Krefelds Pinguine

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  • Klapper


    Was du hören kannst oder nicht-es war doch keiner von Krefeld, der nicht die Schnauze gehalten hat, sondern eine Zeitung bringt ein Gerücht auf, das Wellen schlägt. Von Krefeld habe ich dazu nur gehört, dass nix dran ist.

    Du solltest deine Forderung also besser an die Zeitung richten

    Heute Morgen dachte ich plötzlich so für mich:
    Vielleicht hab ich ja gar kein Tourette, sondern bin einfach nur unfreundlich?? :schulterzuck: 



    Mein Verhalten ist oft taktisch unklug, aber emotional notwendig

  • Aber warum kocht denn jedes Jahr die Diskussion gerade in Krefeld so massiv hoch, wenn nichts dran ist und alles in Butter ist?


    Und welches Interesse sollte ein einheimisches Blatt haben, den Pinguinen quasi "übel nachzureden"?

    Ich bin schon seit Jahren der Meinung, dass grade in Düsseldorf und Krefeld ziemlich getrickst wird, um irgendwie die Lizenz zu kriegen. Und ich denke, die DEL muss bei manchen Klubs ziemlich an die eigene Schmerzgrenze gehen, um ihnen guten Gewissens die Lizenz zu erteilen.


    Und nein, ich wünsche keinem Klub in der DEL das aus, nur weil wir, zumindest dieses Jahr der mögliche Nutznießer wären.

  • Woran machst Du die „Trickserei“ fest?

    Wurden die letzten Jahre die Spielzeiten etwa nicht zu Ende gespielt? Eigentlich geben die vergangenen Jahre doch der DEL hinsichtlich der Lizenzerteilung recht und liefern keine Argumente für Tricksereien.

  • Trickserei ist da vielleicht das falsche Wort. Aber es war schon interessant, wie hier und da mit hohen Fehlbeträgen, miesen Zuschauerzahlen und Last-Minute-Aktionen die Lizenz scheinbar souverän erlangt wurde.


    Wenn ich zB an das Lions-Aus 2010 denke, als es an heutzutage vergleichsweise läppischen 600.000€ hing und keine Möglichkeit zur Nachbesserung eingeräumt wurde, ist es schon interessant, wie die gefährdeten Klubs heute Jahr für Jahr an ihre Lizenz kommen.

  • Eine dieser Tricksereien ist z.B. die Großzügigkeit dieser beiden Städte im Umgang mit den Hallenmieten.

    Auf den ersten Blick hast du sicherlich Recht, aber man müsste im gesamten Profieishockey in Deutschland mal nachfragen, ob das System dauerhaft stabil sein kann, wenn neue Schulden einfach mit neuen Bürgschaften abgesichert werden und sich leiner Gedanken um die Rückzahlung macht, sondern nur darauf vertraut, dass das immer größer werdende Loch schon wieder irgendwie gestopft werden wird.

    Gerade dieses stopfen der Löcher stand bei den beiden genannten Vereinen öfter auf sehr sehr wackligen Beinen.

  • astra

    Das trifft aber doch auch zb auf Bietigheim und Kaufmann zu, oder?!

    Demnach hättest du selbst im Fußball die größten Vereine der Welt nicht mehr am Start.


    Blockwart

    Weil bekannt ist, dass Schulz aufhören will und weil sich dort nicht alle grün sind und weil man finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Und zack...wird spekuliert. :schulterzuck:

    Heute Morgen dachte ich plötzlich so für mich:
    Vielleicht hab ich ja gar kein Tourette, sondern bin einfach nur unfreundlich?? :schulterzuck: 



    Mein Verhalten ist oft taktisch unklug, aber emotional notwendig

  • Das trifft aber doch auch zb auf Bietigheim und Kaufmann zu, oder?!

    Demnach hättest du selbst im Fußball die größten Vereine der Welt nicht mehr am Start.

    Ja, und? Natürlich trifft das auf alle zu.

    Aber Recht hat astra doch.

    Auf Dauer ist doch das ganze System ein Schmierentheater. Macht man halt Millionen Miese. Irgendwann platzt das Ganze dann und nach einem kurzen Verschnaufen geht der Wahnsinn von vorne los. Nur der GF ist dann ein anderer.


    Die einzige Lösung stellt eine Obergrenze der Schulden und der Etats dar.

    Wie die aussehen soll, bzw. wie das realistisch eingeführt werden könnte, müsste man wohl noch diskutieren.

  • Das ganze ist aber kein reines Problem im Bereich Eishockey. Das gibt es im realen Leben auch. Wie viele Firmen werden gegründet, gehen pleite und die gleichen Leute haben ein paar Wochen später ne neue Firma. Dann halt auf die Oma, Mutter oder Frau. Das gleiche in grün. Macht die Sache an sich allerdings nicht besser.

  • Trickserei ist da vielleicht das falsche Wort. Aber es war schon interessant, wie hier und da mit hohen Fehlbeträgen, miesen Zuschauerzahlen und Last-Minute-Aktionen die Lizenz scheinbar souverän erlangt wurde.


    Wenn ich zB an das Lions-Aus 2010 denke, als es an heutzutage vergleichsweise läppischen 600.000€ hing und keine Möglichkeit zur Nachbesserung eingeräumt wurde, ist es schon interessant, wie die gefährdeten Klubs heute Jahr für Jahr an ihre Lizenz kommen.

    Einerseits gab es von Seiten der Lions-Gesellschafter für die 600.000 € keine Unterschrift, andererseits war man nicht bereit für eine weitere Mio. zur Etatdeckung für die Folgesaison zu unterschreiben. Durch Unterschriften wäre eine „Nachbesserung“ möglich gewesen.

    Wo ist jetzt dein Problem?


    astra

    Die Eisbären und Haie zahlen keine Mieten an die Stadt. Und jetzt?


    Für Events gab es früher die Westfalenhalle in Dortmund, die Grugahalle in Essen und mit Abstrichen die Sporthalle in Köln.


    Mit dem Centro in Oberhausen startete der Beginn der MuFus, wobei die Anzahl überdimensioniert war. Eine vernünftige Auslastung ist nicht gewährleistet.

    Dann fragt man sich schon, ob man als Betreiber den Mietern entgegenkommt, oder Pönale gegenüber Caterern zahlt.


    In Bezug auf Düsseldorf ist die Unterstützung durch die Stadt Peanuts im Verhältnis eines bisherigen Zweitligastadions (14,5 Mio. p.a.), eines Wochenendevents für Dopingsportler (8 Mio. Unterdeckung) oder eines Kulturetats über 120 Mio.

    Wenn sich der nicht sofort meßbare Werbewert und die Attraktivität der wachsenden Stadt durch Fachkräftezuzug und ein Mehraufkommen an Steuern rechnet, dann erscheint mir das gut angelegtes Geld.

    Übrigens ist unser OB ein Schwabe.

  • Was ist daran so verwerflich, wenn eine Stadt einen Sportverein durch geringe oder nicht vorhandene Hallenmieten unterstützt? Ja, es sind Steuergelder, aber die Summe dürfte im Vergleich zu den Kosten für Polizeieinsätze bei Fußball-Bundesligaspielen auf einen Saison gesehen Peanuts darstellen.

    Daneben ist ein Erstligaclub in einer Mannschaftssportart durchaus ein Werbeträger für eine Stadt und so ein Club sichert ja auch Arbeitsplätze außerhalb des reinen Sports.

    Ich finde, man sollte da viel weniger neidisch zu den Mitkonkurrenten blicken, am Ende ist jeder Sponsor für den Eishockeysport doch positiv. Ich meine, dass im Fußball z.B. der SC Freiburg für sein Stadion gar nichts an die Stadt Freiburg zahlen muss.

  • Der macht mir Bauchweh, in Düsseldorf ging er ja nicht im ☮️, sondern viele nicht gehaltene Zusagen, wenn ichs Recht im Sinn habe. Auch bei Uerdingen war die Lizenz ja knapp...

    Heute Morgen dachte ich plötzlich so für mich:
    Vielleicht hab ich ja gar kein Tourette, sondern bin einfach nur unfreundlich?? :schulterzuck: 



    Mein Verhalten ist oft taktisch unklug, aber emotional notwendig