Wie geht es nun mit unserer ESBG 2.Bundesliga weiter?

  • Nach diesen ganzen Feststellungen,dass es die *** einen Dreck interessiert was in den unteren Ligen passiert,ist doch diese Popkorn-Kommerz-Liga nicht mehr erstrebenswert,ich hoffe so denken alle ESBG-Gesellschafter,dieses Links liegen lassen kann man sich doch nicht gefallen lassen! Ich habe mittlerweile echt kein Bock mehr in diese unsportliche Egoisten-Liga zu gehen,die nur an sich selber und ihre Vorteile denkt!!! Diese Liga ist doch eh zu und wird nur geöffnet,wenn ein Mitglied aus finanziellen Gründen ausscheidet. Wer weiß,wie lange das dauern kann,1-2-3-4 Jahre und dann irgendwann als Lückenbüßer bzw.Lückenfüller in diese Liga zu gehen? Nein ! - da habe ich als Fan der SERC Wild Wings wirklich keinen Bock darauf!


    Wäre dafür,dass wir die 2.Bundesliga in die 1.Eishockey Bundesliga umwandeln abgekürzt EBL oder so etwas in dieser Form. 2.Bundesliga muss auf alle Fälle weg allein wegen der Vermarktung und öffentlichen Neuausrichtung,die hoffentlich kommt!

    3 Mal editiert, zuletzt von W.W.1954 (24. Juli 2011 um 10:31)

  • Es kann aber auch eine andere Entwicklung geben, nämlich, daß sich die zweite Liga als das bessere Produkt etabliert

    Die DEG wackelt im nächsten Jahr gewaltig nach dem Metro Ausstieg, Augsburg wird sich eine weitere schlechte saison auch nicht leisten können !!

    Die Hannover Scorpions stehen ebenfalls weiter auf der Kippe, deren Zuschauerzahlen werden durch viele Dienstagsspiele immer schlechter werden !!

    Ein Szenario mit den Aufsteigern kassel und Frankfurt, und evtl. mit Augsburg und der DEG (wieder Brehmstraße) in der zweiten Liga halte ich sogar kurzfristig für möglich !!
    Vielleicht noch einen zweiten hannover Verrein in der zweiten Liga (man möge sich dieses Derby vorstellen :thumbup: )

    Aufeinmal würde die 2.Liga sehr gut dastehen.......... Ich halte genau dieses Szenario für möglich !!!

  • Das sehe ich ähnlich. RV, VS, BiBi und vielleicht BHV wollen sicher lieber hoch als ewig in der 2. Liga bleiben. Wenn Kassel und Frankfurt hochkommen (ich tipppe so in 2 Jahren), dann sind 6 Aufstiegswillige da. Plus 14 DEL-Teams macht 20. Dazu noch 2-4 Standorte mit Potenzial wie DD oder mal wieder Regensburg und schwupps wäre die Spaltung der 2. Liga perfekt.

    Lonewolf, in welcher Regionalpresse stand das?

    http://www.suedkurier.de/sport/regional…art2816,5015380
    Letzter Sat.

    @all, die wünschen, dass sich 2. Liga, Oberliga und die Ligen darunter gemeinsam neu positionieren: Warum sollten Oberliga und Landesverbände aus der geschützten Hand des DEB zu einer "geächteten" und "fallengelassenen" Organisation namens ESBG wechseln? Oder soll sich die ESBG aufgeben und zum DEB zurückkehren, der sich gerade so beschämend illoyal gezeigt hat?

  • Von der DEG Homepage......

    Zitat

    Wir glauben fest an die Zukunft der DEG! Durch
    den Ausstieg der METRO GROUP ist nun der Weg frei für neue Partner. Wir
    arbeiten an Konzepten und sind zuversichtlich, im Laufe der kommenden 12
    Monate neue Sponsoren und Investoren zu finden. Sollte dies jedoch
    nicht der Fall sein, wird es unmöglich sein, auch weiterhin Eishockey
    der Spitzenklasse in Düsseldorf anbieten zu können.

    Hoffentlich erwischt es sie :prost: und ohne die Rivalität zur DEG, und zwei ausverkauften Heimspielen wird es den angschlagenen Kölnern auch nicht viel besser ergehen ........ :thumbsup:

  • Ich habs im anderen Thread schon mal geschrieben, aber hier nochmal:
    Das Problem ist, dass eigentlich jedem klar ist, dass auf sportlicher Ebene die DEL auf höherem Niveau steht als die 2. Liga. Das heißt, ein marketingtechnisches "Umetikettieren" des Meistertitels der 2. Liga in den "echten Deutschen Meistertitel" bringt nicht so viel, und wäre nur ein leerer Titel, weil jedem klar ist, dass in der DEL das höhere sportliche Niveau und deshalb der tatsächliche "deutsche Meister" dort gekürt wird (genau deswegen will man ja eine Auf- und Abstiegsregelung, um irgendwann um den "DEutschen Meistertitel" mitspielen zu können). Abgesehen funktioniert das "Umetikettieren" ja schon gar nicht, weil der DEB entscheidet, welche Liga den "Deutschen Meister" ausspielt, und die sieht ja die DEL in dieser Rolle (wurde oben bereits erwähnt).

    Tach.

    Man muss nur mal versuchen um Ecken zu denken bzw. kreativ zu sein. Warum muss denn in der jetzigen Situation die ESBG ihre 1. Bundesliga nennen? Lass doch mal die Zahl weg. Es gibt die DEL, dann die Eishockey-Bundesliga, dann die Eishockey-Oberliga, dann die Eishockey-Bayernliga bzw. Sachsenliga etc. Und als Eishockey-Bundesliga kann man sich sehr wohl gut vermarkten!

    Der Ruf nach einer "gescheiten Vermarktung" der 2. Liga als Allheilmittel ist leider etwas problematisch, denn dazu brauchst Du erstmal ein gescheites Produkt, dass es zu vermarkten gilt. Und der deutschen Sportwelt zu vermitteln, warum die 2. Liga das "echte Produkt" sein soll, während die sportlich auf höherem Level spielende DEL das "falsche Produkt" ist, gleicht meinesachtens fast der Quadratur des Kreises.
    Ich glaube die Herren der ESBG-Vereine wären sehr angetan über konkrete Vorschläge, wie sich die Zweitliga-Meisterschaft als ein eigenständiges, nicht auf einen (jetzt erstmal nicht mehr möglichen) Aufstieg abzielendes, sozusagen "in sich selbst wertvolles Ziel" verkaufen lässt. Dazu müssten irgendwelche weiterführenden Perspektiven her, die explizit nicht auf die DEL gerichtet sind bzw. die auch nicht von DEL-Vereinen besetzt oder diesen zugänglich sind. Und das klingt verteufelt schwer, solche Perspektiven aufzumachen. Vielleicht ließe sich irgendwas Internationales organisieren? Aber das wäre dann wohl auch nur eine "Championsleague 2", also wieder niedriger gewertet als die "echte Championsleague" mit DEL-Beteiligung.

    Wie oben schon geschrieben, kann man mit "Bundesliga" sehr wohl viel erreichen, da man auch vom Wert der Fussball-Bundesliga partizipieren würde. Man muss auch nicht unbedingt Deutscher Meister sich nennen, wie wärs mit Bundesliga-Champion. Nun mach mal ne Umfrage unter Otto-Normalverbrauchern und frage was die damit verbinden, dann würden eine Menge Leute sagen: Bundesliga-Champion = Deutscher Meister. Auch wenns nie so ist, das Suggerieren erzielt schon Marktwert.

    Oben wurde gefragt, warum sich die DEL so sperrt gegen eine Auf- und Abstiegsregelung. Bisher wurde ja immer die "Planungssicherheit" vorgebracht. Das dürfte leider den Kern und zwar den wirtschaftlichen Kern treffen, nämlich die riesige Kluft zwischen DEL und 2. Liga. Wenn ein DEL-Verein sicher sein könnte, dass er nach einem Abstieg in einem zumindest annähernd ähnlichen wirtschaftlichen Umfeld weiterarbeiten kann und in diesem Umfeld den Wiederaufstieg anpeilen kann, dann wäre ein Abstieg relativ problemlos zu verkraften (genau das passsiert doch im Fußball: 1. und 2. Liga haben im Grunde noch ähnliche Strukturen, abgestiegene Vereine schaffen es in einem ähnlichen wirtschaftlichen Umfeld weiterzumachen, die Einnahmenseite bricht nicht vollkommen ein, weil auch die Fans bei der Stange bleiben [auch kommen weiterhin ZAHLREICHE und ZAHLENDE Gästefans], und zahlreiche abgestiegene Vereine kommen nach einem oder zwei Jahren wieder hoch [ok, andere schaffen das nicht, siehe etwa KSC]).
    Aber nun haben wir ja nicht diese Strukturen in beiden Ligen; dazu müssten (a) die DEL-Vereine ihres Budgets runterfahren (= wirtschaftlich vernünftig wirtschaften), was dort oben bislang ja doch mangelhaft geschehen ist, aufgrund der vielen finanziellen Schieflagen der letzten Jahre aber vielleicht doch noch mal kommt, und (b) die ESBG/Zweitliga-Vereine ein besseres Umfeld schaffen; letzteres wird jedoch kaum möglich sein, da schlichtweg nicht mehr Geld da ist und keiner von uns will, dass sich Vereine bis zum Bankrott weiter verschulden. Schwierig, schwierig.

    Um wieder Sportart Nummer 2 zu werden im deutschen Sport hilft nur ein Neuanfang in allen Strukturbreichen!

  • http://www.suedkurier.de/sport/regional…art2816,5015380
    Letzter Sat.

    @all, die wünschen, dass sich 2. Liga, Oberliga und die Ligen darunter gemeinsam neu positionieren: Warum sollten Oberliga und Landesverbände aus der geschützten Hand des DEB zu einer "geächteten" und "fallengelassenen" Organisation namens ESBG wechseln? Oder soll sich die ESBG aufgeben und zum DEB zurückkehren, der sich gerade so beschämend illoyal gezeigt hat?

    Zum letzten Satz von Stefan Wagner

    Zitat: Wagner gibt sich kämpferisch: „Mein Ziel ist und bleibt es weiterhin, Schwenningen in die DEL zu führen.

    Meiner Meinung muss auch die höchste Liga das Ziel sein - aber wenn das Ziel unsportliche Egoisten-Liga *** heißt,nein danke da will ich nicht rein,ich habe mich für diesen Weg entschlossen!

    Die momentane höchste Liga ist doch eh zu - wie lange wollen,müssten wir warten??? Was sagen die Fans und vor allen Dingen die Sponsoren zu dieser Warterei??? Und auf 15 oder 16 Teams werden sie wohl nicht aufstocken eher noch auf 12 reduzieren? Wann kommen wir dann dran? Wenn auf 12 reduziert wird? Kassel und Frankfurt kommen auch wieder in unsere Liga und sind weitere Konkurrenz! Was wenn die Popkornliga uns nicht will?

    Nein,meiner Meinung nach,müssen wir gemeinsam(es geht nur gemeinsam oder gar nicht!) mit den anderen ESBG-Clubs(Kassel und Frankfurt kommen wahrscheinlich auch bald hinzu) einen Weg finden. Diese elitäre unsportliche Liga im Wettbewerb der Ligen zu bekämpfen,sodass das Konstrukt *** irgendwann zusammenbricht - möglich wäre es..!

  • hier wird überall vom "zusammen halten" geschrieben, aber wenn man doch genau hinschaut, ist dies doch überhaupt ned möglich. Es gibt einfach zuviele Verbände, die da ihr eigenes Süppchen kochen. Wenn ich nur sehe das die Oberloga Süd mit 9 Vereinen an den Start geht, und die Vereine der Bayernliga immerhin 16 an der Zahl es ablehnen, das Schweinfurt in die Oberliga aufgenommen werden kann, nur weil man dann nicht mehr mit 16 Teams spielen kann. Da zeigt sich doch das ganze Problem im deutschen Eishockey, es gibt einfach zuviele Stellen und Analufpunkte, Entscheider, die glauben ohne ihre Einmischung geht es nicht weiter. Da gibt es die Landesverbände, den DEB, ESBG, DEL. Alle wollen nur das "Beste" für ihre Liga....und evtl ihren Sport.
    Es ist aus meiner Sicht doch lächerlich wenn ich hier lese was für Maßnahmen man tun soll um seinen Unmut preiszugeben...Sky-Abo kündigen, keine DEL-Eishockeyspiele besuchen usw. Aber damit hilft man niemanden, oder kann irgendwelche Entscheidungen beeinflussen.
    Auch wenn ich hier wieder lese welcher DEL-Verein in der kommenden Saison in Probleme geraten soll, was hat man denn da in den letzten Jahren(KEC, Hannover;DEG) davon gelesen, welcher Verein am Ende ist oder war, und wer ist denn jetzt nicht mehr in der DEL? man kann sich doch alles schön reden und hoffen das es so kommen wird, aber es wird nicht so kommen.
    Es gibt nur eine einzige Möglichkeit als Fan etwas zu bewegen, seinen Verein die Treue halten und den bedingungslos zu unterstützen, egal in welcher Liga. Man kann noch soviele Möglichkeiten ode Szenarien aufstellen, es ist jetzt so, und im Moment nicht zu ändern.
    Was die Verantwortlichen tun sollten wäre aus meiner Sicht, das sie Ihre Eitelkeiten und Sichtweise ändern, und das egal in welcher Liga und Verband. Es wird kein "Zusammen geben" weil immer noch zuviele Verantwortliche nicht in der Lage sind, eine einheitliche Zusammenarbeit für eine Sportart auf die Beine zu stellen. Spätestens wenn Kassel und Frankfurt wieder in der zweithöchsten Spielklasse zu finden sind, wird auch diese Liga eine weitere Wandlung durchlaufen, und dann wird es ligainterne Probleme geben. Wenn wir doch ehrlich mal hinterfragen, stellen wir doch fest, das es nicht einmal möglich ist einen Ligasponsor zu finden, oder ein ganz normales Ligamagazin für das TV auf die Beine zu stellen, weil es jedem Verein ein paar Euro kostet, die lieber in einen zweit oder drittklassigen Spieler investiert werden. Wenn es diese Dinge nicht zu regeln gilt, kann man noch soviel vom "zusammen halten" reden und schreiben......

  • Es kann aber auch eine andere Entwicklung geben, nämlich, daß sich die zweite Liga als das bessere Produkt etabliert

    Die DEG wackelt im nächsten Jahr gewaltig nach dem Metro Ausstieg, Augsburg wird sich eine weitere schlechte saison auch nicht leisten können !!

    Die Hannover Scorpions stehen ebenfalls weiter auf der Kippe, deren Zuschauerzahlen werden durch viele Dienstagsspiele immer schlechter werden !!

    Ein Szenario mit den Aufsteigern kassel und Frankfurt, und evtl. mit Augsburg und der DEG (wieder Brehmstraße) in der zweiten Liga halte ich sogar kurzfristig für möglich !!
    Vielleicht noch einen zweiten hannover Verrein in der zweiten Liga (man möge sich dieses Derby vorstellen :thumbup: )

    Aufeinmal würde die 2.Liga sehr gut dastehen.......... Ich halte genau dieses Szenario für möglich !!!


    :thumbup:

    So sehe ich das auch. ;)

  • @WW1953: Dann musst Du Dir einen anderen Club suchen. Wagner ist auch nur Angestellter und ein Burger will in die DEL. Ohne Wenn und Aber. Also muss Wagner sowas auch sagen und es wird in Schwenningen auch soweit kommen. Entweder wir finden einen Weg da oben reinzukommen oder die Sonnenjahre sind schneller vorbei als gedacht.

  • @WW1953: Dann musst Du Dir einen anderen Club suchen. Wagner ist auch nur Angestellter und ein Burger will in die DEL. Ohne Wenn und Aber. Also muss Wagner sowas auch sagen und es wird in Schwenningen auch soweit kommen. Entweder wir finden einen Weg da oben reinzukommen oder die Sonnenjahre sind schneller vorbei als gedacht.

    Jetzt mal langsam Lone - ich suche mir sicherlich keinen anderen Club. Okay Herr Burger will in die höchste Liga ich auch(nur nicht in diese ohne Auf- und Abstieg) - aber wenn es in den nächsten Jahren nicht klappt,was dann? Ich würde den anderen Weg wie oben geschrieben bevorzugen...
    Die Liga ist doch eh zu und bei uns muss es weitergehen! Also müssen wir meiner Meinung nach das Beste aus der Situation machen und unsere Liga aufrüsten,jeder einzelne Club,den eigenen Club so gut es geht noch interessanter machen! Die echte Sportlichkeit unserer Liga bei Fans und jedem Sponsorengespräch hervorheben(Auf- und Abstieg) und weiter Geld,in die jeweiligen Clubstrukturen pumpen!

    Einmal editiert, zuletzt von W.W.1954 (24. Juli 2011 um 11:46)

  • Dann geh doch mal mit gutem Beispiel voran und pumpe Dein Geld mit einer sehr sehr vagen Aussicht auf ein positives Return on Investment in den Club und die Liga. Wenn Du die Caritas bist, unsere Gesellschafter sind es nicht und die Verantwortlichen in Ravensburg und Co. sind es sicher auch nicht.

  • Dann geh doch mal mit gutem Beispiel voran und pumpe Dein Geld mit einer sehr sehr vagen Aussicht auf ein positives Return on Investment in den Club und die Liga. Wenn Du die Caritas bist, unsere Gesellschafter sind es nicht und die Verantwortlichen in Ravensburg und Co. sind es sicher auch nicht.

    Du willst mich nicht verstehen...ist okay... Ich sehe das anders - oben habe ich es erklärt.

    Die Fragen ist "Wann" und "ob überhaupt" kommen wir hoch??? Will uns z.B. die *** ??? Und was machen wir als Club und die gesamte 2.Liga in der Zwischenzeit??? Ich würde sagen - jetzt erst recht - denen zeigen wirs!!!

    2 Mal editiert, zuletzt von W.W.1954 (24. Juli 2011 um 12:02)

  • @WW1953: Dann musst Du Dir einen anderen Club suchen. Wagner ist auch nur Angestellter und ein Burger will in die DEL. Ohne Wenn und Aber. Also muss Wagner sowas auch sagen und es wird in Schwenningen auch soweit kommen. Entweder wir finden einen Weg da oben reinzukommen oder die Sonnenjahre sind schneller vorbei als gedacht.

    Ich will ja wirklich nicht pessimistisch sein aber, wenn das nicht die nächsten 2-3 Jahre passiert sehe ich da ganz schwarz.
    Natürlich nur unter der Vorraussetzung Frankfurt/Kassel stehen wieder bereit. Wobei ich da Kassel mit VW im Rücken mehr zutraue.

    Ob die DEL im Fall des Falles nicht überlegt auf 12 Vereine zu reduzieren wird bis dahin auch klar sein, abhängig von eventl. Problemen einzelner Vereine.
    Ich denke dieses DEL Ziel sollte man vorerst mal begraben und sich anders orientieren. Hilft aber nicht, die Sponsoren müssen das denken, ich zähl ja da nicht.

    So dumm es klingen mag, aber vielleicht passiert genau das was die DEL Oberen haben wollen. Eine 2.Liga in der sich dich Anwärter sammeln. Zum einen weil man dann im Notfoll ja doch jemand *einladen* könnte, oder aber im Idealfall diese Liga stärker wird. Dazu muss sich diese Liga aber entsprechend präsentieren.
    Die einzige Frage die da bleibt, wie lange spielen die Sponsoren mit.
    Ich bin sicher auch VW möchte Kassel in der DEL sehen, aber auch hier, wie lange wenn es einfach unmöglich ist.

    Da wurde irgendwo angesprochen warum sich OL der ESBG anschließen sollten, bei einem Aufstieg ist das ja notwendig und direkte Verträge zwischen ESBG Clubs und OL Clubs betreffen den DEB wenig.

    Am Ende bleibt Öffentlichkeisarbeit, wo es geht, so viel es geht. Wenn man Leute ins Stadion bringt kommt der Rest zwangsläufig. Leider wird man weiterhin lieber in Spieler investieren als sozusagen Werbung zu machen. Ein Werbepool, irgendwie abhängig von der Etatsumme, ein Anfang wäre es sicherlich.

  • Jetzt mal langsam Lone - ich suche mir sicherlich keinen anderen Club. Okay Herr Burger will in die höchste Liga ich auch(nur nicht in diese ohne Auf- und Abstieg) - aber wenn es in den nächsten Jahren nicht klappt,was dann? Ich würde den anderen Weg wie oben geschrieben bevorzugen...
    Die Liga ist doch eh zu und bei uns muss es weitergehen! Also müssen wir meiner Meinung nach das Beste aus der Situation machen und unsere Liga aufrüsten,jeder einzelne Club,den eigenen Club so gut es geht noch interessanter machen! Die echte Sportlichkeit unserer Liga bei Fans und jedem Sponsorengespräch hervorheben(Auf- und Abstieg) und weiter Geld,in die jeweiligen Clubstrukturen pumpen!


    Dass sich jeder Club stets weiterentwickelt ist doch nichts Neues. Das probiert doch eh jeder täglich, um sich besser zu verkaufen. Wie soll denn die zweite Liga aufrüsten? Der DEL Konkurrenz zu machen funktioniert eh nicht, denn dann hätte die DEL ja nichts gegen Auf- und Abstieg gehabt, wenn finanzstarke Teams in Scharen in unserer Liga warten würden. Ich bin ja auch ein Verfechter von Sportlichkeit, aber letztlich schaut doch jeder zuerst auf sich und wie weiter oben schon von jemand geschrieben hat, gibt es in der zweiten Liga eben große UND kleine Mannschaften und die wird man NIE auf einen Nenner bringen können. Wenn Kassel und Frankfurt noch dazu kommen, dann wollen die nicht gegen Weißwasser oder Kaufbeuren spielen, nein, die wollen wieder ins Oberhaus, sofern es finanzierbar ist. Warum sollte denn ausgerechnet nach diesem Koop-Vertrag in der 2. Liga ein paradiesischer Zustand entstehen?
    Klar muss man den Blick in die Zukunft richten, aber das geschieht meiner Meinung nach nicht auf ESBG-Ebene. Jeder Club wird jetzt für sich neue Ziele stecken, ob die dann in einer Art DEL II enden oder in einer Oberliga oder Bayernliga, sei mal dahingestellt. Die DEL wird nicht ausbluten, dafür werden Anschütz, Hopp und Co. schon sorgen und ich kann es auch Burger und Co. nicht verübeln, wenn sie in die höchste Liga des deutschen Eishockeys wollen. Warum sollte Schwenningen denn jahrelang daraufhin arbeiten (inklusive privater Gelder durch Gesellschafter) und wenn dann die Chance bestehen würde, nein sagen?

  • So dumm es klingen mag, aber vielleicht passiert genau das was die DEL Oberen haben wollen. Eine 2.Liga in der sich dich Anwärter sammeln. Zum einen weil man dann im Notfoll ja doch jemand *einladen* könnte, oder aber im Idealfall diese Liga stärker wird. Dazu muss sich diese Liga aber entsprechend präsentieren.
    Die einzige Frage die da bleibt, wie lange spielen die Sponsoren mit.
    Ich bin sicher auch VW möchte Kassel in der DEL sehen, aber auch hier, wie lange wenn es einfach unmöglich ist.

    Das klingt nicht dumm, das ist so. Ich habe ja woanders geschrieben, dass man die DEL für Ihre Verhandlungstaktik nur beglückwünschen kann, sie haben das optimale Ergebnis rausgeholt. Entweder sammeln sich in der 2. Liga die Anwärter, dann kann sie in Ruhe gucken, ob sie einen Club daraus will oder doch Verhandlungen aufnimmt. Vermarktet sich die 2. Liga stärker selber, positioniert sich als eigenes Produkt, dann zementiert man damit das NHL/AHL System in Deutschland mit DEL/ESBG. Über die Wertigkeit der Ligen brauchen wir nicht zu reden, da kann sich die ESBG auf den Kopf stellen.

  • Du willst mich nicht verstehen...ist okay... Ich sehe das anders - oben habe ich es erklärt.

    Die Fragen ist "Wann" und "ob überhaupt" kommen wir hoch??? Will uns z.B. die *** ??? Und was machen wir als Club und die gesamte 2.Liga in der Zwischenzeit??? Ich würde sagen - jetzt erst recht - denen zeigen wirs!!!

    Nöö, das was Du da schreibst, kann man auch schwer verstehen. Erst hast Du Dir monatelang eine Traumwelt propagiert, in der DEB und ESBG die DEL mit dem kleinen Finger im Staub zerdrücken können. Zitat: Bewegt Euch oder ihr werdet bewegt. Die Traumwelt ist katastrophal zusammengebrochen. Jetzt baust Du Dir das nächste Luftschloss auf, einer selbstvermarketeten Liga, die durch viel Investment und Anstrengungen der Clubs die DEL überholen wird. Vergiß es. Komm in der Realität an.

    Warum investieren Burger und Co. in Schwenningen oder andere Leute an anderen Standorten? Doch nicht um des Eishockeysportes willen. Sei nicht so naiv. Das mag eine kleine Rolle spielen, aber letztlich will Herr Burger (ich verwende den Namen jetzt einfach beispielhaft) einen wirtschaftlichen Erfolg sehen, in Form von Unternehmensprofiten. Es geht um die Kontakte, es geht um die Geschäftsbeziehung, deshalb waren doch auch mir nichts - dir nichts die 400.000 für den Ausbau der Maier-Lounge da. Knallhart gerechnet, da kriege ich was zurück, da kann ich mehr Business-VIPs unterbringen. Hast Du Dich schon mal gefragt, warum er mit den 400.00 dann nicht eine DNL-Mannschaft finanziert hat, wenn ihm doch Schwenningen und das Eishockey so wichtig ist?

    Und genau aus diesen Beweggründen will/wird/muss Burger mit den Wild Wings in die DEL. Denn da sind die geschäftlichen Kontakte überregionaler, globaler, da trifft man die richtig großen Fische. In Liga 2 ist er am Limit, da wird kaum mehr Wachstum möglich sein. Und da wird es ihm relativ egal sein, ob die DEL bei den Fans eine Kirmes-, Bauern-, oder Sonstwas-Liga ist. Er guckt auf seine Zahlen.

    Damit, dass uns die jetzigen Gesellschafter vor dem Tod gerettet haben, haben wir diesen Wandel in Kauf genommen. Den Eishockey-Idealisten, den Du hier im Forum in absoluter Reinkultur verkörperst, den gibt es in Schwenningen in verantwortlichen Positionen nicht mehr. Und für Horne und CHG in Ravensburg wird es nicht grundlegend anders aussehen.

  • Es kann aber auch eine andere Entwicklung geben, nämlich, daß sich die zweite Liga als das bessere Produkt etabliert

    Die DEG wackelt im nächsten Jahr gewaltig nach dem Metro Ausstieg, Augsburg wird sich eine weitere schlechte saison auch nicht leisten können !!

    Die Hannover Scorpions stehen ebenfalls weiter auf der Kippe, deren Zuschauerzahlen werden durch viele Dienstagsspiele immer schlechter werden !!

    Ein Szenario mit den Aufsteigern kassel und Frankfurt, und evtl. mit Augsburg und der DEG (wieder Brehmstraße) in der zweiten Liga halte ich sogar kurzfristig für möglich !!
    Vielleicht noch einen zweiten hannover Verrein in der zweiten Liga (man möge sich dieses Derby vorstellen :thumbup: )

    Aufeinmal würde die 2.Liga sehr gut dastehen.......... Ich halte genau dieses Szenario für möglich !!!

    Absolut richtig! ich denke auch, dass nun die größte chance für uns alle besteht, ein produkt zu schaffen und zu vermarkten, dass der del gehörig druck liefert und zusätzlich negativ auf die eh schon bestehenden probleme wirkt.

    bisher meckerten wir doch alle nur auf die del. "wirds bald nicht mehr geben" "popcornliga" etc. so meckerten wir. aber der zusammenbruch, den wir von saison zu saison immer herdiskutieren gibt es einfach nicht. warum? weil die del manche dinge richtig macht und wir viele dinge falsch. der esbg-bereich muss nun geschlossen hinter einem konzept stehen. der esbg-bereich muss das offensiv und vllt mit nem g`schmäckle in den medien transportieren. man muss die del so dastehen lassen, wie sie dastehen will. als reinen popcorn-liga, in uninteressanten (berlin mal ausgenommen) und zu groß dimensionierten mufus, mit zuvielen ausländern (also keine identifikation) und keine deutsche sportkultur.

    ABER: zugleich muss der esbg-bereich ein interessantes gegenprodukt geschlossen liefern und ich bin der festen überzeugung, dass, wenn sich nun alle mal zusammenreißen, "wir" das auch schaffen können. meine güte, die kleinste einheit, nämlich wir fans unterschiedlicher vereine, schaffen es ja jetzt auch schon durch diese miese entscheidung. es müssen nur die richtigen leute ran!!!
    ich sehe schwenningen mit der helios arena, ich sehe bremerhaven mit einem modernen neuen stadion, in bibi scheints wohl loszugehen, rv hat ja auch schon ein halbwegs schönes stadion und da wird der umbau doch sicher auch bald kommen (behauptung meinerseits!!), dazu dresden, heilbronn, frankfurt und kassel noch bald. ihr seht, das potential der liga ist hervorragend und die infrastruktur, die dort geschaffen wurde/wird, ist ganz genau entsprechend dem, was das deutsche eishockey finanziell und im fanaufkommen leisten kann. wir haben dann keine liga mit überdimensionierten mufus wie in köln , düsseldorf etc und haben auch dementsprechend die kleineren kosten. dazu haben wir vereine mit tradition, ein spielsystem (gilt einzuführen!!) welches jahr für jahr gleichbleibend ist, man hat tradition. das ist schon ziemlich gut was wir im esbg-bereich haben bzw HABEN KÖNNTEN, WENN SICH ALLE MAL BESINNEN UND AN EINEM STRANG ZIEHEN!!!.

    und was im gegenzug eben die del? uberteuerte mufus, die denen jahr für jahr fast das genick brechen, hohe spielergehälter für viele ausländer, dazu gibts sicher auch fans in der del-szene, die gegen das eigenen prinzip sind, sich aber halt einlullen lassen.

    und was passiert zwangsläufig, wenn wir an einem stragn ziehen: durch die oben genannten punkte haben wir eine sehr große chance eine interessante eishockeyplattform in einem (halbwegs) vernünftigen finanziellen rahmen den deutschlandweiten fans und (noch nicht-)fans zu bieten mit der in deutschland bekannten aufstieg/abstieg-kultur, mit deutschen jungen spielern als identifikation (man sieht ja am könig fussball am besten, dass soetwas mit am wichtigsten ist) und mit stadien, in denen potentiell mehr stimmung ist (auch mal bei schlechteren spielen) weil eben alles nicht überdimensioniert ist, sondern entsprechend dem, was möglich ist. und wenn uns das gelingt, dann, und nur dann, gerät die del unter druck und würde irgendwann mal zerfallen.
    denn wenn wir erstmal ein vernünftiges konkurrenzangebot stellen (was derzeit nicht der fall ist), dann sehe ich die große chance darin, dass kleiner teams aus der del und die, die finanziell am stock gehen, sich es zwei mal überlegen, ob sie weiterhin jahr für jahr ne rote null (wenn überhaupt) mit viel müh und not erwirtschaften wollen in ner konservenliga, oder ob sie in der 1. eishockeybundesliga mit tradition und sportlichem anreiz in einem finanziell "gesichertem" umfeld spielen wollen. und ich wette: sie wollten, wenn es möglich wäre!

    also ich würd das sofort in die hand nehmen wollen, wo muss ich mich bewerben? ich lass doch meinen sport und demnach vielleicht auch meinen verein nicht den bach runter gehen, nur weil über mir n paar i.d.i.ot.en nur in ihre eigene tasche wirtschaften!

  • ...Spätestens wenn Kassel und Frankfurt in der 2. Liga angekommen sind, wird es zum Knall kommen, denn dann sind die Unterschiede, Ambitionen und Interessen der einzelnen Teams viel zu unterschiedlich, um gemeinsam zu funktionieren. 4, die hoch wollen...

    Ähm, glaub´s oder nicht, aber hier hat keiner (mehr) ein Interesse daran, es zum Knall kommen zu lassen, but I get your point. Ob wir jemals wieder in die DEL zurück wollen, selbst wenn wir könnten... ich hoffe auf eine zeitnah bei uns darüber einsetzende Diskussion; denn der Diskussionsbedarf ist ja da, da es sich um eine Grundsatzentscheidung handelt, seit Freitag mehr denn je. Was die Mehrheit der Fans bestrifft, so hoffe ich persönlich auf ein "reject".

  • SERC-Manager Wagner möchte Schwenningen in die DEL führen. Er hofft, durch weitere Verhandlungen von ESBG und DEL noch eine tragfähige Lösung zu finden.
    Ich hoffe mal, dass es dabei ausschließlich darum gehen soll, wie eine sportliche Verzahnung möglich gemacht werden kann. Sollte es eher um wirtschaftliche Lösungen gehen, mögen die Herrschaften doch bitte die Verhandlungen im Rahmen von Finanz-Play-Offs im öffentlichen Rahmen veranstalten, mit Eintrittskarten und allem drum und dran. Wenn's auf den Sport nicht mehr ankommen sollte, fehlt mir für die üblichen Play-Offs dann doch der Anreiz.
    Aber Live-Verhandlungen können bestimmt auch sehr spannend sein. ;)
    Ich hätt so richtig Lust, mal wieder echte Schecks zu sehen.


    gruß
    jandark


  • Zitat: Wagner gibt sich kämpferisch: „Mein Ziel ist und bleibt es weiterhin, Schwenningen in die DEL zu führen.


    Wie schon mehrfach von der DEL angedeutet ist das Ziel der DEL, auf 12 Mannschaften zu schrumpfen, Somit müste doch eigentlich klar sein, daß in näherer und mittlerer Zukunft kein Aufsteiger geben wird, oder sich einer in diese Liga einkaufen kann. Alles andere halte ich für Realitätsverlust. (Kein Angriff gegen Wagner,denn er muß dies sagen, auch wenn er die Realität bestimmt richtig einzuschätzen weiß.)

    Somit sollte man nun in Zukunft die Bundesligameisterschaft als höchstes erreichbare Ziel betrachten. Aber solange die Meisterschaft von Ravensburg, hier von vielen Fans nur als goldene Ananas betrachtet wird, wird sich nichts ändern. egal wie die Liga heißt.

    Deshalb solltet ihr schon mal anfangen in euren eigenen Köpfen an umzudenken, vorher wird sich sowieso nichts ändern.