Politische Landschaft Deutschland - bitte ohne persönliche Diskussion und Anfeindungen

  • Also Shaun ist der Chef, Bitzer der Stellvertreter, Shirley und der Rest sind die Herde. Wusste gar nicht das die auch links grün sind.8o

    Danke, danke. Langsam wird das hier nämlich sonst ermüdend. Die interessanten Beiträge geraten sonst absolut in den Hintergrund vor lauter links/rechts bashing....

  • Dann denke bevor Du schreibst. Du sprichst denen die eine andere Meinung als Du haben, das Denken ab. Einer bestimmt und denkt, dabei wechselt sich mit einem anderen dabei ab. Der Rest läuft denen ohne zu denken hinterher. Was weiß denn ich ob Du Augenzucken hast.

    Die Aussage des Liebhabers sagt mehr über seine eigene Denkstrukturen aus als über die anderer.

  • Ich habe das Gefühl, dass auch hier- wie an vielen anderen Stellen - in dieser Diskussion noch immer nach dem Prinzip der Hufeisen -Theorie und damit nach einer eher veralteten Ansicht verfahren wird. Kurze Einordnung eines Politikwissenschaftlers: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/hufeis…remismustheorie

    Hier wird die Meinung eines Politikwissenschaftlers wiedergegeben??? Der ist der Meinung....... Deshalb ist das eine veraltete Ansicht.:respekt: Ich tippe jetzt mal wo dieser Politikwissenschaftler sich einsortiert? Vermute in der Mitte.:pfeif::pfeif:

    Geisteswissenschaften sind sehr von Meinungen und der politischen Einstellung geprägt. Man muß immer schauen, in welchem Lager derjenige steht.

  • Also diese rechts/links Diskussion lustig. Die Frage rechts/links ist doch nur zu beantworten, wenn Du einen Fixpunkt nimmst. Versuchst Du es mit der Mitte, stehst Du wieder vor dem Definitionsproblem. Ich denke die meisten Menschen beurteilen das von ihrem eigenenStandpunkt aus. Sieht man ja auch hier im Forum. Und dann werden die unterschiedlichen Einschätzungen verständlich.

    Wenn das noch nicht genug für die Sommerpause ist, kann man das politische Spektrum auch nicht als Halbkreis sehen, sondern (wie ich) als Kreis ansehen. Ja, ja ich weiß die Hufeisentheorie. Macht aber die Einordnung des BSW etwas einfacher. (Wo sollten denn die im Halbkreis hin?)

    BSW ist mehr SED als die Linke.

    Als es „nur“ drei Parteien gab, war Vieles einfacher. Die linke SPD für die Arbeiter, die FDP für Freiberufler/Selbständige, für Bürgerrechte, die mitte/konservativ verortete Union für Wirtschaft/Finanzen sowie Beamte und Angestellte. Die SPD wagte Ende der 50er mit dem Godesberger Programm den Schritt in die Mitte.

    Die Reaktionären unter den verschiedensten Deckmäntelchen (NPD/DVU/etc.) lasse ich mal außen vor, da sie jeweils nur kurzfristig eine unbedeutende Rolle spielten, ebenso wie die DKP, die nicht einmal kurzfristig unbedeutend war.

    Kurzum, alle drei Parteien waren in der Mitte der Gesellschaft verankert, mal ein Stück mehr sozial, mal ein Stück mehr wirtschaftlich ausgerichtet.

    Erstmals änderte sich das grundsätzlich Ende der 70er, als sich Anti-AKW-Gruppen, Umweltgruppen, die Friedensbewegung als Folge des NATO-Doppelbeschlusses (Petting statt Pershing), Alt-68er bei den Grünen wiederfanden. Nach dem Tod von den Friedensikonen Kelly und Bastians und insbesondere beim Sonderparteitag 1999 kam es innerhalb der Grünen zur Spaltung. Die Grünen klärten ihr Verhältnis zur NATO und stellten für sich klar, daß man für Frieden in Freiheit auch kämpfen müsse. Auch wenn im Bund bereits seit 1998 Rot/Grün im Bund regierte, wurden die Grünen immer konservativer, pragmatischer und für das Bildungsbürgertum wählbarer, sind demnach auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen, allerdings mit klaren Prioritäten.

    Die SPD gab nach dem Stillstand der geistig moralischen Wende ihr Klientel zum Abschuss frei. Gewerkschafter sammelten sich unter Lafontaine in der WASG (später: mit der PDS in Die Linke). Seit dem dümpeln sie nur noch. Die Seeheimer füttern den Scholzomat, der Hoffnungsträger Kühnert ist eingenordet. Scholz bekam bei der letzten BTW mehr Stimmen als die Union nicht aufgrund seiner Stärke, sondern aufgrund des Zwistes bei der Union.

    Die FDP blieb bei ihrem Klientel, verkam aber immer mehr zum Neoliberalismus.

    Die Union rückte nach der geistig-moralischen-Wende (was auch immer das bedeuten mochte) unter Merkel immer mehr zur Mitte, reklamierte einen ganzen Teil sozialdemokratischer, liberaler und grüner Themen für sich. Auch heute ist die Union gespalten. Auf der einen Seite der wirtschaftsliberale Flügel der Merz/Linnemann, der sich von der Mitte der Gesellschaft entfernt, auf der anderen Seite der schwächelnde christliche Flügel, der aber auf Landesebene Erfolge feiert (NRW/Schleswig-Holstein).

    Wenn jetzt Merz die Wärmepumpen-Idee für sich entdeckt, dann will er sicherlich die Grünen genauso halbieren, wie ihm das mit der AFD gelungen ist (*hüstl).

    Im neuen Grundsatzprogramm der CDU steht übrigens nichts davon, daß AKWs wieder betrieben/neugebaut werden. So schlau sind sie dann schon zu wissen, daß dieser Zug abgefahren ist. Die Technologieoffenheit wird spätestens dann der Union und FDP um die Ohren fliegen, wenn die größten Märkte für Verbrenner obsolet werden. Hier wurde der Öffentlichkeit immenser Sand in die Augen gestreut.

    Nach der letzten BTW war die Union führungslos und somit nicht koalitionsfähig. Das führte schließlich zur Ampel, mit allen Vor- und Nachteilen.

    Ich würde mir Wünschen, daß mehr angepackt würde. Wir können nicht davon ausgehen daß wir künftig unsere Verteidigung in die NATO/USA outsourcen, uns abhängig von billigen Energien machen, die Infrastruktur weiter auf Verschleiß fahren, die Umwelt weiter zerstören. Wenn Söder davon spricht, daß man mit dem kürzlichen Hochwasser nicht rechnen konnte, dann miemt er einen völlig Ahnungslosen. Das alles entspricht nicht dem Geist des Generationenvertrages, auf diesem Weg künftigen Generationen einen kaum zu bewältigenden Schuldenberg zu hinterlassen. Deshalb würde ich mehr Pragmatismus und weniger Ideologie seitens FDP und Union wünschen. Mehr zusammen als gegeneinander. Es nützt nichts im Sozialem zu kürzen um wenige Taschen voller zu machen. Wir brauchen mehr (christliche) Sozialethik, mehr unternehmerische Verantwortung.

  • Hier wird die Meinung eines Politikwissenschaftlers wiedergegeben??? Der ist der Meinung....... Deshalb ist das eine veraltete Ansicht.:respekt: Ich tippe jetzt mal wo dieser Politikwissenschaftler sich einsortiert? Vermute in der Mitte.:pfeif::pfeif:

    Geisteswissenschaften sind sehr von Meinungen und der politischen Einstellung geprägt. Man muß immer schauen, in welchem Lager derjenige steht.

    Prinzipiell hast du Recht, Meinung und Wissenschaft? Aber: Ich empfinde es als gefährlich, jede Wissenschaft fernab der Naturwissenschaften als meinungsgetragen abzutun. Historisch gesehen haben auch Naturwissenschaften immer wieder "Meinung" oder "Zeitgeist" transportiert. Die Quelle hatte ich angegeben, weil ich mit einer seriösen Quelle möglchst lesbar eine aktuelle Einschätzung bieten wollte. Mit dem Handy kann ich mich gerade schlecht in wissenschaftliche Papers einarbeiten, daher hoffe ich, dass folgender Link ebenfalls Erkenntnisse bietet: https://www.n-tv.de/politik/Extrem…le21584203.html

    Für weitere ähnliche Infos verweisen ich gerne an den entsprechenden Artikel der bpb oder schlicht auf Wikipedia.

  • Die Aussage des Liebhabers sagt mehr über seine eigene Denkstrukturen aus als über die anderer.

    Guten Tag

    Chef, Stellvertreter und Schäfchen …

    Oder es sagt mehr über die aus, die da gerne Verschwörungstheorien reinterpretieren, wohlwissend, dass es anders gemeint war …

    Wer hier wohl ein Problem mit denkstrukturen und selbstoffenbarung hat …?

    Merke: nicht hinter Tür steht der Feind … vor allem wenn msn nicht mehr unterscheiden kann

  • Guten Tag

    Chef, Stellvertreter und Schäfchen …

    Oder es sagt mehr über die aus, die da gerne Verschwörungstheorien reinterpretieren, wohlwissend, dass es anders gemeint war …

    Wer hier wohl ein Problem mit denkstrukturen und selbstoffenbarung hat …?

    Merke: nicht hinter Tür steht der Feind … vor allem wenn msn nicht mehr unterscheiden kann

    Finde ich schade, dass du es durchziehst.

  • Guten Tag

    Nach Gruppensieg: Füllkrug mit eindeutigem Statement zu »Spielermaterial«-Debatte
    »Schöne Grüße noch an Jochen Breyer«: Nach seinem Last-Minute-Treffer gegen die Schweiz hat Niclas Füllkrug ein ZDF-Interview genutzt, um seine Meinung zum…
    www.spiegel.de


    Gut, dass ein Nationalmannschaftsspieler jetzt den ganzen Sprachvorgaben Wahnsinn - hier ZDF - mal beendet und das ausspricht , was viele Leute gefühlt denken

  • Guten Tag

    https://www.spiegel.de/sport/fussball…ed-3c99853d298a


    Gut, dass ein Nationalmannschaftsspieler jetzt den ganzen Sprachvorgaben Wahnsinn - hier ZDF - mal beendet und das ausspricht , was viele Leute gefühlt denken

    Schade, dass du dieses Wording nutzt, anstatt den im von dir verlinkten progressiven Umgang mit Sprache zu benennen und damit auch anzuerkennen, dass Sprache immer Entwicklungen unterliegt.