Spielbetrieb „mit Corona“

  • Aber Wohlbefinden = Gesundheit (eigene + Angehörige - brgl mögliche weitergabe infektion) steht dann schon in der Rangfolge einiges höher als irgendein Klub dieser Welt.

    Aber genau darum gehen die meisten Beiträge ja gar nicht, sondern um "Uh, ich mag keine Maske beim Eishockey tragen" über "Ich mag nicht sitzen" "Ich mag nicht stehen" "Ich mag nicht da sitzen oder stehen, wo mich der Verein hinstellt oder setzt" "Wer soll denn die Masken bezahlen" ect. pp. :schulterzuck:

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    Aber genau darum gehen die meisten Beiträge ja gar nicht, sondern um "Uh, ich mag keine Maske beim Eishockey tragen" über "Ich mag nicht sitzen" "Ich mag nicht stehen" "Ich mag nicht da sitzen oder stehen, wo mich der Verein hinstellt oder setzt" "Wer soll denn die Masken bezahlen" ect. pp. :schulterzuck:

    Also ich sehe dies hier tatsächlich als ein (vermutlich nicht allzu breites) Forum für Diskussionen um ein durchaus diskussionswürdiges Thema, und "Befindlichkeiten" der einzelnen Fans spielen beim Thema Corona eine enorme Rolle, und jede hier geäußerte Meinung zum Thema Maske tragen, Wohlsein oder Unwohlsein etc. ist eine Stimme, die stellvertretend für eine mehr oder weniger große Gruppe an Fans steht, deren Verhalten Einfluss darauf hat, ob die Leute ins Stadion kommen werden oder nicht.

    Und ich finde es richtig und wichtig, wenn einzelne Aspekte, die dieses Verhalten beeinflusst, klar benannt und auch diskutiert werden.

    Zu dem von Dir hier flappsig umformulierten Aspekt "Ich mag nicht da sitzen oder stehen, wo mich der Verein hinstellt oder setzt" habe ich meine Bedenken mitgeteilt und ich würde behaupten wollen, dass dies auch noch einige andere Fans umtreiben könnte. Vielen anderen mag das völlig wurscht sein, aber wenn es bedeutet, dass deswegen eine weitere Gruppe an Fans, die sonst vielleicht ins Stadion gekommen sein mag, fernbleibt, dann gehört das offen diskutiert, wie es vielleicht auch die Vereine zumindest mal andiskutieren sollten, weil es ihnen möglicherweise dringend benötigte Einnahmen wegnimmt.

    Und auch zum Thema "Wer soll die Masken bezahlen" muss man sich meinesachtens Gedanken machen. Klar, für wen (wie Dich??) sowas vielleicht nur ein geringfügiger zusätzlicher Kostenträger ist, der mag sich damit nicht beschäftigen; wer aber bei jedem Heimspiel aufs Neue neben dem Eintritt auch noch die Maske bezahlen soll, das Geld aber nicht (oder "dank" Corona nicht mehr) so locker sitzen hat, wird sich auch fragen und zwar fragen müssen, wie sehr sich die Liebe zum Verein mit dem eigenen Finanzbudget in Einklang bringen lässt.

    Im übrigens zwingt dich ja keiner, diese Diskussionen zu verfolgen.

  • Klar kannste das diskutieren, davon schreibe ich ja gar nix, ich stelle nur fest und zeige auf, was den ganzen Befindlichkeiten als Fakt gegenübersteht. Ich selbst bin weit davon entfernt, dass mir die Maßnahmen aus dem Konzept gefallen würden oder egal sind.

    Nur ändert das nichts an den Fakten.

    :popcorn:

  • wer aber bei jedem Heimspiel aufs Neue neben dem Eintritt auch noch die Maske bezahlen soll, das Geld aber nicht (oder "dank" Corona nicht mehr) so locker sitzen hat, wird sich auch fragen und zwar fragen müssen, wie sehr sich die Liebe zum Verein mit dem eigenen Finanzbudget in Einklang bringen lässt.

    Ich verstehe den Gedanken, aber sehe das nicht so problematisch.

    Wenn mir das Spiel den Eintritt wert ist, nehme ich auch zur Not den

    Aufpreis für die Maske mit. Wenn das mit den FFP2 so kommt, wird

    der Preis über die Masse sicher kein allzu großer sein...

  • Und je nachdem was bis Oktober/November pas-

    siert bezüglich Bars/Clubs/Discos werden die Men-

    schen einen großen Bedarf nach Unterhaltung ha-

    ben...

    Damit gehe ich sogar konform. Das Problem an der Sache ist nur - von einer Unterhaltung werden diese Spiele unter den anvisierten Gegebenheiten recht weit entfernt sein..

  • Damit gehe ich sogar konform. Das Problem an der Sache ist nur - von einer Unterhaltung werden diese Spiele unter den anvisierten Gegebenheiten recht weit entfernt sein..

    Das wird sicher eine Frage sein, klar. Ich sehe da

    aber nicht so schwarz, sondern eine durchaus gu-

    tes Erlebnis (natürlich mit Einschränkung)

  • Damit gehe ich sogar konform. Das Problem an der Sache ist nur - von einer Unterhaltung werden diese Spiele unter den anvisierten Gegebenheiten recht weit entfernt sein..

    Es stellt sich immer die Frage, unter welchem Gesichtspunkt man ein Eishockeyspiel besucht. Die einen gehen wegen dem Sport, die anderen wegen Stimmung etc.

    Letztere werden heuer definitv Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, muss also jeder für sich selbst entscheiden, was ihm wichtig ist.

  • Wenn das Spiel hochspannend ist und es auf dem Eis richtig zur Sache geht, dann könnte ich mir (rein theoretisch!) sogar vorstellen, dass man kurzzeitig vielleicht sogar "vergisst", dass man eine Maske aufhat oder dass diese arg unangenehm ist.

    Das ist halt schon was anderes wie wenn ich mich jetzt bewusst daheim im Selbstversuch hinsetze und mir überlege: Hm, wie stark stört mich das jetzt?

    Aber ist natürlich alles rein hypothetisch.

  • Klar kannste das diskutieren, davon schreibe ich ja gar nix, ich stelle nur fest und zeige auf, was den ganzen Befindlichkeiten als Fakt gegenübersteht. Ich selbst bin weit davon entfernt, dass mir die Maßnahmen aus dem Konzept gefallen würden oder egal sind.

    Nur ändert das nichts an den Fakten.

    :popcorn:

    Aber genau um diese "Fakten" geht es doch. Wir versuchen hier ja erstmal, uns darüber klar zu werden, (a) was diese "Fakten" überhaupt alle sind, (b) was von dem, was wir (oder besser: jeder einzelne von uns) bisher als "Fakten" wahrgenommen haben, sich vielleicht doch etwas anders darstellt - und im Laufe der letzten Monate haben mir da eine ganze Menge hiesiger Beiträge verschiedene Blickwinkel eröffnet und erweitert und auch eigene Missverständnisse und Fehlinformationen ausgeräumt, und (c) uns zu fragen, welche dieser "Fakten" den größten Einfluss auf unsere eigene Entscheidung zum Beispiel zu einem Stadionbesuch haben und welche "Fakten" bei anderen, mit anderen Perspektiven auf die Sache, einen Einfluss haben könnte.

    Denn die Sache ist einfach die: Das Verhalten von Menschen ist in sehr viel höherem Maße von eigenen "Befindlichkeiten" als von tatsächlichen Gegebenheiten bzw. echten oder vermeintlichen Fakten geleitet.

    Und dann ist es wichtig, nicht nur die "Fakten" zu kennen, sondern auch die verschiedenen "Befindlichkeiten" in die Sache einzubeziehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Schradin (20. Juli 2020 um 11:38)

  • Wenn das Spiel hochspannend ist und es auf dem Eis richtig zur Sache geht, dann könnte ich mir (rein theoretisch!) sogar vorstellen, dass man kurzzeitig vielleicht sogar "vergisst", dass man eine Maske aufhat oder dass diese arg unangenehm ist.

    Das ist halt schon was anderes wie wenn ich mich jetzt bewusst daheim im Selbstversuch hinsetze und mir überlege: Hm, wie stark stört mich das jetzt?

    Aber ist natürlich alles rein hypothetisch.

    und es ist halt ein Zustand, der erst während dem Spiel eintritt. Wenn dich zuvor der Gedanke an das Tragen der Maske schon abhält, überhaupt zum Spiel zu gehen, kommt es dazu überhaupt nicht mehr. Und selbst wenn, könnte es dazu beitragen, dass nach diesem mitreissenden Moment umso stärker ins Bewusstsein rückt wie nervig diese Maske doch ist.

    Aber tatsächlich ist das ja auch eine Gewöhnungssache; selbst beim Einkaufen im Supermarkt ist mir die einfache Maske auf dem Gesicht natürlich bewusst, aber ich denke jetzt nicht 30 Minuten am Stück daran, dass ich sie trage und wie nervig das ist, weil selbst eine so simple Tätigkeit wie Lebensmittel einkaufen manchmal doch nochmal soviel Konzentration benötigt, um mich davon ablenken zu können. Das ist wie ein Mückenstich, der juckt und kratzt auch die meiste Zeit, aber wenn ich mir 10 min konzentriert etwas anschaue oder ein nettes Gespräch führe, dann ist das erstmal verdrängt und macht sich erst danach wieder bemerkbar, obwohl der Zustand die ganze Zeit über da war.

    Insofern mag es durchaus sein, dass gerade Menschen, die weniger Probleme oder auch Scheu vor der Verwendung einer FFP2-Maske haben, die Maske auch sehr schnell als notwendiges, aber eigentlich nicht weiter störendes Accessoire zum Besuch eines Eishockey-Spiels wahrnehmen werden. Neuerungen sind immer dann am störendsten, wenn sie neu eingeführt werden, Gewöhnungseffekte helfen da über einiges hinweg. Das größte Problem beim Übergang von Neuerungen zu Gewohntem ist immer das Überschreiten der Hemmschwellen zum erst- bzw. mehrmaligen Ausprobieren der Neuerungen. Wenn diese Hemmschwelle für zuviele Menschen zu groß ist, wird sich die Neuerung nicht durchsetzen. Wenn die Hemmschwelle abgebaut werden kann (z.B. auch durch ein Angebot der hier diskutierten Möglichkeit zum zeitweiligen "Luft holen", wie schwierig das an manchen Standorten auch zu organisieren sein mag), ist die Chance sehr viel größer.

    Aber: Die große Hoffnung aller hier ist ja ohnehin, dass es sich nur um eine zeitlich begrenzte "Gewohnheit" handelt, und wir doch in 1-2 Jahren (vielleicht aber eben doch auch noch länger) wieder in "normale" Bahnen einschwenken können.

  • Ich glaube die größte Sorge der Menschen ist die um die eigene Gesundheit. Wenn jemand sagt er meidet größere Menschenansammlungen dann geht er bestimmt auch nicht in eine Eishalle. Dann ist das Tragen einer Maske zweitrangig.

    Und ich kann mich nur wiederholen. Für 68o€ für eine Dauerkarte möchte man unterhalten werden. Da ist das Spiel nur ein Teil des Komplettpaketes.

    Ich sehe das Ganze sehr kritisch.

  • :rolleyes:

    Wenn ich sehe wie lässig viele Menschen mit dem Thema Abstand, Maskenpflicht und möglichst wenig Kontakte zu haben umgehen, dann steht die Gesundheit nicht an erster Stelle. Und da denke ich noch nichtmal an die ungesunden Lebensweisen vor Corona.

    Und sicher ist das reine Spiel auf dem Eis nur ein Teil des ganzen Spieltages. Aber mat hat eben nur die Wahl zwischen einem Livespiel mit den Corona bedingten Umständen, oder eben kein Livespiel und lässt es bleiben.

    Wenn trotz der neuerlichen regeln die Dauerkartenreservierungen verbildlich bleiben, dann haben wir schonmal rund 750 von im Raum stehennden 1277 Sitzplätzen verkauft. Mit Stehplätzen wird es noch mehr geben, die in die Halle gehen werden.

  • Ich habe jetzt die letzten Saiten nicht mitgelesen, aber wurde bei der Maskenlösung schon das Thema "Bart" angesprochen?

    Denn damit die FFP-2 Masken wirklich schützen sollte man schon sehr glatt rasiert sein und maximal einen "Hitler-Bart" haben.


    Der DFB möchte bei seinen Länderspielen Zuschauer mit Test zulassen:

    Schon im September? Keller: Massentests für Stadionbesuche

    Mögliche Kritik an einer Sonderrolle des Fußballs wies Keller zurück. "Die Präventivtests kommen nicht dem Fußball zugute, sondern allen", sagte der DFB-Chef.

    Was soll man dazu noch sagen......... :schulterzuck:

  • Also ich gehe ins Eishockey wegen dem Eishockey. Alles drumherum wie Stimmung, Bier, Würstl ist toll, aber für mich nicht entscheidend. Mir ist durchaus bewusst, dass das bei jedem anders ausschaut und wohl ein großer Anteil unter solchen Umständen zu Hause bleibt. Man sollte auch nicht diejenigen vergessen, die wie hier schon geschrieben wurde aus Angst große Ansammlungen meiden. Ich persönlich glaube dass sich die Vereine schon glücklich schätzen können, wenn sie 50 Prozent des Vorjahresschnitts erreichen. Immer auf Grund der aktuellen Situation. Die Hoffnung bleibt, dass sich die Lage in den nächsten Monaten noch bessern wird.

  • Ich habe jetzt die letzten Saiten nicht mitgelesen, aber wurde bei der Maskenlösung schon das Thema "Bart" angesprochen?

    Denn damit die FFP-2 Masken wirklich schützen sollte man schon sehr glatt rasiert sein und maximal einen "Hitler-Bart" haben.

    guten Tag

    Rasieren oder zu Hause bleiben ...

    fertig

  • Es gibt übrigens tatsächlich gerade Live-Eishockey:

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