Sport allgemein

  • Vielleicht ist das bei Froome der Tribut dafür, dass er schon die 4. Grand Tour in Folge auf Sieg fährt, es ist auch das erste Mal, dass er vor der Tour den Giro gefahren ist.


    Vielleicht fehlen ihm deswegen jetzt die letzten Prozent auf Thomas. Das würde ihn sogar ein bisschen menschlach machen ;)


    Wobei ich jetzt sagen muss, dass das Etappenprofil gestern und heute gar nich so schlimm fand, das war die letzten Jahre hefitger, aber am Ende entscheiden immer noch die Fahrer selber mit ihrem Tempo wie schwer das Rennen wird.

    Vielleicht hat es was mit der mit der reduzierten Teamstärke zu tun, dass man sich nicht mehr so gut gegenseitig unterstützen kann?


    Mich stören eher solche Passagen wie das Kopfsteinpflaster am Sonntag oder der Schotterteil gestern oder am Dienstag. Lass es da noch regnen. Oder so Teilstücke, die nur bei Ebbe befahrbar sind.

    Die Tour ist schon so schwer und gefährlich genug, da braucht es sowas nicht auch noch dazu, Die Tour soll nicht durch Stürze und Defekte entschieden werden.

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  • Insgesamt ist nach dem Tag aber schon Kopfschütteln angesagt und die Veranstalter müssen sich fragen, was sie eigentlich wollen. So viele prominente Fahrer/Sprinter sind heute rausgeflogen und das kann es doch im Sinne des Sports nicht sein. Macht für mich die gesamte Tour etwas kaputt. Gefühlt noch mehr Spektakel auf Kosten der Sportler...

    Finde ich nicht. Die Sprinter wissen das die Berge kommen und das sie dafür vorbereitet sein müssen. In meinen sollten die Sprinter für den Ausstieg die Etappensiege verlieren, dann besteht nämlich auch der Anreiz Berge im Training einzubauen. Nur auf Sprint zu trainieren und dann dem Veranstalter die Schuld zu geben ist zu leicht. Früher kamen viel mehr rüber und dann begann einige schneller zu sprinten und in den Bergen auszusteigen. Das wird jedes Jahr auffälliger. Vielleicht auch die ersten Alpen vor die Flachetappen setzen, könnte auch helfen.

    Entgegenkommen könnte man ihnen, indem man das Zeitlimit ein bisschen runtersetzt, aber die Veranstalter haben das bewusst so gemacht, damit nicht noch mehr Sprint trainieren.

  • Entgegenkommen könnte man ihnen, indem man das Zeitlimit ein bisschen runtersetzt, aber die Veranstalter haben das bewusst so gemacht, damit nicht noch mehr Sprint trainieren.

    Das ist das eine (also das Zeitlimit raufsetzt ;) ) und das andere ist, dass bei diesen kurzen Etappen mit diesem Profil für die Sprinter eigentlich kaum eine Chance besteht, da die Etappen von Beginn an gleich ins volle geht. Das wird man auch dann bei der 65km Etappe in den Pyrenäen sehen. Es bildet sich ja nicht mal mehr ein Grupetto, da die Ersten schon viel zu früh hinten rausfallen. Das wurde heute auch schön in der Übertragung thematisiert.

  • Kommt das deiner Sicht durch die Reduzierung der Teamstärke?

    Nein, aus der Unsicherheit selber. Wenn du nicht weißt ob dein Sprinter die Berge übersteht, warum ihm helfer mitgeben. Nach den Alpen kommen nur wenig sprintetappen. Daher oben: es muss einen Anreiz geben die Berge zu überstehen. Das grüne Trikot ist schon meist zeitig weg. Außer Sagan bemüht sich doch keiner mehr.

  • Grupetto hatte doch immer den Vorteil, dass man da als 50 Mann Gruppe auch problemlos nach dem Zeitlimit eintrudeln konnte, weil die Veranstalter eine so große Gruppe sowieso niemals eliminiert haben. Es trifft ja immer nur einzelne Fahrer oder Kleinstgruppen. Mangelnde Solidarität im Feld?


    Anderer Grund könnte auch sein, dass Peter Sagan inzwischen so unfassbar dominant im Kampf um das grüne Trikot ist, dass die Motivation es nach Paris zu schaffen für die anderen Sprinter auch nicht mehr gegeben ist.

    Lone Wolf


    Hinweis: Die Übernahme dieses Beitrages oder Teile dieses Beitrages in eine Lokalzeitung, einen Online-Auftritt oder ein sonstiges Presserzeugnis eines Druckwerks mit "Süd" im Namen ist ohne meine schriftliche Erlaubnis untersagt.


    Der schwarze Schwan

  • Grupetto hatte doch immer den Vorteil, dass man da als 50 Mann Gruppe auch problemlos nach dem Zeitlimit eintrudeln konnte, weil die Veranstalter eine so große Gruppe sowieso niemals eliminiert haben. Es trifft ja immer nur einzelne Fahrer oder Kleinstgruppen. Mangelnde Solidarität im Feld?


    Anderer Grund könnte auch sein, dass Peter Sagan inzwischen so unfassbar dominant im Kampf um das grüne Trikot ist, dass die Motivation es nach Paris zu schaffen für die anderen Sprinter auch nicht mehr gegeben ist.

    Sag ich doch, der Anreiz es drüber zu schaffen ist weg.

  • Nibali auch raus... hatte gestern mMn einen sehr guten Eindruck gemacht und sich nach dem Sturz beachtlich zurückgekämpft. Schade...


    Insgesamt finde es ich es schön, dass es Vorne insgesamt etwas enger zugeht. Es ist für die großen "Dominatoren" nicht mehr so leicht, sich mehrere Minuten abzusetzen. Auch wenn insgesamt das Team Sky doch immer noch sehr überlegen agiert.


    Das Ausscheiden der Sprinter hängt sicherlich mit allen genannten Gründen zusammen. Durch die Teamverkleinerungen fehlt grundsätzlich mal ein Helfer, der die Jungs ein bisschen über die Berge ziehen kann. Die "extreme" Spezialisierung spielt sicherlich auch eine Rolle, wobei es das früher auch schon gab (z.B. Cipollini hat nie eine Tour beendet...). Die Überlegenheit von Sagan im Kampf ums grüne Trikot wiederum glaube ich nicht, dass das Einfluss hat. Das Trikot war doch schon öfter relativ frühzeitig vergeben ...

  • Das Peloton mit den Führenden im Gesamtklassement sind weit abgeschlagen und hat mit dem Etappensieg nichts zu tun, aber mal sehen, ob sich die Klassementfahrer am kurzen Schlußanstieg attackieren, das könnte sehr interessant werden.

    Vorallem falls Froome weitere Zeit verlieren würde.

  • Nein, dafür müssten die Abstände größer sein, damit die Helfer nicht sofort nach vorne springen können. So war es sicherlich für das Publikum vor Ort ganz nett, der Effekt auf das Rennen ist aber nicht vorhanden.

    Lone Wolf


    Hinweis: Die Übernahme dieses Beitrages oder Teile dieses Beitrages in eine Lokalzeitung, einen Online-Auftritt oder ein sonstiges Presserzeugnis eines Druckwerks mit "Süd" im Namen ist ohne meine schriftliche Erlaubnis untersagt.


    Der schwarze Schwan

  • So sehe ich das auch, man konnte schön am Start die Spitzenfahrer präsentieren.


    Allerdings es gab keinen neutralisierten Start, sondern sofort den scharfen Start aus dem Stand, das liegt dem Einem mehr, dem Anderen Weniger, aber so wie das Rennen heute in der Anfangsphase verlief sollte dies heute nichts ausgemacht haben.

  • Schade, ich hatte gehofft, dass die Konkurenz schon am Col de Val Louron-Azet oder gar Montée de Peyragudes angreift.

    Klar, Sky ist superstark, aber irgendetwas muss man doch mal versuchen, ansonsten kann man sich gleich vor Sky ergeben, oder hofft man auf den schwachen Tag von Thomas, den er in der Vergangenheit so oft hatte?

  • Denke, dass Thomas durch ist. Drücke Dumoulin die Daumen. Vielleicht noch Froome mit nem 80 km Solo am Freitag?Hat er beim Giro dieses Jahr schon vorgemacht.

    Was soll er mit einer Podiumplatzierung?

    Wär interessant, wie Sky reagieren würde?

    Wobei Froome schon angeschlagen war...

  • Denke, dass Thomas durch ist. Drücke Dumoulin die Daumen. Vielleicht noch Froome mit nem 80 km Solo am Freitag?Hat er beim Giro dieses Jahr schon vorgemacht.

    Was soll er mit einer Podiumplatzierung?

    Wär interessant, wie Sky reagieren würde?

    Wobei Froome schon angeschlagen war...

    Naja letztes Jahr als Froome schwächelte, war tags drauf allen überlegen, inkl Salbutolwert. :thumbsup:

    Der war auch bei 200%

  • Ich denke auch, ohne Sturz/Krankheit/etc. ist Thomas durch.


    Ein 80 km Solo von Froome erwarte ich nicht, beim Giro hat seine Mannschaft mit entsprechender Tempoarbeit diese Aktion vorbereitet, dies kann man mit Thomas in Gelb nicht erwarten.


    Wobei als Zuschauer wäre es schon interessant.


    Naja letztes Jahr als Froome schwächelte, war tags drauf allen überlegen, inkl Salbutolwert. :thumbsup:

    Der war auch bei 200%

    Wirfst du da nicht zwei Rennen durcheinander?