DEL News

  • Dengler
    eigentlich hast Du recht. Warum geht man in der DEL nicht 2 Ausländer runter und in der 2. Liga wieder 2 Ausländer hoch.
    In der DEL nimmt man statt 2 Ausländern 2 U25 Spieler hinzu, in der 2. Liga nimmt man einen Ü25 und einen U25 weg und fertig

    @nitraM
    Naja, in den 80er und 90er Jahren waren glaub ich Relegationen glaub ich Standard. Zumindest war das auf dem Eishockeymanager damals noch so.

  • nein nicht mal dann, meiner meinung nach. die voraussetzungen sind einfach völlig unterschiedlich. auf der einen seite ein del-etat mit entsprechendem kader, auf der anderen seite ein zweitliga-etat mit entsprechendem kader. da bringt auch die gleiche ausländerzahl nix, denn auf dem papier sind die deutschen bzw. die ausländer des del-ligisten einfach besser, da teurer. bei einem direkten aufstieg könnte jedoch der zweitligst seinen etat aufstocken und so dann eine bessere rolle spielen als der absteiger. was ich sagen will: so eine relegation zeigt nicht das tatsächliche potential eines clubs da die ausgangslagen völlig verschieden sind..

    alles andere wie ein direkter aufstieg ist für mich ein fauler kompromiss.

    Auch ich wünsche mir den direkten Auf- und vor allem Abstieg, aber eine Relegation finde ich grundsätzlich sehr interessant. Am besten wäre der direkte Aufstieg des Meisters und der direkte Abstieg des Play-Down-Verlierers und eine Relegation zwischen den zwei verbliebenen. Ist mir aber auch klar, dass die Interessen dafür leider zu weit auseinander sind um hier zu einer Lösung zu gelangen.

    Bei Deinem Stärkevergleich behaupte ich aber mal ganz frech das Gegenteil und verweise auf König Fußball. Dort spielt der drittletzte der 1. Liga gegen den 3. der 2. Liga. Wenn Du hier mal die Marktwerte von Transfermarkt.de hernimmst (ich weiß, dass der Marktwert keine Aussagekraft für die tatsächliche Stärke hat, aber das hat der Etat oder der Kader auch nicht), ist Mainz mit einem Gesamtwert von 51,9 Mio Euro drittletzter der 1. Liga und Bochum mit einem Gesamtwert von 22,8 Mio. Euro Dritter der 2. Liga. Also weniger als die Hälfte!!! Nach Deiner Theorie dürfte also der Zweitligist hier keine Chance haben...

    Ich weiß, dass sich seit Einfühung der Relegation auch immer der Bundesligist durchgesetzt hat, aber die Spiele waren denkbar knapp, hätten genausogut andersrum ausgehen können. Unterm Strich denke ich, dass im Eishockey unter der Voraussetzung gleicher Ausländerkontingente und Ü25 oder 23 oder wie auch immer, Relegationsspiele zweier Mannschaften auf Augenhöhe herauskommen würden.


    Edit: Stimmt ja nichtmal was ich sag. Vorletzte Saison hat sich der Zweitligist aus Nürnberg mit 3:0 und 2:0 gegen den Bundesligisten aus Cottbus durchgesetzt...

    Einmal editiert, zuletzt von Dengler (14. April 2011 um 16:28)

  • Ich sollte aus Gerechtigkeitsgründen auch doppeltes Gehalt kriegen, aber wenn ich das meinem Chef sage, lacht er mich aus. Man kann sich sehr viel wünschen, aber etwas Realitätsdenken wäre nicht schlecht.

    Und da gab es dann die Angestelten die sich einen anderen Job suchten, je nach Qualifikation war das dann ein Verlust für die Firma. Nur, da hast die Wahl, DEL hast Du keine, bzw. Alternativen werden vom Verband blockiert, zb. EBEL. (Was ich übrigens richtig finde)

    Wir sind hier eh in der Minderheit, den Großteil der Vereine unterhalb der DEL interessiert es schlicht nicht was die DEL treibt, es gibt keinen Grund. Das wird immer erst aktuell wenn ein Aufstieg möglich wäre, und dann? Eine Minderheit, so klein dass man die nicht einmal wahrnimmt, das ist die bittere Realität und genau deswegen wird sich da nichts ändern. Ohne Auf-/Abstiegskampf kein Interesse der unteren Ligen mit den Zuschauern/Sponsoren. Ohne Interesse aber ist und bleibt es eine Randsportart.
    Ich rede mich leicht, ich denke uns wird das nie betreffen und ich bin auch froh darüber, ich mag den Sport aber keine künstlich am leben gehaltene Liga.

  • Dengler
    eigentlich hast Du recht. Warum geht man in der DEL nicht 2 Ausländer runter und in der 2. Liga wieder 2 Ausländer hoch.
    In der DEL nimmt man statt 2 Ausländern 2 U25 Spieler hinzu, in der 2. Liga nimmt man einen Ü25 und einen U25 weg und fertig

    @nitraM
    Naja, in den 80er und 90er Jahren waren glaub ich Relegationen glaub ich Standard. Zumindest war das auf dem Eishockeymanager damals noch so.

    In den 80er und frühen 90er Jahren waren von der 1. Bundesliga bis zur Bayernliga die ersten 5 Ligen miteinander verzahnt in gemeinsamen Auf- und Abstiegsrunden später dann Relegationsspielen.
    Allerdings waren in der 1. und 2. Bundesliga und in der Oberliga nur 2 Ausländer erlaubt. In der Regionalliga und Bayernliga weiß ich jetzt nicht ob es da sogar nur 1 Ausländer war. Da war es natürlich möglich gemeinsame Relegationsrunden zu spielen. Ein Auf- und Abstieg war da immer möglich. Es hat fast jedes Jahr einen Absteiger aus der 1. Bundesliga gegeben, da ein starker Zweitligist wie z.B. Augsburg, Bayreuth, Frankfurt, Freiburg oder Preussen Berlin usw. da war, der das Zeug zum Aufstieg hatte.

    Unter den heutigen Voraussetzungen mit in der DEL 10 Ausländern und der 2. Bundesliga mit 5 Ausländern ist das undenkbar. Es muss einen Direktaufsteiger geben, der sich dann der höheren Liga anpasst.

    Der Vorschlag hier die beiden Ligen auf 8 Ausländer anzugleichen ist Unsinn, denn die 2. Liga besteht nicht nur aus reichen Vereinen wie Schwenningen oder Ravensburg, die in die DEL aufsteigen wollen, sondern auch aus kleinen Vereinen wie Rosenheim, Kaufbeuren, Weißwasser, Crimmitschau usw., die jeden Cent 2 x umdrehen müssen und die mit einer Teilnahme in der 2. Bundesliga voll auf zufrieden sind und keine 8 Ausländer brauchen. Solche Maßnahmen würden das Gleichgewicht in der 2. Liga durcheinander bringen.

  • Ich würde die Relegationslösung nicht schlecht finden. Hier wird auf die unterschiedliche Anzahl AL hingewiesen, dabei aber völlig außer Acht gelassen, dass die DEL-Clubs, die in eine Relegation müssten, in aller Regel kein glückliches Händchen bei der Vergabe der AL hatten, so dass die ausländischen Spieler häufig nicht die Leistung brachten, die von ihnen erwartet wurde oder evtl. auch einfach vom Verletzungspech verfolgt waren. Ganz im Gegensatz zum Zweitligameister, der mag nur 6 AL vergeben haben, aber die haben in die Mannschaft gepasst und ihre Leistung oft sogar über die Erwartungen hinaus gebracht. Schließlich haben schon einige ausländische Leistungsträger der DEL-Mannschaften ihren Weg über die 2. Liga genommen.

    Auch das Selbstvertrauen und die Euphorie, die eine Mannschaft erlebt, wenn sie gerade eine Meisterrunde gewonnen hat, sollte man nicht unterbewerten. In einer Relegation träfe eine Mannschaft, bei der in den letzten Hauptrundenwochen wahrscheinlich wenig zusammengepasst hat, auf ein vor Euphorie und Selbstvertrauen strotzende und in sich funktionierendes Zweitligateam. Ich glaube nicht, dass das ein Selbstgänger für das DEL-Team wäre, wie hier Manche offenbar meinen.

    Aber ich lese hier immer nur von Forderungen, die die DEL erfüllen soll: Sie soll Auf-und Abstieg wieder zulassen, möglichst durch direkte Absteiger, wenn aber mit Relegation, dann auch wieder nur zu den Bedingungen der 2. Liga. Bei Verhandlungen geht es aber immer um Geben und Nehmen und hier werden immer nur alle möglichen Zugeständnisse von der DEL gefordert. So wird's sicher nix. :suspekt:

  • Zitat


    Auch das Selbstvertrauen und die Euphorie, die eine Mannschaft erlebt, wenn sie gerade eine Meisterrunde gewonnen hat, sollte man nicht unterbewerten. In einer Relegation träfe eine Mannschaft, bei der in den letzten Hauptrundenwochen wahrscheinlich wenig zusammengepasst hat, auf ein vor Euphorie und Selbstvertrauen strotzende und in sich funktionierendes Zweitligateam. Ich glaube nicht, dass das ein Selbstgänger für das DEL-Team wäre, wie hier Manche offenbar meinen.

    Das sehe ich nicht so. Beispiel: Lausitzer Füchse in dieser 2.Liga-Saison. Die wussten in dieser Saison lange, dass man in die Abstiegsrunde muss. Trotz Verletzungsproblemen war man top vorbereitet auf die Abstiegsrunde bei der alles wieder bei 0 anfing und man hat vorzeitig souverän den Klassenerhalt geschafft. Vorher hatte man wochenlange Niederlagenserien hinnehmen müssen. Ähnlich wird sich wohl ein abzeichnender DEL-Letzter auf die existentiell wichtige Abstiegsrunde vorbereiten.

    In der Schweiz gelang es nur Biel 1x als Zweitligameister in den letzten 10 Jahren die Relegation zu gewinnen, nachdem man 3-4 mal vorher als NL-B-Meister in der Relegation in Folge gescheitert war.

  • Das sehe ich nicht so. Beispiel: Lausitzer Füchse in dieser 2.Liga-Saison. Die wussten in dieser Saison lange, dass man in die Abstiegsrunde muss. Trotz Verletzungsproblemen war man top vorbereitet auf die Abstiegsrunde bei der alles wieder bei 0 anfing und man hat vorzeitig souverän den Klassenerhalt geschafft. Vorher hatte man wochenlange Niederlagenserien hinnehmen müssen. Ähnlich wird sich wohl ein abzeichnender DEL-Letzter auf die existentiell wichtige Abstiegsrunde vorbereiten.

    In der Schweiz gelang es nur Biel 1x als Zweitligameister in den letzten 10 Jahren die Relegation zu gewinnen, nachdem man 3-4 mal vorher als NL-B-Meister in der Relegation in Folge gescheitert war.

    Na ja, kann so sein oder anders herum. Das kommt bei jeder Serie auch auf die einzelnen Teammitglieder an. Am Ende klappt das ganz gut und wenn nicht hätte man die Argumente für einen direkten Auf- und Abstieg. Aber ich glaube, dass man den Weg dahin nur über die Relegation hinbekommt, denn kleine Veränderungen sind leichter als eine große.

  • Das sehe ich nicht so. Beispiel: Lausitzer Füchse in dieser 2.Liga-Saison. Die wussten in dieser Saison lange, dass man in die Abstiegsrunde muss. Trotz Verletzungsproblemen war man top vorbereitet auf die Abstiegsrunde bei der alles wieder bei 0 anfing und man hat vorzeitig souverän den Klassenerhalt geschafft. Vorher hatte man wochenlange Niederlagenserien hinnehmen müssen. Ähnlich wird sich wohl ein abzeichnender DEL-Letzter auf die existentiell wichtige Abstiegsrunde vorbereiten.

    In der Schweiz gelang es nur Biel 1x als Zweitligameister in den letzten 10 Jahren die Relegation zu gewinnen, nachdem man 3-4 mal vorher als NL-B-Meister in der Relegation in Folge gescheitert war.

    guten Abend

    Vergiß aber nicht, dass der sog. "Letzte" aus zwei Playdown-Runden käme, die der DEL-Ligist verloren hat ;) aber seis drum

    gruß aus LA

  • [quote]
    In der Schweiz gelang es nur Biel 1x als Zweitligameister in den letzten 10 Jahren die Relegation zu gewinnen, nachdem man 3-4 mal vorher als NL-B-Meister in der Relegation in Folge gescheitert war.


    2004/2005 ist Basel aufgestiegen. 2003/2004 ist Lausanne aufgestiegen, 2002/2003 ist Basel aufgestiegen, 2001/2002 ist Genf aufgestiegen.
    Liesst sich nicht so, als würde es in 10 Jahren nur einen Aufsteiger geben.

  • Gut korrigiere die Zahl 10 durch die Zahl 6. In den letzten 6 Saisonen in Reihenfolge ist in der Schweiz nur Biel 07/08 der Aufstieg in der Relegation gelungen. Das zeigt dass die Tür nach oben sportlich zu ist, sofern nicht der NLA Club in argen Problemen wie Basel 2008 steckt.

  • erwähne aber bitte auch das biel nach dem aufstieg 08, 2 mal die relegation gespielt hat und jeweils 7 spiele gebraucht hat um die klasse zu halten und in der nlb außer lausanne keiner so recht ambitionen auf die nla hat, heißt unbedingt aufsteigen will.

  • Ich weiß ja nicht was so schwer ist.
    Man ist sportlich aufgestiegen und jetzt soll man wieder anfangen?

    Wenn hier Beispiele aus dem Rundball Bereich kommen dann vergisst man schon sehr dass da die Abstände anders sind UND es gibt Auf- Abstieg, Relegation ist ja zusätzlich.

    Nochmal, warum sollte der Meister der 2. BL der mit viel Plan und auch Geld am Aufstieg geplant hat jetzt auf einmal am Saisionanfang eine Übermannschaft basteln nur damit das Ziel auch erreicht werde kann? Wieder mal typisch Eishockey, BEVOR man etwas erreicht hat viel Geld ausgeben. Das ist der Punkt den ich nicht begreife.

    Eine Mannschaft zusammenstellen, die im Normalfall den Aufstieg schafft, kostet auch Geld, Sponsoren unterstützen die Aufstiegspläne und dann? Nene, Pech gehabt, müsst es eben nächstes Jahr nochmal versuchen. Ja gehts noch? Wenn ich jetzt an München denke, angenommen die wären in einer Relegation gescheitert. Wer glaubt wirklich dass es in der nächtsten Saision wieder so gelaufen wäre. Meister?
    Wie oft kann ein Verein das leisten, wie lange bleiben da Sponsoren dabei, wieviele Sponsoren machen so Lotteriespiele mit?

    Da spielt eine DEL Mannschaft das ganze Jahr andere Geschwindigkeit, hat sicher auch eine andere Qualität und der 2. Ligist soll dass dann in paar R-Spielen aufholen und in den Spielen die Arbeit der ganzen Saison in Frage stellen?

    Ich bin nach wie vor der Ansicht wir brauchen viel mehr Fluss zwischen den Ligen. Erfahrungstransfer geht nur teilweise am grünen Tisch oder in Lehrgängen.
    Ein Absteiger bringt Erfahrung mit nach unten, im Management im Spielermaterial, ein Aufsteiger lernt.
    Wenn es dumm geht eben nur eine Saison, aber auch dann hat er gelernt.
    Auf jeden Fall würde es die 2 Liga bereichern, ganz gewiss auch eine breitere Basis bringen.
    Die DEL würde es bestimmt auch bereichern aber nein, irgendwie habe ich den Eindruck man spielt lieber Jahr für Jahr den selben Stiefel, wenn nicht grade eine Insolvenz dazwischen kommt die dann zum handeln zwingt.
    Warum man die Vorteile unbedingt mit Gewalt verhindern will weiß ich nicht, das schlimme daran ist dass hier Vereine entscheiden. Für was haben wir eigentlich einen Verband der für den Spielbetrieb, Regeln verantwortlich zeichnet? Sorry, aber das ist nichts anderes als eine Alibitruppe die um eigene Positionen fürchtet.

  • Für was haben wir eigentlich einen Verband der für den Spielbetrieb, Regeln verantwortlich zeichnet? Sorry, aber das ist nichts anderes als eine Alibitruppe die um eigene Positionen fürchtet.

    Der Verband regelt in der DEL eigentlich garnix. Also was soll er da tun.

    Die Vereine der DEL regeln das meiste ja selbst. Da die vernünftigste Lösung eine 1. & 2. Liga mit 12 Teams wäre, sehen sich gleich eine Reihe von Clubs gefährdet ihre Erstklassigkeit zu verlieren, weil drei müssten dann direkt runter. Also haste schonmal schnell 5-6 Clubs die gar kein großes Interesse an Neuentwicklungen haben... ;(

  • Ich bin nach wie vor der Ansicht wir brauchen viel mehr Fluss zwischen den Ligen. Erfahrungstransfer geht nur teilweise am grünen Tisch oder in Lehrgängen.
    Ein Absteiger bringt Erfahrung mit nach unten, im Management im Spielermaterial, ein Aufsteiger lernt.
    Wenn es dumm geht eben nur eine Saison, aber auch dann hat er gelernt.
    Auf jeden Fall würde es die 2 Liga bereichern, ganz gewiss auch eine breitere Basis bringen.


    Das behauptest Du. Es könnte auch sein, dass das deutsche Profieishockey langsam ausblutet, weil einige Clubs den Abstieg nicht überleben würden. Und auch für die Zweitligaclubs ist ein Aufstieg nicht immer finanziell machbar, da hat sich schon so mancher überhoben, zuletzt Kassel.
    Sicher, in einer heilen Blumenwiesenidealwelt hast Du schon Recht, aber das klappt doch schon im Fußball nicht richtig, siehe die Anzahl der Insolvenzen in den Regionalligen, oder auch Bielefeld, 1860, Dresden. Solange nicht in jedem Kuhdorf zwischen Ostfriesland und den Alpen eine Eishalle steht, sind die Resourcen im deutschen Eishockey nunmal begrenzt.


  • Das behauptest Du. Es könnte auch sein, dass das deutsche Profieishockey langsam ausblutet, weil einige Clubs den Abstieg nicht überleben würden. Und auch für die Zweitligaclubs ist ein Aufstieg nicht immer finanziell machbar, da hat sich schon so mancher überhoben, zuletzt Kassel.
    Sicher, in einer heilen Blumenwiesenidealwelt hast Du schon Recht, aber das klappt doch schon im Fußball nicht richtig, siehe die Anzahl der Insolvenzen in den Regionalligen, oder auch Bielefeld, 1860, Dresden. Solange nicht in jedem Kuhdorf zwischen Ostfriesland und den Alpen eine Eishalle steht, sind die Resourcen im deutschen Eishockey nunmal begrenzt.

    Also das Du uns mit Bielefeld und 1860 in einen Topf wirfst ist schon fast strafbar. :cursing: Sorry aber das geht mal gar ni...

  • Der Verband regelt in der DEL eigentlich garnix. Also was soll er da tun.

    Warum braucht die DEL dann den DEB, die DEL losgelöst, gegen den Deutschen Eishockey Verband? Das Thema hatten wir schon.

    Ansonsten habe ich kein Wort zu 2-3 Auf/Absteigern geschrieben. Es ging um Direktaufstieg des Meisters der 2.BL. und Überlegungen zur Relegation ANSTATT direkt.


  • Das behauptest Du. Es könnte auch sein, dass das deutsche Profieishockey langsam ausblutet, weil einige Clubs den Abstieg nicht überleben würden. Und auch für die Zweitligaclubs ist ein Aufstieg nicht immer finanziell machbar, da hat sich schon so mancher überhoben, zuletzt Kassel.
    Sicher, in einer heilen Blumenwiesenidealwelt hast Du schon Recht, aber das klappt doch schon im Fußball nicht richtig, siehe die Anzahl der Insolvenzen in den Regionalligen, oder auch Bielefeld, 1860, Dresden. Solange nicht in jedem Kuhdorf zwischen Ostfriesland und den Alpen eine Eishalle steht, sind die Resourcen im deutschen Eishockey nunmal begrenzt.


    Was ist denn mit Köln, Nürnberg, Düsseldorf, Krefeld, Frankfurt, Kassel... wieso geht es denen so schlecht. Die haben doch alle Planungssicherheit. Und Klubs wie München, Staubing, Wolfsburg können natürlich auch nie wieder 2.Liga spielen. Ist klar.
    Bremerhaven hat gerade eine neue Halle gebaut, jetzt kann man eigentlich nur noch DEL spielen, weil in der 2.Liga kann man nicht überleben.
    Was machen wir jetzt ? Wird Bremerhaven jetzt als Quereinsteiger aufgenommen ?
    Wenn jemand absteigt, muss er eben kleinere Brötchen backen.

  • Das behauptest Du. Es könnte auch sein, dass das deutsche Profieishockey langsam ausblutet, weil einige Clubs den Abstieg nicht überleben würden. Und auch für die Zweitligaclubs ist ein Aufstieg nicht immer finanziell machbar, da hat sich schon so mancher überhoben, zuletzt Kassel.
    Sicher, in einer heilen Blumenwiesenidealwelt hast Du schon Recht, aber das klappt doch schon im Fußball nicht richtig, siehe die Anzahl der Insolvenzen in den Regionalligen, oder auch Bielefeld, 1860, Dresden. Solange nicht in jedem Kuhdorf zwischen Ostfriesland und den Alpen eine Eishalle steht, sind die Resourcen im deutschen Eishockey nunmal begrenzt.

    Also warten wir ab bis die nächste Pleite kommt weil sich ein Sponsor zurückzieht, oder der Gönner sein Hobby hinwirft?
    Warten wir weiterhin auf eine Entwicklung im Eishockey? Leben wir weiterhin mit einer künstlichen DEL die, wie Du ja selbst befürchtest, nicht wirklich überlebensfähig ist?
    Warum eigentlich, weil die Hallen so groß sind, die Kosten zu hoch? Die Zuschauerzahlen brechen total zusammen wenn man absteigt?
    So überragend sind diese Zahlen bei einigen Vereinen auch nicht, wer sagt eigentlich dass die Zahlen so einbrechen wenn es so sein sollte?
    Der Spielbetrieb in der 2. Liga ist massiv günstiger, ist da die Pleite vorprogrammiert? Da sind viele wenn und aber.

    Abwarten müssen wir ja so oder so, man kann zwar darüber diskutieren aber wirklich bewegen können wir nichts.

    Wir denken da sehr unterschiedlich. Wenn ich kein DEL/http://2.Lige/OL spielen kann dann ist das eben so.
    Wenn ich absteige und daran Pleite gehe habe ich vorher etwas falsch gemacht und wenn Du schon das Beispiel Ballsport bringst, es gibt genug Vereine die auf/abgestiegen sind und die daran nicht zerbrochen sind.
    Übrigens Insolvenzen liegen nie am System, die sind in überzogenen Zielen zu suchen, oder auch in Unfähigkeit der Verantwortlichen.

    Du hast es ja schön geschrieben, die Resourcen sind begrenzt und aus dem Grunde ist das ganze künstlich aufgebläht und genau das ist auch das Problem.
    Das was Du da ansprichst, heißt nichts anderes als, es ist tausendmal besser, wenn eine Mannschaft am letzten Platz rumkrabbelt und unabsteigbar ist, als einem Verein mit Ambitionen den Aufstieg zu ermöglichen. Genau so kommt das Eishockey nicht in die Gänge, mit sportlichem Wettbewerb hat das nichts zu tun.