NHL-Saison 2020/21

  • Ihr könnt Euch nicht vorstellen was das für mich bedeutet.

    Es hat angefangen 1998 als ich mich entschlossen habe in Montréal einen Französisch-Sprachkurs zu machen. Mein erstes Spiel waren die Habs gegen die Kings. Ich werde diesen Moment nie vergessen, als ich das erste Mal den Innenraum des damaligen Centre Molson betreten habe. Ich kannte bis dahin nur deutsche Hallen. Ab dann gab es kein Zurück mehr. Die Saat war gepflanzt. Unverwechselbar ist und bleibt die Stimme von Michel Lacroix. Diese Stimme hat mich begleitet seit Tag eins bis heute: Mesdames et messieurs. Bonsoir et bienvenue au Centre Bell pour le match de ce soir entre les ... et vos CANADIENS de MONTRÉAL! Ich habe Freunde gefunden, bin quasi jedes Jahr mindestens ein Mal rüber geflogen. Habe ne Freundin dort gehabt und und und. Ich verbinde so viel mit dieser Stadt und dieser Provinz. Auch viele nicht so gute Jahre: verpasste Playoffs, den Umzug der Expos, der die Stadt noch immer sehr schmerzt. Im Privatleben ist viel passiert - good and bad. Aber immer hatte ich le CH tatoué sur mon coeur, egal was passiert ist. Ich könnte ein Buch schreiben was ich seit 1998 mit den Habs erlebt habe: 6-5 Sieg n.V. gegen die Rangers live im Stadion erlebt. Die Jersey Retirement Zeremonien von Bob Gainey (#23) und Dickie Moore und Yvon Cournoyer (beide die #12). Der Tod der großen Habs-Legenden Maurice Richard (ein Volksheld in QC) und Jean Béliveau. Das zufällige persönliche Treffen mit Marc Bergevin in Denver. Die Unterhaltung mit Mike Komisarek's Mutter in Long Island, die vor Stolz platzte, daß Ihr Sohn ein Hab war. Der 6-0 Auswärtssieg in Atlanta. Autogramme sammeln an der Garageneinfahrt des Bell Centre. Das "Trainingslager" mit meinen Hobby-Eishockey-Freunden in Montréal (ein Boston-Fan, der neben uns saß, sagte: I've never seen anything like it. You guys are truly crazy, weil wir versucht haben, einmal deutsche Eishockeystimmung ins Bell Centre zu tragen).

    Über 20 Jahre habe ich auf einen Moment wie diesen gewartet. Jetzt ist er eingetreten. Und zu sehen, wie die Stadt und die Fanbase, die so kritisch und knallhart sein kann, das Team umarmt, diese schiere Freude, diese Dankbarkeit nach all den schwierigen Jahren diesen Erfolg feiern zu dürfen. Das ist für mich unglaublich zu sehen.

    I AM A MONTREAL CANADIEN WITH ALL MY HEART / JE SUIS UN CANADIEN DE MONTRÉAL AVEC TOUT MON COEUR

    Einmal editiert, zuletzt von Le_Canadien (25. Juni 2021 um 09:45)

  • Guten Tag

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    Carey Price: was für eine Geschichte 👍👍

  • Ihr könnt Euch nicht vorstellen was das für mich bedeutet.

    Es hat angefangen 1998 als ich mich entschlossen habe in Montréal einen Französisch-Sprachkurs zu machen. Mein erstes Spiel waren die Habs gegen die Kings. Ich werde diesen Moment nie vergessen, als ich das erste Mal den Innenraum des damaligen Centre Molson betreten habe. Ich kannte bis dahin nur deutsche Hallen. Ab dann gab es kein Zurück mehr. Die Saat war gepflanzt. Unverwechselbar ist und bleibt die Stimme von Michel Lacroix. Diese Stimme hat mich begleitet seit Tag eins bis heute: Mesdames et messieurs. Bonsoir et bienvenue au Centre Bell pour le match de ce soir entre les ... et vos CANADIENS de MONTRÉAL! Ich habe Freunde gefunden, bin quasi jedes Jahr mindestens ein Mal rüber geflogen. Habe ne Freundin dort gehabt und und und. Ich verbinde so viel mit dieser Stadt und dieser Provinz. Auch viele nicht so gute Jahre: verpasste Playoffs, den Umzug der Expos, der die Stadt noch immer sehr schmerzt. Im Privatleben ist viel passiert - good and bad. Aber immer hatte ich le CH tatoué sur mon coeur, egal was passiert ist. Ich könnte ein Buch schreiben was ich seit 1998 mit den Habs erlebt habe: 6-5 Sieg n.V. gegen die Rangers live im Stadion erlebt. Die Jersey Retirement Zeremonien von Bob Gainey (#23) und Dickie Moore und Yvon Cournoyer (beide die #12). Der Tod der großen Habs-Legenden Maurice Richard (ein Volksheld in QC) und Jean Béliveau. Das zufällige persönliche Treffen mit Marc Bergevin in Denver. Die Unterhaltung mit Mike Komisarek's Mutter in Long Island, die vor Stolz platzte, daß Ihr Sohn ein Hab war. Der 6-0 Auswärtssieg in Atlanta. Autogramme sammeln an der Garageneinfahrt des Bell Centre. Das "Trainingslager" mit meinen Hobby-Eishockey-Freunden in Montréal (ein Boston-Fan, der neben uns saß, sagte: I've never seen anything like it. You guys are truly crazy, weil wir versucht haben, einmal deutsche Eishockeystimmung ins Bell Centre zu tragen).

    Über 20 Jahre habe ich auf einen Moment wie diesen gewartet. Jetzt ist er eingetreten. Und zu sehen, wie die Stadt und die Fanbase, die so kritisch und knallhart sein kann, das Team umarmt, diese schiere Freude, diese Dankbarkeit nach all den schwierigen Jahren diesen Erfolg feiern zu dürfen. Das ist für mich unglaublich zu sehen.

    I AM A MONTREAL CANADIEN WITH ALL MY HEART / JE SUIS UN CANADIEN DE MONTRÉAL AVEC TOUT MON COEUR

    Glückwunsch! Das sind die Emotionen welche den Sport so wunderbar machen! Ich hätte keinen Cent auf die Habs gesetzt. Aber es freut mich sehr das sie im Finale sind.

  • Ein Habs Fan seit über 16 Jahren und was heute passiert ist, ist einfach der Wahnsinn. Irgendwie kann ich das alles noch nicht wirklich fassen und die Worte fehlen mir komplett.

    Lets fucking go!!!! Holt den Stanley Cup nach Montreal. Wir haben schon genug lange gewartet.

    PS: Ihr habt hier ein "geiles" NHL forum

    Grüsse aus der Schweiz

  • ich mag die Habs eigentlich garnicht, denn imo wurde dort viele Jahre von der Tradition gelebt anstatt ein guter Job gemacht.

    Aber das Team ist wahnsinn.

    Und mal ehrlich, jetzt kann keiner mehr sagen die Canada Div. war schwach wenn der 4. dieser Div. ins Finale einzieht :thumbsup:

    Klar, jetzt müssen es die Habs auch holen. Ich glaube gegen TBL hätten sie sogar bessere Chancen als gegen die Isles.
    Aber Isles vs Habs hätte was, Aussenseiterfinale.

  • Zum Thema Wetten:

    Hätte man auf die Habs als Cupsieger getippt, wäre die Quote 1:500 gewesen. Man stelle sich mal vor, man hätte vor der Saison 100€ auf Habs vs Isles im Finale gesetzt. Dann wäre man nun vermutlich einen Sieg davon entfernt, sich Millionär nennen zu dürfen.

    Irgendwie würde ich es Montreal jetzt auch gönnen. Hoffentlich gegen Tampa, denn das wäre dann der ganz große Wurf, den amtierenden Champion zu schlagen. Außerdem sind die Bolts mir sympathisch (auch wenn das Cap-Getrickse nervte), mit denen als Back-to-Back Champs könnte ich auch gut leben.

  • Unter der Annahme, dass sie bei einer anderen Einteilung der Divisionen, bei einem anderen Spielplan usw. auch auf Platz 18 gelandet wären und die anderen Teams vor ihnen ebenso besser abgeschnitten hätten.

    Von daher ist es pure Spekulation.

  • Unter der Annahme, dass sie bei einer anderen Einteilung der Divisionen, bei einem anderen Spielplan usw. auch auf Platz 18 gelandet wären und die anderen Teams vor ihnen ebenso besser abgeschnitten hätten.

    Von daher ist es pure Spekulation.

    Dazu brauchts keine Annahme. Ich habe doch nur gesagt, dass sie bei dem ursprünglichen Playoff Qualifizierungssystem mit den heuer erzielten Punkten in der Regular heuer nicht in die Playoffs gekommen wären. Völlig unerheblich, wie die Einteilung oder der Spielplan waren, rein nur das Ergebnis am Ende der Regular betrachtet. Da haben andere Teams mehr Punkte gehabt, die in anderen Divisions auf Platz 5 kamen und es daher nicht in die Playoffs geschafft haben. Das ist keine Spekulation... :schulterzuck:

    Das soll auch keine Abwertung der Leistung sein. Die Habs spielen sensationelle Playoffs, haben ein irrwitziges Penalty Killing und entscheiden nahezu jede Overtime für sich. Es passt einfach alles zusammen, so dass man am Ende den Cup holen kann. Und ein Teil von diesem "es passt alles zusammen" ist auch, dass man es auch Dank eines anderen Modus heuer in die Playoffs geschafft hat.

  • Man kann das nicht trennen. Beim ursprünglichen Qualifikationsmodus spielt man einen anderen Spielplan, hat andere Gegner, andere Divisionen usw. Alle Teams erreichen somit eine andere Punktzahl.

    Man kann kaum die Punkte aus einem anderen Modus 'übertragen' und sagen 'normalerweise wären sie nicht qualifiziert'.

    Im aktuellen Modus haben sie sich qualifiziert und nur weil ein Team aus dem Osten einen Punkt mehr hatte, heißt es nicht, dass sie sich in einem anderen Modus nicht qualifiziert hätten bzw. die gleichen Teams vor ihnen stehen würden. Es hätte sich auch ein West Team mehr qualifiziert, wenn der Modus der gewohnte gewesen wäre.

    Es ist ein schräger Vergleich.

    Es ist grundsätzlich nicht ungewöhnlich, dass die Wildcardteams im üblichen Modus auf Platz 17 stehen können. 2018-19 hat es für die Habs auf Platz 14 der Liga beispielsweise nicht für die PO gereicht. 2010-11 haben sich die Rangers als 18. platziertes Team für die PO qualifizieren können.

    Es ist oftmals ein Team qualifiziert, welches in einer anderen Division bei gleicher Punktzahl nicht in den PO gewesen wäre.

    Man kann meiner Meinung nach immer nur den jeweils gültigen Modus bewerten.

    Einmal editiert, zuletzt von trekronor (25. Juni 2021 um 22:44)

  • Alles schön und recht. Natürlich gabs auch immer Wildcard Teams, die weiter hinten standen und es in die Playoffs geschafft haben. Das bestreitet auch keiner. Trotzdem wären die Habs nicht in die Playoffs gekommen wenn die NHL den Modus heuer trotz geänderten Divisions beibehalten hätte. Ganz einfach, weil sie nicht genügend Punkte für einen Wildcard Spot gehabt haben. Ich finde, das macht ihre Leistung in den Playoffs umso beeindruckender. Nichts anderes wollte ich damit sagen... :schulterzuck:

  • Wow was für eine Intensität in den ersten 8 Minuten. Besonders von den Lightnings, die überlegen waren. Die Chancen mit leichtem Vorteil für die Bolts.

  • 2. Drittel:

    Die Bolts nach dem Shorthandedgoal drückend überlegen sie sollten unbedingt das 2. Tor machen.

    Die letzte Minute das einzige mal im dem die Isels Druck aufbauen konnten. Der Ausgleich kann

    auch schnell fallen.

  • Schade für die Isles.

    Über die Serie gesehen waren sie relativ gleichwertig, den einen blowout mal aussern vor gelassen.

    TBL ist klarer Favorit gegen die Habs, das ist einfach das deutlich besser besetzte Team. Aber: Das waren alle gegen die die Habs gespielt haben.
    Ich hoffe doch stark das die Habs das ding jetzt ziehen,

    denn sie spielen einfach gutes, begeisterndes Eishockey.

    Wenn man die sieht, ich verstehe einfach nicht wie die in Canada nur 4. werden konnten. Die Oilers und Jets waren doch nicht so stark.
    Oder wir haben die Canada Div doch deutlich unterschätzt.