DEL allgemein

  • Das liest sich nach einer üblichen variablen Vergütung die an Ziele gebunden ist.

    Ist im Vertrieb die Regel.

    Ben Zamek: „Da sind Funktionäre am Werk, die die eigene Person mehr in den Vordergrund schieben als die Interessen unserer Sportart und ihrer Fans. Deutsche Zuschauer wollen einfach Auf- und Abstieg.“

  • Ob arbeitsrechtlich möglich? Nur im Zuge einer Änderungskündigung, die ebensowenig wirksam wäre.


    Zumindest in der DEL darf man schon davon ausgehen, daß durch Mehrjahresverträge und Neuverpflichtungen vor Corona mindestens 75 % der Kader stehen, also über den 30.04. hinaus bezahlt werden müssen. Das heißt, daß eine Gehaltskürzung nur mit gutem Willen der Spieler funktioniert. Ebenso dürfte klar sein, daß in dieser Phase der Markt sicherlich auch keine besseren Alternativangebote hergibt. Zumindest sieht der Plan eine Nachzahlung vor, die Umsatzbasiert ist. Das setzt aber voraus, daß pünktlich die Saison mit voller Zuschauerkapazität begonnen wird. Zumindest Berlin hat ja schon heute einen Riegel davorgeschoben. Völlig ungewiss ist hierbei die Sponsorenlage.

  • Ist im Vertrieb die Regel.

    Aber da kann man in der Regel auch auf 120% kommen und hat die Möglichkeit, es selbst in die Hand zu nehmen.

    Ist aber in meinen Augen ein Weg in die richtige Richtung. Nur für so machen 3 und 4 Reihen Spieler könnte das finanziell schon knapp werden. Und wenn bspw. die DEL 2 nicht auch diesen Weg geht, kann es auch noch den ein oder anderen Wechsel geben.

  • Aber da kann man in der Regel auch auf 120% kommen und hat die Möglichkeit, es selbst in die Hand zu nehmen.

    Schon richtig, was du schreibst. Im neuen Mustervertrag ist aber auch eine PO-Prämie vorgesehen, insofern haben es die Spieler mehr oder weniger auch selbst in der Hand, mehr als 100% zu verdienen.

    Ben Zamek: „Da sind Funktionäre am Werk, die die eigene Person mehr in den Vordergrund schieben als die Interessen unserer Sportart und ihrer Fans. Deutsche Zuschauer wollen einfach Auf- und Abstieg.“

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  • Ob arbeitsrechtlich möglich? Nur im Zuge einer Änderungskündigung, die ebensowenig wirksam wäre.


    Zumindest in der DEL darf man schon davon ausgehen, daß durch Mehrjahresverträge und Neuverpflichtungen vor Corona mindestens 75 % der Kader stehen, also über den 30.04. hinaus bezahlt werden müssen. Das heißt, daß eine Gehaltskürzung nur mit gutem Willen der Spieler funktioniert. Ebenso dürfte klar sein, daß in dieser Phase der Markt sicherlich auch keine besseren Alternativangebote hergibt. Zumindest sieht der Plan eine Nachzahlung vor, die Umsatzbasiert ist. Das setzt aber voraus, daß pünktlich die Saison mit voller Zuschauerkapazität begonnen wird. Zumindest Berlin hat ja schon heute einen Riegel davorgeschoben. Völlig ungewiss ist hierbei die Sponsorenlage.

    Bei bestehenden Verträgen wird es natürlich schwer, wenn der Arbeitnehmer nicht mitzieht.

  • Vor allem muss dann auch kontrolliert werden, ob der Verein auch wirklich über die 75 % Umsatz kommt und nicht dem Spieler vorab wilde Summen verspricht und später sagt, das Ziel wurde nicht erreicht, also auch keine Nachzahlung.


    Finde ich sehr bedenklich, dass man den Spielern die 25 % Kürzung aufzwingen muss, damit der Club überhaubt die Lizenz bekommt. Jeder Club ist für sich verantwortlich. Entweder er kann sich die Spieler leisten oder nicht. Ansonsten muss man halt kleine Brötchen backen. Gruß Franky

  • Man sitzt da schon ein Stück weit im selben Boot "MS Unvorhersehbar"


    Viele, gerade die guten, unterschreiben ihre neuen Verträge bis Februar. Das ist sonst ja auch gar nicht das Problem. Jetzt wird das aber aufgrund Corona schnell zum Problem. Denn: Hätte Spiele XY das Geld so im Vertrag stehen, wenn es absehbar gewesen wäre? Sicherlich nicht. Das hätte der Markt dann schon geregelt, es kann ja jetzt keiner mehr für seine Verhältnisse das "gewohnte" Geld ausgeben.


    Die Verträge sind so natürlich erstmal unterschrieben. Das ist Fakt und arbeitsrechtlich auch sicher, das da keiner einseitig ran kann. Was hilft es Spieler XY aber, wenn er die Summe im Vertrag nicht bekommt weil der Verein pleite geht? Auch nix. Schwierige Entscheidung, die aber mit der Aussicht auf das volle Gehalt schon durchaus akzeptabel ist.

  • Pacta sunt servanda.

    Wie bereits geschrieben, sind die Verträge der Spieler zu mindestens 75 % bereits geschlossen worden. Damals war nicht ansatzweise vorauszusehen mit welchen Fragen man sich heute beschäftigen muss

    - mit welchen Zuschauerkapazitäten

    - mit welchen Sponsoringzahlungen

    - mit welchen Gesellschafterzuschüssen

    - mit welchem Saisonstart

    kann ich seriös planen.


    Da hilft natürlich solch ein Spruch, daß man halt kleinere Brötchen backen soll ungemein weiter. :facepalm:


    e-herd

    Akzeptabel mit der Aussicht auf volles Gehalt? Doch wohl eher eine Beruhigungspille.


    Schwierig, schwierig, denn Verträge sind einzuhalten. Wenn aber die Geschäftsgrundlage so erheblich gestört ist, dann kommt es hinsichtlich des Verzichts schon auf das Goodwill an, denn Rücktritte von Neuverträgen bzw. Kündigung von laufenden Verträgen im Sinne 313 BGB will wirklich niemand sehen.

  • Man kann aber nicht immer für alle Teams sprechen. Wenn Teams wie München oder auch Mannheim ihre Spieler auch voll bezahlen könnten, dann müssen sie trotzdem ihre Spieler dazu bewegen auf 25 % zu verzichten. Wenn das nicht klappt, dann keine Lizenz.


    So etwas gab es sicherlich noch nie und finde ich auch nicht korrekt. Jedes Team ist für sich selbst verantwortlich. Entweder der Club kann seine Situation bzw. die Finanzen gut einschätzen oder halt nicht.


    Wenn keine Zuschauer da sein dürfen, dann gibt es auch keine Eishockeysaison. So einfach ist das. Ist ja nicht wie im Fußball, dass die Zuschauer nur eine Randnotiz sind. Da brauche ich nicht groß eine Einschätzung machen. Du kannst ja schlecht jeden 2. oder 3. Platz besetzen. Die Clubs müssen auch ihre Unterlagen abgeben, also werden sie schon eine Grundlage für ihre Zahlen haben. Sind meist eh Schätzungen bei den Zuschauerzahlen.


    Wenn dann ein Sponsor weg bricht, dann müssen sie entweder einen neuen finden oder müssen einfach weniger Geld ausgeben und nicht wie wild mit dem Geld rumwerfen, was nicht da ist. Da sind dann vernünftige Kaufleute gefragt. Gruß Franky


    PS: Jürgen1962: Welche Zahlen schreiben sie denn in den Anträgen der Lizenzunterlagen rein? Da muss ja was stehen und nicht kann ich Moment nicht sagen.

  • Akzeptabel mit der Aussicht auf volles Gehalt? Doch wohl eher eine Beruhigungspille.


    Schwierig, schwierig, denn Verträge sind einzuhalten. Wenn aber die Geschäftsgrundlage so erheblich gestört ist, dann kommt es hinsichtlich des Verzichts schon auf das Goodwill an, denn Rücktritte von Neuverträgen bzw. Kündigung von laufenden Verträgen im Sinne 313 BGB will wirklich niemand sehen.

    Natürlich mit Goodwill, alles andere geht nicht. Als Spieler hab ich ja ein paar Möglichkeiten:


    Ich beharre auf Summe 100% und hoffe, daß alles gut geht. Mit der Möglichkeit, auf 0% zu fallen und dann irgendwo eine Weiterbeschäftigung zu suchen/finden, die sicherlich unter den 75% sind.


    Ich nehme die 75% und helfe der GmbH, die Ausfälle zu kompensieren. Möglichkeit auf Summe 100% besteht immer noch, aber natürlich trotzdem auch auf 0%.


    Ich hebe den Vertrag auf und gehe woanders hin. Woanders ist die Situation mit Corona aber genauso, meine Summe 100% bekomme ich da höchstwahrscheinlich auch nicht.


    Frei nach Jörg Dräger: Tor 1, Tor 2 oder Tor 3. Ganz sicher ist aber irgendwo der Zonk.


    Definitiv keine einfache Entscheidung...

  • Auf jeden Fall macht die Liga den Fehler ihre Clubs jetzt zu zwingen diese Gehaltsverzichte durch zu ziehen, da ansonsten keine Lizenz erteilt wird, hoffentlich haben sie sich nicht damit selbst ins Bein geschossen. Sanktionen werden angedroht, die Spieler unter Zwang gesetzt, das kann nicht das Mittel ultima ratio zu sein. Hoffentlich widersetzen sich die meisten Spieler.

  • Dann ist ja alles einfach und gut. :respekt:

    Auf jeden Fall macht die Liga den Fehler ihre Clubs jetzt zu zwingen diese Gehaltsverzichte durch zu ziehen, da ansonsten keine Lizenz erteilt wird, hoffentlich haben sie sich nicht damit selbst ins Bein geschossen. Sanktionen werden angedroht, die Spieler unter Zwang gesetzt, das kann nicht das Mittel ultima ratio zu sein. Hoffentlich widersetzen sich die meisten Spieler.

    Zu gut Deutsch: Die Clubs machen den Fehler...

    Es mag sein, daß manche Clubs ihre unter Vertrag stehenden Spieler unter Druck setzen. Von einem Fall weiß ich, daß der Manager es einem Spieler gesagt hat und er möge es doch den anderen Spielern entsprechend vermitteln. Ein anderer Club hat durch den GF den Spielern die Zahlen vorgelegt, aus der Vergangenheit, den Ist-Zustand und die bisherige Entwicklung im Sponsoringbereich im Vergleich zur letzten Saison. Natürlich wurden auch die Konsequenzen dargestellt.

  • Dann ist ja alles einfach und gut. :respekt:

    Zu gut Deutsch: Die Clubs machen den Fehler...

    Es mag sein, daß manche Clubs ihre unter Vertrag stehenden Spieler unter Druck setzen. Von einem Fall weiß ich, daß der Manager es einem Spieler gesagt hat und er möge es doch den anderen Spielern entsprechend vermitteln. Ein anderer Club hat durch den GF den Spielern die Zahlen vorgelegt, aus der Vergangenheit, den Ist-Zustand und die bisherige Entwicklung im Sponsoringbereich im Vergleich zur letzten Saison. Natürlich wurden auch die Konsequenzen dargestellt.

    Guten Tag


    Na dann spielt er halt nicht in Düsseldorf oder einem anderen DEL Club

    Ich hoffe tatsächlich , dass sich da mal alle Clubs einig Sind ... und das durchziehen

    Der Eishockey_Liebhaber (also ich :)) wechselt zur Schriftfarbe Lila, falls es was zum blöd daherreden bzw. Sarkastisch gemeint ist

  • Das ist dann doch etwas zu einfach. Ich kann nicht Verträge schließen und dann um ein viertel kürzen. Den Rest bekommst du nur, wenn die Zahlen stimmen. Vielleicht haben dann bestimmte Teams nicht mehr ein 8 Millionen Etat, sondern nur noch die Hälfte davon.


    Die Clubs müssen allerdings jetzt die Unterlagen einreichen. Was für einen Zuschauerschnitt schreiben sie denn dort hin? Ist schließlich mit Corona eine unbekannte Größe und vor Corona musste man auch eher schätzen. Wenn keine Zuschauer kommen dürfen, dann hat sich die Frage eh erledigt.


    Gruß Franky

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