Corona - alles eher Medizinische und Gesellschaftliche zum Virus

  • Es gibt keine zeitliche Vorgabe, wenn das Ding feucht ist, wechseln. Schon allein weil das irgendwann extrem unangenehm ist.

    Mehr als die trügerische Sicherheit fürchte ich aber mangelhafte Pflege der Masken. Um sie wieder tragbar zu machen muss man die Dinger auf mindestens 60 Grad bringen, nach jedem Tragen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder das tut und nach einer Woche laufen Abertausende Leute mit versifften Masken rum, die mehr Gefahr als Schutz sind.

    Der gleichen Meinung bin ich auch. Ich glaube auch das die meisten ihre Maske in der Waschmaschine waschen aus Bequemlichkeit!

  • Bei uns in Stadt Landshut sind die Masketträger diese Woche im Supermarkt auch noch klar in der Unterzahl gewesen, vielleicht geschätzt 15%. Das Personal an der Kasse trug größtenteils Masken aber auch noch nicht alle. Aber ab Montag ist ja alles anderst.

    Die Masken helfen ja auch erst ab Montag! ?

  • Mal was zum lachen. 25 absurde Verschwörungstheorien.

    Hast du auch Beispiele für realistische "Verschwörungstheorien", oder sind realistische Theorien keine Verschwörung?

    Ich kann mit dem Wort einfach nichts anfangen, denn für mich ist jede Theorie ein Hinterfragen....aber vllt ist das ja auch gar nicht gewünscht, sondern man läßt sich von offizieller Seite alles erzahlen, glaubt es, und dann paßt das.

  • Naja wenn die Masken über Nacht gut trocknen, sind die zwar immer noch versifft, aber zum Glück mögen das Viren auch nicht wirklich wenn es trocken wird. Ergo sehe ich dass nicht ganz so schrecklich, wenn es viele nicht ganz so genau nehmen. Und klar irgendwohin muss deine Ausatemluft, die einfach 37°C und 100% rel. Luftfeuchte hat ja hin. Aber wenn durch die Maske, die Wolke die du um dich hast nicht so weit reicht, wie der Abstand zum Nächsten, ist dem Nächsten in der Situation schon geholfen. Deswegen nicht zuviele Bedenken haben, sondern weiter den Abstand einhalten und die Maske einfach als Erinnerung sehen, den Abstand einzuhalten und dir selber nicht ins Gesicht zu fassen.

    Meine Muttter trägt aus dem Grund weiße dünne Wollhandschuhe, damit sie dran denkt, sich nicht ins Gesicht zu fassen. Und damit schützt sie sich schon etwas. Auch wenn die Handschuhe selber nichts nützen helfen solch kleine Psychotricks aus meiner Sicht schon.

    Im Medizinischen Bereich stimmt das mit der halben Stunde sicher, aber die Situation ist eine andere. Ich sehe hauptsächlich 2 Szenarien:

    1. OP: der Chirurg steht über dem Patienten und atmet in das Sterilfeld der Operation

    2. Station: der Pfleger arbeitet am Patienten, also auch nichts mit Distanz.


    Aber was ich total bescheuert finde sind die Pappnasen, die Masken mit Ausatemventil tragen, die schützen weder sich noch andere.....


    Wir kochen unsere im Wasserkocher auf, weil wir den eh nicht mehr hernehmen seit wir einen Induktionsherd haben.

    @Bone: Hab mehr Vertrauen in die Solidarität und den Erfindungsgeist der Menschen, denn selbst in der Vielbeschworenen Ellbogengesellschaft, sind das nur 15-25% Idioten. Und bei den Masken ist es aus meiner Sicht wie bei allen Maßnahmen, wenn gut über die Hälfte mitmacht, drücken wir R0. Und das darf einfach nicht mehr dauerhaft über 1 gehen, sonst explodiert uns und der Rest der Welt der ganze Laden.

  • Aber was ich total bescheuert finde sind die Pappnasen, die Masken mit Ausatemventil tragen, die schützen weder sich noch andere.....

    Es gibt FFP2- und auch FFP3-Masken mit Ventil, welche m.W. von der Schutzklasse her auch in Krankenhäusern verwendet werden. Wenn die Masken nicht entsprechend schützen würden, hätten sie auch nicht diese Schutzklasse, oder seh ich da irgendwas falsch?

  • Es gibt FFP2- und auch FFP3-Masken mit Ventil, welche m.W. von der Schutzklasse her auch in Krankenhäusern verwendet werden. Wenn die Masken nicht entsprechend schützen würden, hätten sie auch nicht diese Schutzklasse, oder seh ich da irgendwas falsch?

    Der Zweck der Masken in der Öffentlichkeit ist andere Menschen vor dir zu schützen und nicht dich selbst. Diese Medizinsichen Masken schützen den Träger. Macht hochgradig Sinn für medizinisches Personal.

    Also wenn du einfach so durch das Ventil ausatmest, ist deine Aerosolreichweite quasi ungebremst, deswegen so sinnfrei. Und weil die meisten die Dinger zu lange tragen oder nicht richtig aufhaben, schützen sie sich auch nicht selber. Bis auf wenige Ausnahmen, die das wirklich mal gelernt haben.

    Wenn jemand noch nen Grund sucht mit dem Rauchen aufzuhören:

    Raucher leben gefährlicher

  • Der Zweck der Masken in der Öffentlichkeit ist andere Menschen vor dir zu schützen und nicht dich selbst. Diese Medizinsichen Masken schützen den Träger. Macht hochgradig Sinn für medizinisches Personal.

    Also wenn ich dich jetzt richtig verstehe, dann ist der Schutz hauptsächlich einseitig für den Träger bei Masken mit Ventil! auch bei entsprechender Schutzklasse aber sie schützen den Patienten nicht vor dem Arzt/Pfleger etc.??

  • Also wenn ich dich jetzt richtig verstehe, dann ist der Schutz hauptsächlich einseitig für den Träger bei Masken mit Ventil! auch bei entsprechender Schutzklasse aber sie schützen den Patienten nicht vor dem Arzt/Pfleger etc.??

    Genau, der Arzt könnte den Patienten noch anstecken :) aber nachdem der Patient eh schon krank ist ....

    Bei normalen OP Masken, wird hingegen der Patient vor dem Arzt geschützt.

  • Gestern stand(an der Kasse) in der Kaufhalle einer hinter mir und stieß mich mit dem Einkaufswagen an, ich solle doch weiter nach vorne gehen. Da hab ich auf den Abstand hingewiesen und der Typ trug nichtmal ne Maske. Hat aber keiner was gesagt und wäre bei dem auch nutzlos gewesen.

    Das hätte mal einer bei mir in "normalen" Zeiten versuchen sollen.......... :cursing:

  • In den Medien haben sie Einzelhändler interviewt...

    Anstatt das die Kasse geklingelt hat, war dort Trostlosigkeit...

    Was hatten die gedacht... dass die Menschen ihr Geld mit vollen Händen ausgeben würden... denn keiner weiß wie es um sein Job aussieht..

    Der eine oder andere denkt wieder zu zumachen..

    da hatten einige halt die Vorstellung ja sogar die Erwartung, dass die Leute ihren Einkaufsstau ausleben wollen oder dass sie nach so langer Zeit der Ladenschließung sehr viele dringenden Bedarf angehäuft haben.

    Ich denke neben der Vorsicht wegen der näheren unsicheren finanziellen Zukunft, komm auch noch dazu, dass vielleicht (eher sehr wahrscheinlich) auch viele gar nicht soviel Geld im Moment zum Ausgeben zur Verfügung haben, wegen schon länger andauernden Mindereinnahmen (mein Nachbar z.B. ist seit 5 Wochen schon in Kurzarbeit und seine Frau ist Friseurin) und auch einfach wegen "kurz vor Monatsende" und/oder (scherzhaft) zuviel ihres Geldes in Hamster angelegt haben.

    Andererseits gehört klagen immer zum Geschäft, schließlich geht es auch um viel Geld aus der Pipiline "Entschädigung und Anschubfinanzierung".

    Ich habe aber auch Interviews gesehen, in denen Händler das nicht so negativ eingeschätzt haben und sich über die Lockerung freuen und mit einigem Optimismus in die Zukunft sehen.

    Es kommt halt auch immer darauf an, was die Medien als nachrichtenswert ansehen.

    Dazu kommt, dass Corona noch stark in den Köpfen ist, trotz der grossen Lockerungsdiskussion und -Arie, und die Leute einfach vorsichtiger in der Öffentlichkeit macht und auch - für mich durchaus möglich - dass sie in der "Eingeschlossenheit" der letzten Wochen einfach ihre Werte in Bezug auf Konsum in diesem Bereich anders gesetzt haben, zumindes für eine gewisse Übergangszeit - wielnage wird man sehen.

    Oder - noch ein Punkt - zumindest ein Großteil der Leute sind einfach intelligenter als die Lockerungspolitiker und -aktivisten und lockern für sich selber nicht so übermässig.

  • So in mehreren Pressepublikationen der letzten Woche zu lesen:

    Wer eine Maske trägt, fühlt sich oft sicherer. Das kann dazu führen, dass andere Regelungen einfach "vergessen" werden. Laut Robert-Koch-Institut sind die besten Wege, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, immer noch: Regelmäßiges Händewaschen, das Einhalten von Husten- und Niesregeln sowie mindestens 1,5 Meter Abstand von Mitmenschen zu halten.

    und noch besser ist eben auch das zusätzliche Tragen einer Maske.

    Den Tip mit dem Wasserkocher dürfte nun auch mitlerweile fast jeder mitbekommen haben, ansonsten hat es drake in dem Post #5987 ganz gut geschrieben.

    Ich frag dann nochmal @Saint Patrik, Aberhatschi und TSeguin#91 , sollte man dann Eurer Meinung nach keine Masken tragen?

  • Bei uns in Stadt Landshut sind die Masketträger diese Woche im Supermarkt auch noch klar in der Unterzahl gewesen, vielleicht geschätzt 15%. Das Personal an der Kasse trug größtenteils Masken aber auch noch nicht alle. Aber ab Montag ist ja alles anderst.

    Wo ich gestern sehr überrascht, ich war bei einem Facharzt in der Praxis, und außer, dass das Wartezimmer ungewöhnlich leer war, war alles wie vor Corona.

    Keine Desinfektion, kein Mundschutz beim Personal, kein Plexiglas am Empfang, einzig der Handschlag entfiel.

    Außer mir hatten nur zwei andere Patienten einen Mundschutz.

    Und aus dem Wartezimmer aus konnte ich hören, wie sich jemand anderes am Empfang darüber aufgeregt hat, dass das Personal keinen Mundschutz getragen hat.

    Wenn ich bedenke vor zwei Wochen in einer Orthopädie, da waren das schon fast "militärische" Einlaßkontrollen mit getrennten Ein- und Ausgang, geregeltes Betreten durch den Eingang, gleich bei Betreten desinfizieren, alle mit Mundschutz, als erstes musste man eine Selbstauskunkt ausfüllen, keine Begleitpersonen, Leute im Rollstuhl wurden von eine extra Helfer im Gebäude geschoben usw......

    Aber unter den Patienen war ich der Einzige mit Maske, und die anderen Patienten, alle über 60, eher über 70, also Risikogruppe, haben das mit dem Abstand auch nicht so beachtet.

  • Mein heutiger Wocheneinkauf zeigt mir, die Maskenpflicht macht wohl doch Sinn, Freiwilligkeit ist Mangelware.

    Eine rein subjektive Schätzung: Ich würde sagen, dass maximal 20% der Leute im Supermarkt, beim Bäcker, Metzger und im Drogeriehandel eine Maske aufhatten.

    Anstatt anzuerkennen, dass unser gutes Durchkommen durch die frühen und strengen Auflagen erreicht wurde, meckern einige schon wieder, dass alles ja nicht so schlimm sei und das alles völlig übertrieben ist. Herr, lass Hirn regnen.

    was die Maskenbenutzung anbetrifft, gibt es halt auch die Meinung: "Pflicht ist ja erst ab Montag, bis dahin dürfen wir auch ohne" (BW, selbst gehört)) - muss gestehen, habe meine dann auch in der Tasche gelassen - frisch aus unserer Apotheke = medizinischer Mund-Nasenschutz für 2,95 / Stück. (mehrfach verwendbar aber nur mit Desinfektion im Backofen lt Apothekerin).

    Und gemeckert wird doch immer, aber ich verstehe schon wenn die Corona-Maßnahmen immer mehr Menschen als übertrieben ansehen - nach den ganzen Lockerungen und Forderungen danach, die (übertrieben) fast im 2-3 Stundentakt auf uns einprasseln. Und damit begründet werden, wie gut wir Corona ja schon im Griff haben und dass es ja doch nicht so gefährlich ist, weil wir jdie ganzen Krankenhauskapazitäten ja gar nicht gebraucht haben usw usw.

    Da hat die "Lockerungslobby" doch schon recht "gute" Arbeit abgeliefert und immensen Druck auf die Entscheider aufgebaut für umfassendere Lockerungen - sei es für persönliche Vorteile (Politik + Verband) oder auch solche finanzieller Art (Wirtschaft).

    Ja ich weiß, letzteres könnte auch unter Verschwörungstheorie fallen - da berufe ich mich jetzt einfach auch mal auf das Grundgesetz mit Meinungsfreiheit. :saint:8)

  • nach den ganzen Lockerungen

    Lieber Paul_Juergen, zähl doch mal bitte die "ganzen Lockerungen" auf. Hatte ja gestern dazu geschrieben, welche Gedanke sich so aufdrängt. Meinst du die paar Angleichungen der Bundesländer-die einen machen jetzt auch wieder Baumärkte auf, die anderen lassen jetzt auch Eis to go verkaufen? Oder die Geschäfte, die wieder öffnen durften, jedoch nur 1 Kunde je 20qm einlassen dürfen? Als weitere Verschärfung wurde dem entgegen ja ab Montag die Maskenpflicht eingeführt.

    "Nach den ganzen Lockerungen" impliziert, es habe sich enorm etwas getan. Deshalb suche ich ständig nach ihnen, kann sie nicht finden. Hilf mir! :)

    Was die Läden angeht: Musste diese Woche 3x ins Forum Wetzlar, eines der berühmten "Shoppingcenter", wo vor Corona täglich echt viel los war. Es war gespenstisch. Außer im dort beheimateten Kaufland, zu dem ich musste, da lief die ganze Zeit über der normale Betrieb.

  • und noch besser ist eben auch das zusätzliche Tragen einer Maske.

    Den Tip mit dem Wasserkocher dürfte nun auch mitlerweile fast jeder mitbekommen haben, ansonsten hat es drake in dem Post #5987 ganz gut geschrieben.

    Ich frag dann nochmal @Saint Patrik, Aberhatschi und TSeguin#91 , sollte man dann Eurer Meinung nach keine Masken tragen?

    Ja bin ich der Meinung, der wirkliche Nutzen zum Aufwand steht für mich in keinem Verhältnis. Für mich ist viel mehr von Relevanz, den Mindestabstand einzuhalten oder z.B. eine begrenzte Anzahl an Leuten in einen Laden zu lassen (Stichwort: Fläche des Ladens, sodass jeder genug Abstand einhalten kann).

  • Ich bin da bei dir. Für mich "täuscht" dieser Atemschutz lediglich Sicherheit vor. Hier hat das mal jemand treffend mit dem "Fahrradhelm-Effekt" beschrieben.

    Was noch dazu kommt: man ist ja auf die Disziplin der Mitmenschen angewiesen, da durch die Masken hauptsächlich die anderen geschützt werden. Wer garantiert mir denn, dass mein Gegenüber die Maske nicht schon zu lange trägt, sie wie vorgeschrieben gereinigt hat etc. Und das finde ich das Gefährliche inklusive dem Nichteinhalten des Abstandes...

    das garantiert Dir leider keiner, auch nicht, dass er eine Maske aus ausreichend dichtem Stoff trägt.

    Deswegen bleibt ja auch die Abstandsregelung in Kraft und es wird auch immer darauf intensiv hingewiesen von verantwortungsvoll denkenen Personen. Nicht nur als so Nebenbeisatz wie von einigen anderen die das immer an ihre Lockerungsforderungen anhängen - wie beispielsweise auch üblich in der Telefon- oder Arzneiwerbung.

  • Ja bin ich der Meinung, der wirkliche Nutzen zum Aufwand steht für mich in keinem Verhältnis. Für mich ist viel mehr von Relevanz, den Mindestabstand einzuhalten oder z.B. eine begrenzte Anzahl an Leuten in einen Laden zu lassen (Stichwort: Fläche des Ladens, sodass jeder genug Abstand einhalten kann).

    Das klingt überzeugend, in der Theorie. Realität? Du willst dir die neuen Nike Air anschauen, 4 andere Kunden, die mit dir im selben Laden sind zufällig auch. Nur ein Beisiel. Finde den Fehler. :schulterzuck: Das ist es auch, was mich in den Supermärkten nervt. Ich warte immer, bis der Kunde vor mir an dem Regal, wo zufällig auch meine gewünschte Ware aufgebaut ist, fertig ist. Dann gehe ich hin und schon kommt der nächste, der mich sogar streift, während er an mir vorbei langt, um an die Ware direkt daneben zu kommen. Hat ja keine 60 Sekunden Zeit. :cursing:

  • Mehrere hundert Menschen demonstrieren gegen Corona-Einschränkungen


    Das kann natürlich bei Demonstrationen auch heraus kommen...

    da hat er Einsatzleiter nach meiner Meinung richig reagiert, warum soll die Polizei da jetzt einen grossen Tumult riskieren und die eigene Gesundheit riskieren wenn die Menge kler zeigt durch ihr Verhalten zeigt, dass so etwas egal ist. Da zeigt auch was heraus kommen kann, wenn Gerichte Anordnungen kassieren, ohne auf die echte Realität einzugehen.

    Vermutlich war die Polizei personell auch gar nicht auf eine solche Masse eingestellt.

    Hoffen wir mal, dass nicht in so ein bis zwei Woche einige Demonstranten ihre Demo bereuen müssen.

    Ja ich weiss: Grundgesetz - Demorecht - Richter müssen nach Gesetzvorgaben urteilen - Leute verstehen nur das, was ihnen in den Kram passt. Und andere müssen es im Endeffekt dann ausbaden.

    Demokratie hat auch Nachteile und trotzdem will ich nicht anderes, auch wenn der Bauch dem Kopf manchmal etwas anderes einflüstert.