Oberliga Reform/Modus 2014/2015

  • Naja, als DEB-Liga gehört sich das wohl.
    Die Diskussion mit den Holländern ist wohl zur Einläutung des Sommertheaters auf Mai 2015 verschoben worden.

    @ hockeyaner
    Ist schon wieder ein Monat rum?

    Wie soll das denn strukturell funktionieren?
    Für die geraden Spieltage ist der DEB und für die ungeraden Spieltage der LEV-NRW und für verschobene Spieltage der LEV-Sachsen in Verbindung des LEV-NRW zuständig? Wenn mich nicht alles täuscht existiert doch ein Kompromissvorschlag, der dem LEV-NRW die Federführung der OL-West bis zum Ende der Saison 2016/2017 zubilligt, oder?

    Im übrigen halte ich, wie bereits geschrieben, aufgrund der Strukturschwächen der Vereine eine gemeinsame OL-Nord für derzeit nicht zu realsieden.

  • Von Änderungen kommt man nicht mehr Weg. Überlegt bitte, wir haben 6 Mannschaften in unserer Oststaffel. Es krankt an allen Ecken. Ohne Reform sehe ich für die ambitionierten Teams schwarz. Wir brauchen neue Impulse, Gegner. Aus der Region kann nichts nach kommen. Die Preussen, sowie Chemnitz und Jonsdorf haben mit verbrannter Erde zu kämpfen.

    Ich sehe die Oberliga Nord derzeit schon als Heilmittel. Dann muss halt wie wir praktizieren bei einem nicht regionalen Wochenende Samstag + Sonntag gespielt werden und die regionalen Wochenenden Freitag + Sonntag!

  • Von Änderungen kommt man nicht mehr Weg. Überlegt bitte, wir haben 6 Mannschaften in unserer Oststaffel. Es krankt an allen Ecken. Ohne Reform sehe ich für die ambitionierten Teams schwarz. Wir brauchen neue Impulse, Gegner. Aus der Region kann nichts nach kommen. Die Preussen, sowie Chemnitz und Jonsdorf haben mit verbrannter Erde zu kämpfen.

    Ich sehe die Oberliga Nord derzeit schon als Heilmittel. Dann muss halt wie wir praktizieren bei einem nicht regionalen Wochenende Samstag + Sonntag gespielt werden und die regionalen Wochenenden Freitag + Sonntag!

    Ich gehe davon aus, dass es in der kommenden Saison zunächst eine Verzahnung zwischen Ost und West gibt. Entweder von Beginn an oder direkt nach einer Einfachrunde. Im Jahr darauf wird man dann, wie auch immer, versuchen eine Oberliga-Nord zusammenzuführen.
    In der kommenden Saison wäre es höchstwahrscheinlich noch zu früh dafür.

  • Es stellt sich einem halt die Frage, hat man die Zeit für ein Übergangsjahr noch oder wie ist die Lage nach diesem Jahr.... schwieriger oder besser oder die selbe? Ich denke nicht, dass man in der derzeitigen Situation mit Übergangsjahren arbeiten sollte....

  • Wie wäre es denn mit einer dreigeteilten Oberliga?
    Nord, Mitte und Süd unter dem Dach des DEB.
    Oberliga Mitte als "Ausgleichsbecken". Da könnten z.B. auch Selb oder Weiden spielen

  • Wie wäre es denn mit einer dreigeteilten Oberliga?
    Nord, Mitte und Süd unter dem Dach des DEB.
    Oberliga Mitte als "Ausgleichsbecken". Da könnten z.B. auch Selb oder Weiden spielen


    Glaubst du wirklich der mächtige LEV NRW läßt sich ganz so einfach ausbooten? Frag doch mal User Jürgen1962, der ist beim LEV NRW involviert!


  • Wie wäre es denn mit einer dreigeteilten Oberliga?
    Nord, Mitte und Süd unter dem Dach des DEB.
    Oberliga Mitte als "Ausgleichsbecken". Da könnten z.B. auch Selb oder Weiden spielen

    Bravo, da werden sich Selb und Weiden aber wieder freuen, mal wieder als Ausgleichsteams ageieren zu duerfen- hatten die schon, brauchen die nicht mehr.

    Dieses andauernde rumdoktorn am noch lebenden Patienten ist halt einfach Unsinn, es liegt halt einfach nicht am Modus.

    Als man noch 2 gleisig unterwegs war, haben alle ueber die Fahrerei geklagt und die OL Nord hatte massive Probleme die Teams ueberhaupt zusammen zu bringen.

    Und waehrend man in Bayern (und daher waren fast alle Ol Sued Teams) noch mit Amateuren spielen konnte, gint das im Norden nicht mehr, man brauchte schon Halbprofis, und hatte einfach nicht die Spielerdichte wie in Bayern.
    Als dann in der OL Nord nicht mehr genug Teams waren, hatte man die eingleisige OL- die war fuer den Sueden untragbar, hat es fuer den Norden aber nicht besser gemacht.
    Bundesweit kann man nur als Profi spielen, Fuessen nach Hannover ist halt ein verdammt weiter Weg.

    Daher dann wieder die Vierteilung, bzw. eigentlich wurde die chronisch unterbesetzte OL Nord dreigeteilt- die Teams wollte ja lieber regional spielen, braucht man keine Profis und die Fans haben viele Derbys.

    Und jetzt will man genau das nicht mehr, weil in der zur Regionalliga degenerierten OL Nord und OL Ost das Niveau unterirdisch ist, und selbst in der OL West nach dem AUfstieg der drei Hessen Kassel, Frankfurt und Nauheim einzig noch Essen gehobenen Anspruechen genuegt?

    Man kann da noch 1000 Mal rumdoktorn, das Problem wird immer das gleiche bleiben:
    Im Sueden hat man aufgrund der traditonellen Standorte eine ausreichend hohe Dichte an Teams, ein paar gute gewachsene Rivalitaeten und dank langjaehriger Jugendarbeit an vielen Standorten genug Spieler auf hoeherem Niveau.
    Klar ist es fuer Teams wie Fuessen, Toelz,Grafing oder so schwer, gerade wenn sie grosse Tradition haben und jetzt in der OL angekommen sind, aber es geht.
    Und einige wie Toelz, Selb oder Peiting wuerden wohl auch den Schritt in die DEL2 machen, wenn es denn so kommen sollte.
    Aber man kommt mit so Amateurteams ganz gut klar und findet auch genug SPieler.

    Im Rest der Republik schaut das halt anders aus. Es gibt weder die DIchte an Vereinen, noch die Spieler, etc.
    Dann hat man sowas wie in der OL West, wo man mit Duisburg, Essen, Frankfurt, Kassel und Bad Nauheim 5 ehemalige Profiteams mit ganz anderen Moeglichkeiten hat(tte) und dann halt Neuss, mit 1 Sieg und 17 Niederlagen sowie - 195! in der Torstatistik.

    In der OL Ost sieht es ja nicht anders aus, mit Leipzig und Halle hat man da ja auch so Kanidaten.
    Das eine Doppelrunde bei 8 Teams mit anschliessender Pokalrunde, wo es dann zum 5.und 6. Mal gegen die selben Gegner um die goldenen Ananas geht, sportlich keinen Wert hat, ist logisch, aber wie soll es anders gehen?

    Vlt.koennte man jetzt wieder zurueck zur eingleisigen OL Nord, aber dann ist man wieder bei Profis angelangt.
    Und ob ein zusammenlegen von Ost und Nord Sinn macht? Zwei Kranke in einem Bett ergeben nicht zwingend einen Gesunden.

    Das Grundproblem ist einfach nicht der Modus, sondern die mangelnde Anzahl an Vereinen und SPielermaterial sowie das grosse Leistungsgefaelle.
    Ob man da jetzt 2,3, 4 oder sonstwie gleisig spielt, ist am Ende grad wurscht.

  • Ich halte zwar ne dreigeteilte Oberliga für das Beste, aber man sollte den Süden dabei in Ruhe lassen. Man scheint gerade ne halbwegs funktionierende Situation gefunden zu haben (ich weiß, schreit geradezu nach ner Reform :pfeif: ) . Je mehr man den Zuschnitt der Oberligen von dem der Regionalligen abweichen läßt, desto größer das Problem mit Auf- & Abstieg.
    Übergangsweise einen Modus finden, bei dem die besten Teams der OLs W/N/O ca. ab Januar in einer gemeinsamen Liga landen (ermöglicht auch Kader-Korrekturen innerhalb des Transferfensters) und die PO-Teilnehmer ausspielen.
    Mittelfristig die Clubs nach regionalen Gesichtspunkten (unter einem Dach) in ne West- und ne Ost-Gruppe teilen. Ob die dann noch vor den Playoffs mal aufeinander treffen, bleibt auszudiskutieren (schöner wärs).

  • Hallo,
    weiß gar nicht wo da überhaupt das Problem ist. Es ist so einfach. Es gibt nur eine einzige Oberliga und das ist die Oberliga Süd und diese stellt in der Regel den Aufsteiger zur DEL II. Die anderen (Nord, West, Ost) spielen weiter in ihren von den LEV's geführten regionalen Ligen (natürlich kann der DEB dieser regionalen Ligen auch übernehmen, dass hängt ganz allein von den befürworten der jeweiligen LEV's ab). Diese regionalen Ligen spielen wie auch immer ihren Modus und Form aus (West/Ost, Nord/West oder wie auch immer). Sollte ein ambitioniertes Team aus diesem Konstrukt aufsteigen wollen, müsste er Meister werden. Und dann gegen des Südmeister in Playoff- Verfahren (Playoff erste Spielrecht müsste gelost werden) seine Aufstiegschance versuchen wahrzunehmen.
    Tschau Weiss

  • Hallo,
    weiß gar nicht wo da überhaupt das Problem ist. Es ist so einfach. Es gibt nur eine einzige Oberliga und das ist die Oberliga Süd und diese stellt in der Regel den Aufsteiger zur DEL II. Die anderen (Nord, West, Ost) spielen weiter in ihren von den LEV's geführten regionalen Ligen (natürlich kann der DEB dieser regionalen Ligen auch übernehmen, dass hängt ganz allein von den befürworten der jeweiligen LEV's ab). Diese regionalen Ligen spielen wie auch immer ihren Modus und Form aus (West/Ost, Nord/West oder wie auch immer). Sollte ein ambitioniertes Team aus diesem Konstrukt aufsteigen wollen, müsste er Meister werden. Und dann gegen des Südmeister in Playoff- Verfahren (Playoff erste Spielrecht müsste gelost werden) seine Aufstiegschance versuchen wahrzunehmen.
    Tschau Weiss


    falsch, der Norden spielt bereits unter dem DEB! Einzig der mächtige LEV NRW und dazu noch der Osten spielen noch unter den LEV

  • Hallo,
    weiß gar nicht wo da überhaupt das Problem ist. Es ist so einfach. Es gibt nur eine einzige Oberliga und das ist die Oberliga Süd und diese stellt in der Regel den Aufsteiger zur DEL II. ...

    Auch ne Sichtweise. Eventuell kommt die daher, dass Dein Verein schon (zu) lange in der 2. Liga spielt?
    Das Problem ist leider, dass es ja i.d.R. auch nen Absteiger geben muss. Wo soll der hin, falls es kein Südverein ist? Die real exisierenden "Oberligen" sind keine Ligen, in die man IMO absteigen kann ohne am Standort die Arbeit von Jahren in den Sand zu setzen...

  • Die real exisierenden "Oberligen" sind keine Ligen, in die man IMO absteigen kann ohne am Standort die Arbeit von Jahren in den Sand zu setzen...


    So sieht das aus. In der DEL2 spielen überwigend GmbH`s. Die sind in der Oberliga nicht spielberechtigt.

  • Hallo,


    falsch, der Norden spielt bereits unter dem DEB! Einzig der mächtige LEV NRW und dazu noch der Osten spielen noch unter den LEV

    hättest Du richtig gelesen, dann hättest Du gesehen das ich das bereits beachtet habe.


    Auch ne Sichtweise. Eventuell kommt die daher, dass Dein Verein schon (zu) lange in der 2. Liga spielt?
    Das Problem ist leider, dass es ja i.d.R. auch nen Absteiger geben muss. Wo soll der hin, falls es kein Südverein ist? Die real exisierenden "Oberligen" sind keine Ligen, in die man IMO absteigen kann ohne am Standort die Arbeit von Jahren in den Sand zu setzen...

    Naja, wenn die Eislöwen absteigen sind sie eh platt. Neubeginn in Regionalliga wäre die Folge (dort spielt der Verein).
    Ansonsten wissen die DEL II Teams aus dem Westen, Norden und Osten genau was sie erwartet bei einem Abstieg, und sie haben die Saison über Zeit das tunlichst zu vermeiden.
    Und wenn man absteigt dann ist das so, dann hat man was in den Sand gesetzt.
    Tschau Weiss

  • Auch ne Einstellung... Ich dachte, das Ziel eines geregelten Abstiegs sei gerade, NICHT platt zu gehen, sondern möglichst ohne Konkurs eine Liga tiefer weitermachen zu können und nicht in Liga 4 oder 5 neustarten zu müssen.
    Aber scheinbar akzeptierst Du dann auch ein fast dauerhaftes Verschwinden in den Niederungen der Landesverbände. In irgendeiner dieser nördlichen Sub-Ligen mit zu wenigen Gegnern eine Mannschaft zusammen zu bekommen, die sich finanzieren lässt, Wettkampfpraxis bekommt und stark genug ist um sich gegen den Süden durchsetzen kann, ist verdammt schwer.

    Einmal editiert, zuletzt von calexico55 (22. November 2014 um 21:30)

  • Hallo,
    wie Du schon richtig bemerkst, ist geregelter sportlicher Abstieg aus der DEL II nur in die Südoberliga möglich. Abstieg in den Norden, Osten (Westen dort sind wohl Gesellschaften geduldet) bedeutet in der Regel die wirtschaftliche Insolvenz der jeweiligen Spiel GmbH. Aber das weiß jedes DEL II Team aus eben der Region.
    Ich akzeptiere den sportlichen Abstieg, auch wenn die Folge ein dauerhaftes Verschwinden ist. Das ist richtig.

    Und ausserdem, wenn sich ein Nordteam aus diesen Ligen durchsetzt ist es gewachsen sicher gut aufgestellt, sehe da kein sportliches Problem mit dem Südmeister.
    Tschau Weiss

  • Jetzt kommt mal wieder das Argument mit den GmbHs, OK, kann ich irgendwie verstehen, aber wie ist das in anderen Sportarten.
    Wie sieht es da aus, wenn ein Club mit einer GmbH aus einer höheren Liga, in der GmbHs erlaubt sind, in eine tiefere Liga absteigt, in der keine GmbHs erlaubt sind.

    Wie ist es z.B. beim Fussball?
    Ab welcher LIga aufwärts darf oder muss man sogar eine Kapitalgesellschaft haben, und ab welcher Liga abwärts darf man keine Kapitalgesellschaften mehr haben und was passiert dann mit der Kapitalgesellschaft im Falle eines Abstiegs?

    Klar kann man Eishockey nicht ansatzweise mit König Fußball vergleichen, mir geht es bei der Frage nur um das Grundprinzip mit dem Abstieg von Kapitalgesellschaften und wo könnte es wohl mehr Erfahrung dazu geben als beim Fussball.

    Oder wie sieht es beim Basketball, Handball oder Volleyball aus?
    Hat da jemand Beispiele für das Abstiegsproblem von Kapitalgesellschaften?
    Gibt es da vielleicht auch ähnliche regionale Probleme in Sachen Verteilung das Clubs und und wie wurde es versucht zu lösen?

    Ich kenne mich leider in den anderen Sportarten Null aus.

    Oder hat wirklich einzig Eishockey mit solchen Problemen zu kämpfen?

  • Es ging doch auch anders herum Kassel spielte mit einer GmbH in der OL die Spielberrechtigung lag beim Stammverein, die GmbH betrieb die 1 Mannschaft, Neuheim beim Aufstieg GmbH, FFFM beim Aufstieg GmbH. Wo liegt das Problem mit dem Stammverein dort die Lizenz zu nehmen und mit der GmbH zu spielen?

    Es gibt nur eine einzige Oberliga und das ist die Oberliga Süd und diese stellt in der Regel den Aufsteiger zur DEL II. Die anderen (Nord, West, Ost) spielen weiter in ihren von den LEV's geführten regionalen Ligen (natürlich kann der DEB dieser regionalen Ligen auch übernehmen, dass hängt ganz allein von den befürworten der jeweiligen LEV's ab).

    Wie hieß nochmal der letzte Aufsteiger aus der Süd OL??? Bad Tölz?,Hannover?, FFM?, Nauheim? oder Kassel ?. Ja sind alle definitiv aus der Süd OL!

  • Wie ist es z.B. beim Fussball?
    Ab welcher LIga aufwärts darf oder muss man sogar eine Kapitalgesellschaft haben, und ab welcher Liga abwärts darf man keine Kapitalgesellschaften mehr haben und was passiert dann mit der Kapitalgesellschaft im Falle eines Abstiegs?

    Klar kann man Eishockey nicht ansatzweise mit König Fußball vergleichen, mir geht es bei der Frage nur um das Grundprinzip mit dem Abstieg von Kapitalgesellschaften und wo könnte es wohl mehr Erfahrung dazu geben als beim Fussball.

    Oder wie sieht es beim Basketball, Handball oder Volleyball aus?
    Hat da jemand Beispiele für das Abstiegsproblem von Kapitalgesellschaften?
    Gibt es da vielleicht auch ähnliche regionale Probleme in Sachen Verteilung das Clubs und und wie wurde es versucht zu lösen?

    Ich kenne mich leider in den anderen Sportarten Null aus.

    Oder hat wirklich einzig Eishockey mit solchen Problemen zu kämpfen?

    Im Fussball gibt es keinen Zwang zur Bildung einer Kapitalgesellschaft. Du kannst theoretisch als eingetragener Verein bis zur Bundesliga spielen. Allerdings ist die Tendenz der Vereine, auch wirtschaftlichen Gründen hin zur Bildung einer Kapitalgesellschaft. Aber wie gesagt kein muss.

    Zu Basketball, Handball und Volleyball kann ich nichts 100%iges sagen, aber meines Wissens nach ist es dort auch kein Zwang.