Zukunft der Oberliga Süd

  • Guten Tag

    Deswegen bringt es auch nix pausenlos schlechte Stimmung wegen diesem Sponsoring zu verbreiten
    Es ist einfach so !!

    Und man hat zwei Möglichkeiten
    Hingehen oder wegbleiben

    Gruß aus La

  • Es darf aber noch erlaubt sein dies zu kritisieren, oder? ;)
    Muss ja nicht gleich "Schlechte Stimmung" gemacht werden, aber ansprechen wird man dieses Problem, das zweifellos da ist, noch dürfen.

    chris

  • Naja... die paar MuFus (von denen ich wahrlich kein Freund bin) waren bestimmt nicht der Startschuss. Die Probleme waren schon lange vorher vielfältiger Art: Unseriöses Wirtschaften bei einigen Clubs, Randsportart, Funktionäre, sponsorenverschreckende Sommertheater usw. Und generell viel zu wenig Sportstätten und damit zu wenig Clubs (zzgl. zu wenig öffentlicher Aufmerksamkeit = Sponsoring), um ein sanftes Leistungsgefälle über alle Ligen sicherzustellen.

    Natürlich sind sie nicht die hauptursache. das das deutsche eishockey nichts auf die kette bekommt liegt an vielen dingen.
    Auch eine geforderte Salarycap is nicht der weisheit letzter schluss. Und wie soll die ausschauen ? DEL 5 millionen, DEL1,5 millionen, oberliga 500.000? Wenn überhaupt muss es eine lösung geben die keine schlupflöcher erlaubt. Es muss eine lösung geben in der jeder verein in der liga spielt die ihm finanztechnisch stadiontechnisch und dem zuschauerzuspruch entsprechend möglich ist. Es müssen vor allem die kosten gesenkt werden. daran führt kein weg vorbei. auch müssen die ausländerstellen rigeros beschränkt werden. Auch das schlupfloch deutscher spielerpass muss geschloßen werden. Damit eben solche exesse wie in iserlohn nicht mehr möglich sind. Warum haben wir denn das extreme nachwuchsproblem? Weil kaum ein deutscher spieler in der DEL in den wichtigen positionen spielt. Ein beispiel: Garret Festerling spielte bei uns in der saison 2007/08 eine entscheidende rolle um nicht zu sagen er war der alleinunterhalter. Damit geriet er ins blickfeld der DEL vereine und hannover verpflichtete ihn. Allerdings spielte er nicht die rolle die er hätte spielen können. woran das lag sei dahingestellt. Fakt ist aber er stieg in münchen als kanadier in den flieger und in hannover als eishockeydeutscher wieder aus. so und wenn der nachwuchs fehlt weil er keine chance hat musst du teure ausländer oder eishockeydeutsche verpflichten. Und es ist ein märchen das ein ausländer billiger is wie ein einheimischer. Der kostet genausoviel wenn nicht noch mehr.
    Und welche sportart , vor allem eine randsportart wie eishockey, leistet sich in einer dritten liga "semiproffesionelle" spieler? Ohne oder kaum überregionale medienpräsenz? und komm mir bitte jetzt keiner mit fußball das is äpfel mit birnen vergleichen. Und gesund sind die ligen unterhalb der 2 bundesliga auch nicht gerade.
    Wenn wir einen neuanfang wollen dann muß sich im gesamten was ändern. Also nicht nur in der ols oder oln sondern in allen ligen und im DEB und den landesverbänden.

  • Es darf aber noch erlaubt sein dies zu kritisieren, oder? ;)
    Muss ja nicht gleich "Schlechte Stimmung" gemacht werden, aber ansprechen wird man dieses Problem, das zweifellos da ist, noch dürfen.

    chris

    guten Tag

    erlaubt ist Alles @chris (evr)
    mich wundert es sowieso, dass bei uns in Deutschland überhaupt noch soviele "De.ppen" gibt, die ihr Geld ins Eishockey schustern
    da hat mir der Spruck von Lothar Sigl heute in der EHN gefallen, der ja von Kritikern wegen der Bouitn Verpflichtung arg kritisiert wird: ".. es traut sich ja Keiner mir das ins Gesicht zu saegn, weil man ihm sonst die passende Antwort geben würde. Die Kritiker müssen die Verpflichtung weder bezhalten noch vernatowrten, ...."
    Wahre Worte !!

    und um wieder auf die Oberliga, die Bayernliga und deren Nachrücker zurückzukommen, wenn ich mir manche Einlassungen so durchlese, die hier verklickern wollen, dass ja aus den unteren Verbänden sprich Landesligen keiner hochwill oder kein Geld dafür hat, dann frag ich mich, warum Passau und Pegnitz schon bereitstehen, Schongau der nächste anwärter lt. BEV ist und Schweinfurts Vorsitzender schon mal ankündigt, dass man das hinterfragen muß, weil es ja kein Spiel um den dritten Platz gab
    und ich dachte da wil Keiner rauf :P

    übrigens @Hanson18, was muß ich da lesen: Crowfunding-Aktion und man will in die Bayernliga, passt nicht gaz so zusammen mit Deinen Ansichten ;) versteh mich nicht falsch, aber es bestätigt halt meine Meinung um was geht: Kohle zu generieren um raufzukommen, so läuft es halt

    gruß aus La

    @Hanson18 ich hab auch nicht behauptet, dass der salery cap der Weisheit letzter Schluß ist, aber es wäre eine Möglichkeit um Chancengleicheiten einigermaßen zu erzielen

  • Bei dem crowdfunDing geht es darum das der verein unbedingt wenn möglich das neu alte logo des evf euf den trikots behalten möchte . das geht aber nur wenn eben geld als ersatz für eine sponsorenfirma gesammelt wird.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hanson18 (21. Juni 2016 um 11:29)

  • Es muss eine lösung geben in der jeder verein in der liga spielt die ihm finanztechnisch stadiontechnisch und dem zuschauerzuspruch entsprechend möglich ist.

    Für was brauchst du eine Lösung? Der EVF spielt in der LL und Erding in der BYL.

    Beide Ligen gibt es und ich hoffe sie sind für euch finanztechnisch möglich.

  • Es muss eher eine Lösung geben, dass für Vereine, besonders aus den unteren Ligen (Jetzt nicht gleich mit Ottobrunn oder Mittenwald daher kommen), auch eine realistische Chance besteht etwas weiter oben zu spielen, sprich die Hürden zu senken. Das wird von Stufe zu Stufe ungleich schwieriger. Mir ist natürlich klar, dass genanntes Ottobrunn nicht DEL-II spielen kann, aber es muss möglich sein, dass zum Beispiel Peiting oder Sonthofen ohne Existenzängste sich sowohl mit dem Thema DEL-II als auch Bayernliga befassen kann/muss. Die Hürden bzw. Fallhöhen entsprechend senken.

    chris

  • Es muss eher eine Lösung geben, dass für Vereine, besonders aus den unteren Ligen (Jetzt nicht gleich mit Ottobrunn oder Mittenwald daher kommen), auch eine realistische Chance besteht etwas weiter oben zu spielen, sprich die Hürden zu senken. Das wird von Stufe zu Stufe ungleich schwieriger. Mir ist natürlich klar, dass genanntes Ottobrunn nicht DEL-II spielen kann, aber es muss möglich sein, dass zum Beispiel Peiting oder Sonthofen ohne Existenzängste sich sowohl mit dem Thema DEL-II als auch Bayernliga befassen kann/muss. Die Hürden bzw. Fallhöhen entsprechend senken.

    Ich weiß genau, was du meinst. So ging es uns 2012 bei dem Fastabgang in die Oberliga "Nord-Nord" und sollte es jetzt in die DEL gehen, wäre das auch ein tierischer Sprung.

    Das blöde an diesen Hürden ist nur: Der finanzielle Aspekt zählt halt sogar schon im Amateurbereich zum sportlichen Wettbewerb. Da wird sich keiner freiwillig kastrieren lassen. Bittere Realität.

  • Bei dem crowdfunDing geht es darum das der verein unbedingt wenn möglich das neu alte logo des evf euf den trikots behalten möchte . das geht aber nur wenn eben geld als ersatz für eine sponsorenfirma gesammelt wird.

    guten Tag

    Da spricht ja nix dagegen
    Ich kann mich an einen Truntschka erinnern, der machte das über eBay und was würde er ausgelacht
    Und heute ist sowas an der Tagesordnung
    Nur ging es darum, dass auch Vereine wie Füssen wieder schnell hochwollen und das geht nur mit Kohle

    Gruß aus La

    Einmal editiert, zuletzt von Eishockey_Liebhaber (21. Juni 2016 um 16:04)

  • Es muss eher eine Lösung geben, dass für Vereine, besonders aus den unteren Ligen (Jetzt nicht gleich mit Ottobrunn oder Mittenwald daher kommen), auch eine realistische Chance besteht etwas weiter oben zu spielen, sprich die Hürden zu senken

    Das wird es nie geben, der "Große" passt sich nie an den "Kleinen" an. Jede Liga hat ihren Preis.

    Ohne Mäzen wird weder für Peiting, Sonthofen usw. die DEL2 ein Thema sein.

    Auch Regensburgs 2500 - 3000 Zuschauer reichen nicht für DEL2 - entsprechendes Sponsoring oder unten bleiben.

    Alles andere ist "Sozialromantik"

  • Natürlich sind sie nicht die hauptursache. das das deutsche eishockey nichts auf die kette bekommt liegt an vielen dingen.
    Auch eine geforderte Salarycap is nicht der weisheit letzter schluss. Und wie soll die ausschauen ? DEL 5 millionen, DEL1,5 millionen, oberliga 500.000? Wenn überhaupt muss es eine lösung geben die keine schlupflöcher erlaubt. Es muss eine lösung geben in der jeder verein in der liga spielt die ihm finanztechnisch stadiontechnisch und dem zuschauerzuspruch entsprechend möglich ist. Es müssen vor allem die kosten gesenkt werden. daran führt kein weg vorbei. auch müssen die ausländerstellen rigeros beschränkt werden. Auch das schlupfloch deutscher spielerpass muss geschloßen werden. Damit eben solche exesse wie in iserlohn nicht mehr möglich sind. Warum haben wir denn das extreme nachwuchsproblem? Weil kaum ein deutscher spieler in der DEL in den wichtigen positionen spielt. Ein beispiel: Garret Festerling spielte bei uns in der saison 2007/08 eine entscheidende rolle um nicht zu sagen er war der alleinunterhalter. Damit geriet er ins blickfeld der DEL vereine und hannover verpflichtete ihn. Allerdings spielte er nicht die rolle die er hätte spielen können. woran das lag sei dahingestellt. Fakt ist aber er stieg in münchen als kanadier in den flieger und in hannover als eishockeydeutscher wieder aus. so und wenn der nachwuchs fehlt weil er keine chance hat musst du teure ausländer oder eishockeydeutsche verpflichten. Und es ist ein märchen das ein ausländer billiger is wie ein einheimischer. Der kostet genausoviel wenn nicht noch mehr.
    Und welche sportart , vor allem eine randsportart wie eishockey, leistet sich in einer dritten liga "semiproffesionelle" spieler? Ohne oder kaum überregionale medienpräsenz? und komm mir bitte jetzt keiner mit fußball das is äpfel mit birnen vergleichen. Und gesund sind die ligen unterhalb der 2 bundesliga auch nicht gerade.
    Wenn wir einen neuanfang wollen dann muß sich im gesamten was ändern. Also nicht nur in der ols oder oln sondern in allen ligen und im DEB und den landesverbänden.

    Ich meine deine Argumente wiedersprechen sich teilweilweise:

    - Auf der einen Seite sollen Kosten gesenkt werden, andererseits sollen die AL reduziert und "eingedeutschte" Spieler beschränkt werden. Das führt zu einer Verknappung des Spielerangebots und nach den Gesetzen des Marktes werden die Preise für die Spieler steigen.

    - Du forderst eine Lösung in der jeder Verein in der Liga spielt die ihm finanztechnisch, stadiontechnisch usw. taugt. Das würde im Gegenzug bedeuten, dass die sportliche Qualifikation nicht mehr zählt. Dann können wir uns auch gleich von einem geregelten Auf- und Abstieg zwischen den Ligen verabschieden.

    - Die Nachwuchsprobleme im deutschen Eishockey liegen sicher daran, dass der Fussball einfach übermächtig ist und alle anderen Sportarten von Handball, über Volleyball bis eben zum Eishockey darunter leiden. Und um das zu ändern ist es aus meiner Sicht nicht zielführend die Kosten zu senken wie von dir gefordert, sondern es muss mehr Geld ins System, es müssen neue Geldquellen generiert werden. Entweder durch die angesprochen Mäzene aber besser noch durch mehr TV-Präsenz oder mehr Zuschauereinnahmen. Schließlich muss auch ein Eishockey-Profi von seinem Sport leben können. Sonst werden viele Talente eben nicht Eishockey zum Beruf machen können sondern eben nur hobbymäßig spielen können.

    - Deshalb sind eben alle Standorte gefordert sich weiterzuentwickeln und weiterzustreben. Sonst wird sich Eishockey eben nicht in Deutschland behaupten können.

  • Das wird es nie geben, der "Große" passt sich nie an den "Kleinen" an. Jede Liga hat ihren Preis.
    Ohne Mäzen wird weder für Peiting, Sonthofen usw. die DEL2 ein Thema sein.

    Auch Regensburgs 2500 - 3000 Zuschauer reichen nicht für DEL2 - entsprechendes Sponsoring oder unten bleiben.

    Alles andere ist "Sozialromantik"

    Das mit dem "nie" würd ich mal nicht so unterschreiben, sonst hätte Lindau mit ihrer alten Bande kommende Saison keine Chance in der OLS zu spielen ;) Ergo, wenn der "Große" gezwungen wird kann er sich schon an so manchen Punkten auch an die "Kleinen" anpassen. Hat übrigens auch mit diesem 9000-Punkte in der DEL geklappt in dem man ihn für eventuelle Neulinge gesenkt hat.

    chris

  • Klingt nach direkten Playoffs. Könnte mir vorstellen, dass man die erste PO-Runde im Best-of-Seven spielt.

    Insgesamt dürfte man mit der "kurzen Hauptrunde" den Bayernligisten entgegengekommen sein (zeitlich)

  • 1,5-fachrunde? Wie wird dann entschieden, wer gegen wen zwei Heimspiele hat? Das wäre schon arg dubios.
    Selbst bei Best-of-seven Playoffs hätten manche Vereine nur 37 Spiele.
    Da wäre man ja fast in der 9er Liga noch besser weggekommen - das kann ich mir nicht vorstellen.

  • Wäre es bei einer 1,5 Runde nicht sinnvoller, die halbe Runde in zwei 6er Gruppen zu spielen?

    Könnte mir da Schönheide, Selb, Weiden, Regensburg, Höchstadt, Deggendorf in der einen und Landshut, Wkbg, Tölz, Peiting, Lindau und Soho in der anderen vorstellen

    Klar gibt es dann Grenzfälle wie LA oder DEG, aber so wären die Gruppen annähernd gleich stark, wenn man die Tabellenplätze der letzten Saison durchnummeriert.

    Wären dann 32 Spiele. Dass dann in der OL gleich die Playoffs losgehen, kann ich mir nicht vorstellen. Denke eher, dass in einer Runde noch die Plazierungen für die Play-Offs ausgespielt werden.