Corona - alles eher Medizinische und Gesellschaftliche zum Virus

  • Die neuen Indikatoren des RKI/des BMG sorgen noch für Probleme:

    https://www.tagesschau.de/investigativ/s…rungen-101.html

    Zitat

    Allerdings hatte das Gesundheitsministerium die Meldepflicht zur Hospitalisierung ohne Vorlauf eingeführt: Die Verordnung trat nur einen Tag nach Verkündigung am 13. Juli 2021 in Kraft. Die Krankenhäuser hatten keine Vorbereitungszeit und der Meldeablauf erinnert an die Anfangszeit der Pandemie: Für jeden Patienten ist ein zweiseitiges Formular auf Papier auszufüllen und die Meldung kann aktuell nur per Fax ans Gesundheitsamt geschickt werden.

    dann wollwn wir mal hoffen, dass die Krankenhauseinweisungen nicht mehr so zahlreich werden

    Nach über eineinhalb Jahren Pandemie und erforderlichem Meldewesen, sitze ich fast sprachlos vor so einer Meldung

  • Was hat die Politik denn eigentlich in den letzten 15 Monaten dafür getan, um das Gesundheitssystem leistungsfähiger zu machen? Ist war ja ok, zu Beginn der Pandemie die Maßnahmen mit einer eventuell drohenden Belastung des Gesundheitssystems zu begründen.

    Nun hatte die Politik aber 15 Monate Zeit, das System so zu ertüchtigen, dass bei einer nächsten Welle keine Überlastung mehr droht. Damit könnten Eingriffe in Grundrechte vermieden oder abgemildert werden. Das ist ein Aspekt, der in der Diskussion immer viel zu kurz kommt.

    Überspitzt gesagt, müsste ich einfach die Hälfte der Intensivbetten abbauen und hätte wegen einer drohenden Überlastung immer einen Lockdown.

  • "Die Mitglieder des Beirats betonten, dass die Pandemie zu keinem Zeitpunkt die stationäre Versorgung an ihre Grenzen gebracht hat."

    Frage: im Durchschnitt oder generell oder auf einzelne Krankenhäuser bezogen

    ist es keine Grenze einer Belastung - wenn Patienten verlegt werden müssen oder wenn Operationen verschoben werden müssen um Kapazitäten frei zu halten = der Normalbetrieb eingeschränkt werden muss.

    Oder wo ist die Grenze einer Belastung beim Personal - ab wieviel geleisteten Überstunden?

  • Was hat die Politik denn eigentlich in den letzten 15 Monaten dafür getan, um das Gesundheitssystem leistungsfähiger zu machen? Ist war ja ok, zu Beginn der Pandemie die Maßnahmen mit einer eventuell drohenden Belastung des Gesundheitssystems zu begründen.

    Nun hatte die Politik aber 15 Monate Zeit, das System so zu ertüchtigen, dass bei einer nächsten Welle keine Überlastung mehr droht. Damit könnten Eingriffe in Grundrechte vermieden oder abgemildert werden. Das ist ein Aspekt, der in der Diskussion immer viel zu kurz kommt.

    Überspitzt gesagt, müsste ich einfach die Hälfte der Intensivbetten abbauen und hätte wegen einer drohenden Überlastung immer einen Lockdown.

    Das hat mit Überspitzung garnichts zu tun denn genau so ist es ja leider....

  • Was hat die Politik denn eigentlich in den letzten 15 Monaten dafür getan, um das Gesundheitssystem leistungsfähiger zu machen? Ist war ja ok, zu Beginn der Pandemie die Maßnahmen mit einer eventuell drohenden Belastung des Gesundheitssystems zu begründen.

    Nun hatte die Politik aber 15 Monate Zeit, das System so zu ertüchtigen, dass bei einer nächsten Welle keine Überlastung mehr droht. Damit könnten Eingriffe in Grundrechte vermieden oder abgemildert werden. Das ist ein Aspekt, der in der Diskussion immer viel zu kurz kommt.

    Überspitzt gesagt, müsste ich einfach die Hälfte der Intensivbetten abbauen und hätte wegen einer drohenden Überlastung immer einen Lockdown.

    Selbst wenn wir die Hälfte der Intensivbetten abbauen, hätten wir immer noch doppelt so viele wie beispielsweise Italien.

    Wieviele Intensivbetten sollten wir denn deiner Meinung nach haben?

  • Überspitzt gesagt, müsste ich einfach die Hälfte der Intensivbetten abbauen und hätte wegen einer drohenden Überlastung immer einen Lockdown.

    Wenn es nicht nochmal Prämien für Corona-Intensivbetten gibt musst du die, die gar nicht da waren, sogar gar nicht abbauen ;)

  • Für diese Behauptung hast Du nun sicher auch einen Beleg, oder?

    chris

    Ernsthaft?

    Du forderst für meine "Behauptung", also sinngemäß nicht beweisbare Aussage wirklich noch Belege?

    Nach gut einem Jahr der Möglichkeit über den Tellerrand in andere Länder zu schauen wie sie es dort handhaben?

    Und mit dem relativ schnellen erlangten Wissen darum wer innerhalb der Bevölkerung am meisten gefährdet war und ist?

    Jedenfalls haben unsere Verantwortlichen offensichtlich beschlossen ungeachtet dieser Möglichkeiten und der bestehenden besseren Kenntnis der Lage bspw. Schulen zu schließen, Einzelhandel und Gastronomie dicht zu machen, Lockdowns und Ausgangssperren auszusprechen usw.usf. ...es weiß ja jeder was passiert ist und bis heute nicht vollständig zurück genommen wurde.

    Der einzige irrwitzige Weg der Befreiung von diesen Maßnahmen wird in der Annahme des Angebotes der "Impfung" propagiert.

  • Es gab also keine überlasteten Kliniken?

    Scheinbar gab es nicht viele davon, wenn vorallem Zittau als großes Beispiel herhalten musste.

    Angeblich gab es dort diese sog. Triage, was zwar in den Medien echt krass war, aber am Ende hat dann doch noch jeder Patient irgendwo einen Platz gefunden.

    Und wenn man sich die Karte ansieht, dann gab es überall noch freie Kapazitäten, zumindest im Umfeld.

    https://interaktiv.morgenpost.de/corona-deutsch…aus-auslastung/

  • Scheinbar gab es nicht viele davon, wenn vorallem Zittau als großes Beispiel herhalten musste.

    Angeblich gab es dort diese sog. Triage, was zwar in den Medien echt krass war, aber am Ende hat dann doch noch jeder Patient irgendwo einen Platz gefunden.

    Und wenn man sich die Karte ansieht, dann gab es überall noch freie Kapazitäten, zumindest im Umfeld.

    https://interaktiv.morgenpost.de/corona-deutsch…aus-auslastung/

    https://www.br.de/nachrichten/wi…erraten,SUl57fT

  • Chucky

    Deswegen schrieb ich ja:

    Zwar mögen so manch Covid-Stationen an der Belastungsgrenze gestanden haben, aber in anderen Bereichen der Klinik war eben oft weit weniger los als sonst.

    Die Kliniken als solche, hatten oftmals halt kaum bis gar keine Engpässe. Vielerorts wude sich gelangweilt, weil die Patienten gefehlt haben.

  • Kurze Anmerkung zu den Krankenhäusern.

    Diese befinden sich schon seit längerem in einer wirtschaftlichen Drucksituation und richten ihre Einrichtungen sowie das Personal danach aus.

    Das hat zur Folge das selbst in normal verlaufendem Krankheitsgeschehen relativ hohe Auslastung der zur Verfügung stehenden Ressourcen praktiziert wird.

    Je höher die Bettenauslastung im Krankenhaus, desto höher die Mortalitätsrate

    Zitat daraus:

    "Das Personal eines Krankenhauses ist ausgelegt auf eine durchschnittliche Bettenauslastung von 85 bis 90 Prozent“


    Heißt nichts anderes als das sowieso schon bei Normalbetrieb recht nah am oberen Limit gewirtschaftet wird.

    Da ist dann die Luft nach oben recht dünn.

    Es braucht also nicht viel um einen Zustand der Überlastung zu erreichen.

    Über die Ursachen dafür dürfte es ja keine Zweifel geben.

  • Ernsthaft?

    Du forderst für meine "Behauptung", also sinngemäß nicht beweisbare Aussage wirklich noch Belege?

    Nach gut einem Jahr der Möglichkeit über den Tellerrand in andere Länder zu schauen wie sie es dort handhaben?

    Ein einfach "Nein" hätte genügt.

    Also sind es nur Mutmaßungen, die Du anstellst. Mehr ist es nicht.

    Aber ein Blick über den Tellerrand lohnt in der Tat. Schauen wir über den Brenner. März/April 2020, als es Norditalien heftig erwischte. Keine Schutzmaßnahmen, keine Masken, Kein AHA usw.... Was passiert ist muss ich nicht weiter ausführen. DAS wäre auch bei uns so passiert, wenn wir nicht entsprechende Maßnahmen ergriffen hätten. Damals im Frühjahr und auch ein halbes Jahr später im Herbst/Winter! Das ist belegbar! Es wurden unzählige Modellrechnungen mit Zahlen und Daten gefüttert und es kam immer die selbe Erkenntnis raus: Ohne AHA und temporärer Schließung relevanter Einrichtungen (die einzig der Kontaktbeschränkung dienten) wäre die Mortalitätsrate weitaus höher gewesen. Von vollends ausgelasteter Krankenhäuser ganz zu schweigen. Jede andere Behauptung gehört auf einschlägige Demos in Stuggi oder Berlin, aber nicht zu einer seriösen Diskussion!

    chris

  • Herr Bartsch .... m.E. eine gute Idee von Ihnen.

    50 € Impfprämie einlösbar nicht online und nur in Innenstadtgeschäften und Gastronomie.

    Hat zwar Potential für Bürokratiemonster und "Neiddebatte" unter den Geschäften, die nicht einlösen dürfen, aber eine Überlegung wert...

  • Ein einfach "Nein" hätte genügt.

    Also sind es nur Mutmaßungen, die Du anstellst. Mehr ist es nicht.

    Aber ein Blick über den Tellerrand lohnt in der Tat. Schauen wir über den Brenner. März/April 2020, als es Norditalien heftig erwischte. Keine Schutzmaßnahmen, keine Masken, Kein AHA usw.... Was passiert ist muss ich nicht weiter ausführen. DAS wäre auch bei uns so passiert, wenn wir nicht entsprechende Maßnahmen ergriffen hätten. Damals im Frühjahr und auch ein halbes Jahr später im Herbst/Winter! Das ist belegbar! Es wurden unzählige Modellrechnungen mit Zahlen und Daten gefüttert und es kam immer die selbe Erkenntnis raus: Ohne AHA und temporärer Schließung relevanter Einrichtungen (die einzig der Kontaktbeschränkung dienten) wäre die Mortalitätsrate weitaus höher gewesen. Von vollends ausgelasteter Krankenhäuser ganz zu schweigen. Jede andere Behauptung gehört auf einschlägige Demos in Stuggi oder Berlin, aber nicht zu einer seriösen Diskussion!

    chris

    Und Italien verschärft Regeln ... und ich kann sie gut nachvollziehen, so wie sie nun gelten.