Oberliga Nord 20/21

  • Ich sehe da schon einen Unterschied in den Fahrten: in den Süden fährt man mindestens immer 500 km+x. Im Norden ist das eher die Ausnahme. Deswegen sehe ich eine eingleisige dritte Liga auch schon lange nicht als möglich an. Aber die wird es eh nicht geben.

    Seit gestern sind hier in NRW (und ich meine auch in anderen Bundesländern) auch Veranstaltungen über 100 Besucher (mit besonderen Konzept) zugelassen. Das wird sich alle zwei Wochen ändern und weiter gelockert. Ab September wird es definitiv einen Spielbetrieb geben. Nur ob direkt vor Zuschauern und vor wie vielen das entscheidet sich erst in den kommenden ein oder zwei Monaten.

    Diese Einschätzung halte ich klar für verfrüht.

    Erstmal werden die Folgen der neuesten Lockerungen in 2- 3 Wochen anhand der Statistiken bewertet werden können.

    Und dann gibt es immer noch die Königsdisziplin " Großveranstaltungen " Die hat ein ganz anderes Kaliber als die bisherigen Erleichterungen .

    Bis jetzt ist alles , was die Oberliga betrifft , mehr oder weniger nur eine Absichtserklärung. Es spielt sich in den Clubs so Einiges unter der Grasnarbe ab und wenig bis gar nix dringt davon an die Oberfläche .

  • Ohne den Kader, die Spielstärke zu kennen, willst du nicht zu den Heimspielen gegen Hamm, Herford, Diez gehen, weil dich hohe Siege langweilen, kann ich nicht nachvollziehen. Gegen Krefeld hast du es als Grenzwertig empfunden, dir die Spiele anzuschauen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Am 19.01.20 hat das KEV U23 Team (nicht U20) 2:3 bei euch gewonnen.

    Gegen Krefeld haben wir uns wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, vor allem in den Heimspielen, das war tatsächlich grenzwertig - von uns - und hat uns letztendlich das Heimrecht gekostet,

    andererseits konnte ich mich durchaus an teilweise starken Moves und schön heraus gespielten Toren der jungen Wilden erfreuen, also ich schau mir Krefeld wieder an und den Rest natürlich auch...

  • Haha, mit 4 Konti dabei und einige im Ausland spielenden Hollander ist das kein Problem! Tilburg spielt ohne Konti mit.

    Das 0:6 in Kassel von der 3/4 niederländischen Nationalmannschaft war ja auch nix.

    Gott sei dank wird es aber nie soweit kommen??

  • Ohne den Kader, die Spielstärke zu kennen, willst du nicht zu den Heimspielen gegen Hamm, Herford, Diez gehen, weil dich hohe Siege langweilen, kann ich nicht nachvollziehen. Gegen Krefeld hast du es als Grenzwertig empfunden, dir die Spiele anzuschauen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Am 19.01.20 hat das KEV U23 Team (nicht U20) 2:3 bei euch gewonnen.

    Wenn ich höre wie Hamm in dieser Liga antreten will, weiß ich jetzt schon deren Spielstärke. Es gibt Fans die wollen nur unterhalten werden, Party feiern, trinken. Die erfreuen sich an Schützenfesten. Ich ziehe dann gutes Eishockey lieber vor und das am 19.01. war Eishockey auf Regionalliga-Niveau. Das meine ich gar nicht despektierlich den Vereinen gegenüber. Für den total gewagten Schritt ziehe ich den Hut.

    Bin auf deren Fazit kommendes Jahr gespannt.

  • Ich sehe da schon einen Unterschied in den Fahrten: in den Süden fährt man mindestens immer 500 km+x. Im Norden ist das eher die Ausnahme. Deswegen sehe ich eine eingleisige dritte Liga auch schon lange nicht als möglich an. Aber die wird es eh nicht geben.

    Es ist doch alles eine Frage der Organisation. Warum soll das nicht gehen?

    Man hat immer einige Teams in der Region. Tilburg, Herne, Hannover, Hannover oder Halle, Leipzig, Erfurt, Selb, Weiden usw.

    Andere Teams sind in einer anderen Region und grundsätzlich mit einer langen Fahrt verbunden. Egal ob in der OL Nord oder einer bundesweiten OL.

    Man könnte beispielsweise eine Nord- und eine Südstaffel bilden. Doppelrunde in Nord und Süd, Einfachrunde staffelübergreifend.

    Dabei kann man schauen welches Team welche Quote an Profis hat und die Spielpläne dementsprechend gestalten.

    Beispielsweise könnte man sagen Tilburg oder Hamburg spielt Samstag und Sonntag zu Hause gegen 2 Teams mit weniger Profispielern.

    In den Playoffs ist es möglich längere Fahrten zu realisieren und in der regulären Saison nicht? Für mich ist das eine Frage des Willens und der Organisation.

    Auf Dauer wird man sich für die 3. Ligenebene im deutschen Eishockey Gedanken machen müssen. Ein Konservieren des Status Quo scheint seit Jahren ein sehr sehr schwieriger Akt und Jahr für Jahr kommen die Rückzüge aus der Liga. Es ist für schwächere Teams einfach ein Verschleißgeschäft, das man auf Dauer nicht durchhalten kann. Veränderungen gehören einfach dazu, auch wenn es einem anfangs nie richtig passen mag.

  • Es gibt Fans die wollen nur unterhalten werden, Party feiern, trinken. Die erfreuen sich an Schützenfesten. Ich ziehe dann gutes Eishockey lieber vor ...

    Naja, es gilt aber auch, das eigene Team gegen jeden Gegner zu unterstützen und dass ein Spiel nicht so dolle bzw. der Gegner völlig überfordert ist, kann doch mal vorkommen. Natürlich würde ich auch lieber immer hochklassigen Sport sehen, aber durchgängig ist das ligenunabhängig m. E. nicht gegeben.

  • Das 0:6 in Kassel von der 3/4 niederländischen Nationalmannschaft war ja auch nix.

    Gott sei dank wird es aber nie soweit kommen??

    Gewinnt Tilburg gegen ein DEL2 Club, ist es nur ein Testspiele. Verliert Tilburg gegen ein DEL2 Team, beweist es natürlich die fehlende Qualität der Holländer.

    Tilburg und ein DEL2 Team spielen nie unter gleichen Wettbewerbsbedingingungen gegeneinander, von daher ist die Einschätzung nur sehr schwer möglich. Was man abschätzen kann ist die finanzielle Lage und das Umfeld. Und um ehrlich zu sein traue ich persönlich Tilburg mehr zu in der DEL2 als so einigem Aufstiegskandidaten der OL oder aktuellen Kellerkind der DEL2.

  • paule

    Behaupte nicht so ein Zeug. Warte erst einmal ab was die Lockerungen so bringen. Und dann warte mal ab was der Herbst/Winter so bringt. Es ist ein Unterschied ob Du draußen mit Abstand eine Veranstaltung hast oder in einer Halle wo die Leute singen, brüllen und Alkohol konsumieren.

  • Spielerisch in die DEL2? No way?

    Rein sportlich gesehen hätte Tilburg eine Chance verdient in der DEL 2. .. Interessant wäre es ebenfalls, wie gut die Holländer plus 4 møglich Kontis wirklich sind.

    Tilburg würde endlich mal über eine komplette Saison lang gefordert werden und vielleicht erkennen wo ihre sportliche Grenze liegt..

    PS:

    @Boppe.Nicht böse gemeint aber manchmal wirkt es so, als wenn ihr denkt wir deutschen können kein Eishockey spielen.. Und ihr glaubt Oberliga Nord gegurke ist alles was "wir" können.. Auch deswegen würde ich gerne Tilburg mal in der DEL 2 spielen sehen... :thumbsup:


    .

  • Auf Dauer wird man sich für die 3. Ligenebene im deutschen Eishockey Gedanken machen müssen. Ein Konservieren des Status Quo scheint seit Jahren ein sehr sehr schwieriger Akt und Jahr für Jahr kommen die Rückzüge aus der Liga. Es ist für schwächere Teams einfach ein Verschleißgeschäft, das man auf Dauer nicht durchhalten kann. Veränderungen gehören einfach dazu, auch wenn es einem anfangs nie richtig passen mag.

    Um dann mit einer eingleisigen Oberliga den Aufstieg noch schwieriger zu machen? Weil in einer eingleisigen Oberliga es dann keine schwächeren Teams gibt, denen irgendwann die Lust bzw. das Geld ausgeht? Klasse Idee...

  • Um dann mit einer eingleisigen Oberliga den Aufstieg noch schwieriger zu machen? Weil in einer eingleisigen Oberliga es dann keine schwächeren Teams gibt, denen irgendwann die Lust bzw. das Geld ausgeht? Klasse Idee...

    Gibt es in der heutigen OL etwa kleine Teams, denen das Geld ausgeht? :pfeif:

    Das Argument trifft auf jede Liga zu. Der Aufstieg wird immer schwer sein, da einfach alles passen muss. Es braucht immer eine gewisse sportliche Attraktivität. Kleine Teams mit wenig Geld als Kanonenfutter für Aufstiegskandidaten halte ich für nicht notwendig. Diese Clubs spielen in den PO und im entsprechenden Aufstiegskampf so oder so kaum eine Rolle.

    Ein Wettrüsten im Aufstiegsrennen gab es immer, unabhängig vom genauen Aussehen der Liga.

  • Eine zweigeteilte Staffel wäre ja wieder etwas ganz anderes. Da bin ich bei dir.

  • https://www.abendblatt.de/sport/article2…obox=1590868760

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    Das Argument mit den "Quarantäne-Hotel" kann ich nicht mehr hören. Die Bundesliga hat ein recht kurzfristiges und sehr straffes Konzept erarbeitet. Das wird nach Beendigung der Saison vollkommen überarbeitet werden. Auch dort sind die "Quarantänge-Hotels" ziemlich unsinnig.

    Und in den Amateurligen greift dies eh nicht. wer aus der Oberliga fährt denn schon einen Tag vorher zu einem Spiel. Da reichen ein moderner Bus und Maskenpflicht im Bus sowie Abstände aktuell schon aus. Wichtig ist, dass die Spieler, wie jeder andere Mensch weiterhin nach den Abstandsregeln lebt.

    Immerhin sieht man in Hamburg auch, dass die großen Sponsoren an Board bleiben und die Spieler auf Geld verzichten. Das ist ein zweites wichtiges Standbein.

    chk#73 Das "Großveranstaltungen" nochmal ein ganz andere Pflaster sind, das weiß ich. Dabei sprechen wir aber von Veranstaltungen mit über 5000 Besuchern auf einem Gelände oder aber 100.000 über mehrere Tage.

    Und das man die Zahlen weiter im Blick haben muss, ist auch klar. Aber allen Unkenrufen zum Trotz hat es bisher bei keiner Lockerung einen neuen Anstieg bzw. überproportional viele Ausbrüche gegeben. Und ich lege mich soweit aus dem Fenster und sage, dass es den auch nicht ehr geben wird. Wir werden über den Juni sicherlich noch einige kleinere Ausbrüche haben (wie jetzt in Kirchen, Sammelunterkünften o.ä.), aber im Große und Ganzen hat man es bei einstelligen (oder z.T, überhaut keinen) Neuinfektionen in den Städten/Kreisen sehr gut im Griff. Und der Sommer geht gerade erst los. ;)

  • Großveranstaltungen hin,Großveranstaltungen her. Eins ist (für mich) sicher,sollten keine Zuschauer zugelassen werden wird es ein Vereinssterben riesigen Ausmaßes geben.

    Und zwar In jeder Sportrart die auf Zuschauereinnahmen angewiesen sind.