Vertragsfreiheit verstoßen würde

    Wieso sollte ein Salary Cap gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit verstoßen? Es geht ja nicht um das Gehalt eines einzelnen Spielers, sondern um eine Gesamtsumme. Wobei man auch mehrere Caps machen könnte, ähnlich wie in der European League of Football: z.B. ein Cap für Ausländer, ein Cap für Deutsche, (k)ein Cap für eigene Nachwuchsspieler. Und ein Gentlemens Agreement wäre das auch nicht, sondern Bestandteil der Lizenzbedingungen.

    Das ginge durchaus, wenn man das wollen würde. Um eine wirklich ausgeglichene Liga zu bekommen, müsste man den Salary Cap allerdings so niedrig ansetzen, dass das Niveau doch stark leiden würde.

    Bei den finanziellen Tricksereien, die ich im Eishockey in den vergangenen Jahrzehnten schon erlebt habe, hätte ich da leider keinerlei Vertrauen.

    Da kann man über die DEL sagen was man will, aber da hat man inzwischen durchaus mehr Transparenz und Stabilität hinbekommen, als das in den "letzten Jahrzehnten" üblich war.

  • Wieso sollte ein Salary Cap gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit verstoßen?

    Gegen diese verstößt eine Begrenzung nicht, wohl aber gegen die Vertragsfreiheit. Außerdem wäre das Kartellrecht zu bedenken, die DEL hat eine marktbeherrschende Stellung. Zwei spontane Überlegungen von mir Unjuristen.

  • Weil sich 14 Mannschaften für DEL und DEL2 als optimal herausgestellt hat und die Oberliga auch nicht mehr Clubs nach oben ziehen lassen kann.

    Platzierungsspiele würden sich nicht lohnen, die will keiner sehen. Auch die Play-Downs sind ja jetzt nicht so der große Renner.

    In der DEL wird es Play-Downs auf absehbare Zeit nicht geben. Ob es sportlich gerecht ist, dass wie in der DEL2 die Mannschaft absteigt, die von 61 Spielen 29 gewonnen hat statt der, die von 58 Spielen 13 Siege hat, sei dahingestellt. Solange aber nicht regelmäßig gesichert ist, dass der DEL2-Meister die DEL-Lizenz beantragt (und bekommt), sind potentiell sportlich wertlose Play-Downs einfach nicht attraktiv.

    deshalb spielt die DEL die zweite Saison mit 15 Mannschaften weil 14 am besten wäre. :seestars: hahahahaha

    In der DEL2 sind jetzt 3 DEL-Taugliche Stadione und somit muß es dem besten von diesen 3 der Aufstieg in die DEL zugelassen werden

    falls andere DEL2-Meister werden würde, somit immer ein Aufsteiger und ein Absteiger zwischen DEL und DEL2.

  • Aber insgesamt gebe ich Dir Recht. Die Gefahr eines Serienmeisters sehe ich auch nicht. Mit den drei genannten Teams ist Spannung und Abwechslung garantiert und es hat ja in nicht allzu ferner Vergangenheit mit Hannover und Ingolstadt auch Ausnahmen gegeben, dazu Köln oder Wolfsburg im Finale.

    naja, einen Serienmeister wie es Bayern in der Bundesliga ist sehe ich jetzt auch nicht kommen. Wenn man bis ins Jahr 2005 zurückblickt, kam der Meister, wie du schon sagst, nur 2x (Hannover und Ingolstadt) nicht aus München, Mannheim oder Berlin. Für mich persönlich ist es jetzt nicht groß spannend, welche der drei Mannschaften Meister wird. Hab weder groß Sympathien noch Antipathien für eine der drei Mannschaften. Zumindest ist mehr Abwechslung als im Fußball gegeben, wobei es dort auch drei Mannschaften gibt, die sich jedes Jahr aufs Neue die ersten drei Plätze unter sich ausmachen dürften.

  • Wieso sollte man künstlich versuchen, Spannung zu erzeugen? Sind die Fans wirklich so blöd, dass sie sowas gut finden?

    Ein Meister Bayern ist das Ergebnis von toller Arbeit und sowas sollte auch belohnt werden. Auch dass man finanzstarke Sponsoren hat, ist das Ergebnis von guter Arbeit.

    Durch Gleichstellung nimmt man dem Wettbewerb einen sehr wichtigen Teil weg. Letztendlich interessiert es auch nur die Fans in Ingolstadt, Iserlohn oder Schwenningen, ob diese Mannschaften oben mitspielen und nicht ganz Eishockey Deutschland.

  • Ich persönlich habe kein gesteigertes Problem damit, wenn München, Berlin und Mannheim Meister werden, weil sie einfach die finanzstärksten Teams mit dementsprechenden Unterbau sind. Das muss man als Fan eines weniger finanzkräftigen Teams einfach anerkennen. Klar würde ich gern meine Straubinger wieder mal im Halbfinale sehen, aber dazu muss schon alles passen und andere Teams schwächeln. Insgesamt ein wenig mehr Abwechslung würde ich mir dennoch wünschen. Spannung ist natürlich dahingehend vorhanden, dass das Finale sehr eng bislang abläuft. Aber ob jetzt München oder Berlin Meister wird, macht für mich keinen Unterschied. Wichtig war nur, dass Mannheim nicht Meister wird (Europapokaaaaal :) )

    Das Beispiel des Salary-Caps in der NHL zeigt doch gerade, relativ ähnliche Ausgangssituationen bewirken können.. In den letzten 5 Jahren standen 9 verschiedene Mannschaften im Stanley-Cup-Finale.