Bundestagswahl 2021

  • Stop, ich bin ja nun der letzte, der diesen grünen Murks verteidigt. Aber das kann ich so nicht stehen lassen. Unser Haus ist ungedämmt und der Stromverbrauch unserer Wärmepumpe ist absolut im Rahmen - ohne, dass wir frieren.

    Natürlich kenne ich deine individuelle Gebäudesituation nicht, aber kann man das so nahezu pauschal sagen mit den den Worten "ist ungedämmt" und "die Wärmepumpe bei dir hat keinen übermäßigen Stromverbrauch", was dann für alle bzw. sehr viele gelten soll? Oder liegt es daran das dein Istzustand nur viel besser als der z.B. der in unserem Gebäude vorhanden ist?

    Wir hatten mehrere Fachfirmen, Energieberater usw. vor Ort in unserem Anwesen. Unisono war die Antwort Wärmepumpe geht mit dem Istzustand nicht. Ich versuche es mal zusammenzufassen, bin aber nicht vom Fach, also bitte etwas Nachsicht ;) . Größte Themen die dagegen sprechen sind die Gebäudeenergieeffizienz (so wie ich es verstanden habe hauptsächlich Wände und Fenster und auch etwas das Dach) und die Heizkörper (Leitungen, Größe und Art) die alle vor Ort angeschaut haben! Ohne große Änderungen mindestens in diesem Segment keine Wärmepumpe der aktuellen Art machbar. Im Nebensatz kam dann noch, vielleicht gibts da irgendwann noch was besseres?

    Ich werde immer mehr verwirrt. Haben uns diese Fachleute alle gleichartig angelogen? Ergänzend dazu Hackschnitzel/Pellets sind uns als angeblich azeptable Alternative sehr suspekt und wollen wir eigentlich nicht. U.a. sind wir der Meinung Hundertausende Gebäude die auch keine Wärmepumpe stemmen können zusätzlich zu denen die es schon gibt darauf umzustellen ist keine Lösung. Fernwärme haben wir in unserer Kommune angefragt. Antwort war: ist nicht vorhanden, ob und wann es was geben könnte, ist hier nicht vorhersehbar, denn Konzepte dazu gibt es nicht!

  • Natürlich kenne ich deine individuelle Gebäudesituation nicht, aber kann man das so nahezu pauschal sagen mit den den Worten "ist ungedämmt" und "die Wärmepumpe bei dir hat keinen übermäßigen Stromverbrauch", was dann für alle bzw. sehr viele gelten soll? Oder liegt es daran das dein Istzustand nur viel besser als der z.B. der in unserem Gebäude vorhanden ist?

    Wir hatten mehrere Fachfirmen, Energieberater usw. vor Ort in unserem Anwesen. Unisono war die Antwort Wärmepumpe geht mit dem Istzustand nicht. Ich versuche es mal zusammenzufassen, bin aber nicht vom Fach, also bitte etwas Nachsicht ;) . Größte Themen die dagegen sprechen sind die Gebäudeenergieeffizienz (so wie ich es verstanden habe hauptsächlich Wände und Fenster und auch etwas das Dach) und die Heizkörper (Leitungen, Größe und Art) die alle vor Ort angeschaut haben! Ohne große Änderungen mindestens in diesem Segment keine Wärmepumpe der aktuellen Art machbar. Im Nebensatz kam dann noch, vielleicht gibts da irgendwann noch was besseres?

    Ich werde immer mehr verwirrt. Haben uns diese Fachleute alle gleichartig angelogen? Ergänzend dazu Hackschnitzel/Pellets sind uns als angeblich azeptable Alternative sehr suspekt und wollen wir eigentlich nicht. U.a. sind wir der Meinung Hundertausende Gebäude die auch keine Wärmepumpe stemmen können zusätzlich zu denen die es schon gibt darauf umzustellen ist keine Lösung. Fernwärme haben wir in unserer Kommune angefragt. Antwort war: ist nicht vorhanden, ob und wann es was geben könnte, ist hier nicht vorhersehbar, denn Konzepte dazu gibt es nicht!

    Naja, unser Nachbar hat auch ein ca 100 Jahre altes Haus und nicht gedàmmt und auch nur teilweise mit Fußbodenheizung und da geht die Wärmepumpe auch. Man muss natürlich auch dazu sagen das der Winter eher mild war, wenn es da richtig knackig wird und dann über die Heizpatrone geheizt wird, da wird es Stromtechnisch sicher lustig

  • Also, Bestandsbau haben wir auch nicht 😅 Unser Haus ist Baujahr 2021. Das heißt, wir haben schon moderne, gut isolierte Fenster und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (die natürlich auch Strombedarf hat). Überall Fußbodenheizung (keine Heizkörper), also muss das Heizwasser max. auf 40°C erwärmt werden. Die Heizung ist eine Erdwärme-Pumpe (Anschaffungspreis höher, dafür Stromverbrauch geringer als bei einer Luft-Wärmepumpe - dazu der nicht vorhandene Lärm).

    Okay, aber das hat dann aber mal so gar nichts mit den Zuständen in vermutlich Millionen von Gebäuden zu tun, wie z.B. unserem und hilft uns und den anderen dann auch keinen mm weiter. ;)

    Ergo haben uns die Firmen wohl doch nicht angelogen, (gut um zumindest wieder etwas Verwirrung weg zu nehmen) nur zeigt das dann auch nicht viel Hilfe in der Frage wie gut Wärmepumpen dann einsetzbar sind für die von vielen gemeinten Zustände ihrer Gebäude.


    Naja, unser Nachbar hat auch ein ca 100 Jahre altes Haus und nicht gedàmmt und auch nur teilweise mit Fußbodenheizung und da geht die Wärmepumpe auch. Man muss natürlich auch dazu sagen das der Winter eher mild war, wenn es da richtig knackig wird und dann über die Heizpatrone geheizt wird, da wird es Stromtechnisch sicher lustig

    Fussbodenheizung geht bei uns aus architektonischen Gründen gar nicht ohne riesige Umbaukosten! Darüber brauchen wir laut den Fachfirmen (nachdem wir unsere Finanzmöglichkeiten etwas offen gelegt haben) höchstens nachdenken wenn wir eine dicke Erbschaft oder Lottogewinn bekommen. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Lorraine (14. Mai 2023 um 17:24) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Lorraine mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Okay, aber das hat dann aber mal so gar nichts mit den Zuständen in vermutlich Millionen von Gebäuden zu tun, wie z.B. unserem und hilft uns und den anderen dann auch keinen mm weiter. ;)

    Ergo haben uns die Firmen wohl doch nicht angelogen, (gut um zumindest wieder etwas Verwirrung weg zu nehmen) nur zeigt das dann auch nicht viel Hilfe in der Frage wie gut Wärmepumpen dann einsetzbar sind für die von vielen gemeinten Zustände ihrer Gebäude.


    Fussbodenheizung geht bei uns aus architektonischen Gründen gar nicht ohne riesige Umbaukosten! Darüber brauchen wir laut den Fachfirmen (nachdem wir unsere Finanzmöglichkeiten etwas offen gelegt haben) höchstens nachdenken wenn wir eine dicke Erbschaft oder Lottogewinn bekommen. ;)

    Die neuen machen ja auch 70 Grad also geht es eventuell auch ohne Fußbodenheizung, was ist denn das Problem bei euch, gibt ja verschiedene Systeme?

  • Naja, unser Nachbar hat auch ein ca 100 Jahre altes Haus und nicht gedàmmt und auch nur teilweise mit Fußbodenheizung und da geht die Wärmepumpe auch. Man muss natürlich auch dazu sagen das der Winter eher mild war, wenn es da richtig knackig wird und dann über die Heizpatrone geheizt wird, da wird es Stromtechnisch sicher lustig

    bei solch einem Haus müsste aber noch ein Schornstein vorhanden sein und somit auch die Möglichkeit einen Holzofen oder was in der Art als Zuheizung zu installieren (aufzustellen).

    Es gibt sicher viele Gebäude in Deutschland, bei denen eine Wärmepumpe jetzt nicht so die Lösung ist, aber sicher nicht sooo viele wie von gewissen Seite immer getönt wird.

    Im Grunde muss jedes Gebäude - vor allem die älteren - individuell auf die Möglichkeit geprüft werden, welche Heizart die wirtschaftlichste machbare ist. Ein pauschales "geht nicht", "Heizungs Hammer", "Grünen Wahnsinn" usw ist da nicht hilfreich und für die Betroffenen eher schädlich - löiesse sich eigentlich über die Verhandlungen zu den Gesetzen ruhig und ohne grosse Verunsicherung in der Bevölkerung regeln .... ist aber vermutlich nicht gewünscht, denn Angst und Empörung sind die besseren Wahlhelfer.

  • bei solch einem Haus müsste aber noch ein Schornstein vorhanden sein und somit auch die Möglichkeit einen Holzofen oder was in der Art als Zuheizung zu installieren (aufzustellen).

    Es gibt sicher viele Gebäude in Deutschland, bei denen eine Wärmepumpe jetzt nicht so die Lösung ist, aber sicher nicht sooo viele wie von gewissen Seite immer getönt wird.

    Im Grunde muss jedes Gebäude - vor allem die älteren - individuell auf die Möglichkeit geprüft werden, welche Heizart die wirtschaftlichste machbare ist. Ein pauschales "geht nicht", "Heizungs Hammer", "Grünen Wahnsinn" usw ist da nicht hilfreich und für die Betroffenen eher schädlich - löiesse sich eigentlich über die Verhandlungen zu den Gesetzen ruhig und ohne grosse Verunsicherung in der Bevölkerung regeln .... ist aber vermutlich nicht gewünscht, denn Angst und Empörung sind die besseren Wahlhelfer.

    Holzofen und co doch verboten werden

  • Holzofen und co doch verboten werden

    Wo genau hab ich das denn geschrieben? Du schriebst doch von Schornstein und Kamin als Zusatzwärmequelle

    ich weiss ja nicht wo bei Dir Öfen (auch Holzöfen) angeschlossen werden, bei uns in den meisten Fällen an Schornsteine (werden übrigensd bei uns einfach auch als Kamine bezeichnen - deshalb gibt es hier auch noch Kaminfeger

  • Die neuen machen ja auch 70 Grad also geht es eventuell auch ohne Fußbodenheizung, was ist denn das Problem bei euch, gibt ja verschiedene Systeme?

    Vielleicht weil er bei 70°C Vorlauftemperatur sein Haus effizienter durch Verbrennen der Stromrechnungen heizen könnte? Das etwas technisch möglich ist heißt ja nicht dass es auch effizient ist.

    Was mich zum Beitrag von Trekronor bringt

    Wenn man der Regierung zuhört, wird man das auch gehört haben. Leider sind die Gegner einfach lauter und hartnäckiger in ihren Attacken.

    Ich hab das hier schon oft geschrieben, dass eine Wärmepumpe auch im Bestand effektiv sein kann und das auch mit Studien oder Youtube-Videos von erfolgreichen Installationen belegt. Das wird ignoriert, passt nicht ins Bild, keine Ahnung was noch. Vielleicht kann Crazy Com noch ein paar Details zu seiner Immobilie bringen um seine Erfahrung mit Leben zu füllen.

    Das KANN bestreitet ja niemand hier. Es geht um die Frage ob sie es IST. Letztlich muss sie es bei den aktuellen Plänen in jedem Fall sein, wenn Du Leute dazu per Gesetz zwingst (und die Stromversorgung eines ganzen Landes damit belastest).

    Wenn wie in Deiner gestern? verlinkten Frauenhofer-Studie Fälle dabei sind, in denen Menschen freiwillige auf WP umgestiegen sind (und unterstellt noch nicht die absoluten Katastrophen-Immobilien dabei sind) und dennoch Fälle auftauchen deren Effizienz mit Jahresarbeitszahlen von 1,5 knapp über Nachtspeicheröfen liegen, puuuh....

  • ich weiss ja nicht wo bei Dir Öfen (auch Holzöfen) angeschlossen werden, bei uns in den meisten Fällen an Schornsteine (werden übrigensd bei uns einfach auch als Kamine bezeichnen - deshalb gibt es hier auch noch Kaminfeger

    Zitat von dir, das gilt doch nur für Öfen mit hohem Feinstaubausstoß, das sind nunmal Kamine und Holzöfen. Deine Aussage war,das man das als Zusatzheizung verwenden könnte, deshalb schrieb ich das die Verboten werden sollen, also nichts mit Zusatzheizung


    Vielleicht weil er bei 70°C Vorlauftemperatur sein Haus effizienter durch Verbrennen der Stromrechnungen heizen könnte? Das etwas technisch möglich ist heißt ja nicht dass es auch effizient ist.

    bei dem Beitrag ging es eher darum das Fußbodenheizung nicht möglich nicht ob es sinnvoll ist

    Einmal editiert, zuletzt von Mickeykatze (14. Mai 2023 um 19:34) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Mickeykatze mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Zitat von dir, das gilt doch nur für Öfen mit hohem Feinstaubausstoß, das sind nunmal Kamine und Holzöfen. Deine Aussage war,das man das als Zusatzheizung verwenden könnte, deshalb schrieb ich das die Verboten werden sollen, also nichts mit Zusatzheizung

    In dem Artikel werden auch viele Ausnahmen benannt. Und wenn zu viel Feinstab produziert wird, gibt es scheinbar Filter, die den Ausstoß reduzieren. Am Ende zählt ja, was da oben aus dem Schornstein kommt. Beim schnellen Überfliegen, sind etliche Ausnahmen benannt worden und Kaminöfen werden alles andere als verboten. :schulterzuck:

  • In dem Artikel werden auch viele Ausnahmen benannt. Und wenn zu viel Feinstab produziert wird, gibt es scheinbar Filter, die den Ausstoß reduzieren. Am Ende zählt ja, was da oben aus dem Schornstein kommt. Beim schnellen Überfliegen, sind etliche Ausnahmen benannt worden und Kaminöfen werden alles andere als verboten. :schulterzuck:

    Es ging mir auch nicht um den obigen Artikel sondern um einen den ich heute gelesen hatte wo das Umweltbundesamt so ziemlich alles außer Pelletheizung verbieten will

  • Also, Bestandsbau haben wir auch nicht 😅 Unser Haus ist Baujahr 2021. Das heißt, wir haben schon moderne, gut isolierte Fenster und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (die natürlich auch Strombedarf hat). Überall Fußbodenheizung (keine Heizkörper), also muss das Heizwasser max. auf 40°C erwärmt werden. Die Heizung ist eine Erdwärme-Pumpe (Anschaffungspreis höher, dafür Stromverbrauch geringer als bei einer Luft-Wärmepumpe - dazu der nicht vorhandene Lärm).

    Das hat mit "ungedämmten Bestandsbauten" aber auch nix zu tun ;) Unser Haus ist jetzt 8 Jahre alt, selbst das würde ich nicht dazu zählen.

    Viele Neubauten sind eher ungedämmt (unseres auch), weil man ganz andere Steine verwendet als damals. Auch bei uns ist alles auf die Wärmepumpe ausgelegt, Fußbodenheizung etc. Eben weil die Wärmepumpe als Heizart eher träge reagiert und niedrige Vorlauftemperatur mit der Fußbodenheizung gut funktioniert, mit einer normalen Heizung eher nicht so. Und wenn dann noch alte Fenster und und und sind, dann wird es nicht ganz so einfach. Und das kann man halt nicht einfach ignorieren, nur weil man es will...

  • Mich stört nach wie vor, dass so getan wird, als läge der Schlüssel zur Klimawende und zum erreichen der Ziele, einzig im Einbau neuer Wärmepumpenheizungen, plus der Dämmung der Häuser. ALLE anderen Maßnahmen, wie zb. die in der von mir erwähnten Sendung von Lanz am 16.03.23, werden ignoriert. Es klingt so wie "Wir machen jetzt alle Wärmepumpen in die Häuser und dämmen die ordentlich, dann haben wir es geschafft!" Das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber ich hoffe, die Lufthansa macht weiter Leerflüge, um ihre Slots zu behalten.

  • Mich stört nach wie vor, dass so getan wird, als läge der Schlüssel zur Klimawende und zum erreichen der Ziele, einzig im Einbau neuer Wärmepumpenheizungen, plus der Dämmung der Häuser. ALLE anderen Maßnahmen, wie zb. die in der von mir erwähnten Sendung von Lanz am 16.03.23, werden ignoriert. Es klingt so wie "Wir machen jetzt alle Wärmepumpen in die Häuser und dämmen die ordentlich, dann haben wir es geschafft!" Das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber ich hoffe, die Lufthansa macht weiter Leerflüge, um ihre Slots zu behalten.

    Der Schlüssel liegt tatsächlich an den Gebäuden, die ihren Ausstoß zu langsam senken und bei denen es aus lang und breit diskutierten Gründen auch lang dauert. Hinzu kommt der hohe Anteil des Gebäudesektors an den Gesamtemissionen. Da halten die Leerflüge der Lufthansa einfach nicht mit.

    Ohne die Reduktion der Emissionen im Gebäudesektor und im Verkehr kann man die Klimawende komplett vergessen, auch wenn in Deutschland kein einziges Flugzeug mehr abhebt oder landet.

  • Zitat

    Torsten Becker, Unternehmer

    Der Geschäftsführer einer Firma, die CO2 zum Beispiel in Beton speichert, zeigt innovative Wege auf, um in Zukunft bei der Rohstoffproduktion mehr Energie zu gewinnen als zu verbrauchen.


    Zitat

    Die Zement-Industrie ist einer der größten Klimakiller

    Weil der weltweit sieben bis acht Prozent der globalen CO2-Emissionen ausmacht, ist Beton ein bedeutender Klimafaktor. Deswegen sind diese Ansätze so wichtig für die Zukunft, aber sie werden nicht reichen, um die Treibhausgasemissionen der Bauindustrie stark zu verringern. Andere Maßnahmen müssen dazukommen: Mehr Beton recyceln. Alternative Baumaterialien verwenden, zum Beispiel Holz. Und nicht zuletzt: Nur bauen, was wirklich gebraucht wird.

    Franz May von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe beschäftigt sich schon länger mit den Versuchen, so zu bauen, dass weniger Treibhausgase frei werden. Neue Zementmischungen, die einen geringeren CO2-Fußabdruck haben, könnten vielleicht ein kleiner Baustein sein, sagt er, aber: „Den gigantischen weltweiten Zementverbrauch, den wir haben, wird man mit solchen Spezialzementen sicherlich nicht abdecken können. Das mag für einige Anwendungen, zum Beispiel säurebeständige Zemente, in Frage kommen. Aber die große Lösung ist das wahrscheinlich nicht.“


    Zitat


    https://climate-tech.de/climate-tech-a…-betongranulat/

  • Es sind ja auch nicht alle Bestandsbauten älter 20 Jahre Bruchbuden. Zwecks Einnahmereduktion machen viele etwas aus ihren Häusern. Hier mal ein neues Dach mit Wärmedämmung, Dämmung Kellergeschoss, neue Isolierverglasung, das hilft schon. Man kann auch über den Daumen schön erkennen, welche Maßnahme welche Einsparung bringt. Es ist ja nicht so, daß eine Verbesserung nur bei einer Wärmepumpe hilft. Auch der Gas-/Ölverbrauch wird durch diese Maßnahmen gesenkt.

    Wenn man mit der Zeit die Standards verbessert, dann funktioniert die Wärmepumpe auch in Bestands-Mehrfamilienhäusern ohne Fußbodenheizung. Für den Unterschied in den Verbrauchskosten (Sondertarif Wärmepumpenstrom) bedanken sich die Mieter.

    Hier in der Stadt merkt man mittlerweile den Preisverfall bei Häusern mit niedrigen Standards.

    Das wäre auch ein Argument, etwas zu tun.