• In der DEL hätte man speziell in dieser Saison gute Gelegenheit Nachwuchsspieler vermehrt einzusetzen, da keine Mannschaft sportlich absteigen kann (wobei es jetzt eigentlich einige Jahre auch schon so war...) und man vorallem aufgrund der Situation eher überwiegend sparen muss. Wenn es wieder um den Abstieg geht, könnte es vielleicht sogar sein, daß man wieder etwas stärker auf etablierte und bewährte Spieler setzt, bzw. im Rahmen dessen was den Regularien nach möglich ist.

    In der DEL2 hingegen ist der Abstieg für diese Saison bis jetzt noch nicht wirklich ausgeschlossen worden (nur wenn z.B. die Saison wieder nicht zu Ende gespielt werden kann oder auch wenn man nicht auf eine ausreichende Anzahl Hauptrundenspiele kommt m.W.), also setzt man verständlicherweise auf das bestmögliche verfügbare Spielermaterial. Jungen Spielern muß man halt auch manchmal Zeit geben sich zu entwickeln, die man in gewissen Situation nicht immer hat. Etwas mehr Vertrauen wäre aber schon gut, wobei man auch Trainer verstehen muß, bei denen am zumeist unmittelbarem sportlichen Erfolg ihr Job hängt.

  • ......oder meint DEL Spieler einzusetzen, während der DEL Pause, anstatt den eigenen Nachwuchs....

    Guten Tag

    Falls du meinen Verein in Bezug auf Schütz meinst .... bist du an der falschen Adresse ... würden Alle Profi Clubs es so machen wie der EVL in den letzten Jahrzehnten hätte man diese System Probleme bestimmt nicht

    Und glaubst du wirklich die paar DEL Spieler machen das Kraut fett ..?

  • nett das der @Eishockey_Liebhaber sich grad den Volek raussucht. Der hat bei uns letzte Saison nit Käfig vorm Gesicht auch Powerplay gespielt.

    Grad beim Turnier hat mich seine Spielweise immer wieder mal an seinen Onkel erinnert.

    Für seine Entwicklung wär DEL gewiss nicht schlecht.

    Für mich dürft er trotzdem bis zum Kariereennde gern in RV bleiben. Eben wie sein Onkel :hammer:

  • Man sieht immer erst was man hatte, wenn es weg ist. Mit Bugl und Maurer hatte Landshut zwei Top-Talente im eigenen Nachwuchs und hat nichts daraus gemacht. Ich habe es nicht verstanden.

    Ob da immer der Fehler beim Club liegt?

    Die Ausbildungslandschaft hat sich halt vor allem mit RB brutal geändert.

    Wenn den Spielern, bzw deren Vätern die "normale" Ausbildung in Ro/La + absoluter Einsatzpersepektive im Seniorenbereich nicht reicht, was willst da machen? Jedem ne Extrawurst braten?

  • Sehe es auch gerade hier in Tölz. Hier spielen (müssen) mit Leitner und Ott zwei Jungs, welche nach anfänglichen Problemen ihre Leistung bringen.

    Sie werden aber auch von den "alten " geführt, was in meinen Augen wichtig ist. Falls Sie so weitermachen können Sie es schon weit schaffen. Das gleiche gilt für KF, LA. Das bringt uns doch weiter.

    Ich würde sogar soweit gehen, das mindestens vier Spieler pro Verein mit einem Fördervertrag in der DEL2 ausgestattet sein sollten und auf den Spielbericht erscheinen müssen.

  • Winged wheel #13

    https://www.eliteprospects.com/player/348134/tim-stutzle

    https://www.eliteprospects.com/player/258987/moritz-seider

    So gut ist der „Mannheimer“ Nachwuchs nicht.Er bietet aber beste Möglichkeiten der Fortbildung in Bezug auf hiesige Verhältnisse.

    so wird es auch weierhin sein. Ein Elias ist ja auch vom AEV nach Kaufbeuren gegangen weil die Bedingungen damals dort besser waren und dann weiter nach Mannheim.

    Wenn man solche Talente länger halten will muss man an seinen eigenen Standorten die Bedingungen verbessern. Aber die Mittel sind begrenzt. Wenn Mannheim oder Liefering locken, dann kann kein Augsburg, kein Landshut und und und da mithalten.

    Zum Turnier:

    Insgesamt kann man ein positives Fazit ziehen. Abgesehen vom Debakel gegen Kanada natürlich.

    Wenn man in der Topdivision mitspielt zeigt es sehr gut, wo die Stärken und Schwächen liegen. Wie haben eine super Sturmreihe, aber das Gefälle zum restlichen Kader ist zu groß.

    Große Defizite sehe ich in der Abwehr, heutzutage brauchst auch torgefährliche Verteidiger. Da hinken wir noch gewaltig hinterher.

    Mittelfristig muss es das Ziel sein, zusammen mit der Schweiz und Tschechien, um den sechsten Platz zu konkurrieren und ab und zu mal einen aus den Top5 zu besiegen. Eine Topnation werden wir wohl nie werden.

    Es werden auch wieder Jahrgänge kommen wo es mau aussieht (siehe aktuell die Schweiz), und dann müssen wir in der Breite besser aufgestellt sein um das zu kompensieren. Erste sinnvolle Masnahmen sind eingeleitet worden. Allerdings wird es dauern bis diese Früchte tragen, und dann wird man sehen wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Aber ein erster Schritt ist gemacht.

  • Wenn du als Goalie in einem Verein bist, in dem es kein Torwarttraining gibt, dann muss man nach Alternativen suchen. Hat dann wohl nichts damit zu tun, dass es den Eltern oder dem Spieler nicht passt, sondern wird eine Vernunftsentscheidung sein.

  • Ob da immer der Fehler beim Club liegt?

    Die Ausbildungslandschaft hat sich halt vor allem mit RB brutal geändert.

    Wenn den Spielern, bzw deren Vätern die "normale" Ausbildung in Ro/La + absoluter Einsatzpersepektive im Seniorenbereich nicht reicht, was willst da machen? Jedem ne Extrawurst braten?

    Guten Tag

    Naja gibt auch Gründe , warum das bei den beiden so gelaufen ist ... den Berger hat einfach der Kammerer auf dem Gewissen und den Maurer kannst halt nicht halten , wenn die Haie rufen ..

  • Zeigt deutlich, dass wir heuer in der Spitze top sind, es geht um die Breite. Da braucht es halt andere Trainertypen und Geschäftsführer der DEL und DEL2 Organisationen. Wenn man im November schon auf Teufel komm raus mit 3 Reihen agiert und den Nachwuchs in der 4ten Reihe auf der Bank läst, dann wird es nicht besser.

  • MVP 2020 =Deutscher

    Art Ross Gewinner 2020 =Deutscher

    Lady Bing Trophy 2020= Deutscher

    Aktuell bester SHL Verteidiger = Deutscher

    Beste Spieler der WJC = Deutscher

    Klingt fast so als wäre Deutschland im Eishockey dominant ... aber nur fast^^.

  • Zeigt deutlich, dass wir heuer in der Spitze top sind, es geht um die Breite. Da braucht es halt andere Trainertypen und Geschäftsführer der DEL und DEL2 Organisationen. Wenn man im November schon auf Teufel komm raus mit 3 Reihen agiert und den Nachwuchs in der 4ten Reihe auf der Bank läst, dann wird es nicht besser.

    Guten Tag

    .... müsste nicht unbedingt sein ... man müsste sie halt in gewisser Weise zwingen ?

    Denn nur mit neun Import Spielern wird der Trainer an der Bande halt nicht viel gewinnen ... wie gesagt typische Beispiele Ingolstadt und Straubing ... Vogl/eisenhut .... glässl/klein .... aber das ist jetzt kein Vorwurf ... sie dürfen es machen , also alles ok

  • Kann man so sehen, ist aber halt dann nicht wirklich optimistisch.

    Denn wir haben die letzten Jahre schon deutliche Fortschritte gemacht in der Nachwuchsarbeit, trotz aller Probleme.

    Das stimmt, ich bin realistisch was das Leistungsniveau angeht.

    Ich habe vor Jahren gesagt, wir brauchen eine Elitenförderung und die trägt langsam tatsächlich Früchte. Das freut mich Wahnsinnig. Talente sollten einen Weg haben und nicht durch Zufall nach oben kommen.

    Jetzt brauchen wir mehr Mannschaften und breitere Ligentiefe um die Leute dauerhaft im Eishockey zu halten bzw. eine Perspektive zu bilden.

    Viele Einstiegspunkte für Spielpraxis für die jüngeren, wo sie auch wirklich spielen können. Nicht nur auf der Bank zuschauen. Z.b eine U20 Nationalmannschaft in der Oberliga und eine U23 in der DEL2.

    Die halt wirklich spielt. Wo es nicht draufankommt mit Reihe 30 Minuten Einsatz das Spiel zudrehen und die AL jede Überzahl und Überzahl spielen, sondern einige Ältere die jungen sauber ranführen.

  • Das stimmt, ich bin realistisch was das Leistungsniveau angeht.

    Ich habe vor Jahren gesagt, wir brauchen eine Elitenförderung und die trägt langsam tatsächlich Früchte. Das freut mich Wahnsinnig. Talente sollten einen Weg haben und nicht durch Zufall nach oben kommen.

    Jetzt brauchen wir mehr Mannschaften und breitere Ligentiefe um die Leute dauerhaft im Eishockey zu halten bzw. eine Perspektive zu bilden.

    Viele Einstiegspunkte für Spielpraxis für die jüngeren, wo sie auch wirklich spielen können. Nicht nur auf der Bank zuschauen. Z.b eine U20 Nationalmannschaft in der Oberliga und eine U23 in der DEL2.

    Die halt wirklich spielt. Wo es nicht draufankommt mit Reihe 30 Minuten Einsatz das Spiel zudrehen und die AL jede Überzahl und Überzahl spielen, sondern einige Ältere die jungen sauber ranführen.

    geiler vorschlag. wenn das zu finanzieren wäre

  • Halfdan

    Zu Maurer: War zur falschen Zeit hier, siehe Berger. Soll man in einer Saison, in der man in Liga 2 noch nicht etabliert ist einen Nachwuchstorwart ohne Erwachsenenerfahrung spielen lassen? Damit er regelmäßig weich geschossen wird? Damit man gleich wieder absteigt und dann auch wieder alle gehen?

    In meinen Augen ist die Argumentation nicht ganz schlüssig. Es ist ja nicht so, dass Hübl immer blendende Leistungen gezeigt hat. ich habe die gelegentlich auffüllende Kritik gelesen. Live hat er mir überhaupt nicht gefallen und ich habe noch weniger verstanden, warum Maurer da keine Chance bekommen hat. Für mich ist das so eine Nummer der Sorte „war in der DEL, hat Erfahrung und kostet uns Geld, also spielt er“. Vor der Verpflichtung hat den aus Landshut bestimmt niemand live angeschaut. Das ging eher nach Vita.

    Das Maurer weich geschossen worden wäre ist eine reine Vermutung. In Nauheim hat er bisher gezeigt das er die Liga im Kreuz hat und sich hinter Bick nicht verstecken muss. Bick war letzte Saison nicht der schlechteste Torhüter der Liga.

    Im Prinzip ist das wie immer im deutschen Eishockey: Es fehlt an den Eiern einen Nachwuchsmann an verantwortlicher Position zu bringen, weil man Angst vor Misserfolg hat und niemand das Kreuz hat die Verantwortung dafür zu nehmen. Lieber einen mit Vita nehmen, weil wenn das schief geht ist die Schuld schnell auf diesen Spieler abgewälzt. Er hat dann einfach nicht die Leistung gebracht die seine Vita versprochen hat. Geschäftsführer, Sportlicher Leiter und Trainer fein raus.

  • Im Prinzip ist das wie immer im deutschen Eishockey: Es fehlt an den Eiern einen Nachwuchsmann an verantwortlicher Position zu bringen, weil man Angst vor Misserfolg hat und niemand das Kreuz hat die Verantwortung dafür zu nehmen. Lieber einen mit Vita nehmen, weil wenn das schief geht ist die Schuld schnell auf diesen Spieler abgewälzt. Er hat dann einfach nicht die Leistung gebracht die seine Vita versprochen hat. Geschäftsführer, Sportlicher Leiter und Trainer fein raus.

    Nun ja, aber das ist doch nicht nur im deutschen Eishockey, sondern überall so (bei den großen Eishockeynationen fällt das nur nicht so auf, weil die zuvor schon eigene Nachwuchsligen auf sehr hohem Niveau haben, in den diese Torhüter diverse "Testreihen" durchlaufen konnten). Im übrigen darfs Du von diesen "Eiern haben" auch das geneigte Fanvolk nicht ausnehmen, dass dann bei Misserfolg SEHR SCHNELL den besagten Verantwortlichen an besagtes Kreuz nagelt, dass er zuvor bewiesen hat ...

  • In meinen Augen ist die Argumentation nicht ganz schlüssig. Es ist ja nicht so, dass Hübl immer blendende Leistungen gezeigt hat. ich habe die gelegentlich auffüllende Kritik gelesen. Live hat er mir überhaupt nicht gefallen und ich habe noch weniger verstanden, warum Maurer da keine Chance bekommen hat. Für mich ist das so eine Nummer der Sorte „war in der DEL, hat Erfahrung und kostet uns Geld, also spielt er“. Vor der Verpflichtung hat den aus Landshut bestimmt niemand live angeschaut. Das ging eher nach Vita.

    Das Maurer weich geschossen worden wäre ist eine reine Vermutung. In Nauheim hat er bisher gezeigt das er die Liga im Kreuz hat und sich hinter Bick nicht verstecken muss. Bick war letzte Saison nicht der schlechteste Torhüter der Liga.

    Im Prinzip ist das wie immer im deutschen Eishockey: Es fehlt an den Eiern einen Nachwuchsmann an verantwortlicher Position zu bringen, weil man Angst vor Misserfolg hat und niemand das Kreuz hat die Verantwortung dafür zu nehmen. Lieber einen mit Vita nehmen, weil wenn das schief geht ist die Schuld schnell auf diesen Spieler abgewälzt. Er hat dann einfach nicht die Leistung gebracht die seine Vita versprochen hat. Geschäftsführer, Sportlicher Leiter und Trainer fein raus.

    Schmeißt du Maurer in die DEL2, hat der eine Option, deine DNL steigt aber ab —> mittelfristig gut für Maurer, schlecht für den Standort. Das Problem bei Landshut war nicht Maurer, sondern Berger. Und den hat der Tölzer Schreihals auf dem Gewissen.

  • Sehr gute Diskussion.

    zu Mannheim und Liefering: Das die viele Talente wegziehen ist klar. Aber das schafft natürlich auch Platz für die Spieler mit entwicklungsnachteil etc. und zieht die Topspieler weg. Wenn die es schaffen, verliert man die an einem dt. Stnadort sowieso. Denn dann spielen sie im Ausland bzw. bei einem DEL Topteam.
    Das sind halt Berlin, Mannheim, München und vlt. noch Haie.
    Wenn nicht, kann es auch gut sein das sie zu ihrem Jugendclub zurück gehen.

    Klar ist, das du in Mannheim oder Liefering einfach die besseren Chancen hast, weil du eine bessere Ausbildung bekommst. Dann der Übergang zum Profi - der ist einfach schwer. Das ist aber auch immer vom Einzelfall abhängig. Es kann genauso zielführend sein, den Weg DNL in Landshut, Tölz oder Rosenheim zu gehen in Verbindung mit DEL2/ OL.
    Das kann dir als junger Spieler auch gut weiter helfen.

    Ich sehe das Problem schon stark in der Führung der DEL und den Clubs - nahezu alle Trainer und GMs sind ALs. Dazu 9 ALs in der DEL. Das ist ne Menge.
    Das ist einfach dieser Teufelskreis. Der eigene Nachwuchs hat keinen Stellenwert, weil er kein Erfolgsfaktor ist. Dadurch wird die Ausbildung vernachlässigt.
    Damit haben die Jungs nicht genug Skills um sofort bei den Profis durchzuschlagen. Sie kriegen daher Garbage Ice Time. Das blockiert aber die Entwicklung.
    In der Folge spielt man lieber mit gestandenen ALs. Die kennen die Verantwortlichen, und sie wissen ja da sdie Jungen die Qualität noch nicht haben.
    Die können sie natürlich so auch nie entwickeln.
    Es wäre daher extrem wichtig, eigene Jugendspieler bei jedem DEL und DEL 2 Team einzubinden, wertvoll zu machen. Evtl. über eine Local Hero Regelung oder eine Punkte Regelung.
    Nachhaltig wäre es halt auch erst, wenn die DEL und DEL2 ihren eigenen SPielerbedarf aus selbst ausgebildeten Spielern decken könnte.

    Aber dafür fehlt im dt. Eishockey ein Jugendkonzept, ein ganzheitliches agieren, v.a. auch was Trainer angeht, eine Trainer und Managerausbildung, und v.a. das liebe Geld.