Sport allgemein

  • War von euch schonmal jemand beim Biathlon in Oberhof oder Ruhpolding?

    Was ist besser? :D

    Und ab wann gibts da Tickets? Bei der Seite von Oberhof ist noch gar nix drauf. Ruhpolding schreibt von "Sommer 2019" (Also Ende Mai bis Ende September... :D )

    Was für ne Unterkunft ist empfehlenswert?

  • Philippe Gilbert (Quickstep, BEL) gewinnt das Radmonument Paris -Roubaix (260 km davon 53 auf Kopfsteinpflaster) vor dem Deutschen Nils Politt ( Katusha). Am Schluß war es auf der Radrennbahn recht eindeutig. Respekt vor Pollit, letztes Jahr Siebter, bei der Flandernrundfahrt letzte Woche auch super gefahren und erst 26 Jahre.


    Gilbert fehlt jetzt nur noch Mailand-San Remo um die Monumente nach Flandern, Roubaix, Lüttich-Bastogne und Lombardei voll zu machen. Chapeau!!!

    Amstel, Fleche, San Sebastian und Paris-Tours hat er auch schon.

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  • Gilbert fehlt jetzt nur noch Mailand-San Remo um die Monumente nach Flandern, Roubaix, Lüttich-Bastogne und Lombardei voll zu machen. Chapeau!!!

    Amstel, Fleche, San Sebastian und Paris-Tours hat er auch schon.

    Habe ich doch seinen Weltmeistertitel 2012 und Etappensiege bei allen 3 Grandtours unterschlagen. Kurz, der größte Allrounder, der jetzt bald seit zwei Jahrzehnten im Profieinsatz steht.

    Am Poggio wird dieses Jahr sicher wie besessen trainiert. Wüsste nicht, was er sonst noch erreichen sollte? 2-3 Jahre hat er noch.

  • Man schaut es sich zwar an, aber mit nur einem Werksteam in der Klasse LMP1-H ist Le Mans einfach langweilig, der Sieg von Toyota stand praktisch schon vorher fest und hätte nur durch technische Probleme oder Unfall verhindert werden können.


    Klar, in Le Mans sind technische Probleme nicht unwahrscheinlich, und Toyota hat da ganz besonder schlechte Erfahrungen aus 2016 und 2017, aber wenn nicht am Limit fahren muss, dann ist auch ads Ausfallrisiko viel geringer.

  • Dafür gab es aber Gott sei Dank in den anderen Klassen genügend spannende Duelle.


    Die Toyota Siege dieses und letztes Jahr sind zwar für sie schön aber haben in meinen Augen nicht den Stellenwert wie in anderen Jahren mit mehr Werksteams, da dort einfach das komplette Rennen Vollgas gefahren wurde und es bei dem ausschließlich internen Duell schon gemütlicher zuging (sah man auch z.B. an der schonenderen Fahrweise über bzw. nicht über die Randsteine von Anfang an). Dazu hat der ACO es irgendwie versäumt die privaten LMP1 Teams als stärke Konkurrenten zu etablieren.

  • Dafür gab es aber Gott sei Dank in den anderen Klassen genügend spannende Duelle

    Da hast du nicht Unrecht, aber sei ehrlich, der größte Reiz kommt durch die schnellsten Fahrzeuge, und dass sind im Moment die aus der LMP1-H.

    Dazu hat der ACO es irgendwie versäumt die privaten LMP1 Teams als stärke Konkurrenten zu etablieren.

    Ja, die BOP ist immer ein großes Diskussionsthema in Le Mans und der WEC.


    Ich bin mal echt gespannt auf die Hypercars in zwei Jahren, und ob die wirklich schneller sind als die LMP2.

    Ich kann mir vorstellen, dass man deswegen die "normale" LMP1 nicht so zum Besseren verändert hat, weil es ja bald die neue Klassifizierung gibt.

  • Audi und Porsche haben in Le Mans oft genug bewiesen, dass die schnellsten Sportwagen in Deutschland gebaut werden. Ich finde es schade, dass diese Teams nicht dabei sind und das ganze Rennen dadurch zur Bedeutungslosigkeit verkommt.

  • Man hat da den gleichen Fehler gemacht wie in der Formel 1. Mit der Hybridisierung sind die Kosten derart aus dem Ruder gelaufen, dass der Aufwand nur noch mit einem Sieg zu rechtfertigen ist. Gewinnen kann halt aber nur immer einer. Zeitgleich war und ist der Technologiegewinn für die Straße sehr, sehr überschaubar geblieben.

  • Man hat da den gleichen Fehler gemacht wie in der Formel 1. Mit der Hybridisierung sind die Kosten derart aus dem Ruder gelaufen, dass der Aufwand nur noch mit einem Sieg zu rechtfertigen ist. Gewinnen kann halt aber nur immer einer. Zeitgleich war und ist der Technologiegewinn für die Straße sehr, sehr überschaubar geblieben.

    Das sehe ich auch so, durch die LMP1-H sind die Werksteams noch weiter weg gekommen von den Privatteams in der LMP1, und der Aufwand in der LMP1-H ist eine sehr hohe Eintrittshürde für neue Werksteams bzw. auch für die schon bestehenden Werksteam eine sehr teure Angelegenheit.


    Wobei die unterschiedlichen Hybridkonzepte schon sehr interessant waren, Stromspeicher durch Batterie, Kondensator oder Schwungrad, zusatzliche Energiegewinnung durch eine Turbine im Abgasstrom oder direkt über den Turbolader, der bei zu viel Ladedruck keinen Bypass benutzt, sondern durch einen Generator gebremst wird und so Strom erzeugt, und bei zu wenig Ladedruck mit Strom zusätzlich angetrieben wird.


    Früher waren die Antriebsregeln für die Langstrecken Prototypen sehr einfach, es war nur die Tankgröße und Anzahl der Tankstopps reglementiert, beim Motor hatte man absolut freie Hand, man musste nur mit der Spritmenge auskommen.

  • Deshalb wird ja auch der GT Sport immer beliebter. Überschaubare Kosten, die es auch Kundenteams erlauben sehr erfolgreich zu sein, und spannende Serien wie z.B. Blancpain. Die spannenden Rennen durch eine gute BOP dort und der bessere Wiedererkennungswert bei den Kunden macht es zum Erfolgsrezept.


    Bestes Beispiel dann auch nächstes Wochenende beim N24 wo wahrscheinlich wieder 20 Autos als Sieger in Frage kommen.

  • Deshalb wird ja auch der GT Sport immer beliebter. Überschaubare Kosten, die es auch Kundenteams erlauben sehr erfolgreich zu sein, und spannende Serien wie z.B. Blancpain. Die spannenden Rennen durch eine gute BOP dort und der bessere Wiedererkennungswert bei den Kunden macht es zum Erfolgsrezept.


    Bestes Beispiel dann auch nächstes Wochenende beim N24 wo wahrscheinlich wieder 20 Autos als Sieger in Frage kommen.

    Da hast du auf jeden Fall Recht, aber wenn ich GT Sport sehen will, dann schaue ich mir die 24 Stunden an der Nordschleife an, wenn ich LE Mans ansehe, dann will ich die Prototypen sehen.


    Das wird mit den Hypercars in zwei Jahren auch sehr interessant, wieviel Eigentständigkeit haben dann die Hypercars und die GT Fahrzeuge, werden die Hypercars am Ende nur als eine weitere GT Klasse wahrgenommen?


    Noch was, habe ich es richtig verstanden, dass aktuell auch die maximale Rundenzahl zwischen den Tankstopps reglementiert ist?

    Das macht doch viele Vorteile eines geringeren Spritverbrauchs zu nichte,

    Klar, man braucht weniger Zeit zum Tank und so werden die Boxenstopps kürzer, aber wenn man sich mehrere Boxenstopps sparen kann ist der Vorteil größer, das war früher immer sehr interessant, ob das schnellere Auto oder das Auto mit weniger Boxenstopps gewinnt.

    Und weil man nur voll tanken darf ist man im Durchschnitt schwerer, was den Speed reduziert und den Verschleiß erhöht.

  • Noch was, habe ich es richtig verstanden, dass aktuell auch die maximale Rundenzahl zwischen den Tankstopps reglementiert ist?

    Das macht doch viele Vorteile eines geringeren Spritverbrauchs zu nichte,

    Klar, man braucht weniger Zeit zum Tank und so werden die Boxenstopps kürzer, aber wenn man sich mehrere Boxenstopps sparen kann ist der Vorteil größer, das war früher immer sehr interessant, ob das schnellere Auto oder das Auto mit weniger Boxenstopps gewinnt.

    Und weil man nur voll tanken darf ist man im Durchschnitt schwerer, was den Speed reduziert und den Verschleiß erhöht.

    Ich weiß jetzt nicht, ob es in allen Klassen so ist, aber bei den GTs wurde eine maximale Rundenanzahl von 14 zwischen den Stops genannt. Da aber ja auch die Tankgrößen durch die BOP reglementiert sind ist da eh nicht viel Spielraum und die GTs konnten nur mit extremst Benzinsparen überhaupt die 14 erreichen. Was anderes ist es, wenn Phasen mit Safetycar oder Slow-Zones vermehrt auftreten.


    Für mehr Prototypen ist wohl ein gemeinsames Regelwerk von ACO und IMSA die einzige Hoffnung. Und ja, das mit den Hypercars wird irgendwie spannend zu beobachten, weil es ja daneben auch noch die LMP1 in der jetzigen Privatiervariante und die stärken LMP2 geben soll. Fragen über Fragen, aber Änderungen waren wegen der Verweigerung der Hersteller dringend gefragt. Ob es der richtige Lösungsansatz ist wird man in zwei Jahren sehen.

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