Corona - alles eher Medizinische und Gesellschaftliche zum Virus

  • Wollte es eigentlich im Corona-Spielbetriebs- Thread platzieren, habe aber gerade noch rechtzeitig die Ermahnung von a.-d. gesehen ;)

    In den USA scheint man, jedenfalls in einigen Staaten weit voraus zu sein.

    Allerdings nicht ohne ein gewisses Risiko...

    Beitrag der WELT:

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    Stand 29. Juli 2021

    Quelle: https://www.aarp.org/politics-socie…strictions.html


    diese Staaten haben die Maßnahmen beendet:

    Alabama

    Alaska

    Arizona

    Arkansas

    Colorado

    District of Columbia

    Florida

    Georgia

    Idaho

    Illinois

    Indiana

    Iowa

    Kentucky

    Louisiana

    Maine

    Maryland

    Massachusetts

    Michigan

    Minnesota

    Mississippi

    Missouri

    Montana

    Nebraska

    Nevada

    New Hampshire

    New Jersey

    New York

    North Carolina

    North Dakota

    Ohio

    Oklahoma

    Oregon

    Pennsylvania

    Rhode Island

    South Carolina

    South Dakota

    Tennessee

    Texas

    Utah

    Vermont

    Virginia

    Washington

    West Virginia

    Wisconsin

    Wyoming

  • Wäre es nicht einfacher gewesen, die Staaten zu nennen, wo die Maßnahmen nicht beendet sind? :seestars:

    Über alle Staaten gesehen ist man in den USA im Vergleich zu Europa schon weniger vorsichtig gewesen.

    Hatte vielleicht auch etwas mit dem letzten Präsidenten zu tun.

    Ich habe aber nicht nur bei Corona das Gefühl, dass in den USA die Gesundheit und Menschenleben weniger wichtig sind als bei uns, dafür aber Geld und Wirtschaft einen höheren Stellenwert haben.

  • In den USA scheint man, jedenfalls in einigen Staaten weit voraus zu sein.

    Allerdings nicht ohne ein gewisses Risiko...

    Ich hab das mal sehr stark gekürzt um den Bezug herzustellen.

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    und speziell zu Florida

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    Natürlich kann man alle Maßnahmen fallen lassen, dann muss man sich aber bei der aktuellen Impfqoute aber über die Folgen bewusst sein.

    In dem obigen Beitrag der WELT wird ja unterschwellig der Eindruck vermittelt, dass die "Impfdurchbrüche" völlig unerwartet aufgetreten sind, was ja gar nicht das Ziel der Corona-Schutzimpfung ist, aber gut...

  • Mal wieder ein Blick auf die Insel.

    Der erste Tag seit genau 2 Wochen an dem die Inzidenz nicht fällt von gestern 265 auf heute 270 wieder ein kleiner Anstieg.

    Hat sich so auch schon angekündigt. Der rasante Sturz in der Inzididenz von rund 20 Punkten/Tag hat die Woche klar abgebremst.

    Ich bin mal wieder zu blöd die aktuellen Krankenhauseinweisungen zu finden, auf daily und auf data ist man wieder ein paar Tage zurück. Hier gehts noch nach unten mit den Zahlen.

    https://coronavirus.data.gov.uk/details/healthcare

  • In den USA scheint man, jedenfalls in einigen Staaten weit voraus zu sein.

    diese Staaten haben die Maßnahmen beendet:

    New York

    "Maßnahmen beendet" ist relativ und auch so nicht ganz richtig.

    Mal das Beispiel New York genommen, da dürfen ab Mitte August nur noch geimpfte Menschen in Restaurants, Fitnessstudios oder Aufführungen in Innenräumen: https://www.tagesspiegel.de/politik/ab-mit…h/27480678.html

    Also "Maßnahmen beendet" finde ich das irgendwie eher nicht... ;)

  • Dazu in der Morgenpost:

    In einigen Bundesstaaten sei die Maskenpflicht an Schulen verboten, monierte Biden. In Texas könnte für Universitäten sogar eine Geldstrafe fällig werden, wenn Lehrkräfte ungeimpfte Studierende zum Tragen einer Maske auffordern. Die beiden republikanischen Gouverneure Greg Abbott aus Texas und Ron DeSantis aus Florida haben sich zuletzt besonders laut gegen eine Maskenpflicht in ihren Staaten ausgesprochen und diese gar verboten.

    Biden: Corona breitet sich wie "Lauffeuer" unter Ungeimpften aus

    6.58 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich in den USA nach Ansicht von Präsident Joe Biden "wie ein Lauffeuer unter den Ungeimpften". Dies sei "herzzerreißend" - vor allem, weil Covid-19 inzwischen dank der Impfungen eine "vermeidbare" Erkrankung sei, sagte Biden am Dienstag im Weißen Haus. In den Bundesstaaten mit geringerer Impfquote sei die Rate der Infektionen "zehn bis zwanzig Mal so hoch" wie in den Staaten mit der höchsten Impfquote.

  • https://www.google.de/amp/s/amp.welt…rankenhaus.html

    Ich habe eher den Eindruck, die Anzahl wird seit einem Jahr systematisch überschätzt.

    Eine genaue Abgrenzung wird man besonders bei älteren Personen schwer machen können.

    In meinem persönlichen Fall handelt es sich um meinen ehemaligen Religionslehrer, der zufällig in meinem benachbarten Altenheim seinen Lebensabend verbrachte. Das Wiedersehen vor ein paar Jahren war richtig nett und blieben seitdem immer in Kontakt. Er war mit seinen gut 80 Jahren geistig noch fit (Er kannte meine halbe Klasse aus den 90ern noch beim Namen). Nur das Gehen machte ihn zu schaffen. Dann kam es wie es kommen musste und er hat sich Corona eingefangen. Das volle Programm mit langem Krankenhaus-Aufenthalt. Er hat Covid-19 überstanden. So ganz erholt hat sich sein Körper davon aber nicht. Die "Wehwehchen" wurden mehr und einige Wochen später ist er verstorben. In den Statistiken tauchte er nicht als Corona-Toter auf. Dass seine Infektion aber einen maßgeblichen Anteil daran hatte liegt auf der Hand. Es gibt also auch die andere Seite "Dunkelziffer".

    chris

  • https://www.google.de/amp/s/amp.welt…rankenhaus.html

    Ich habe eher den Eindruck, die Anzahl wird seit einem Jahr systematisch überschätzt.

    passend dazu dieser Link:

    Beirat diskutiert und verabschiedet Analyse von Prof. Augurzky und Prof. Busse zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zu Ausgleichszahlungen in der Corona-Krise

    Zitate daraus:

    "Im Jahresdurchschnitt waren vier Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und -Patienten belegt."

    "Die Mitglieder des Beirats betonten, dass die Pandemie zu keinem Zeitpunkt die stationäre Versorgung an ihre Grenzen gebracht hat."

  • passend dazu dieser Link:

    Beirat diskutiert und verabschiedet Analyse von Prof. Augurzky und Prof. Busse zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zu Ausgleichszahlungen in der Corona-Krise

    Zitate daraus:

    "Im Jahresdurchschnitt waren vier Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und -Patienten belegt."

    "Die Mitglieder des Beirats betonten, dass die Pandemie zu keinem Zeitpunkt die stationäre Versorgung an ihre Grenzen gebracht hat."

    Richtig. Gutes Beispiel Krankenhäuser in Leipzig. Da wurde berichtet, sie seien überbelastet mit Corona Patienten. Die Tochter einer Arbeitskollegin arbeitet dort und sie meinte, die haben sich zum Teil gelangweilt, weil nichts los war. Sie mussten aber Patienten wegschicken, weil die Intensivbetten für Coronapatienten reserviert waren.

    Da wurde viele schlimmer gemacht als es war.

  • Zitate daraus:

    "Im Jahresdurchschnitt waren vier Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und -Patienten belegt."

    Also ich bin weder Gesundheitsexperte, noch arbeite ich in einer Klinik. Trotzdem stellt sich mir die Frage: Wenn es um mögliche Überlastungen von Kliniken geht, was bringen mir dann Jahresdurchschnittswerte? Die sind doch diesbezüglich null aussagekräftig. Da kommts doch darauf an, wie viele Menschen auf einmal in kürzester Zeit akut ein Intensivbett benötigen und nicht übers Jahr gesehen... :schulterzuck:

  • Also ich bin weder Gesundheitsexperte, noch arbeite ich in einer Klinik. Trotzdem stellt sich mir die Frage: Wenn es um mögliche Überlastungen von Kliniken geht, was bringen mir dann Jahresdurchschnittswerte? Die sind doch diesbezüglich null aussagekräftig. Da kommts doch darauf an, wie viele Menschen auf einmal in kürzester Zeit akut ein Intensivbett benötigen und nicht übers Jahr gesehen... :schulterzuck:

    Durchaus richtig. Aber selbst in der "Hochzeit" der Krise im letzten Jahr war kein Krankenhaus in Deutschland auch nur ansatzweise an seiner Grenze. Nirgends gab es eine Selektion (auch in dem theatralisch durch die Medien gezerrten Beispiel des Krankenhauses Zittau nicht). Ich kenne Mitarbeiter in den Krankenhäusern Radeberg, Bautzen und Weißwasser persönlich - überall die gleichen persönlichen Erfahrungen wie von Iceman aus dem Krankenhaus Leipzig geschildert.

    Und um mal aktuell zu bleiben:

    Inzidenz in Deutschland heute 19,4. Ergibt 16.102 positiv Getestete (nicht Erkrankte, soweit sollte es mittlerweile auch der Letzte begriffen haben, oder?) im GANZEN Land! Bei 80 falsch positiv Getesteten (Artikel dazu von Anfang Juli diesen Jahres aus der Ärztezeitung kann sich jeder selbst ergoogeln) ergäbe das 3221 positiv Getestete - im ganzen Land! Daraus wiederum ergäbe sich eine Inzidenz von 3,88 oder in Prozent ausgedrückt 0,003% der Gesamtbevölkerung sind wirklich positiv Getestete. Und da wird ernsthaft überhaupt noch über irgendwelche Maßnahmen, Einschränkungen oder sonstigen Nonsens überhaupt nachgedacht? Und das zieht sich jetzt schon seit 1,5 Jahren.

  • Durchaus richtig. Aber selbst in der "Hochzeit" der Krise im letzten Jahr war kein Krankenhaus in Deutschland auch nur ansatzweise an seiner Grenze. Nirgends gab es eine Selektion (auch in dem theatralisch durch die Medien gezerrten Beispiel des Krankenhauses Zittau nicht). Ich kenne Mitarbeiter in den Krankenhäusern Radeberg, Bautzen und Weißwasser persönlich - überall die gleichen persönlichen Erfahrungen wie von Iceman aus dem Krankenhaus Leipzig geschildert.

    Da stellt sich halt die berühmte Henne / Ei Frage: Wären deshalb gar keine Maßnahmen nötig gewesen, oder war das so, weil es eben Lockdown und Maßnahmen gab? Sprich: Was sagen die Zahlen über die Belegung der Intensivbetten jetzt aus? Alles halb so wild, oder alles richtig gemacht? :/