Politische Landschaft Deutschland - bitte ohne persönliche Diskussion und Anfeindungen

  • Widerliche Kackpratzen sind das. Aber gut, dass die nun wenigstens überall bekannt sind. Mit dem Geld des Vaters lässt sich der ramponierte Ruf nämlich nicht retten.

    Leute wie Merz, Söder oder Aiwanger haben diese Sprache leider (wieder) gesellschaftsfähig gemacht.

    Aiwangers Bruder bitte.


    https://www.zdf.de/nachrichten/po…traege-100.html

    Dass Kapitalerträge verglichen mit Lohneinkommen deutlich niedriger besteuert seien, fördere Ungleichheit. Selbst die Schweiz habe eine höhere durchschnittliche Steuerbelastung für Milliardäre als Deutschland.

    Wie Großkonzerne und Milliardäre unser Steuersystem gekapert haben
    Superreiche und ihre Konzerne genießen großzügige Steuerprivilegien vor Durchschnittsverdienern und Kleinunternehmen. Wenn die Politik nicht zeigt, dass sie…
    www.jacobin.de
    Mythos Leistungsgesellschaft
    Deutschland versteht sich als Gesellschaft, in der Leistung belohnt wird. Doch der Großteil der Vermögen wurde nicht erarbeitet, sondern vererbt.
    www.jacobin.de
    Bedrohen Superreiche die Demokratie? - 42 - Die Antwort auf fast alles - Die ganze Doku | ARTE
    Weltweit nimmt der Superreichtum immer gigantischere Ausmaße an. Ist es eine Gefahr für die Demokratie, wenn wenige Menschen um ein Vielfaches reicher sind als…
    www.arte.tv
    Ungleichheit: Sind Superreiche eine Gefahr für Demokratie?
    Superreiche wie Bill Gates üben viel Einfluss aus. Heike Buchter erklärt, warum die ungleiche Vermögensverteilung problematisch sein kann.
    www.zdf.de
    Marktwirtschaft: Die Superreichen gefährden die Demokratie
    Mit viel Geld lässt sich leicht Politik machen, die Zivilgesellschaft bleibt außen vor. In den USA ist das Problem allgegenwärtig, breitet sich aber auch in…
    www.zeit.de

    Edited 2 times, last by trekronor: Ein Beitrag von trekronor mit diesem Beitrag zusammengefügt. (May 24, 2024 at 5:01 PM).

  • Widerliche Kackpratzen sind das. Aber gut, dass die nun wenigstens überall bekannt sind. Mit dem Geld des Vaters lässt sich der ramponierte Ruf nämlich nicht retten.

    Leute wie Merz, Söder oder Aiwanger haben diese Sprache leider (wieder) gesellschaftsfähig gemacht.

    Dank der schönen Bilder sind sie gut zu identifizieren. Aber das väterliche Geld wird schon seine Schutzfunktion entfalten. Alkohol und dumme Selbsrpräsentation im Überschwang, da passiert nicht viel, gutes Haus und sozialprognose und man will ja auch nicht die Zukunft verbauen = max. ins Gewissen reden und vielleicht ein paar Sozialstunden und dann kann die nächste Feier steigen

    Edited once, last by Paul_Juergen (May 24, 2024 at 5:32 PM).

  • Bei den Auswüchsen bei dem ganz Wenige sehr viel Besitzen hats du sicher recht aber auch im Kommunismus zu UDSSR Zeiten oder Kuba gab es dort solche superreichen Menschen. Selbiges gilt für Könige oder Staatoberhäupter in Afrika, die optimale Staatform gibt es leider nicht. Wir sind hier in Deutschland mit der sozialen Marktwirtschaft schon noch im Weltweiten Vergleich recht gut dabei, klar muss man aufpassen das es nicht zur reinen Marktwirtschaft abgleitet und das Soziale zurückgedrängt wird. Gleichzeitig muss ein Unternehmen schon bestrebt sein Gewinne zu erwirtschaften um auch schwache Konjunkturphasen zu überstehen ,siehe Corona oder aktuell z.B. die Baubranche.

    Mich interessiert nicht wirklich was in anderen Gesellschaftsformen irgendwann mal war. Es gibt einen klaren Fakt in unserem Gebiet und den siehst du offensichtlich nicht. Man muss nicht mehr aufpassen das es nicht zur reinen Marktwirtschaft abgleitet und das Soziale zurückgedrängt wird, da sind wir schon längst mitten drin. Deine verharmlosende Formulierung zeigt mir das das bei vielen überhaupt noch nicht angekommen ist. Wenn in dem Bereich viele nur halb so viel Einsatz zeigen würde, wie bei Klimathemen, oder sich mit der AFD "aufhängen", ständen wir alle anders (besser) da. Das kommt nur fast nicht mehr vor.

    Es geht auch nicht um Gewinne erwirtschaften schlecht zureden! Die neided einem Unternehmer wirklich niemand! Es geht darum dass sehr sehr viele dieser "Gewinner" überhaupt keine Grenzen ihres Egoismus mehr haben! Es reichen keine kleineren Gewinne mehr, sondern min. xxx Millionen oder Milliarden müssen es sein. Oftmals mit koste es was es wolle. Und woher kommen die zusätzlichen Mio//Mrd? Nicht wirklich von guten Chefs, guten Ideen usw., sondern fast nur vom noch extremeren Auspressen anderer! Betrifft Mitarbeiter, Zulieferer genauso wie gerne auch mal Ausnutzen von Gesetzeslücken oder sonstigen "halbseidenen" Methoden. Wichtig ist nur, noch etwas mehr Gewinn. :bash: Wenn oft auch nur kurzfristig, ist sogar das inzwischen vielen völlig egal.

    Es sind auch längst nicht mehr nur die ganz grossen Konzerne mit 50 000 oder mehr Leuten die so denken, sondern auch die nächste Stufe darunter läuft bereits analog dazu (mit ganz wenigen Ausnahmen). Und das ausnahmslos alle Regierungen der letzten Jahrzehnte wenig bis nichts getan haben um die dafür dringend nötigen Schranken zu halten, oder so zu modernisieren dass diese Haifische nicht komplett machen was sie wollen, ist die wahre Bankrotterklärung.

    Viele Bereiche waren ewig lange nicht unter der Fuchtel dieses ungebremsten und maximalistischem Gewinnstrebens und es ging damit richtig gut, sehr vielen besser als jetzt. Den Nutzen von diesem Irrweg haben nur ganz wenige und es werden immer weniger!

    Nahezu alle der z.B. hier gerne aufwühlend diskutierten Gerechtigkeits- oder sonstige Problemthemen haben ihren eigentlich Ursprung in diesem Wandel! Solange das viele nicht erkennen, wird es aber nie besser sondern immer schlimmer.


    Zum Rest der Einträge nur mal einen weiteren Aspekt.

    Seht mal den Begriff "Belastungen für abhängig Bescchäftigte" oder sogar Normalbürger allgemein nicht so eindimensional in Richtung (Lohn)Steuern, sondern nehmt doch mal alle Abgaben dazu. Die Summe aus diesen Einzelteilen ist Eines der grossen Probleme. Jeder Lohneuro unterliegt hier mehrmals versch. Steuern und Abgaben, je nachdem was man mit dem 1 Lohneuro am Ende macht. Das fängt bei Sozialabgaben an, die inzwischen für xmal mehr Zahlungen verwendet werden, als sie eigentlich sollten (egal ob RV, AV oder KV die auch deswegen immer weiter steigen), geht weiter über Zusatzsteuren (auch da wieder egal ob nur MWst, oder die ganzen zusätl. Dinge wie Energie, ehemals Mienralöl-steuer) uvm. bis hin zu wenn man mal was übrig hat im Fall der Fälle nochmal Kapitalsteuer zahlen soll usw.

    Edited 3 times, last by coolest_game: Ein Beitrag von coolest_game mit diesem Beitrag zusammengefügt. (May 24, 2024 at 6:19 PM).

  • Bei den Auswüchsen bei dem ganz Wenige sehr viel Besitzen hats du sicher recht aber auch im Kommunismus zu UDSSR Zeiten oder Kuba gab es dort solche superreichen Menschen. Selbiges gilt für Könige oder Staatoberhäupter in Afrika, die optimale Staatform gibt es leider nicht. Wir sind hier in Deutschland mit der sozialen Marktwirtschaft schon noch im Weltweiten Vergleich recht gut dabei, klar muss man aufpassen das es nicht zur reinen Marktwirtschaft abgleitet und das Soziale zurückgedrängt wird. Gleichzeitig muss ein Unternehmen schon bestrebt sein Gewinne zu erwirtschaften um auch schwache Konjunkturphasen zu überstehen ,siehe Corona oder aktuell z.B. die Baubranche.

    Du hast vollkommen Recht, aber leider ist genau das passiert. Die soziale Marktwirtschaft war ein gutes Modell, daß sicher auch Schwächen hatte, aber gut funktionierte. Aber dann kam 1989, der "böse" Feind Kommunismus schien besiegt. Und unter dem Stichwort "Deregulierung" wurde das Soziale zurückgedrängt bzw. allein dem Staat überlassen.

  • Widerliche Kackpratzen sind das. Aber gut, dass die nun wenigstens überall bekannt sind. Mit dem Geld des Vaters lässt sich der ramponierte Ruf nämlich nicht retten.

    Für eine dieser ganzen ... hat es sich schon mal gelohnt.

    Hamburger Influencerin feuert Mitarbeiterin: Assistentin in Sylt-Skandal verwickelt
    Die Hamburger Influencerin Milena Karl hat nach dem Rassismus-Skandal auf Sylt, in den ihre Assistentin verwickelt war, Konsequenzen gezogen.
    www.t-online.de
  • Der Aktienmarkt und vor allem Aktienfonds sind das Hauptproblem. Da gibt es nichts Soziales, nur Gewinn so hoch wie möglich und woher auch immer.

    Das wird uns aber von sehr vielen Seiten (u.a. auch unsere Medien und Regierung) immer weiter als super Werkzeug verkauft. Kritik daran ist dort weitesgehend unerwünscht. Dieses System soll auch offenkundig immer weiter tief in unsere Gesellschaft implementiert werden. Und das alles ist aber der Inbegriff von - richtiger Nutzen für ganz wenige und für alle anderen nichts als Schaden (inkl. paar eher wenige und dort auch nur noch ein klein bischen Nutzen).

    Und auch hier scheinen das die allerwenigsten Normalbürger vollumfänglich zu begreifen, wohin das führen wird, wenn nicht endlich wieder SDchranken und auch paar Stopschilder aufgestellt werden.

  • Das wird uns aber von sehr vielen Seiten (u.a. auch unsere Medien und Regierung) immer weiter als super Werkzeug verkauft. Kritik daran ist dort weitesgehend unerwünscht. Dieses System soll auch offenkundig immer weiter tief in unsere Gesellschaft implementiert werden. Und das alles ist aber der Inbegriff von - richtiger Nutzen für ganz wenige und für alle anderen nichts als Schaden (inkl. paar eher wenige und dort auch nur noch ein klein bischen Nutzen).

    Und auch hier scheinen das die allerwenigsten Normalbürger vollumfänglich zu begreifen, wohin das führen wird, wenn nicht endlich wieder SDchranken und auch paar Stopschilder aufgestellt werden.

    Der Grundgedanke ist doch auch gut. Übertreibungen und die sog. "Finanzprodukte" sind allerdings eher vom Übel und ein Nutzen nicht zu erkennen. Wenn wir allerdings alles sein lassen, was der sog. "Normalbürger" nicht versteht........ Dann sind wir Ruck-Zuck wieder im Mittelalter. Man muß sich halt wirklich interessieren und informieren. Rattenfänger gab es schon immer und leider immer auch Menschen die hinterherlaufen.

  • Der Grundgedanke ist doch auch gut. Übertreibungen und die sog. "Finanzprodukte" sind allerdings eher vom Übel und ein Nutzen nicht zu erkennen. Wenn wir allerdings alles sein lassen, was der sog. "Normalbürger" nicht versteht........ Dann sind wir Ruck-Zuck wieder im Mittelalter. Man muß sich halt wirklich interessieren und informieren. Rattenfänger gab es schon immer und leider immer auch Menschen die hinterherlaufen.

    Die Umwandlung von Inhabergeführten Firmen in AGs und der Handel der Aktien an der Börse ist für mich ein Grund für den Niedergang der sozialen Marktwirtschaft. Aktionären haben mehrheitlich nur Interesse an Dividende und Wertzuwachs der Aktien, da gibt es nichts soziales wie z.B. Betriebswohnungen u.ä. mehr. Sozial sind diese Firmen nur zu ihren Mitarbeitern wenn sie anders keine bekommen.

  • Das stimmt halt nur so halb denn:

    § 3 Arbeitszeit der Arbeitnehmer Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

    Vermutlich geht es bei der Initiative hauptsächlich darum, die rot unterlegten Einschränkungen massiv abzuschwächen oder ganz abzuschaffen. Finde das ist ein ganz wichtiger Unterschied zum verzten und damit falschen Eindruck erweckenden: "ist schon immer erlaubt bis zu 10 h am Tag zu arbeiten"

    Habe nicht alles nach deinem Beitrag gelesen, aber kann für mich sagen .... ich habe fast 40 Jahre Schicht gearbeitet und hatte bei 37,5 Std/Woche in jedem Zeitraum über 8 Std.

  • Die Umwandlung von Inhabergeführten Firmen in AGs und der Handel der Aktien an der Börse ist für mich ein Grund für den Niedergang der sozialen Marktwirtschaft. Aktionären haben mehrheitlich nur Interesse an Dividende und Wertzuwachs der Aktien, da gibt es nichts soziales wie z.B. Betriebswohnungen u.ä. mehr. Sozial sind diese Firmen nur zu ihren Mitarbeitern wenn sie anders keine bekommen.

    Stimmt eines der besten Beispiele findst ja im übernächsten Stadtteil, die BMW, kenn da mehrere Mitarbeiter, sehr zu bemitleiden die armen Lichter die das jeden Tag ausgesaugt werden.

  • Der Grundgedanke ist doch auch gut. Übertreibungen und die sog. "Finanzprodukte" sind allerdings eher vom Übel und ein Nutzen nicht zu erkennen. Wenn wir allerdings alles sein lassen, was der sog. "Normalbürger" nicht versteht........ Dann sind wir Ruck-Zuck wieder im Mittelalter. Man muß sich halt wirklich interessieren und informieren. Rattenfänger gab es schon immer und leider immer auch Menschen die hinterherlaufen.

    Sorry, aber das was ich aus diesem Beitrag herauslesen kann, hat leider überhaupt nichts mit der Intention meines Beitrages zu tun!

    Meine Intention ist alleine und zu 100% das dieses Nichtverstehen der Konsequenzen einer Entwicklung, jegliche durchaus vorhandene Gegenmittel verhindert. Egal ob mit Protestdemos oder auch bei der Wahlentscheidung usw. Wer nicht versteht was (mit ihm) passiert, wehrt sich auch nicht. Mit Mittelalter Rückfall hat das überhaupt nichts zu tun.

    Das aktuellste Bsp dafür ist die geplante Krankenhausreform. Auch da hab ich den Eindruck das kaum jemand versteht was dieses nächste "grandiose Lauterbachwerk" für jeden einzelnen bedeuden wird. Btw. auch hier ist der völlig grenzenlose Profitwahn ganz weniger für mich der eigentliche (Haupt)Auslöser aller Probleme inkl. politischer Unfähigkeit ein grosse, wichtiges Thema anders zu lösen, als den Profitgeiern weiter oder teilweise sogar erneut noch mehr Macht und Möglichkeiten zu geben!

  • Sorry, aber das was ich aus diesem Beitrag herauslesen kann, hat leider überhaupt nichts mit der Intention meines Beitrages zu tun!

    Meine Intention ist alleine und zu 100% das dieses Nichtverstehen der Konsequenzen einer Entwicklung, jegliche durchaus vorhandene Gegenmittel verhindert. Egal ob mit Protestdemos oder auch bei der Wahlentscheidung usw. Wer nicht versteht was (mit ihm) passiert, wehrt sich auch nicht. Mit Mittelalter Rückfall hat das überhaupt nichts zu tun.

    Das aktuellste Bsp dafür ist die geplante Krankenhausreform. Auch da hab ich den Eindruck das kaum jemand versteht was dieses nächste "grandiose Lauterbachwerk" für jeden einzelnen bedeuden wird. Btw. auch hier ist der völlig grenzenlose Profitwahn ganz weniger für mich der eigentliche (Haupt)Auslöser aller Probleme inkl. politischer Unfähigkeit ein grosse, wichtiges Thema anders zu lösen, als den Profitgeiern weiter oder teilweise sogar erneut noch mehr Macht und Möglichkeiten zu geben!

    Dein Beitrag kann man zu 100% auf die Klimapolitik übertragen.

  • Die Klimapolitik ist aber viel viel mehr im Fokus von Medien usw. und damit in der öffentlichen Wahrnehmung.

    Der für uns Normalos min. genauso schädliche Komplettwechsel zum Turbokapitalismus aber überhaupt nicht. Ob diese Megapriorisierung Zufall ist, denn in unserer Politikspitze empfinde ich es genauso eimseitig?

  • Das Wirken der afd kommt immer mehr in die Öffentlichkeit. Auch wenn aktuell hauptsächlich mit den Namen Krah und Bystron verbunden, darf man sicher sein, dass diese beiden keine Einzelkämpfer oder die schwarzen Schafe im braunen Sumpf sind und waren

    AfD-Skandal um Schmiergeld und Spionage weitet sich aus – Putin-Spion in Bundestag
    AfD-Skandal um Schmiergeld und Spionage: Maximilian Krah und Petr Bystron brachten einen mutmaßlichen Russland-Spion in Bundestag und EU-Parlament.
    www.t-online.de