Fußball-Bundesliga 2015/2016

  • Bayern kauft die besten Spieler aus anderen BuLi-Vereinen und das ist aus ihrer Sicht absolut richtig und legitim.

    Das ist mir zu eindimensional. JEDER Verein kauft (bzw. versucht es zumindest) die besten
    Spieler der Vereine hinter (oder knapp vor) sich zu kaufen. Beispiel? Bayern bedient sich in
    Dortmund (Götze), Dortmund bei Gladbach (Reus), Wolfsburg bei Gladbach (Kruse), ....
    Also ganz sicher kein Alleinstellungsmerkmal, sondern ganz normaler Wettbewerb. Bei den
    Bayern spitzt sich das alles zu, ok, mehr aber auch nicht...

  • Bayern kauft ja nicht nur aus der Buli, sondern noch viel mehr aus dem Ausland. Sie suchen sich halt die Spieler aus, die ihnen vermeintlich weiterhelfen, ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Dabei spielt es keine Rolle, wo dieser Spieler vorher gespielt hat, ob nun Mainz, Dortmund, Barcelona oder Sao Paolo.

    Wenn ich der Kanibalismus- Theorie folgen würde, dann sollte ja laut dieser der FCB keine Spieler mehr von anderen Deutschen Vereinen kaufen, oder wie soll ich das verstehen? Die Bayern wären heilfroh um national ebenbürtige Konkurrenz, denn diese wäre ein zusätzlicher Impuls um das letzte aus den Möglichkeiten des Vereins herauszuholen. Das Beispiel der beiden Dortmunder Meisterjahre hat dies ja bewiesen. Damit hat man die Bayern bis ins Mark getroffen und sie dazu gebracht, alles auf die Zukunftsplanung und für den Erfolg zu tun, was nur irgendwie möglich ist. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

    Aber sich einfach selbst schwächenden Regeln zu unterwerfen, während die ausländische Konkurrenz bis zu 50 Mio für B- Klasse- Stars und bis zu 100 Mio für die Topklasse bereit ist zu zahlen, das kanns ja nicht sein. Erstens macht man damit die Liga auch nicht besser und zweitens hat man dann keinerlei Chancen auf einen internationalen Titel.

    Die Bayern haben die Fußballwelt nun mal nicht erfunden und ihre Regeln, aber sie haben sich den Bedingungen am besten angepasst, während andere damit beschäftigt waren und sind mit diesen zu hadern.

    Mei, mir ist`s wurscht. Geh eh schon lange nicht mehr zum Fußball und interessant sind da für mich eh nur noch Bayern- CL- Spiele, Spiele unserer Nationalmannschaften und spezielle Derbys, zu denen ich dann gerne mal anreise. Hier hab ich schon eine ellenlange Liste an Derbys aller Welt, die ich gesehen hab. Der Rest? Wurscht! Ich geh nicht umsonst tausendmal lieber zum Eishockey, weil erstens der viel geilere Sport ist und zweitens bei meinem Heimatverein nicht nur Rosenheim hinten drauf steht, sondern auch noch Rosenheim drin steckt. Der ganze völlig übersteigerte Fanirrsinn beim Fußball und dem Anspruch der sogenannten Bewahrer der Fankultur (Wir sind der Verein/ ihr tragt unser Trikot) geht mir sowieso auf den Sack. Da lob ich mir das nach wie vor praktizierte Miteinander beim Eishockey, bis auf die Clubs, die anfangen hier strickte Fantrennungen durchzuführen. Hab ich dann leider auch keinen Bock mehr da hinzufahren. z.B. Bibi sieht mich deshalb auch nie wieder.

  • Da lob ich mir das nach wie vor praktizierte Miteinander beim Eishockey, bis auf die Clubs, die anfangen hier strickte Fantrennungen durchzuführen. Hab ich dann leider auch keinen Bock mehr da hinzufahren. z.B. Bibi sieht mich deshalb auch nie wieder.


    Was die strikten Fantrennungen betrifft, ergings mir und einem Kumpel bei euch nicht anders. Die Polizisten ließen uns nicht mal miteinander nach dem Spiel im Stadion ratschen nur weil er ein grünes Rosenheim- und ich ein blaues SCR-Trikot anhatten. Fand ich schon auch sehr mekrwürdig.
    Aber generell geb ich dir da recht, dass die Stimmung beim Eishockey wesentlich entspannter ist. Da wird während dem Spiel vielleicht die ein oder andere Spitze verteilt und vor und/oder nach dem Spiel trinkt man dann gemütlich gemeinsam ein Bierchen. So soll es doch auch sein! Ich persönlich hatte noch nie irgendwo ein Problem und da ich von Auswärtspielen immer ein Andenken mitbringe, bin ich bei fast allen schon durch den Heimblock bzw. am Heimblock vorbei gelatscht (ab und an hab ich sogar ein Drittel dort verbracht, immer im Trikot!) und ich wurde noch nicht einmal angepöbelt. Beim Fussball wäre das bei fast allen Spielen undenkbar.

  • Es ist immer leicht gesagt, alle hatten/haben die gleichen Chancen. Den Bayern vorzuwerfen, dass sie angebotenes Geld annehmen, ist natürlich absurd. Aber wenn man sich anschaut mit welchen Summen die versammelten deutschen DAX-Konzerne bei den Bayern investieren, alleine von den Anteilen, die Adidas oder die Allianz halten, kann Darmstadt die Mannschaft 10 Jahre lang bezahlen. Und man muss sich nichts vormachen, diese Summe bekommen die Bayern nur durch ihre Erfolge und durch die Summen garantieren sie dann weitere Erfolge. Es ist absolut unmöglich, dass Vereine wie Darmstadt, Stuttgart oder wer auch immer auch diese Summen akquirieren könnte, das schafft selbst Dortmund nicht. Und damit ist es eben auch unmöglich den finanziellen Rückstand jemals aufzuholen. Das ist leider so, das ist nicht die Schuld der Bayern - aber man sollte auch seitens der Bayern oder Bayern-Fans nicht immer erwarten, dass ganz Fußball-Deutschland dazu Beifall klatscht.

    Die Alternative wäre eine Öffnung für Investoren, damit da Scheichs mehrere Clubs künstlich hochpäppeln können. Das will aber auch keiner.

  • Ist es in Spanien anders ? Wenn Villarreal, Valencia oder Celta de Vigo eine Supersaison mit 2 -3 Topspielern haben und 2. oder 3. werden.

    Wie lange spielen diese 2-3 Topspieler dann noch in Vigo ? Bis die Transferliste öffnet, denn ab dann spielen sie halt in Madrid oder in Barcelona und Vigo
    wird wieder 12. oder 15. Jeder plündert halt zuerst vor seiner Haustür.

    Wenn dann Real oder Barcelona die Championsleague gewinnt wird in Deutschland Beifall geklatscht, weil es nicht der ungeliebte FC Bayern ist,
    aber dass diese Vereine geschäftlich genauso handeln und ihre Spieler von woanders her holen und dabei sogar noch größere Summen für Gehälter und Ablöse
    als die Bayern bezahlen, das realisiert man in Deutschland nicht. Das ist dann dieser typische deutsche Neidfaktor.

  • Es ist absolut unmöglich, dass Vereine wie Darmstadt, Stuttgart oder wer auch immer auch diese Summen akquirieren könnte, das schafft selbst Dortmund nicht. Und damit ist es eben auch unmöglich den finanziellen Rückstand jemals aufzuholen.

    Sehr, sehr schwer, aber nicht unmöglich. Nur: Diesen langen Atem hat keiner. Stuttgart
    und Dortmund hatten erfolgreiche Zeiten, waren auch für Sponsoren sehr attraktiv - aber
    was haben sie denn draus gemacht? Gerade Dortmund hat sich unter Meier/Niebaum selbst
    den Knüppel zwischen die Beine geworfen. Hätte man nach 1997 sauber, ruhig und konti-
    nuierlich weiter gearbeitet, dann wäre man - insgesamt gesehen - ein ganzes Stück näher
    dran...

    Das ist leider so, das ist nicht die Schuld der Bayern - aber man sollte auch seitens der Bayern oder Bayern-Fans nicht immer erwarten, dass ganz Fußball-Deutschland dazu Beifall klatscht.

    Beifall erwartet niemand, aber die immer wieder hochkochende Neid-/Häme-Debatte ist
    mindestens genauso unangebracht...

  • Also über Nacht ist solch ein Rückstand natürlich nicht aufzuholen, aber der BVB hat ja durchaus gezeigt, dass es nicht unmöglich ist ranzukommen. Von einem Pleite- Club, dem nicht einmal der eigene Name mehr gehört, hin zu einem Meisterschaftskandidaten und EL/ CL- Dauerkandidaten, mit enormen finanziellen Umsätzen. Kontinuität heißt das Zauberwort und das sich Einlassen auf die Gegebenheiten und die lauten nun mal, dass man im Deutschen Teich eben nicht der größte Fisch ist. Dann gestalte ich halt meine Spielerverträge so, dass ich nicht übervorteilt werden kann. Das war ja gerade schon diletanttisch, wie sich der BVB da angestellt hat. Aber gut, das nennt man dann wohl Lehrgeld zu bezahlen.

    Aber man kann auch zurückgehen in der Geschichte. Was ist mit dem HSV? Die hatten Kohle ohne Ende- Grundstücke, Stiftungen und was der Dinge noch mehr. Kein anderer Club konnte so aus dem Vollen Schöpfen wie der HSV! Und, was haben sie daraus gemacht? Ihr Tafelsilber haben sie verhökert, für Nichts und wieder Nichts! Das Gleiche ist mit den Anderen aus München (den komischen), die als klare Nr. 1 gestartet sind und seit dem als Traditionsverein vor allem für eine niemals endend wollende Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen stehen.

    Und lone, beklatscht werden will der FCB vom restlichen Deutschland auch nicht, aber genau das passiert momentan, wenn der wahre und echte Fußballliebhaber der Mannschaft zusieht. Das ist einfach Irre was die spielen und das wird einfach bewundert.

    Lösungen? Vielleicht gibt's ja irgendwann mal ne eigene Europaliga, wo die Top- 20- Clubs unter sich sind. Da würden dann auch Clubs aus Ländern von profitieren, deren Ligastärke kein höheres Level zulässt, wie z.B. Roter Stern und Partizan Belgrad, Rapid Wien oder in Zukunft vielleicht auch Barcelona, wenn Katalonien wirklich unabhängig werden sollte und der Club folgerichtig aus der Primera Division ausgeschlossen würde. Was anderes lassen die UEFA- Statuten auch gar nicht zu.

    Dann könnte die Liga wieder aufatmen und wäre endlich die Bayern los. Wär doch was, oder?

  • Ob dann die Bayernfans noch glücklich wären, wenn es nicht jedes Jahr ein oder zwei Titel geben würde und genau so viele Niederlagen wie Siege? :pfeif:

  • Ob dann die Bayernfans noch glücklich wären, wenn es nicht jedes Jahr ein oder zwei Titel geben würde und genau so viele Niederlagen wie Siege? :pfeif:

    sehr geistreiche Frage, mit den jetzigen Voraussetzungen und dem aktuellen Kader wäre wohl keiner damit zufrieden, frag halt mal in Wolfsburg nach ob die zufrieden sind, bei denen sieht es momentan so aus, 12 aus 24 Punkten.

    @Lone

    das ist doch müssig zu diskutieren und wurde doch schon X-Mal durchgekaut. In München hatte man keine bedeutend besseren Voraussetzungen als an einigen anderen Standorten in Deutschland.
    Ich bin da noch ein bisschen zu jung aber es gab ja in den 70er und 80er Jahren gerade mit dem HSV ein Team welches vom Standort her eigentlich bessere Vorraussetzungen hatte als die Bayern, auch der BVB hätte in den 90ern doch ein langfristiges Fundament legen können.
    Wieso das in D nur die Bayern geschafft haben kann ich dir nicht beantworten, aber verantwortlich dafür dass die anderen dies nicht schafften sind defenitiv nicht die Bayern, denn neben der Allianz,VW und Adidas gibt es ja noch 27 andere DAX Unternehmen die

  • Warum nicht? Bayern hat nicht weniger treue Fans als alle anderen auch. Oder glaubt ihr etwa den Schmarrn, dass alle FCB- Fans nur Erfolgsfans sind?

    Außerdem glaube ich schon, dass ein FCB in einer solchen Liga durchaus eine gute bis sehr gute Rolle spielen könnte.

    Ist natürlich reine Utopie, weil solch eine Liga wird es niemals geben. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass z.B. die englischen Vertreter auf ihre TV- Gelder verzichten würden? Außerdem ist der englische Fußball ja nicht mehr englisch, sondern die Clubs sind Privateigentum von Superreichen aus aller Herren Länder. Ist der selbe shice wie mit der NHL. "Hockey/ football ist not for you an me, it`s only for my privacy.". :D Spielzeug der Superreichen halt. Das Geile ist ja gerade, dass es der FCB geschafft hat als eigenständiger Club in die Phalanx der Eigentum- Clubs einzudringen, die nicht nur wegen der TV- Gelder eine Übermacht sind, sondern vor allem auch aus Steuermitteln bezahlt werden, zumindest im Süden Europas. Da verkauft dann mal eben die Stadt Madrid einen Bürokomplex für satte 500 Mio Euro, damit Real 400 Mio (!) an Schulden zurückbezahlen und für 100 Mio einen CR7 anheuern kann! Dass Herrschaften, ist die Fußballrealität, in der wir leben und das sind dann auch die Bedingungen, welche für die herrschende Pace verantwortlich sind. Aber die Blöden aus der Bundesliga- und da sind sie alle gleich, halten natürlich bei einem Spiel Bayern- Chelsea, oder Bayern gegen Real, nicht zu den Bayern- logisch, weil da entscheidet man sich dann doch lieber für die Leuchtfeuer der Tugend von der verbotenen Insel oder aus Spanien. ;) Tja, Wahrnehmung halt. Ist aber bei Fußballfans grundsätzlich eine Eigenart in gut/ böse- Kategorien zu denken. Und in dieser schwarz- weiß- Welt ist Bayern halt nun mal böse und schlecht.

    Geil, genau das haben wir uns hart erarbeitet. Der Gute kann ja jeder! Erst wenn du der Bösewicht bist, dann hast du es ernsthaft nach ganz oben geschafft. Noch ist Real viel böser als wir- aber das wird schon noch. ^^

  • 1543: Du hast ja recht. Natürlich hatten die anderen Clubs diese Chancen auch, gerade der HSV ist da ein gutes Beispiel. Aber damals konnte man das auch noch leichter ändern, der "soziale Aufstieg" war schneller möglich. Insbesondere aber durch die exorbitanten Summen in der Champions League sind wir jetzt an einem Punkt angekommen, an dem man diese Verhältnisse kaum noch verschieben kann. Schaut Euch doch die Champions League an: Welcher Verein ist denn da konstanz durch solide Arbeit hochgekommen? Es sind immer dieselben und/oder irgendwelche Scheich-Clubs.

    Ich kann das auch gerne nochmal betonen, der FC Bayern hat nichts falsch gemacht und der sportliche und wirtschaftliche Erfolg der letzten Jahrzehnte ist absolut zu respektieren. Trotzdem ist man in einer Situation angelangt, in der man auf Jahre hinaus keine nationale Konkurrenz mehr hat. Das kann man gut finden, muss man aber nicht.

  • Wir befinden uns doch schon lange in den Fängen der Wirtschaft. Die Vereine sind Firmen, die Kohle generieren wollen. Es fließt Geld ohne Konkurrenz. Besser gehts nicht. Konkurrenz belebt zwar das Geschäft, wenn man aber konkurrenzlos Geschäft macht, dann bist du an der Spitze angekommen.

    @GoFischtownGo!

    Mir ist zwar nicht langweilig, aber ich muss diese ersten Wochen erstmal sacken lassen :D:thumbdown:

  • Unabhängig davon, ob erarbeitet - nicht erarbeitet, gut-nicht gut, Arroganz, Neid usw.:
    Gibt es eigentlich bei einem Bayernspiel im Stadion jemanden, der einen spannenden sportlichen Wettkampf sehen will und erwartet oder sind alle nur da, um sich des ach so tollen Vereins zu ergötzen und um schön zu tun? Ich mein, die Bayernfans meines Bekanntenkreises, ich weiss nicht, die haben mit Sport nicht wirklich was am Hut, ich weiss immer nur nicht, warum die da immer hinfahren wollen. ( Die Stimmung und "Herzblut" kanns ja wohl nicht sein ;) ) Klatschen und nicken? Erklär mir das mal einer, ich Verstehs nur nicht,wie man sich das ständig antun kann.

    Einmal editiert, zuletzt von tariP (6. Oktober 2015 um 21:24)

  • Zu meiner aktiven Bayern- Zeit sind wir ins Stadion in die Südkurve und haben ebenso mitgefiebert um jeden Sieg. Ich bin aber auch aus einer Region, in der man entweder ein Roter oder ein Blauer ist. Das ein über alle Maßen erfolgreicher Verein wie Bayern auch scharenweise Erfolgsfans anzieht, ist die natürlichste Sache der Welt. Ich kann dir die Frage also nicht wirklich beantworten und muss da genau so mutmaßen wie du. So schwer ist es aber andererseits auch nicht zu verstehen. Viele haben wohl das Gefühl, dass man selber Größer wird, wenn man sich mit den Größten identifiziert. Zumindest hab ich das mal gelesen. Wird wohl so sein und klingt zumindest einleuchtend. Da zähl ich mich aber nicht dazu, denn ich bin Bayernfan seit ich denken kann (also noch nicht so lang :D )und das steht dann auch nicht mehr zur Disposition. Das ist alles. Seit dem hoffe ich darauf, dass mein Verein bei einem Spiel den Platz als Sieger verlässt. Und weil uns das auch über alle Maßen gut gelingt, werden wir von allen anderen gehasst. Und weil man sportlich nicht mitstinken kann, muss man sein eigenes Fansein als irgendwie höherwertig darstellen. Dann spricht man von "wahren Fans", "wahrer Liebe" oder eben "Erfolgsfans". Ist ein ziemlich simpler Vorgang und nennt sich Kompensation.

    Ich mag's immer noch wenn mein Verein gewinnt. Bin schon ein seltsamer Vogel, gell?

  • Bayern kauft ja nicht nur aus der Buli, sondern noch viel mehr aus dem Ausland. Sie suchen sich halt die Spieler aus, die ihnen vermeintlich weiterhelfen, ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Dabei spielt es keine Rolle, wo dieser Spieler vorher gespielt hat, ob nun Mainz, Dortmund, Barcelona oder Sao Paolo.

    Aber auch erst die letzten Jahre, wo es vermehrt darum ging in der CL anzustinken. Zu Zeiten, als die BL noch nicht so klar dominiert werden konnte war es schon ein wenig anders. Ich erinnere mich da ein paar tolle Transfers von Spitzenspielern anderer BL-Clubs die dann in München auf der Tribüne gelandet sind. Aber Bayern hatte halt das Geld übrig und die Spieler haben ihre sportliche Weiterentwicklung lieber gegen Geld eingetauscht. Mit dem derzeitigen Kader und vor allem dem finanziellen Vorteil gegenüber dem Rest der BL-Clubs haben sie das einfach gar nicht mehr nötig.

  • Unabhängig davon, ob erarbeitet - nicht erarbeitet, gut-nicht gut, Arroganz, Neid usw.:
    Gibt es eigentlich bei einem Bayernspiel im Stadion jemanden, der einen spannenden sportlichen Wettkampf sehen will und erwartet oder sind alle nur da, um sich des ach so tollen Vereins zu ergötzen und um schön zu tun? Ich mein, die Bayernfans meines Bekanntenkreises, ich weiss nicht, die haben mit Sport nicht wirklich was am Hut, ich weiss immer nur nicht, warum die da immer hinfahren wollen. ( Die Stimmung und "Herzblut" kanns ja wohl nicht sein ;) ) Klatschen und nicken? Erklär mir das mal einer, ich Verstehs nur nicht,wie man sich das ständig antun kann.

    ist doch rein subjektiv diese Aussage. Bei den Bayern gibts natürlich viele Erfolgsfans, ist ja bei dieser enormen Masse an Fans völlig normal und auch legitim würde ich sagen. Und das sieht halt dann jeder anders, ich wäre mit einem spannenden 2:1 Sieg gegen den BVB gerade so zufrieden gewesen wie mit dieser 5:1 Demontage ;)

    Ist eigentlich bei den "richtigen Fans" in der Kurve überhaupt jemand der dem Spielverlauf daunten folgt? ich weiss nicht, die haben mit Sport nicht wirklich was am Hut, ich weiss immer nur nicht, warum die da immer hinfahren wollen. ( Das sportliche Geschehen kanns ja wohl nicht sein ) saufen und randalieren? Erklär mir das mal einer, ich Verstehs nur nicht,wie man sich das ständig antun kann.

    Ich hoffe du merkst was ;)

  • 1543: Du hast ja recht. Natürlich hatten die anderen Clubs diese Chancen auch, gerade der HSV ist da ein gutes Beispiel. Aber damals konnte man das auch noch leichter ändern, der "soziale Aufstieg" war schneller möglich. Insbesondere aber durch die exorbitanten Summen in der Champions League sind wir jetzt an einem Punkt angekommen, an dem man diese Verhältnisse kaum noch verschieben kann. Schaut Euch doch die Champions League an: Welcher Verein ist denn da konstanz durch solide Arbeit hochgekommen? Es sind immer dieselben und/oder irgendwelche Scheich-Clubs.

    Ich kann das auch gerne nochmal betonen, der FC Bayern hat nichts falsch gemacht und der sportliche und wirtschaftliche Erfolg der letzten Jahrzehnte ist absolut zu respektieren. Trotzdem ist man in einer Situation angelangt, in der man auf Jahre hinaus keine nationale Konkurrenz mehr hat. Das kann man gut finden, muss man aber nicht.

    Alles schön und gut, trotzdem hatten alle die selben Vorraussetzungen, doch keiner schaffts was dauerhaft gutes draus zu machen. Aktuell bestes Beispiel ist mal wieder der WOB, die haben Kohle, haben nen guten Kader, kaufen der Konkurenz die Spieler weg, und kacken in der Liga mal wieder richtig ab. Was folgt? nächste Saison evtl wieder keine CL, die Millionen verlaufen sich für ein paar schlechte Transfers usw. Dann gehts wieder von vorne los. WOB hat diese Saison für 95 Mio Spieler verkauft dazu noch die CL Mio 15 glaube ich , da muss sich doch eine brauchbare Truppe formen lassen.

    Die CL Millionen verschieben sich doch permanent, kann doch keiner was dafür dass wir jedes Jahr 2 oder 3 unserer CL Teilnehmer austauschen!

  • Aber auch erst die letzten Jahre, wo es vermehrt darum ging in der CL anzustinken. Zu Zeiten, als die BL noch nicht so klar dominiert werden konnte war es schon ein wenig anders. Ich erinnere mich da ein paar tolle Transfers von Spitzenspielern anderer BL-Clubs die dann in München auf der Tribüne gelandet sind. Aber Bayern hatte halt das Geld übrig und die Spieler haben ihre sportliche Weiterentwicklung lieber gegen Geld eingetauscht. Mit dem derzeitigen Kader und vor allem dem finanziellen Vorteil gegenüber dem Rest der BL-Clubs haben sie das einfach gar nicht mehr nötig.

    Ja, es gab solche Transfers in der Vergangenheit, bei denen man sich fragen musste, ob sie nötig waren (prominentes Beispiel: Calle Del'Haye).
    Allerdings muss man heutzutage wirklich auch auf die unmittelbare BuLi-Konkurrenz schauen und deren Wechsel-Gepflogenheiten: wenn man Topspieler von sogenannten direkten Konkurrenten abwirbt (Castro, Draxler, Kampl, Modeste, Ujah...) ist es dann nicht so, dass man sich zwar verstärken möchte, gleichzeitig aber - ob bewusst oder unbewusst - den Gegner schwächen möchte?

    Ich denke man sollte das reflexartige "Bayern-wildert-in-der-Liga" Gebaren mal langsam einstellen.