Kaufbeuren vs. Bayreuth

  • Das erste von drei Auswärtsspielen am Stück für die Tigers:


    Status vor dem Wochenende: Kaufbeuren aktuell Tabellenneunter mit 19 Punkten auf der Habenseite, die Tigers 7. mit 22 Punkten - beide nach 15 Spielen. Die Allgäuer mit einem schwachen Start in die Saison, nach 4 Spieltag war man fast ganz hinten zu finden, dann mit einer starken Serie, die bis auf Rang 3 führte. In den letzte Spielen solide, so dass man sich zwischen Rang 6-9 einpendelte. Nach dem vierten Spieltag (1 Punkt) verpflichtete man mit Tray Tuomie einen neuen Trainer, der seitdem in 11 Spielen satte 18 Punkte holen konnte.

    Aus den letzten 5 Spielen konnte man nur 3 Punkte mitnehmen, spielte aber auch u.a. gegen die drei Teams von der Tabellenspitze. Den Tigers dagegen gelangen 10 Punkte aus den letzten 5 Begegnungen und auch hier trat man gegen immerhin 2 Topteams an. Bayreuth aktuell mit sehr kurzem Kader, bei dem nun auch noch Cabana nach einen Check gegen den Kopf mit Gehirnerschütterung ausfallen dürfte. Bei Kaufbeuren konnte man bislang immer mit 17-21 Spielern antreten, die Tigers seit 4 Spielen meist mit 15 Spielern (inkl. Ersatzgoalie). Wie schwer der Ausfall von Fabian Koziol, Alexander Thiel, Jan Pavlu, Tobias Baader, Philipp Bidoul und Markus Lillich auf der Seite Kaufbeurens auswirkt, muss man abwarten. Kaufbeuren hat 4 Tore mehr geschossen, als die Tigers, aber auch 13 Gegentore mehr schlucken müssen.


    Statistiken: Die Allgäuer mit 3,6 Gegentoren pro Spiel (2,9 bei den Tigers) - die Offensive geht mit 3,4 Toren bei Kaufbeuren und 3,1 Toren bei den Oberfranken knapp an Kaufbeuren. Das Powerplay liegt bei den Tigers bei 20%, während die Kaufbeurer bei mageren 16% liegen, wie die Unterzahlquote von 80 % bei den Tigers zu 65 % bei Kaufbeuren. Hier kann man aus Tigerssicht nur hoffen, dass Kaufbeuren Strafzeiten zieht und unser Powerplay klappt.


    Im ersten und zweiten Drittel muss Kaufbeuren beinahe doppelt so viele Tore hinnehmen, wie die Tigers. Nur im letzten Drittel ist Kaufbeuren hier im Vorteil. Bei den erzielten Treffern ist man gleichauf, nur im zweiten Drittel ist Kaufbeuren hier effektiver.


    Im Tor der Allgäuer steht mit Stefan Vajs ein absolut erfahrener Goalie, dieses Jahr mit 90,7% Fangquote bei 408 Schüssen, ihm gegenüber steht vermutlich diesmal wieder Timo Herden im Kasten der Tigers, der mit sehr guten 92.3% bei 440 Schüssen deutlich besser abschneidet.


    Gegner-Kaderinfos: Die Kontingentspieler konnten alle gehalten werden, die Abgänge von Ketterer und Eichinger nach Ravensburg sollten durch Pavlu und Schütz kompensiert werden. Insgesamt hat man in der Defensive deutlich verloren, was auch die Vielzahl an Gegentreffern erklärt. Die Kontis scoren ordentlich inklusive eines Sören Sturm, der ebenfalls in der teaminternen Scorerliste weit oben steht.


    Ex-Tiger im Kader: Markus Lillich, Jan Pavlu


    DEL2 Pflichtspiel-Bilanz gegeneinander: Bislang spielte man 20 mal gegeneinander. 8 Siege der Tigers, einen Sieg nach Overtime, 4 Niederlage nach Overtime und 7 Niederlagen stehen für 30 Punkte zu Buche, ein Spiel weniger konnte Kaufbeuren gewinnen und steht durch die Overtimesiege ebenfalls bei 30 Punkten. Das Torverhältnis liegt bei 66:69 Toren für Kaufbeuren.


    Vorjahresplatzierung: 6. der DEL 2, Niederlage nach 5 Spielen im Viertelfinale gegen Freiburg.


    Tipp: Es wird ein enges Spiel werden. Das schlechte Unterzahlspiel kann den Ausschlag für Bayreuth geben, allerdings geht man bei den Tigers weiter von einem dünnen Kader aus. Ob Hilfe aus Nürnberg kommt, muss man abwarten - es könnte hintenraus die Kraft fehlen. Mein Tipp 2:4 mit ENG


    Gesamtbilanz alle Spiele gegen Kaufbeuren: 49 Spiele (46 Punktspiele, 3 Vorbereitungsspiele) 14 Siege (13 Punktspiele, 1 Vorbereitungsspiele), 33 Niederlagen (31 Punktspiele, 2 Vorbereitungsspiele), 2 Unentschieden. 134:204 Tore

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  • Bei Kaufbeuren konnte man immer mit 17-21 Spielern antreten, die Tigers seit 4 Spielen meist mit 15 Spielern (inkl. Ersatzgoalie). Wie schwer der Ausfall von Fabian Koziol in der Defensive Kaufbeurens wirkt, muss man abwarten

    Ähm Andi, da sind aber diesmal ein paar Ausfälle mehr:

    https://www.esvk.de/news/es-ko…-dick-fuer-die-joker.html

    Dieser Beitrag ist aus recycelten Buchstaben ehemaliger Mails und Forenartikel aus ESBG-, Löwen- und Huskiesforum zusammengesetzt und daher zu 100 % digital nur schwer abbaubar. Bei riesigen Nebenwirkungen essen Sie die Forumsbeilage und tragen Sie Ihren Admin zum Apotheker.


    In Germany we say "Goes not, gives it not" :hammer:

  • Irgendwie kommen wir gar nicht mehr zum spielen. Läuft ziemlich chaotisch momentan. Zuschauereinnahmen fließen ansonsten auch kaum noch. Sieht gar nicht gut aus. Auch nicht für die anderen Clubs.

  • Guten Tag


    Schick das mal Joe Gibbs und seinen Verantwortlichen nach Kassel 👍👍

    Respekt , so wird das geregelt

    Da der ESVK personell auch arg gebeutelt ist, wird man sich nicht großartig dagegen gewehrt haben.

    Man, wo führt das bloß hin... ;(

    Gernot Tripcke(2001):
    Für mich ist das vor allem eine sportpolitische Frage. Ich glaube, dass Auf- und Abstieg zur deutschen Sporttradition gehören.

  • Richtig. Jetzt mit dem Finger auf Kassel zu zeigen, ist auch seltsam. Wer weiß schon wie Kaufbeuren und Landshut gehandelt hätten, wenn man volle Kapelle hätte?


    Egal wie, beide Verlegungen sind sinnvoll

  • Guten Tag


    Schick das mal Joe Gibbs und seinen Verantwortlichen nach Kassel 👍👍

    Respekt , so wird das geregelt

    Halte den Seitenhieb nach Kassel für leicht polemisch. Die Tigers starteten letzten Sonntag gegen die Towerstars mit 13 Feldspielern (so vielen wie Landshut am Dienstag in Kassel hatten), dazu noch den Ausfall von Cabana mit Gehirnerschütterung zu verkraften und nun noch weitere 4 Corona-Ausfälle, verbleiben also noch 8 Spieler. (Sofern keiner der Verletzten zurück kommt, und dazu klang Kujalas Kommentar in der letzten Pressekonferenz nicht gerade optimistisch)


    Wenn jetzt in Corona-Zeiten alle Spiele verlegt werden sollen, sobald eine Mannschaft keine 3 komplette Reihen mehr zusammen bringt, dann gehen die möglichen Nachholtermine noch vor Weihnachten aus.


    In wie ein Spielbetrieb in Anbetracht der Corona-Lage grundsätzlich Sinn macht, ist ein anderes Thema. Die Gesellschafter haben sich nun mal auf Regeln (unter anderem 9 + 1) geeinigt, das sollte man auch akzeptieren und nicht die an den Pranger stellen, die sich auch danach richten.