Kooperationsvertrag DEB/DEL/ESBG

  • Ob man finanziell nicht mithalten kann weiß man wenn man mit den Mitteln die man hat mitspielt. Vorher nicht. Wie sich eine Mannschaft entwickelt weiß niemand im Voraus. Natürlich kann man nicht mit dem 2.Liga Etat an den Start gehen, die Frage ist eher wieviel Geld brauche ich wirklich. Das kann mit 1MIO mehr gutgehen oder mit 2 MIO mehr ein Griff ins Klo werden.

    sicherlich. nur ist die wahrscheinlichkeit für den griff ins klo und das rumtrudeln am tabellenende und damit auch die mangelnde attraktivität für die anderen ligenkonkurrenten eher grösser wenn ich mit einem betteletat ankomme. der aufsteiger wird ja nicht allein dadurch attraktiver das er der aufsteiger ist.

    An Regularien natürlich, aber nicht an Regularien die eine Gruppe für sich selbst aufgestellt hat. Das war der Fehler von Anfang an. Man einer privaten Gruppe erlaubt sich selbst abzuschotten ohne jedes Mitspracherecht.

    regularien die u.a. durch das unvermögen des DEB zustande kamen. regularien die zustände wie ende der 80´ger, beginn der 90´ger verhindern sollten. die regularien wurden anerkannt. soweit mir bekannt ist die DEL die höchste dt. eishockeyliga im DEB bereich. nun gefallen dem bestimmte dinge nicht, (wie uns allen wohl auch) und man hätte sie gerne geändert, dafür gibt es den kooperationsvertrag. es ist also nicht so das es kein mitspracherecht gibt. das man sich in ligenbelange ungerne hereinreden lässt ist wohl normal und wird im ESBG bereich nicht anders gehandhabt.
    gut und schön, nur sollte man bestimmte wirtschaftliche vorraussetzungen eben nicht einfach aufweichen nur weil es einigen nicht passt. man kann gerne die rahmenbedingungen für eine verzahnung diskutieren aber dinge wie die hallenfrage, wie gesagt, mit 4500 leutchen ist man dabei ohne einen funkelnden palast sein eigen zu nennen, oder die 800 000 € sollten einfach mal akzeptiert werden. es geht hier nicht um hintertupfings dorfteichliga bei denen ´nen spielausfall als spätfolge maximal kopfschmerzen durch eine spontan eingeleierte kneipentour sind.
    zumal ich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich amüsiert sein würde wenn das niveau der DEL zugunsten der zweiten liga sinken sollte. und dazu würden monitär knappe vereine durchaus beitragen.

    Was den auslaufenden Vertrag angeht. Da gibt es zwei Parteien die das wussten. Nachdem die DEL aber über Auf/Abstieg nicht verhandeln wiollte/will frage ich Dich was der DEB denn Verhandeln hätte sollen? Die wollen nicht, na gut. Warten wir eben, eine taktisch absolut richtige Entscheidung.

    naja, es gab drei. und gerade der DEB als (zumindest vermeintlich) überordnetes organ hätte da mal seiner verantwortung gerecht werden können. das spricht die anderen ja nicht von fehlern frei. und meines wissens gibt es genug probleme im dt. eishockey die man verhandeln könnte und sollte. sich ins eckchen setzen und schmollen hat noch nie wirklich geholfen.

    Welche Ligenstruktur? Dass man mit der ESBG zusammengerückt ist, das ist deutlich zu sehen. Dass man die OL neu aufgestellt hat ist auch deutlich zu sehen. Dass man jetzt rumschreit, nach EINEM Jahr kommt immer aus den gleichen Ecken. Schön ist es nicht, aber wenn man x Jahre versucht hat es allen Recht zu machen kann man nicht erwarten dass es in einem Jahr besser wird.

    genau, welche ligenstruktur...
    jedes jahr neue versuche untaugliches zum leben zu erwecken. so langsam sollte man vielleicht auch mal auf den trichter kommen das der profibereich im dt. eishockey einfach zu gross ist für das bisschen zu verteilenden kuchen.
    das allerdings ist dann eine wirklich unangenehme aufgabe das den vereinen zu verklickern.
    wieviele funktionierende ligen hat jetzt gleich noch der DEB unter direkter verwaltung ? also so mit nachwuchs ? nicht mal da bekommt dieser verband was anständiges auf die beine. für mich nun nicht gerade eine vertrauenswürdige grundlage denen die zukunft in die hände zu geben. das modell der ligenselbstverwaltung ist mir da bedeutend lieber. in meinen augen auch die zukunft.

    Die Infrastruktur ist eine Wettbewerbsfrage, wenn Du meinst man könnte mit Vorschriften Vereine zwingen etwas zu verändern dann ist das Deine Meinung. Aber da bist an der falschen Adresse, wieviele Spielstätten befinden sich in der Hand der Vereine? Hier fehlt das handeln der Kommunen und warum die nichts tun weiß in etwas. Es fehlt das Geld und die Öffentlichkeit für das Eishockey.

    naja, man zwingt die vereine ja nicht dazu. im gegenteil. z.b. in Wolfsburg oder auch Augsburg hat man so die stadt mit in die pflicht genommen. und auch andernorts hat das gewirkt. und wo weder stadt noch verein nicht in der lage sind auflagen zu erfüllen ist entweder nicht das geld oder das interesse da in der ersten liga zu spielen. gut, dann soll man auch nicht dorthin.

    Die verbesserte Medienarbeit ist vorhanden, vielleicht sogar mehr als Du meinst. Ich seh jedenfalls mehr 2.Liga / OL Eishockey als ich von der DEL sehe. Ansonsten darfst diesen Punkt direkt an die DEL weitergeben. Die haben nämlich die RECHTE daran, aber die verstecken die ja lieber hinter bezahlfernsehen. Niemand kann daran etwas ändern, das müssen die schon selbst machen.

    oh, ich denke hier haben wir uns missverstanden. es geht um das mediale auftreten des dt. eishockeys im ganzen. wie wurde denn die nationalmannschaft beworben und dargestellt ? wie ist der umgang des DEB mit seinen ihm angeschlossenen ligen ? wie das öffentliche auftreten ? welche aktionen hat man zur jugendfindung getroffen ? was tut man um den sport an sich mehr in den fokus zu rücken ? das muss also jeder selbst tun und daran kann niemand etwas ändern ? und geld sollte das natürlich auch nicht kosten...
    wie es um die fernsehrechte bestellt ist, weiss ich recht gut. ich empfehle dir daher die dritten programme, Eurosport sowie DEL-TV. ab und an mal noch das frühstücksfernsehen gerade im ZDF wenn du denn wirklich DEL sehen willst. viel zu wenig, keine diskussion, aber eben auch eine frage der bereitschaft der sender.


    Ich weiß nicht ob man sich die vom DEB oder Auf/Abstieg Rettung erwarten kann, ich weiß aber auch dass es so wie es ist ziemlich bescheiden ist. Ich sehe keinen Grund warum man so weitermachen sollte. Offensichtlich rebeliert die Basis, wenn dieses Privatunternehmen anders handeln möchte natürlich, es ist eine private Firma, sie hat das Recht dazu. Aber bitte bitte, dann sollen die auch privat sein und nicht vom deutschen Eishockeysport leben.

    wir reden aber schon von profisport oder ???
    und was ist denn bescheiden ? es gab jedes jahr die möglichkeit aufzusteigen. der eigentliche ärger beginnt doch erst jetzt wo die DEL mal wieder für ein bis zwei jahre komplett dicht machen will.
    das ist doch noch am ehesten ein indiz dafür das die ganzen strukturen reformbedürftig sind. der DEB verfolgt jetzt das plakativste thema mit dem man noch dazu wunderbar emotionalisieren kann. das dieser punkt, auf- und abstieg auf grund der wirtschaftlichen gegebenheiten aber auch nur bedingt funktioniert und funktioniert hat, verschweigt man geflissentlich. es hört ja nicht mit einer funktionierenden verzahnung zwischen DEL und ESBG auf. das was zwischen zweiter und dritter liga los ist spottet jeder beschreibung. und das soll dann ein funktionierendes modell sein das zur nachahmung anregen soll ???


    Ansonsten, die DEL wird eine reine Privatliga, spielt keine deutsche Meisteschaft mehr aus. Spielt aber keine Rolle denn schließlich lebt man ja nicht davon, sondern von Sponsoren denen das eh egal ist. Sky berichtet sicherlich auch lieber über ein Privatunternehmen anstatt über die offizielle deutschen Spitzenliga.
    Insgesamt bleibt am Ende eine Nationalmannschaft die eben aus 2. Liga Spielern und aus Legionären besteht.
    Das heißt man wird die A Klasse nicht halten können, aber wenn man das nüchtern betrachtet kann das den vielen vielen Eishockeyvereinen egal sein.
    Die haben da nämlich wenig davon, so wie es jetzt eben auch ist. Also keine Änderung. Oder doch nicht? Schließlich hätte man in der Mannschaft ja plötzlich Nationalspieler? Für den Nachwuchs sicher interessant.

    Sky interresiert lediglich die einschaltquote und ihr abverkauf. ob da herr Kühnhackl mit strapsen Didi Hegen checkt oder die aufsteiger der vergangenen jahre grandione finalserien spielen ist da zweitrangig.
    ok, weder Didi Hegen noch Kühnhackl in strapsen wären jetzt der renner.
    realistisch ist es ganz einfach so das sowohl die liga (DEL) den verband als auch der verband die liga benötigt. es müssen alle beteiligten einfach mal kompromisse eingehen wollen.
    wünschenswert wäre dann von allen seiten einfach mal ein konstruktiver umgang und nicht öffentliches ans bein pinkeln oder kindergartentheater wie "die haben doch aber angefangen".
    und das von vorgeblich erwachsenen anwälten.

  • das wäre für Schwenningen dann aber ein noch gewaltigerer Sprung :rolleyes: 8|
    @liebhaber

    lies mal weiter ;)

    guten Tag

    weißt, da brauch ich nicht weiter zu lesen, denn das ist auch wieder so ein Nebenkriegsschauplatz ;) Schlußendlich braucht es keine alte S.au zu interessieren, welchen Etat ein Verein hat, von mir aus hat Schwenningen 4 Millionen.
    Wenn sie es sich leisten können und der Burger und seine Kollegen bezahlen das, schön für sie, aber es darf doch nicht als Gegenargument für einen geregelten Auf/Abstieg gelten, so auf die Art und Weise: da könnte ja was nicht stimmen.
    Wenns nach dem geht, müßte man einen DEL-Club wie Krefeld sofort eliminieren, wenn man sich deren Kalkulation ansieht
    aber am Ende des Tages gehts nur darum: Geht die Kalkulation auf oder nicht und wenn sie nicht aufgeht muß es jemand bezahlen, aber das ist kein Eishockeyspezifisches Problem, sondern das betrifft den gesamten Sport

    gruß aus LA

  • 1,8 Millionen € das war der Etat in der Saison von 2009/2010 nicht 2010/2011! Ich geh davon aus,dass das der Gesamt-Etat war,den Herr Burger da genannt hatte! Und der Gesamt-Etat war in der letzten Saison um einiges höher!

    EDIT: Im Katastrophenjahr 2008/2009 war der Etat sogar noch 15% höher. 8|

    Zitat Herr Burger: Finanziell, so beteuert die Klubführung, habe man schließlich aus Fehlern der Vergangenheit gelernt. Mit einem Etat von 1,8 Millionen Euro sei der Verein in die Saison gestartet, sagt Geschäftsführer Burger, der die aktuelle Spielzeit mit schwarzen Zahlen abzuschließen gedenkt. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage habe man "das Vorsichtsprinzip beachtet" (Burger) und einen um 15 Prozent kleineren Etat erstellt als in der Saison 2008/09. Damals hatte es der selbst ernannte Meisterschaftsfavorit Schwenningen nicht einmal in die Playoffs geschafft.

    2 Mal editiert, zuletzt von W.W.1954 (14. Juli 2011 um 17:05)

  • ist das Kathrein ´ne Mufu ? die Heliosarena ? der Pulverturm ? die Hallen in Landshut oder Iserlohn ? Wolfsburg oder der bombentrichter in Augsburg ? sind die charakterlos oder clean ??? Freiburg ? Garmisch ? München ?
    was das theater mit der medientechnik bzw. videotechnik soll, könnte ganz schnell klar werden wenn man weiss das die sendeanstalten, gerade die dritten selbst kaum noch bilder produzieren. wünschenswert zur aussendarstellung ist z.b. arena-TV. und dabei geht es eben nicht nur um einen einzelnen verein sondern um die 13 anderen mitgesellschafter.
    es wird ja von seiten der DEL nicht explizit auf einen videowürfel bestanden.

  • Sorry, wenn ich die Komiker (und ein anderer Ausdruck ist kaum möglich) dort sehe und merke, welche Probleme die dort schon mit einer Nachwuchsliga und jüngst auch mit einer Oberliga haben, ja um alles in der Welt, dann wäre es eine Katastrophe dem DEB die Leitung über eine Profiliga zu überlassen.

    guten Tag

    jetzt wird´s aber immer arger mit Dir ;)
    soviele Mistgabeln gibt es in ganz Niederbayern nicht um den S.austall auszumisten, den die DEL seit ihrem Anfang hinterlassen hat immer nach dem Motto: Skandälchen pflasterten ihren Weg

    gruß aus LA


  • Du haust in einem ESBG Forum einen möglichen DEL Ausweichplan rein, der bei weitem zu detailiert ist um lediglich fiktiv zu sein, und erwartest, daβ dich keiner herausfordert? Ich weiβ halt nur nicht, ob die Steuerzentrale die Genehmigung gegeben hat oder nicht, oder ob es sich lediglich um ein Miβverständnis gehandelt hat. Wie dem auch sei, es ist relativ klar, daβ weder du noch andere, auf diesen “detailierten, fiktiven Plan” weiterhin angesprochen werden wollen. Anders kann ich mir diesen Beitrag von dir nicht erklären.
    Es kann natürlich auch sein, daβ du mit anderen versuchst zu angeln. Denn so einfach aus dem blauen kann dieser Beitrag nicht kommen. Wenn ich davon ausgehe, daβ dein Beitrag der Realität entspricht, sieht auch das sehr detailiert aus und entweder du oder der Steuermann/(-maenner) haben einen recht tiefen Einblick in Dinge von denen ich zumindest noch nichts gehört habe.

    ...

    Frodo ??? :rofl:
    manchmal kann es ja ausreichen wenn man wieder erwarten jegliches nicht DEL ligisten doch ab und an einen gedanken an die unzulänglichkeiten des dt. eishockey verschwendet, darüber diskutiert und eigene ideen und vorstellungen entwickelt. oder ist man als fan eines erfolgreichen DEl ligisten per se nicht dazu in der lage ???
    fragen über fragen...

    2 Mal editiert, zuletzt von 13-G (14. Juli 2011 um 17:10)

  • Die ESBG hat auf der gestrigen Sitzung den Vorschlag der DEL einstimmig abgelehnt und seinerseits einen neuen Kompromissvorschlag ausgearbeitet, der jetzt der DEL vorgelegt wird.

  • Die ESBG hat auf der gestrigen Sitzung den Vorschlag der DEL einstimmig abgelehnt und seinerseits einen neuen Kompromissvorschlag ausgearbeitet, der jetzt der DEL vorgelegt wird.

    guten Tag

    die ESBG und Einstimmigkeit :prost: es geschehen noch Zeichen und Wunder

    gruß aus LA

    P.S. das ist der Brüller:

    Zitat

    ....Hauptkritikpunkt ist nicht die Relegation selbst, sondern vielmehr die Tatsache, dass diese erstmals in 3 Jahren zur Austragung kommen soll. ..

    wem fällt sowas ein ??? und welche Hornochsen tüfteln sowas als Kompromißvorschlag aus ?

    Einmal editiert, zuletzt von eishockey_Liebhaber (14. Juli 2011 um 17:37)


  • Mir ist absolut unverständlich, wieso man sich so ausführlich über das Thema "Termin einer Relegation" unterhält. Wenn nur eine Relegation nach den Vorschlägen der ESBG eingeführt wird, also irgendwann im April, und sich sonst nichts ändert, was bringt das dann? Gut, die 2. Bundesliga hat ein Feigenblättchen und spielt statt um die goldene Ananas um das goldene Recht auf ein Relegationsspiel.
    Die Strukturen müssen sich ändern, damit es langfristig auch einen richtigen Auf- und Abstieg gibt. Leider gibt es da derzeit nur die Vorschläge der DEL, von Seiten des DEB oder der ESBG kommt in diese Richtung nichts. Beim DEB wundert mich das auch nicht, der wurschtet sich sowieso von Saison zu Saison durch. Aber wenigstens die ESBG-Clubs müssen sich doch mal Gedanken machen. Ewig in einer 13er Liga, wo sich der Meister am Ende der Saison vom abgeschlagenen Letzten der DEL versohlen lässt, kann doch keine Zukunftsvision sein?
    Wobei ich nicht sagen will, dass die Vorschläge der DEL optimal sind, sicher nicht. Aber irgendwas muss sich ändern, da sind sich doch auch hier alle einig.

  • Zitat von »RgbgEr« 13-G
    Zitat von »RgbgEr« Ob man finanziell nicht mithalten kann weiß man wenn man mit den Mitteln die man hat mitspielt. Vorher nicht. Wie sich eine Mannschaft entwickelt weiß niemand im Voraus. Natürlich kann man nicht mit dem 2.Liga Etat an den Start gehen, die Frage ist eher wieviel Geld brauche ich wirklich. Das kann mit 1MIO mehr gutgehen oder mit 2 MIO mehr ein Griff ins Klo werden. sicherlich. nur ist die wahrscheinlichkeit für den griff ins klo und das rumtrudeln am tabellenende und damit auch die mangelnde attraktivität für die anderen ligenkonkurrenten eher grösser wenn ich mit einem betteletat ankomme. der aufsteiger wird ja nicht allein dadurch attraktiver das er der aufsteiger ist.


    Und wo soll hier das Problem sein. Es wird immer einen geben der in der Tabelle hinten steht. Aber man muss sich dem sportlichen Wettkampf stellen. Folgende Regelung wäre sinnvoll:

    Zum wirtschaftlichen:

    - Es wird ein Mindestetat z.B. 3 Mio € für die DEL festgelegt.

    - Die Einnahmen müssen nachgewiesen werden, ob dies durch Zuschauereinnahmen, Sponsorengelder oder sonstige Einnahmen gedeckt wird, ist egal.

    - Es wird eine entsprechende Sicherheit / Bürgschaft hinterlegt.

    - Die laufenden Ausgaben werden im Laufe der Saison überwacht und ggfls. bei Abweichungen weitere Spielertransfers untersagt.

    Zur Infrastruktur:

    - Die sicherheitstechnischen Auflagen müssen erfüllt sein.

    - Presse- und TV-Übertragungen müssen möglich sein.

    Zum sportlichen:

    - Das regelt sich von allein. Wenn der Aufsteiger mit seinen wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht in der Lage ist eine sportlich konkurrenzfähige Mannschaft zusammenstellen dann ist er nächste Saison eben wieder in der 2. Liga. Wenn er schafft sich zu etablieren, dann hat er das auch verdient. Wo soll hier ein Problem sein?


  • Mir ist absolut unverständlich, wieso man sich so ausführlich über das Thema "Termin einer Relegation" unterhält. Wenn nur eine Relegation nach den Vorschlägen der ESBG eingeführt wird, also irgendwann im April, und sich sonst nichts ändert, was bringt das dann? Gut, die 2. Bundesliga hat ein Feigenblättchen und spielt statt um die goldene Ananas um das goldene Recht auf ein Relegationsspiel.
    Die Strukturen müssen sich ändern, damit es langfristig auch einen richtigen Auf- und Abstieg gibt. Leider gibt es da derzeit nur die Vorschläge der DEL, von Seiten des DEB oder der ESBG kommt in diese Richtung nichts. Beim DEB wundert mich das auch nicht, der wurschtet sich sowieso von Saison zu Saison durch. Aber wenigstens die ESBG-Clubs müssen sich doch mal Gedanken machen. Ewig in einer 13er Liga, wo sich der Meister am Ende der Saison vom abgeschlagenen Letzten der DEL versohlen lässt, kann doch keine Zukunftsvision sein?
    Wobei ich nicht sagen will, dass die Vorschläge der DEL optimal sind, sicher nicht. Aber irgendwas muss sich ändern, da sind sich doch auch hier alle einig.


    Ändern muss sich vor allem, daß die DEL meint allein bestimmen zu können was im deutschen Eishockey passiert.
    Damit wäre dem Sport sehr geholfen. Die Vorschläge der DEL zur Austiegsregelung waren der blanke Hohn.
    Allein die Relegation ist in meinen Augen schon ein schlechter Kompromiss.

  • Sehr gut. Kann man richtig Stolz sein. :respekt:


    fast das die letztn 6 Seiten zusammen oder gibts in dem Wust Diskussion noch interessante Fakten?

    dethle mir ging es in dem Post zum Brief des DEB nur darum, dass es schlechter Stil ist, nur die anderen für alles das nicht läuft verantwortlich zu machen und dabeijetzt von Dingen, die 17 Jahre mitgetragen wurden, plötzlich nichts mehr wissen zu wollen


  • 2.) Ob überall im Nachwuchs Trainer und Ausbilder mit Trainerausweis eingesetzt werden, da mach ich mal ein dickes Fragezeichen dahinter.
    3.) Ich glaube, dass der folgende Punkt außer in Mannheim und Berlin kaum irgendwo in Deutschland erfüllt wird:

    Dann bist Du einfach nur schlecht informiert.

  • Frodo ??? :rofl:
    manchmal kann es ja ausreichen wenn man wieder erwarten jegliches nicht DEL ligisten doch ab und an einen gedanken an die unzulänglichkeiten des dt. eishockey verschwendet, darüber diskutiert und eigene ideen und vorstellungen entwickelt. oder ist man als fan eines erfolgreichen DEl ligisten per se nicht dazu in der lage ???
    fragen über fragen...

    Fragst du mich was Frodo ist? Ich hab da keine keine Ahnung.
    Ich weiss auch nicht, zu welchem Thema dein Beitrag ist. Ich gehe mal davon aus, daβ dein Beitrag in Bezug auf Tatanka und dem "fiktiven, detaillierten DEL-Plan" ist. Ich kann allerdings nur davon ausgehen, da du mich zitiert hast.

    Ideen und Vorstellungen sind schön. Noch schöner sind Vorstellungen und Ideen, die so detailliert sind, daβ man den Eindruck bekommt, so als neutraler Beobachter, daβ da mehr hintersteckt. Und wenn man ein biβchen tiefer in der Materie steckt, dann kann man das auch nachvollziehen.

    Also ich weiβ nicht von welchem, erfolgreichen DEL Ligisten du sprichst. Insofern weiβ ich nicht von wem du Fan bist. Die DEL hat keinen erfolgreichen "Ligisten". Alle schreiben Pleitenummern. Keiner hat schwarze Zahlen. Alles Rot. Der eine oder andere Verein hat das Glück vielleicht einen Mäzen (Eisbären, Mannheim z. B.) zu haben und den Stand auf 0 zu bringen. Andere Vereine versuchen dieses Manko jedes Jahr auf anderen Wegen auszugleichen, oder zumindest mit Schuldverschiebungen durchzuhalten.

    Die DEL hat dem deutschen Eishockey genug geschadet. Neben dem schlechten Ruf in der Öffentlichkeit, den die DEL als Topliga eigentlich korregieren sollte, den ewigen Pleiten, Pech und Pannen und dem Schaffen einer Zweiklassengesellschaft innerhalb der DEL kann ich mich nicht errinnern, daβ die DEL irgendwie einen positiven Beitrag geleistet hat.

    Und ganz ehrlich 13G, warum verhandelt die DEL überhaupt mit der ESBG? Es ist eine sonnendurchflutete Liga, da brauch man doch die anderen gar nicht. DEB ist blöde, ESBG ist blöde.

    DEB und ESBG haben die Pflicht ihren Mitgliedern, die Möglichkeit zu geben, den gröβten sportlichen Erfolg zu erlangen. Neben Aufstieg wäre das auch eine deutsche Meisterschaft. Theoretisch könnten sie das auch selber machen, aber warum die zusätzliche Arbeit, wenn es ja schon eine Topliga gibt. Darum geht es hier bei den "Blöden".

    Die DEL versteckt sich hinter der Arroganz eine professionelle Liga zu sein und wollen diese ganzen "Blöden" raushalten. Und wenn dann die "Blöden" auch noch blöde genug sind, die besten Talente Freihaus zu liefern, oder fast zum Nulltarif, ist das natürlich noch besser.

    Das Problem ist aber, daβ die "Blöden" in der Lage sind, notfalls eine neue 1. Liga zu gründen, zu führen und eventuel auszuspielen. Auf der anderen Seite, kann die DEL weder finanziell, noch organisatorisch, einen kompletten neuen Unterbau aufbauen. Die kippen jetzt schon alle um.

    Die Karten liegen ganz klar in der Hand der "Blöden".

    So, nu können wir Tatankas, fiktiven und sehr detaillierten, Plan diskutieren. Deine Ausrede, daβ es sich um irgendwelche Vorstellungen und Ideen handelt, laβ ich nicht gelten. Du bist Tatanka zu Hilfe geeilt und das wäre im Fall, daβ es sich lediglich um Ideen und Vorstellungen handle, nicht notwendig gewesen.

  • Ja also das sind schon ganz andere Zahlen,also nicht 3 Millionen,sondern 3,8 waren es im 1.DEL-Jahr!!! Und im 2.Liga-Meister-Jahr hatte München niemals nur einen Gesamt-Etat von 1,8 Millionen €!!!


    Die Zahlen passen schon eher als die 1,8 Mio.

    In der letzten Saison hatte der EHC wohl knappe 4 Mio. mit den NAchverpflichtungen und damit ein Minus erwirtschaftet, das von den Gesellschaftern ausgeglichen wurde/wird.
    Damit war man vom Etat her im Bereich von Manschaften wie Augsburg, Straubing etc, aber auf jeden Fall im unteren Drittel der Etat Tabelle.

    Und im Aufstiegsjahr hatte man zusammen mit Schwenningen den hoechsten Etat, das passt dann.

    Der EHC haette, ohne die Pleiten von Kassel und Frankfurt, keinen SPieler wie Schneider bekommen. Der alleine war der UNterschied zwischen Platz 8 und Platz 12.
    Dazu haben halt Spieler wie Julien,der bei den Haien aussortiert wurde, ueberragend gespielt und ausnahmslos alle 2t Liga Spieler haben nen riesigen Schritt gemacht. Der EHC hat auch jedes Spiel gefightet bis zum Umfallen, und daher stammen auch die vielen Verletzten- und am Ende der Saison ging auch einfach die Luft aus, das war zu merken.

    Im Grunde war die letzte Saison vom EHC schon gluecklich, weil wirklich alles funktioniert hat. Haette der Julien z.b. nicht so ne ueberragende Saison gespielt, waere das mit den Playoffs nix geworden.


    bzgl. RAV: Die Halle ist halt ein Problem- zu klein, nicht DEL tauglich. Ich denke das es im Grunde so ist: RAV hat das Geld garnicht, um die 800k und einen vernuenftigen DEL Etat zu stemmen, und die DEL hat ihre Wunschgroesse von 14 Teams. Im Grundehaette die DEL schon mit RAV eine Loesung finden koennen, aber es war wohl auf beiden Seiten kein unbedingter Wille vorhanden.

  • Schon interessant, wie sehr selbst hier im Forum die Fronten verhärtet zu sein scheinen. Dabei ist die Wahrheit ganz einfach. Wir alle sind doch Spielbälle von DEB und DEL, die beide bei weitem nicht das leisten, was sie eigentlich leisten müssten.

    Der DEB ist ein Verband, der keinerlei Macht ausübt. In Fragen der Oberligagestaltung ist er vom Goodwill seiner Landesverbände abhängig, nachdem er jahrelang TATENLOS zusah, wie eine selbstbestimmende ESBG fast die komplette dritte Ligenstufe an die Wand gefahren hat, der wohl auch aus Gründen der Abhängigkeit von der DEL keinerlei Anstalten trifft, eine der wichtigsten offenen Angelegenheiten zu klären, nämlich endlich die DEL an ein Modell der Ausbildungsentschädigung für kleine Vereine zu koppeln. Während in der Schweiz jeder NLA-Club 600.000 Franken pro Saison in die Förderung des Nachwuchses stecken muss, und Drittligateams mit Unterstützung der NLA-Teams Nachwuchs ausbilden, bedient sich die DEL munter an den Spielern der unteren Ligen, ohne auch nur einen einzigen Cent an ESBG- oder LEV-Vereine zu bezahlen. Das ist das größte Problem im gesamten deutschen Eishockey, denn durch die gestiegenen Kosten in der Nachwuchsausbildung wird das Material an den Spielern von morgen immer geringer, sowohl qualitativ als auch quantitativ.
    Der DEB drückt sich jedoch hier um eine Klärung genauso herum wie im Falle der Aufstiegsregelung zur DEL. Wie kann bitteschön eine Liga den Meister eines Landes ausspielen, wenn man in diese Liga nicht sportlich aufsteigen kann? Das große Vorbild NHL spielt keinen US-Meister oder kanadischen Meister aus, schon merkwürdig. Warum sollte die DEL dieses Recht haben, wenn sie doch so unabhängig vom eigenen deutschen Verband sein möchte? Der DEB kuscht jedoch nur, und auch der momentan gefahrene "harte" Kurs weicht doch auch schon wieder auf. Stattdessen gibt es innerhalb des Verbandes Machtspielchen, Leute wie der Garmischer Reindl, mit Sicherheit der fähigste DEB-Kopf, wurde in seiner Komepetenz beschnitten etc., der Verband versteift sich auf Nebenschauplätze, ohne hier ins Detail gehen zu wollen.

    Auf der anderen Seite eine "Interessengemeinschaft" DEL, die sich gerne am Unterbau bedient, die sich gerne vom Verband den Titel, um den es eigentlich geht, "erkauft", die aber keinerlei Weitsicht für das gesamtdeutsche Eishockey hat. Fragt sich von den Herren den überhaupt keiner, warum sich außerhalb der DEL-Standorte selbst so gut wie keine alte S.. für die Liga interessiert? Das muss man sich mal auf das große Vorbild Fussball bezogen vorstellen! Ich komme viel herum, in viele Stadien und auch Ligen, man hört überall dasselbe: Die DEL interessiert die Fanbasis nicht, das ist ein elitärer Club von Wirtschaftsunternehmen, der unter sich bleiben möchte, der viel zu viele nicht in Deutschland ausgebildete Spieler beschäftigt, der nicht im normalen Fernsehen zu sehen ist, da schaue ich mir lieber meinen Heimatverein an, da habe ich Identifikation, NHL im Internet oder ESPN, da habe ich Spitzeneishockey, dazu die Nationalmannschaft aus Patriotismus. DEL? Kein Interesse. Ein 9000-Punkte-Plan hat mit Sport nicht das Geringste zu tun, und da haben wir einen weiteren großen Mackel: Der Zuschauer will doch Sport sehen, er will Auf- und Abstieg sehen. Im Unterbau wird gejammert, daß man immer die gleichen Gegner sieht, ja glaubt da jemand in der DEL dran, es wäre attraktiv, wenn man jahrelang die gleichen Gegner hat? Wenn der Sport beschnitten wird nur um des lieben Geldes willen, wendet sich der potentielle Kunde irgendwann mal ab.
    Warum soll kein Verein mit 3000 Zuschauern im Schnitt DEL spielen dürfen? Was haben Presseplätze mit einer Ligenzugehörigkeit zu tun, wenn doch sowieso nur regionale Medien berichten? Irgendwo hat man immer das Gefühl, dass die zweithöchste Profiklasse gerne als minderbemittelter Unterklässler gesehen wird. Es sei denn, es wird mal einer gebraucht, weil ein Mitglied toll gewirtschaftet hat.....

    Jetzt ist die Zeit, daß die hohen Herren endlich mal Nägel mit Köpfen machen und ZUSAMMEN-ARBEITEN (bewusst "zusammen" und "arbeiten" ), und nicht in ihrer Selbstverliebtheit das Deutsche Eishockey zugrunde richten! Habe fertig :evil: