Bietigheim Steelers 2020/ 2021

  • Ich glaube du siehst einige Punkte falsch

    Da du vom Fach bist Frage ich dich wie kann man eine Bürgschaft mit dem Ausstellungs Datum 3.7 vor dem 3.7 abgeben ?

    Du schreibst selbst das die Lizenzierung eigentlich ein Vertrag ist. Stimmt nur Vertragsbedingungen sind bindend. Und genau diese Bedingungen haben die Steelers seinerzeit mit bestimmt.

    Und stell dir Mal selber die Frage würdest du einen Verein die Lizenz erteilen wenn der Bilanziell Überschuldet ist und seine Linzenz beantragt und es nicht schafft in der Frist und Nachfrist die Fehlende Summe zu deckeln ?

  • Die Frage ist aber auch, warum gerade in der jetzigen Situation die Liga mit allen Beteiligten eine derart harte Haltung an den Tag legt, insbesondere dann, wenn die Liga wirklich ein Interesse am verbleib der Steelers haben sollte.

    Sollten jetzt wirklich alle Unterlagen ordnungsgemäß vorliegen, finde ich den endgültigen Lizenzentzug maßlos überzogen.

    Was du hier „ignorierst“ bzw „außen vor lässt“, ist

    der Punkt, dass die Clubs die DEL2 sind. Sie ha-

    ben sich das Regelwerk selbst gegeben - inkl. der

    einzuhaltenden Fristen etc.

    Wenn man also zB aus Steelers-Sicht der Meinung

    war, dass man dieses Jahr mehr Zeit braucht, dann

    hätte man eine Änderung anstreben müssen. Da

    man bisher so überhaupt nix in die Richtung gehört

    hat, ist dies offenbar nicht passiert.

    Dazu zum wiederholten Male: 13 Clubs haben ih-

    ren Kram beinander. Trotz Corona, trotz vielleicht

    eigener Altlasten. Fristen sind dazu da, eingehal-

    ten zu werden. Macht man jetzt „nur“ wegen Coro-

    na die Tür auf, kriegt man die nicht wieder zu.

  • Teeps

    Ja, es geht um das negative Eigenkapital. Zum Thema bilanzielle Überschuldung und zwingende Anmeldung der Insolvenz ist so nicht ganz richtig. Der Bundestag hat am 25.03. und der Bundesrat am 27.03. den Gesetzentwurf zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht zugestimmt. Die zentrale Vorschrift ist im Artikel 1, § 1 des COVInsAG lautet:

    Die Pflicht zur Stellung des Insolvenzantrags nach § 15a InsO und nach § 42 ABS. 2 BGB ist bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Dies gilt nicht, wenn die Insolvenzreife nicht auf den Folgen der Ausbreitung des SARS-CoV-2 beruht oder wenn keine Aussichten darauf bestehen, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen. War der Schuldner am 31.12.2019 nicht zahlungsunfähig, wird vermutet, daß die Insolvenzreife auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht.

    Ob „jetzt“ alle Unterlagen vorliegen, vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch sprachen die Repräsentanten der Steelers GmbH explizit davon, daß eine Besicherung in Höhe von 200.000 fehlte.

    Zur Lizenzordnung nur soviel, daß sich diese die Gesellschafter selbst gegeben haben und im Sinne der Gleichbehandlung aller Gesellschafter Abweichungen nicht möglich sind. Die Lizenzordnung sieht offensichtlich Nachfristen vor, die von Seiten der Steelers GmbH nicht eingehalten wurden.

    Da das negative Eigenkapital durch Patronat/Bürgschaft in der Vergangenheit abgesichert und zumindest die Bürgschaften nicht fristgerecht verlängert wurden, hätte man sich rechtzeitig um Mitstreiter kümmern müssen. Herr Kaufmann als bisheriger Alleinzeichner hatte „jetzt“, bei schlechtem Wetter offensichtlich das Risiko gescheut. Ihm ist wohl bewusst geworden, daß eine Bürgschaft tatsächlich einmal gezogen werden kann und es dann tatsächlich auch einmal an das eigene Portemonnaie gehen kann. Da ist er dann doch am Ende ein Schwabe.

    - Die Steelers GmbH wussten genau, was zu welchem Datum vorgelegt werden musste.

    - Ausgleich des negativen Eigenkapitals am 24.06. bei der Anhörung zum 30.06. (obwohl die Steelers GmbH sich das hätte denken können).

    - da Herr Rudorisch von „u.a.“ sprach, kann es sein, daß weitere Unterlagen fehlten, die aber bei weitem nicht diese Relevanz hatten.

    - D-Day war allerspätestens der 30.06.

    - Beantragung Fristverlängerung ist nicht von Relevanz, da in der Lizenzordnung geregelt.

    - Irrelevant

    - keine Ahnung, ist aber auch nicht relevant.

    Die Liga fährt keine harte Linie, sondern setzt die sich selbst (von den Gesellschaftern sich selbst gegeben) gegebene Lizenzordnung im Sinne der Gleichbehandlung aller Gesellschafter um.

  • gute Strategie von Schoch


    Zu den Erfolgsaussichten der Steelers wollte Volker Schoch gestern nichts sagen – nur soviel: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.“


    dann mal gutes Gottvertrauen auf Hoher See

    solche Aussagen/Einstellungen eines GF sind ein NOGO und eine Frechheit gegenüber einer ganzen Region. Da bist normalerweise in jedem Unternehmen weg vom Fenster und sich dem eignen Schicksal überlassen...

  • Die Frage ist aber auch, warum gerade in der jetzigen Situation die Liga mit allen Beteiligten eine derart harte Haltung an den Tag legt, insbesondere dann, wenn die Liga wirklich ein Interesse am verbleib der Steelers haben sollte.

    Weil gerade in der jetzigen Situation alle Clubs betroffen sind und noch mehr geschützt werden müssen als sonst, um einen Domino-Effekt zu vermeiden, so meine Meinung. Man will aufgrund der Umstände mehr Zeit, lockerere Regeln zur Lizenzierung? Warum selbst gerade jetzt noch dieses "ich, ich, ich", anstatt enger zusammenzurücken und zusammenzuarbeiten? Und mit zusammenarbeiten meine ich hier lediglich, gemeinsam aufgestellte Regeln zu respektieren... jeder Tag, mit dem das Ende der Lizenzierung und damit die Zusammensetzung der DEL 2, Spielpläne etc. hinausgezögert werden, macht allen anderen Clubs das Leben schwerer.

  • Ja, es geht um das negative Eigenkapital. Zum Thema bilanzielle Überschuldung und zwingende Anmeldung der Insolvenz ist so nicht ganz richtig. Der Bundestag hat am 25.03. und der Bundesrat am 27.03. den Gesetzentwurf zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht zugestimmt. Die zentrale Vorschrift ist im Artikel 1, § 1 des COVInsAG lautet:

    Die Pflicht zur Stellung des Insolvenzantrags nach § 15a InsO und nach § 42 ABS. 2 BGB ist bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Dies gilt nicht, wenn die Insolvenzreife nicht auf den Folgen der Ausbreitung des SARS-CoV-2 beruht oder wenn keine Aussichten darauf bestehen, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen. War der Schuldner am 31.12.2019 nicht zahlungsunfähig, wird vermutet, daß die Insolvenzreife auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht.

    Das ist mir bekannt. Ich habe jeden Tag damit zu tun. Aber angeblich sind unsere Probleme ja nicht corona-bedingt, also dürfte diese Regelung für uns nicht gelten!

    - Beantragung Fristverlängerung ist nicht von Relevanz, da in der Lizenzordnung geregelt.

    Das kann man so sehen und die DEL2 ist hier auch sicherlich im Recht. Aber nochmals: Es ist eben kein Gesetz sondern "nur" ein Vertrag, der in Abstimmung mit allen Beteiligten geändert werden kann bzw. Abweichungen gebilligt werden können. Ich will keine Ausnahme für die Steelers beanspruchen. Die DEL2 hat das Recht auf die Einhaltung des Vertrages zu bestehen. Der springende Punkt ist aber, dass Sie es nicht muss! Und dann sollte man auch so ehrlich sein und zugeben, dass man nicht bereit ist davon abzuweichen. Aber die Aussage, dass es keine andere Möglichkeit gibt, ist nicht korrekt.

    Macht man jetzt „nur“ wegen Coro-

    na die Tür auf, kriegt man die nicht wieder zu.

    Sorry, aber unser ganzer Staat macht überall wegen Corona die Tür auf und das ist sehr wohl eine Ausnahmesituation. Und wie haben bitte die Vereine mit den Zuschauereinnahmen bei der Lizenzvergabe kalkuliert in dieser Situation? Ich denke auch, dass man das Seitens der Lizenzierung sehr großzügig bei allen Clubs (natürlich auch bei den Steelers) gesehen hat. Es kann doch wirklich keiner im Augenblick seriös mit den Einnahmen aus den Heimspielen planen. Also hat man da doch auch ein Stück "die Tür aufgemacht.

    Da du vom Fach bist Frage ich dich wie kann man eine Bürgschaft mit dem Ausstellungs Datum 3.7 vor dem 3.7 abgeben ?

    Das kann ich nicht beantworten. Vielleicht wurden diese am 03.07. nachgereicht? Keiner hat bisher gesagt oder geschrieben, das diese bereits vorher vorlagen. Es ist deine Interpretation das diese vor dem 03.07. eingereicht wurden. Wenn diese bereits Vor dem 03.07. mit Unterschrift vorgelegen haben, könnten Sie ja auch bereits vorher gültig gewesen sein? Vielleicht hat auch jemand das falsche Datum eingetragen? Das sind alles Fragen, die nicht beantwortet wurden. Deshalb sage ich ja: Fakten auf den Tisch und nicht ständig immer nur irgendwelche unzureichenden und unvollständigen Informationen verbreiten.

  • Es ist eben kein Gesetz sondern "nur" ein Vertrag, der in Abstimmung mit allen Beteiligten geändert werden kann bzw. Abweichungen gebilligt werden können.

    Selbst wenn, dann hätte das vor Wochen auf Ini-

    tiative der Steelers passieren müssen. Im Nachhi-

    nein kann das doch nicht das Mittel der Wahl sein

  • Das ist mir bekannt. Ich habe jeden Tag damit zu tun. Aber angeblich sind unsere Probleme ja nicht corona-bedingt, also dürfte diese Regelung für uns nicht gelten!

    Das kann man so sehen und die DEL2 ist hier auch sicherlich im Recht. Aber nochmals: Es ist eben kein Gesetz sondern "nur" ein Vertrag, der in Abstimmung mit allen Beteiligten geändert werden kann bzw. Abweichungen gebilligt werden können. Ich will keine Ausnahme für die Steelers beanspruchen. Die DEL2 hat das Recht auf die Einhaltung des Vertrages zu bestehen. Der springende Punkt ist aber, dass Sie es nicht muss! Und dann sollte man auch so ehrlich sein und zugeben, dass man nicht bereit ist davon abzuweichen. Aber die Aussage, dass es keine andere Möglichkeit gibt, ist nicht korrekt.

    Sorry, aber unser ganzer Staat macht überall wegen Corona die Tür auf und das ist sehr wohl eine Ausnahmesituation. Und wie haben bitte die Vereine mit den Zuschauereinnahmen bei der Lizenzvergabe kalkuliert in dieser Situation? Ich denke auch, dass man das Seitens der Lizenzierung sehr großzügig bei allen Clubs (natürlich auch bei den Steelers) gesehen hat. Es kann doch wirklich keiner im Augenblick seriös mit den Einnahmen aus den Heimspielen planen. Also hat man da doch auch ein Stück "die Tür aufgemacht.

    Das kann ich nicht beantworten. Vielleicht wurden diese am 03.07. nachgereicht? Keiner hat bisher gesagt oder geschrieben, das diese bereits vorher vorlagen. Es ist deine Interpretation das diese vor dem 03.07. eingereicht wurden. Wenn diese bereits Vor dem 03.07. mit Unterschrift vorgelegen haben, könnten Sie ja auch bereits vorher gültig gewesen sein? Vielleicht hat auch jemand das falsche Datum eingetragen? Das sind alles Fragen, die nicht beantwortet wurden. Deshalb sage ich ja: Fakten auf den Tisch und nicht ständig immer nur irgendwelche unzureichenden und unvollständigen Informationen verbreiten.

    Les einfach Mal das Statement von Rene. Aber du kannst gern weiter auf die böse DEL 2 schimpfen.

    Aber du hast meine Frage nicht beantwortet aus meinem ersten Reaktion auf deinen Post. also wie ist die Antwort. Da du ja dich mit der Materie auskennst sollte das kein Problem sein

  • Und wie haben bitte die Vereine mit den Zuschauereinnahmen bei der Lizenzvergabe kalkuliert in dieser Situation? Ich denke auch, dass man das Seitens der Lizenzierung sehr großzügig bei allen Clubs (natürlich auch bei den Steelers) gesehen hat. Es kann doch wirklich keiner im Augenblick seriös mit den Einnahmen aus den Heimspielen planen. Also hat man da doch auch ein Stück "die Tür aufgemacht.

    Tja, aber - leicht umgewandelter Spruch - wo eine Tür aufgeht, geht woanders eine zu. ;)

    Meine Interpretation, wohlgemerkt:

    Die Tür in Richtung großzügige Kalkulation der nächsten Saison ist tatsächlich aufgegangen; aber das könnte auch daran liegen, dass in der Prüfungskommission doch nicht nur Paragraphenreiter, Dummbeutel und Fanboys, die einfach nur Mannschaft XY rausdrücken wollen, im Ausschuss sitzen, wie im Lizenz-Schadensfalle von mancher Fanbase gerne angenommen. Man weiß wohl tatsächlich auch dort, dass es momentan schwierig ist, eine Kalkulation für die Zukunft zu erstellen.

    Man hat allerdings im gleichen Zuge die Tür für Altlasten weiter geschlossen: Altlasten müssen gerade in Erwartung von Mindereinnahmen durch die Pandemie zuverlässiger abgesichert werden; aber da gerade in dieser Zeit Sponsoren rar werden, wird dies umso schwieriger.

  • Das ist mir bekannt. Ich habe jeden Tag damit zu tun. Aber angeblich sind unsere Probleme ja nicht corona-bedingt, also dürfte diese Regelung für uns nicht gelten!

    Das kann man so sehen und die DEL2 ist hier auch sicherlich im Recht. Aber nochmals: Es ist eben kein Gesetz sondern "nur" ein Vertrag, der in Abstimmung mit allen Beteiligten geändert werden kann bzw. Abweichungen gebilligt werden können. Ich will keine Ausnahme für die Steelers beanspruchen. Die DEL2 hat das Recht auf die Einhaltung des Vertrages zu bestehen. Der springende Punkt ist aber, dass Sie es nicht muss! Und dann sollte man auch so ehrlich sein und zugeben, dass man nicht bereit ist davon abzuweichen. Aber die Aussage, dass es keine andere Möglichkeit gibt, ist nicht korrekt.

    Sorry, aber unser ganzer Staat macht überall wegen Corona die Tür auf und das ist sehr wohl eine Ausnahmesituation. Und wie haben bitte die Vereine mit den Zuschauereinnahmen bei der Lizenzvergabe kalkuliert in dieser Situation? Ich denke auch, dass man das Seitens der Lizenzierung sehr großzügig bei allen Clubs (natürlich auch bei den Steelers) gesehen hat. Es kann doch wirklich keiner im Augenblick seriös mit den Einnahmen aus den Heimspielen planen. Also hat man da doch auch ein Stück "die Tür aufgemacht.

    Das kann ich nicht beantworten. Vielleicht wurden diese am 03.07. nachgereicht? Keiner hat bisher gesagt oder geschrieben, das diese bereits vorher vorlagen. Es ist deine Interpretation das diese vor dem 03.07. eingereicht wurden. Wenn diese bereits Vor dem 03.07. mit Unterschrift vorgelegen haben, könnten Sie ja auch bereits vorher gültig gewesen sein? Vielleicht hat auch jemand das falsche Datum eingetragen? Das sind alles Fragen, die nicht beantwortet wurden. Deshalb sage ich ja: Fakten auf den Tisch und nicht ständig immer nur irgendwelche unzureichenden und unvollständigen Informationen verbreiten.

    Guten Tag

    Wahrscheinlich hat man die Türe für alles Clubs ein bisschen weiter aufgemacht ... wegen Corona

    so wurde es auch kommuniziert

    Und jetzt müsste man die Türe für die Steelers noch weiter aufmachen ...

  • Aber du hast meine Frage nicht beantwortet aus meinem ersten Reaktion auf deinen Post. also wie ist die Antwort. Da du ja dich mit der Materie auskennst sollte das kein Problem sein

    Bitte entschuldige. Auch diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Wenn mir der Verein sagt, ich brauche noch eine Woche, dann habe ich die Bürgschaft, möglicherweise ja, wenn er das glaubhaft machen kann. Was ist eine Woche im Vergleich zu einer Saison mit einer Mannschaft weniger und unter Berücksichtigung der folgen für den betroffenen Verein.

    Ich kann natürlich auch die Auffassung vertreten, dass eben irgendwann Schluss ist, aber es ist halt immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

    In einem Punkt hast du mich allerdings falsch verstanden. Ich schimpfe nicht auf die DEL2. In erster Linie sehe ich die Schuld bei den Steelers bzw. den handelnden Personen. Allerdings fände ich den endgültigen Lizenzentzug, sofern jetzt alle Unterlagen ordnungsgemäß vorliegen, als Konsequenz zu hart. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Selbst wenn, dann hätte das vor Wochen auf Ini-

    tiative der Steelers passieren müssen. Im Nachhi-

    nein kann das doch nicht das Mittel der Wahl sein

    Da stimme ich dir zu. Daher aber auch meine Frage, ob der Verein dies angekündigt bzw. angefragt hat!

  • Die Forderung nach Abbau der Altlasten existiert doch schon seit ca. 5 Jahren.

    Da einmalig ein größerer Betrag durch Gläubigerverzicht abgebaut wurde, wurde diese Zahlung auf die Folgejahre angerechnet.

    Nun mußte dieses Jahr aber wieder abgebaut werden.

    Dies hat Bietigheim vergessen, überspielt, verschleiert, oder was auch immer......


    Und nachdem man nicht nachbessern konnte, jetzt denen, die die Spielregeln anwenden müssen, Vorwürfe zu machen, ist schon ein merkwürdiges Rechtsgebaren.

    Wenn das Schiedsgericht , nach Erfüllung der Forderung, nur über die Rechtmäßigkeit des Ausschlusses urteilt, hat Bietigheim schon verloren.

    Wenn es aber einen Vergleich vorschlägt auch hier nach Erfüllung der Forderung, und die Gesellschafter mitziehen, kann man den Spruch aufheben.

    Dann sollten sich aber die Wirtschaftprüfer fragen, wozu sie eigentlich prüfen?

  • Bitte entschuldige. Auch diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Wenn mir der Verein sagt, ich brauche noch eine Woche, dann habe ich die Bürgschaft, möglicherweise ja, wenn er das glaubhaft machen kann. Was ist eine Woche im Vergleich zu einer Saison mit einer Mannschaft weniger und unter Berücksichtigung der folgen für den betroffenen Verein.

    Ich kann natürlich auch die Auffassung vertreten, dass eben irgendwann Schluss ist, aber es ist halt immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

    In einem Punkt hast du mich allerdings falsch verstanden. Ich schimpfe nicht auf die DEL2. In erster Linie sehe ich die Schuld bei den Steelers bzw. den handelnden Personen. Allerdings fände ich den endgültigen Lizenzentzug, sofern jetzt alle Unterlagen ordnungsgemäß vorliegen, als Konsequenz zu hart. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Da stimme ich dir zu. Daher aber auch meine Frage, ob der Verein dies angekündigt bzw. angefragt hat!

    Es wird mit Sicherheit ein Aufsteiger aus der Oberliga geben.

    Warum ist die Konsequenz zu hart ?

    Wenn ich geblitzt werde und 1 Kmh über der Toleranz bin muss ich zahlen und zu Fuss gehen.

    Und wenn ich meine Unterlagen für die Lizenz nicht rechtzeitig nach der Toleranz abgebe bekomme ich keine Lizenz.

    Wir hängen an unseren Vereinen,

    aber Regeln sind da um eingehalten zu werden.

    Kopf hoch.

    Einmal editiert, zuletzt von Daizerbua (8. Juli 2020 um 21:27)

  • https://www.lkz.de/sport/eishocke…rid,598946.html

    was für eine Strategie soll es denn auch geben ?

    Die Strategie kann nur sein, auf der einen die 200.000 irgendwie aufzutreiben und zeitgleich der DEL2 zu verklickern, wie man dies so kommunizieren kann das es keine weitere Fristverlängerung ist, obwohl es ja genau die ist.

    In Anlehnung an Schrödingers Katze könnte man dieses Experiment "Schochs Bürgschaft" nennen, also ein Zustand, in dem Absicherung rückwirkend da ist, gleichzeitig aber nicht da war:popcorn: