DEL II-GmbH ist gegründet

  • Also gut! Der DEB hat nichts gebracht. Was hat denn die ESBG für die 2.Ligisten gebracht? Warum haben sich die ESBG Oberligisten von der ESBG getrennt und ihre Stimmen zur Verwaltung den DEB und nicht den ESBG Clubs übertragen?

    Die einzige Entscheidung, die man von der ESBG wirklich wahrgenommen hat (in den ganzen Jahren), war die Förderlizenz mit der DEL abzuschaffen. Gebracht hat es weder den so wirtschaftlich vorausschauenden GmbH´s und vor allem den Nachwuchsspielern überhaupt nichts. Ergo, diese Entscheidung war für das gesamte Eishockey einfach schlecht.

    Richtig, der DEB hat in der Vergangenheit auch Fehler gemacht, vor allem den Fehler, dass er immer alles jedem Recht machen wollte, auch den ESBG GmbH´s. Vielleicht ist er gerade durch diese "Erpressungsversuche" (es kann mit uns nur eine DELII geben) erst darauf gekommen, dass er sich mal seine Möglichkeiten zu Gemüte führt und eben seine bisherigen Fehler künftig nicht mehr machen will.

    Ich bin auch der Meinung, gerade, wenn ich beide Konzepte so anschaue, dass es, was den Spielbetrieb anbelangt, keine Unterschiede gibt und daher es doch auch allen DELII Clubs möglich sein müsste, diesen Vorgaben zustimmen zu können. Parallel können sie doch mit dem DEB verhandeln, dass zumindest die neue, dann DEB geführte Liga zumindest DELII als Namen tragen kann. Mitbestimmung haben sie doch auch in einer DEB geführten Liga und wenn sie wirklich eine Anbindung und ein offen lassen, gegenüber den Oberligen haben möchten, dann währen das nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern ein klares Zeichen, dass sie auch langfristig dazu stehen. Nur glauben will das keiner, weil man lieber "reiche Clubs" mit Aufnehmen möchten und nicht Clubs, die das sportlich geschafft haben (siehe Frankfurt, Kassel).

    Genau die Glaubwürdigkeit ist es, welche vielen unterklassigen Clubs einer Zustimmung die Grundlage entzieht und das die Glaubwürdigkeit von GmbH Protagonisten hier auch mit Vorsicht anzusehen sind, zeigt ja auch der Vorgang mit Schwenningen.

    Aber final liest man hier ja immer, dass die DELII für´s gesamte deutsche Eishockey besser wäre als eine DEB geführte. Kann mir jemand mal erklären, was besser wäre? Und hier nicht wieder aufzeigen, was der DEB bisher falsch gemacht hat, sondern was wirklich besser und auch nachweisbar erreicht wird, gegenüber eine DEB Liga, wenn auch alle DEB Befürworter hier pro DELII stimmen sollten. Bitte aber nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern wirkliche Zahlen, z.B. TV Verträge, die bereits unterzeichnet sind und jedem Club pro Saison einen Betrag X bringen, oder Werbeverträge mit Ligensponsoren, welche ebenfalls für jeden Club den Betrag Y garantiert bringen. Ansonsten sehe ich hier nicht, warum man für eine Ligenleitung stimmen sollte, die dann nur wieder 2 - 3 bereits reiche Vereine in die Lage versetzten, dass sie sich dann doch irgendwann in die DEL einkaufen können und die übrigen Clubs auf der Strecke bleiben. Das würde dann in die Richtung gehen, dass sich nicht nur der Profi- vom Amateurbereich trennt, sondern auch der Profibereich in 2 oder gar 3 Bereiche bezüglich teilt. Richtig, die sind jetzt schon da, aber bei einer DELII würde auch innerhalb der DELII Liga die Kluft hier immer größer. Das dieses Konstrukt nicht langfristig lebensfähig ist, zeigt doch die DEL und deshalb, Schuster bleib bei deinen Leisten.

    PS: Was passiert eigentlich mit den Vorbereitungsspielen, zwischen nicht dem DEB angemeldeten Clubs und z.B. DEL oder gar ausländischen Mannschaften ?würde dann doch alle keine Spielberechtigung erhalten.

  • Ich bin auch der Meinung, gerade, wenn ich beide Konzepte so anschaue, dass es, was den Spielbetrieb anbelangt, keine Unterschiede gibt und daher es doch auch allen DELII Clubs möglich sein müsste, diesen Vorgaben zustimmen zu können. Parallel können sie doch mit dem DEB verhandeln, dass zumindest die neue, dann DEB geführte Liga zumindest DELII als Namen tragen kann.

    Hast du überhaupt etwas verstanden?

    Wo sind die Konzepte denn wirklich gleich? Hat der DEB überhaupt ein Konzept, ich habe noch keines gesehen, nur die Gegendarstellung zum angedachten Konzept einer DEL II.
    Wenn du weiter die Beiträge und Meldungen in den Medien gelesen oder verstanden hättest, dann wäre dir aufgefallen das der DEB anscheinend Kooperationen der GmbH's zu ihren Stammvereinen fordert die so gar nicht einfach erfüllt werden können.(abgesehen davon in wie weit der DEB überhaupt ein Konzet hat was der 2. Liga helfen könnte)
    M.M.n. ist dem DEB die Oberliga 5 mal wichtiger als eine 2. deutsche Profiebene und dessen Vereine.

    Und wie kommst du nur zu der Meinung, die DEL würde ihren Namen bzw. ihre Markennutzungsrechte für eine vom DEB geführte 2. Liga abgeben wollen? Die würden einen Teufel tun einer vom DEB geführten Liga das Nutzungsrecht der Marke "DEL II" zu geben.

    Zitat

    Nur glauben will das keiner, weil man lieber "reiche Clubs" mit Aufnehmen möchten und nicht Clubs, die das sportlich geschafft haben (siehe Frankfurt, Kassel).

    Was laberst du da eigentlich? Sportlich geschafft hat es Nauheim. Die will man auch haben. Frankfurt, Kassel und Selb wären die nächsten die man nehmen würde, wenn es denn möglich wäre, damit die Liga aufzufüllen, wenn denn Garmisch und Kaufbeuren oder evtl. Dresden lieber Oberliga spielen.

    Schon allein diese Punkte sind sowas von Weltfremd weshalb ich auf den Rest deines Postings erst gar nicht eingehen möchte.


    Bist du es Uwe, Ralph, oder Franz? :schulterzuck:

    Ps:.

    Zitat

    Aber final liest man hier ja immer, dass die DELII für´s gesamte deutsche Eishockey besser wäre als eine DEB geführte. Kann mir jemand mal erklären, was besser wäre?

    Wurde hier schon 100 mal erklärt, fange an zu lesen oder zu verstehen. Unter dem DEB kann es ja wohl kaum besser werden, das hat er bewiesen also bleibt nur noch die eine Möglichkeit DEL II oder weiterhin ESBG.

  • Also gut! Der DEB hat nichts gebracht. Was hat denn die ESBG für die 2.Ligisten gebracht? Warum haben sich die ESBG Oberligisten von der ESBG getrennt und ihre Stimmen zur Verwaltung den DEB und nicht den ESBG Clubs übertragen?

    Die einzige Entscheidung, die man von der ESBG wirklich wahrgenommen hat (in den ganzen Jahren), war die Förderlizenz mit der DEL abzuschaffen. Gebracht hat es weder den so wirtschaftlich vorausschauenden GmbH´s und vor allem den Nachwuchsspielern überhaupt nichts. Ergo, diese Entscheidung war für das gesamte Eishockey einfach schlecht.

    Richtig, der DEB hat in der Vergangenheit auch Fehler gemacht, vor allem den Fehler, dass er immer alles jedem Recht machen wollte, auch den ESBG GmbH´s. Vielleicht ist er gerade durch diese "Erpressungsversuche" (es kann mit uns nur eine DELII geben) erst darauf gekommen, dass er sich mal seine Möglichkeiten zu Gemüte führt und eben seine bisherigen Fehler künftig nicht mehr machen will.

    Aber final liest man hier ja immer, dass die DELII für´s gesamte deutsche Eishockey besser wäre als eine DEB geführte. Kann mir jemand mal erklären, was besser wäre? Und hier nicht wieder aufzeigen, was der DEB bisher falsch gemacht hat, sondern was wirklich besser und auch nachweisbar erreicht wird, gegenüber eine DEB Liga, wenn auch alle DEB Befürworter hier pro DELII stimmen sollten. Bitte aber nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern wirkliche Zahlen, z.B. TV Verträge, die bereits unterzeichnet sind und jedem Club pro Saison einen Betrag X bringen, oder Werbeverträge mit Ligensponsoren, welche ebenfalls für jeden Club den Betrag Y garantiert bringen. Ansonsten sehe ich hier nicht, warum man für eine Ligenleitung stimmen sollte, die dann nur wieder 2 - 3 bereits reiche Vereine in die Lage versetzten, dass sie sich dann doch irgendwann in die DEL einkaufen können und die übrigen Clubs auf der Strecke bleiben. Das würde dann in die Richtung gehen, dass sich nicht nur der Profi- vom Amateurbereich trennt, sondern auch der Profibereich in 2 oder gar 3 Bereiche bezüglich teilt. Richtig, die sind jetzt schon da, aber bei einer DELII würde auch innerhalb der DELII Liga die Kluft hier immer größer. Das dieses Konstrukt nicht langfristig lebensfähig ist, zeigt doch die DEL und deshalb, Schuster bleib bei deinen Leisten.
    .....


    Der DEB hätte es eigentlich und lediglich nur seinen Mitgliedern recht machen müssen; nicht mehr und nicht weniger.
    Die Entscheidung der ESBG-Clubs, die Förderlizenregelung zu brechen, war falsch und traf als Trotzreaktion gegenüber der DEL leider die Falschen.
    Die Korrektur dieses Fehlers war u.a. Thema auf diversen ESBG-Gesellschaftsversammlungen.
    Der DEB war Gesellschafter der ESBG und hat zuletzt die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft durch kurzfristiges Fernbleiben untergraben.

    Besser wäre es in der Tat, wenn ein Verband sein Augenmerk u.a. auf der Nati und der Organisation des Amateursportes legt (wie beim Fußball der DFB) und die Organisation des Profibetriebes auch einer dafür zuständigen Organisation im Rahmen einer Kooperation überläßt (wie beim Fußball die DFL).

    Überdies: beim DEB-Konzept ist ein geregelter Aufstieg (und zwar duchrgängig) erst wieder nach 2018 vorstellbar (Auslaufen des 2011 geschlossenen sch... Koop.vertrag), zuletzt war ja nicht mal der Aufstieg des Oberliga-Meisters in die 2.Liga sicher und wurde von einem dem DEB unterstellten Landesverband boykottiert und rechtlich bestritten (unfassbar sowas :puke: ).
    Ferner ist es für mich unerträglich, dass ein Verband mit dem Sperren von Vereinen und deren Nachwuchsorganisation mit unzähligen Kindern und Nachwuchsspielern als Druckmittel benutzt und dabei offensichtlich seinen Auftrag der Nachwuchsförderung mit Füßen tritt.

    Und nochmal: die DELII ist 4 Wochen alt; ich erwarte hier noch keine konkret abgeschlossenen Verträge, die der DEB in 20 Jahren nicht geschafft hat!
    Aber es erscheint mir, dass die das alles eher hinbekommen als die Versager um Harnos und Co., deren "Erfolge" ihres jahrelangen Wirkens bekannt sind.

    Einmal editiert, zuletzt von alexis74 (30. Mai 2013 um 19:43)

  • Das ist doch so überhaupt nicht wahr. Was du beschreibst waren die letzten beiden Jahre, wo es dann halt dann nicht mehr um den Sport ging. Die ganzen Jahre davor hat man nie etwas davon gehört, dass der DEB irgend welche Sitzungen ausfallen lassen hat oder in Eigenregie irgend was beschlossen hat.
    Genau so wenig gab es irgend welche kritischen Stimmen von den Vereinen.

    Ich verstehe es wirklich nicht wie man so etwas schreiben kann.

    Das ist nur eine Ausrede der Leute die sich nicht eingestehen wollen, dass die ESBG über Jahre die Möglichkeit hatte einige Punkte , welche in diesem Pro und Kontraschreiben aufgelistet sind, umzusetzen. Leider hat man hier nie etwas getan.

    Tja Ralph, das war aber so. Ich gestehe, dass ich die Tageszeitungen der letzten 5-6 Jahre nicht aufgehoben haben, weil ich sie am Tag darauf immer wegwerfe, ich kann es leider nicht mehr raussuchen. :rofl: Aber es stand das ein oder andere mal drin, dass ein ESBG-Treffen stattfand und Beschlüsse nicht gefasst werden konnten, weil kein DEB-Vertreter anwesend war.

    Und das was schon bevor Rosenheim in der 2. Liga war. Ich hatte mich damals schon Kopf schüttelnd gewundert, wie sowas im Profisport möglich sei.

  • Und nochwas: es bedarf keiner EHN, um sich ein Bild über den DEB zu machen!

    Ich schließe mich dem Vorschreiber an; die Fehlpolitik des DEB stand schon in ganz anderen und in vielen Zeitungen.

  • Zitat

    Zitat von »Starbulls Fan«
    Wie sollte denn die ESBG in der Vergangenheit irgendwas regeln ? Zu jedem Beschluss war der Segen des GmbH-Teilhabers DEB, der sich oft der Anwesenheit entzog, notwendig. Ohne DEB ging nichts. Man las oft in der Zeitung, dass es ein ESBG-Treffen gab, aber aufgrund dessen dass kein DEB-Vertreter anwesend war keine Beschlüsse gefasst werden konnten.
    ......
    Aber es stand das ein oder andere mal drin, dass ein ESBG-Treffen stattfand und Beschlüsse nicht gefasst werden konnten, weil kein DEB-Vertreter anwesend war.

    Da viele so Begründen ?( stelle ich mal eine Frage
    Wenn das so sein soll das der DEB in der ESBG alles blockierte bzw ohne deren Zustimmung nichts ändern konnte :schulterzuck:
    wie konnte die ESBG den Kooperationsvertrag mit dem DEB und den LEV kündigen ?

    Hätten nicht die GmbH's bzw Vereine ihre Mitgliedschaft in der ESBG kündigen müssen ? Ist die kündigung der Kooperation überhapt gültig ????????????

  • Man tut ja hier immer so, wie wenn der DEB keine Verzahnung mit der DEL möchte. Die DEL könnte doch mal Zeichen setzen, in Sachen Verzahnung... Aber sie haben kein Interesse daran, egal ob die Liga DEL 2 oder 2. Bundesliga heisst und egal wer sie organisiert. Das ist doch so... Warum kommt die DEL der 2. Liga nicht ein wenig entgegen. Man hätte doch z.b. problemlos die Kontingentspieler von 9 auf 8 pro Team senken können, damit schon ein Stückchen näher an die 2. Liga ranrücken können.

    Aber nein, sie machen dies nicht und dies hat hauptsächlich mit vielen nordamerikanischen Managern und Trainern zu tun, die einfach kein Interesse an einer Weiterentwicklung des Deutschen Eishockeys haben. Aber man hat den DEB als Schuldigen ausgemacht, das passt der DEL ja ganz gut. So müssen sie sich nicht weiterbewegen und können der Allgemeinheit erzählen, sie möchten den nachwuchs fördern, aber wegen dem DEB geht das ja nicht..

  • Die DEL könnte doch mal Zeichen setzen, in Sachen Verzahnung... Aber sie haben kein Interesse daran, egal ob die Liga DEL 2 oder 2. Bundesliga heisst und egal wer sie organisiert. Das ist doch so... Warum kommt die DEL der 2. Liga nicht ein wenig entgegen.

    Nach langer Ablehnung hat man schonmal die Hand ausgestreckt, wenn das keine Annährung sein soll dann weiß ich auch nicht. Das sie mit dem DEB nichts weiter zu tun haben wollen ist ja wohl für alle verständlich bei solchen Armleuchtern im Verband.

  • Da viele so Begründen ?( stelle ich mal eine Frage
    Wenn das so sein soll das der DEB in der ESBG alles blockierte bzw ohne deren Zustimmung nichts ändern konnte :schulterzuck:
    wie konnte die ESBG den Kooperationsvertrag mit dem DEB und den LEV kündigen ?

    Hätten nicht die GmbH's bzw Vereine ihre Mitgliedschaft in der ESBG kündigen müssen ? Ist die kündigung der Kooperation überhapt gültig ????????????

    Hat irgendjemand seine Mitgliedschaft (ist ja eh schon das falsche Wort: In einer GmbH kann man nicht Mitglied sein, sondern Gesellschafter, aber wollen wir mal alle Fünfe gerade sein lassen... :pfeif: ) gekündigt? :schulterzuck:
    Jetzt wird immer noch mehr Schwachsinn ins Spiel gebracht... :respekt:
    Herr laß Abend werden, oder noch besser: Wirf Hirn vom Himmel!

  • War das hier schon?

    Zitat

    Heute erreichte uns folgende Meldung als Antwort der Zweitligisten auf die Melung des Deutscher Eishockey-Bund e.V.

    DEB bestätigt Umsetzbarkeit des DEL 2 - Konzepts

    Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat eine realistische Umsetzbarkeit des Konzepts einer eigenständigen zweiten Profi-Liga ausdrücklich bestätigt. "Es ist nicht entscheidend, wer eine Liga verwaltungstechnisch führt, sondern entscheidend ist die Umsetzung durch die Clubs", heisst es in einer DEB-Presseerklärung, in der der DEB Position zum Konzept der Clubs der zweiten Eishockey-Bundesliga bezieht. "Wir sehen uns in unserer Auffassung bestätigt, dass sich professionell geführte Clubs am besten und effizientesten selbst verwalten können und sollten", erklärte René Rudorisch (Crimmitschau), einer der Verhandlungsführer der Zweitligisten. Dennoch behaart der DEB indes ultimativ auf einer Rückkehr der Zweitligisten unter das Dach des DEB bis zum 7. Juni. Anderenfalls werde die zweithöchste deutsche Spielklasse zur "wilden Liga" erklärt.

    Die zweite Liga will sich vor allem deshalb eigenständig verwalten, um gemeinsam mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Basis an Profi-Eishockeyspielern in Deutschland künftig deutlich zu verbreitern. "Unser Ziel ist es, die Nationalmannschaft langfristig und nachhaltig zu stärken. Daran müsste dem DEB doch auch gelegen sein", sagt Alfred Prey (Bremerhaven) der die komplette Kommentierung des Konzepts durch den DEB ausdrücklich begrüßte: "Wir finden es gut, dass der DEB nun endlich - wie es bei uns im Norden heißt - Butter bei die Fische tut“, ergänzt Bremerhavens Geschäftsführer Hauke Hasselbring. Der weiter meint: „Natürlich wäre es besser gewesen, man hätte dies schon ein halbes Jahr früher getan, dann hätte man sich inhaltlich damit auseinander setzen können."

    "Letztlich gibt es zwar einige Schnittstellen, aber entscheidend für die Zweitligisten ist doch, dass auch der DEB darauf hinweist, dass die Konzeption auch durch die Zweitligisten selbst umsetzbar sei", meint Wilhelm Graue (Rosenheim). Kritik übt hingegen Ralf Hantschke (Weisswasser) am Aufnahme-Modus der geplanten DEB-Liga: "Ich denke, es ist ein falsches Signal, die Hannover Scorpions, die als GmbH komplett nach Schwenningen verkauft worden sind, ohne eine Rechtsperson beim DEB starten zu lassen."

    Quelle: esbg-Facebook-Seite

    Einmal editiert, zuletzt von cujo-31 (30. Mai 2013 um 20:45)

  • Ob man das wirklich die Hand ausgestreckt bezeichnen kann... Die DEL müsste auch selbst was tun, vorallem die Kontingentspieler reduzieren. Wenn ich lese, dass Krefeld und Straubing mit 10 Kontingentspielern in die Saison starten wollen und Augsburg mit 8(!) Kontingentstürmern, dann Frage ich mich wo das Interesse der DEL ist???

    Eine Relegation also mit DEL (9) Kontingentspielern gegen DEL 2 mit (3) Kontingentspielern! So plant die DEL...

    Warum hat man auf die nächste Saison nicht um eine Stelle reduziert? Wenn man sieht, wieviele Deutsche Spieler für Reihe 3 oder 4 noch auf dem Markt sind, dann stimmt das Argument nicht, dass es zuwenige Spieler dafür gibt...

  • Wer sich die Kommentierung des Vergleichs beider Konzepte durch den DEB genauer anschaut, wird feststellen, dass die ESBG-Vereine nur die für sie positive Bewertung herausgepickt haben; der Rest der Beurteilung des DEL2-Konzepts ist leider über weite Strecken weiterhin vernichtend; von "Tauwetter" keine Spur.

    http://www.deb-online.de/index.php/deb-…-debdel-ii.html

    (Nicht wundern über das Datum der Meldung: 19.05., es ist wohl 29.05. gemeint)
    In einigen Punkten mag man dem DEB sogar recht geben, in vielen anderen nimmt der DEB die bekannte sture Haltung ein, hält der ESBG Fehler vor, die durch die Haltung des DEB selbst mitverschuldet wurden, oder ergeht sich in Spekulationen über potentielle zukündtige Verhaltensweisen von DEL 2-Vereinen. Insofern ist diese Kommentierung kein hoffnungsvolles Zeichen einer Annäherung.

    Einmal editiert, zuletzt von Schradin (30. Mai 2013 um 21:24)

  • Wie kommt ein ein Herr Rudorisch darauf, dass sich Proficlubs selbst besser in ihrer eigenen Liga vertreten können? Das hat doch mit Schwenningen via Bietigheim auch schon nicht geklappt. Außerdem kann man doch an Beispielen wie Hannover Indiens, Dresden, oder in der DEL Scorpions oder Düsseldorf, das die sich dann noch nicht mal in ihrer eigenen GmbH selbst so aufstellen können, dass eben keine Insolvenz droht.

    Nochmal, wäre auch für eine DELII, wenn ich sicher sein könnte, dass hier ein wirklicher Vorteil fürs gesamte Eishockey entsteht. Leider sehe ich das bis jetzt noch nicht, wird mir auch nicht von DELII Befürworten so dargelegt,dass ich das eben Glauben kann. Faktisch bringt eine DELII vermutlich dem ein oder anderen Club was, aber dem ganzen Eishockey? Dann hätte man sicherlich manches bereits in der ESBG machen können (glaube nicht, dass bei Abwesenheit eines DEB bei einer Sitzung, nachträglich gegen eine Werbevertrag für die gesummte Liga gestimmt worden wäre). Auch die Sicht auf die letzten 20 Jahre DEL zeigt doch,dass es hier auch nicht so Toll ist und das sind doch wohl auch Profis.

    Also derzeit hat man, ähnlich der Politik nur die Wahl, von wem man angelogen, veräppelt oder hinters Licht geführt wird. Glaube, da sind wir uns dann wieder Einig, dass wirklich Viele genauso denken. Derzeit kann man also nur wählen, von wem man sich das leichter gefallen lässt und da sind die einen eben für die Ansicht des eigenen Clubs und andere schließen sich eben der Mehrheit der Eishockeyanhänger an. Was wirklich dann im Endeffekt besser gewesen wäre, werden wir zumindest Heuer nicht erfahren. Glaube nicht das der DEB hier nochmal so einknickt wie beim DEL Vertrag, denn dann würde er seine Daseinsberechtigung total verlieren.

  • Wie kommt ein ein Herr Rudorisch darauf, dass sich Proficlubs selbst besser in ihrer eigenen Liga vertreten können? Das hat doch mit Schwenningen via Bietigheim auch schon nicht geklappt. Außerdem kann man doch an Beispielen wie Hannover Indiens, Dresden, oder in der DEL Scorpions oder Düsseldorf, das die sich dann noch nicht mal in ihrer eigenen GmbH selbst so aufstellen können, dass eben keine Insolvenz droht.

    Fail! mehr sage ich dazu nicht.

  • Also wenn man die Darstellung der Vergleiche, welche nun vom DEB kommentiert wurden, anschaut, ist doch die Einstellung eines professionellen Ligenleiters für diese Proficlubs ein wirkliches Zeichen, dass der DEB auch nicht will, dass sich einige Clubs ins Wilde Liga Dasein" stürzen. Zumindest hat die ganze Aufregung und natürlich auch der Druck der GmbH's dazu geführt, dass sich auch der DEB über einen professionellen Fortbestand der 2.Liga Gedanken machte und einen eigenen (vielleicht auch kopierten) Lösungsansatz gebracht hat. Soweit hätten doch hier zumindest die DELII Protagonisten schon mal gewonnen und wenn der Vorschla der DELII dann wirklich kopeirt wurde, noch besse, dann bekommt man doch genau das, was man wollte. Eine Profiliga, geleitet von einem Profi und dazu noch die eigens auch gewünschte Anbindung an die Oberligen, wie auch die Förderung des Nachwuchses. Was man allerdings nicht bekommt ist,dass man sich nicht selbst aussuchen kann, wer in die Liga kommt. Das wird durch den Sport bzw. sportlichen Wegen beschritten und nich nur durch finanzielle Leistungsfähigkeit, welche,wie wir wissen in 12 Monaten bei jedem Verien oder auch GMBH schon wieder ganz anders ausschauen kann.

    Los jetzt. A N M E L D E N !!!!!!!!

  • @Key

    Vergessen hast du die Markennutzungsrechte die eine DEL II in Zusammenarbeit mit der DEL haben könnte. Auch vergessen hast du die verbindliche Aussage der DEL mit einer DEB liga nicht zu kooperieren was die Verzahnung angeht. Auch vergessen hast du die Hoffnungen die man als DEL II hat, das die Vermarktung zusammen und mit Hilfe der DEL, die 2. Liga in den Medien nach vorne bringen könnte....

    Einmal editiert, zuletzt von Bone02943 (30. Mai 2013 um 22:11)

  • Auch vergessen hast du die Hoffnungen die man als DEL II hat, das die Vermarktung zusammen und mit Hilfe der DEL die 2. Liga in den Medien nach vorne bringen könnte....


    Mal unabhängig davon,ob diese "gemeinsame Vermarktung" überhaupt zustande kommt:
    Die 2. Liga hat alle Möglichkeiten, sich selbst stark zu vermarkten. Dazu muss man ent-
    weder jemanden anstellen oder eine Agentur beauftragen. Es gibt doch reichlich Mög-
    lichkeiten (Traditionsvereine, ...) und solche, die es werden können (Nachwuchsförde-
    rung, ...), mit denen man sich prima vermarkten kann. Ob man in der aktuellen Situation
    der DEL (Hannover, DEG, Lizenzgeschacher) eine Anbindung will, sollte eingehend be-
    leuchtet werden.

    Die Aussage der DEL, nicht mit einer DEB-geführten 2. Liga zu kooperieren, würde ich
    auch nicht zu hoch hängen. Sollte der "angebotene" Profi als Ligachef kommen und auch
    sonst sinnvolle Wege eingeschlagen werden, dann wird die DEL zu Gesprächen bereit
    sein.

  • Um den Punkt von bone aufzugreifen:

    Der entscheidende Punkt in der Errichtung einer als
    Profiliga organisierter „DEL II“ liegt (wie der Name schon sagt) in der
    Annäherung bzw. sogar (zunächst nur losen) Anbindung an die DEL. Natürlich wird
    das nicht sofort zu einer Verzahnung mit geregeltem Auf- und Abstieg führen,
    das ist allen Beteiligten klar, aber allein die gegenseitige Wahrnehmung sowohl
    durch die Vereine beider Ligen als auch die sportinteressierte Öffentlichkeit
    kann ein gewichtiger Schritt dazu sein.


    Beispiel: Es wird nicht so sein, dass plötzlich Servus TV
    auch Zweitliga-Spiele überträgt, aber allein dadurch, dass in einer der Sendungen/Übertragungen
    in einem Block mal kurz 25 Sekunden lang Zweitliga-Ergebnisse vorgetragen werden,
    wird schon die Wahrnehmung geschaffen, dass es da noch eine untere Liga gibt, die
    „irgendwie“ zum Gesamtkomplex DEL dazugehört und in mittelfristiger Zukunft eine
    engere Anbindung = Verzahnung anstrebt. Das Höchste der TV-Gefühle dürfte mal
    sein, dass aus Spitzenspielen kurze Zusammenfassungen gezeigt werden (oder
    vielleicht könnte man die Servus-Leute sogar dazu bringen mal ein Spiel aus der
    Finalserie zu übertragen??). Punkt ist, dass so etwa nur dann überhaupt möglich
    werden KÖNNTE, wenn eine Anbindung an die „Marke“ DEL und eine (wenn auch zunächst begrenzte) Teilhabe an deren Medienpräsenz erfolgt ist. Etwas derartiges wäre in einer 2. Liga unter dem Dach des DEB, dessen Koop-Vertrag mit der DEL keinen Aufstieg bis 2018 vorsieht, gar nicht möglich.