Corona im Wirtschaftsleben

  • Wobei man schon auch erwähnen sollte, dass uns die bisherige Öffnung des Sports in den Wettkampfbetrieb kein erhöhtes Infektionsaufkommen beschert hat.

    So realistisch und ehrlich muss man schon auch bleiben.

    Und genau DESHALB wünsche ich mir von der Politik nicht den an den Tag gelegten Aktionismus, in dem man Sachen reguliert, wo das RKI auch heute erneut auf seiner PK in Person von Hr. Wieler bestätigt, dass es dort keine bekannten und übermäßigen Ausbrüche geben würde-es wird aber dort verschärft, verboten, verhindert.


    Wenn es die Feiern, die Partys sind, die als Superspreade-Events daher kommen, dann muss ich diese eben untersagen-und das mit der Erhöhung der Strafen unterstreichen UND dann auch anfangen zu kontrollieren, mit allen Konsequenzen. Das würde definitiv zu einer hohen Akzeptanz bei den Bürgern führen.


    Auch Gaststätten, die sich nicht an die Basics zur Reduzierung des Risikos und zur Protokollierungspflicht halten, beim ersten mal leichte Geldstrafe, beim 2. mal massive und beim 3. Mal Laden zu für 2 Wochen. der Betreiber muss einfach triftige Gründe verspüren, das mit Nachdruck durchzusetzen.

    Dieser Beitrag ist aus recycelten Buchstaben ehemaliger Mails und Forenartikel aus ESBG-, Löwen- und Huskiesforum zusammengesetzt und daher zu 100 % digital nur schwer abbaubar. Bei riesigen Nebenwirkungen essen Sie die Forumsbeilage und tragen Sie Ihren Admin zum Apotheker.


  • Auch Gaststätten, die sich nicht an die Basics zur Reduzierung des Risikos und zur Protokollierungspflicht halten, beim ersten mal leichte Geldstrafe, beim 2. mal massive und beim 3. Mal Laden zu für 2 Wochen. der Betreiber muss einfach triftige Gründe verspüren, das mit Nachdruck durchzusetzen.

    Das ist leider in der Realität nicht so einfach umzusetzen, wie man es meinen mag. Für mich ist es der völlig falsche Weg, wenn man die Wirtsleute, die nur überleben wollen, noch dementsprechend mit Geldstrafen belegt. Wie sollen die denn das bezahlen, wenn eh kaum Umsatz gemacht wird? Eine Lösung habe ich auch nicht parat, aber die Wirte noch Mal zusätzlich finanziell zu belasten, halte ich für falsch.

  • Das ist leider in der Realität nicht so einfach umzusetzen, wie man es meinen mag.

    Doch, das ist sogar sehr einfach. Der Wirt muss ein Hygiene-

    konzept haben und dieses umsetzen. Zack, alles klar. Und wenn

    dann bei der Kontrolle auffällt, dass das alles nicht so läuft, dann

    kostet das eben.


    Es gab ja ein paar saftige Strafen gegen Wirte, die das zB mit

    den Abständen der Tische nicht gar so genau genommen ha-

    ben - was meinst, wie schnell in der ganzen Umgebung alle (!)

    Tische von den Wirten nochmal nachjustiert wurden

  • Doch, das ist sogar sehr einfach.

    Ist es eben nicht. Wobei ich aber auch verstehen kann, dass Du das so einfach siehst. Ich hatte nicht nur mal über Jahre ein Lokal, ich stehe bis heute noch sehr eng mit meine hiesigen Wirt in Verbindung und habe gesehen, wie sich die Gäste teilweise verhalten. Es ist nicht einfach als Wirt alle Regeln einzuhalten, dabei seine Gäste gleichzeitig aber nicht zu verprellen. Strafe muss sein, da sind wir uns wohl einig. Aber manchmal ist es einfach nicht mehr verhältnismäßig.

  • Sorry, aber das war schon vor Wochen absehbar und von Epidimologen vorhergesagt - nicht nur von Lauterbach.

    Diese nicht akzeptieren von Realitäten hat viel Geld gekostet, nach dem Motto - es kann nicht sein was nicht sein darf.


    Geisterspiele, Sprade, soviel und lange Kurzarbeit wie möglich - und dann auf das Frühjahr hoffen...

    Das RKI, aber auch Drosten und Streeck haben mittlerweile mehrmals darauf hingeweisen, dass die Teststrategie dringend geändert werden muss, aber leider tut sich bei den lokalen Gesundheistämtern (auf Druck der Politik) nichts. Die Zahlen wären ruckzuck wieder auf einem anderen Niveau, wenn man die Ct-Werte beachten würde. BTW: Die Zahlen von hute kann man nicht mit denen im Frühjahr vergleichen.

    Stattdessen hindert man die Gesundheitsämter mit unsnnigen Nachverfolgungen daran ihre eigentliche Arbeit zu machen. Das ist hanebüchen was da gerade passiert.


    Der einzige gute Punkt: aufgrund der seit dem Frühjahr laufenden Maßnahmen gab es auf der Südhalbkugel quasi keine Grippewelle und auch hier gibt es bisher erstaunlich wenige Grippefälle. Lediglich die Rhinoviren zeigen sich unbeeindruckt.

  • Guten Tag


    Und was machst du mit einem Gast der partout nicht mag ... deswegen hier ganz einfache Regel ; nicht der Wirt wird bei der Kontrolle bestraft , sondern der Gast ...

    Macht sich der Wirt dagegen strafbar muss der dann auch dran glauben ...

    Der Eishockey_Liebhaber (also ich :)) hat einen "Facepalm"-Stalker aus KF :thumbsup: :thumbsup: wir sind jetzt bei ca. 30 Facepalms, bei 200 gibts neue Lampe mit lila Licht werter @... also auf gehts :thumbsup:

  • Ist es eben nicht. Wobei ich aber auch verstehen kann, dass Du das so einfach siehst. Ich hatte nicht nur mal über Jahre ein Lokal, ich stehe bis heute noch sehr eng mit meine hiesigen Wirt in Verbindung und habe gesehen, wie sich die Gäste teilweise verhalten. Es ist nicht einfach als Wirt alle Regeln einzuhalten, dabei seine Gäste gleichzeitig aber nicht zu verprellen. Strafe muss sein, da sind wir uns wohl einig. Aber manchmal ist es einfach nicht mehr verhältnismäßig.

    Ich glaube das ist doch sehr einfach, wenn du als Wirt deinen Gästen erklärst was es für dich bedeutet, wenn die Gäste sich nicht an die Vorgaben halten...


    Wer sich dann immer noch nicht dran hält, der schadet dir als Wirt mehr als er dir nützt und dann muss der Wirt halt von seinem Hausrecht Gebrauch machen.


    In Italien werden Restaurants einfach für eine bestimmte Zeit geschlossen. Und die meisten der Gäste sind sehr gern bereit sich dran zu halten, wenn dafür die Kneipe/Wirtschaft sicher nächste Woche noch auf hat.

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  • Nachdem ich vor rund nem Monat (als ich beschlossen habe Kneipe in dieser "Saison" komplett zu streichen) gesehen habe, dass von 4 Service-Kräften nur eine den Mundschutz richtig trug, hält sich mein Mitleid in engen Grenzen. Da geht es nicht drum, mittels geeichtem Zollstock Verstöße beim Tischabstand aufzuspüren, sondern um Basics.

    Das im Vergleich zu ner halb besetzten Kneipe ein mit 20% gefülltes gar offenes Stadion ein Reinraum wäre, gehört zu den Nachjustierungen an Maßnahmen, die man nicht oft genug ansprechen kann.

  • Wenn ich mir vor rund nem Monat (als ich beschlossen habe Kneipe in dieser "Saison" komplett zu streichen) gesehen habe, dass von 4 Service-Kräften nur eine den Mundschutz richtig trug, hält sich mein Mitleid in engen Grenzen.

    Da gebe ich Dir völlig Recht. In der Praxis ist und bleibt es aber sehr schwierig, das alles im Auge zu behalten. Hier muss sich eben jeder, Gast/Wirt/Angestellter, eigenverantwortlich an die Regel halten. Leider funktioniert das nicht wirklich.

  • Das wurde so umgesetzt, wie vom Gesetzgeber verlangt. Dennoch hat das wohl um die 20-40% Umsatzeinbußen gebracht.

    20-40% Einbußen oder Kneipe zu=100% Einbußen.

    Es geht in erster Linie darum, dass die Wirte SELBST inklusive ihrem Personal sich an die Vorgaben wie Maske, Protokollierung halten-da krankt es ja schon. Und wenn sie für die stark besuchte Zeit eben einen "Ordner" beschäftigen, der darauf achtet, das die Gäste das befolgen, oder eben ansonsten zur Tür geleitet werden, dann muss er den zwar bezahlen, aber ist immer noch die bessere Alternative, im Vergleich zu Lokal geschlossen. Es gibt Lokale, da klappt das super und dann gibt es die, die für alles eine Ausrede haben, die selbst Corona nicht ernst nehmen und dementsprechend lax wird dort damit umgegangen. Das ist den anderen Wirten gegenüber, für die das auch Mehraufwand bedeutet, ungerecht und schadet letztlich uns allen. Niemand hat gesagt, das es einfach ist.

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  • Es gibt aber auch keine wirkliche Alternative dazu, den Wirten die Durchsetzung der Regeln in den eigenen Lokalitäten anheim zu stellen.

    Wenn ich das aufgebe, dann kann ja jeder Wirt straflos die Regeln unterlaufen.


    Es ist ja sehr häufig so, dass die Masse der Gäste sich an die Regeln hält, aber die Einzelfälle die sind, die am meisten Ärger und am meisten Arbeit machen (und gegenüber dem Rest der Gäste am meisten Aufsehen verursachen, die wiederum auf diesen Rest zurückwirken kann).


    Wenn ich mich aber als Wirt nicht in der Lage sehe, regelmäßig einen regelkonformen Betrieb zu gewährleisten, muss ich mein Betriebskonzept entsprechend anpassen - auch wenn das mit Umsatzverlusten verbunden sein dürfte - oder den Laden dicht machen! Das ist hart dahergesagt, aber so ist es.


    Wenn z. B. ein Wirt sagt, es falle ihm schwer mit zunehmendem Alkoholgenuss seiner Gäste deren regelkonformes Verhalten (Maske tragen, Abstand halten etc.) anzumahnen und durchzusetzen, dann muss er sich halt überlegen, ob er weniger Alkohol ausschenkt oder eine frühere Sperrstunde einführt, oder einen "Ordner" beschäftigt, der diese renitenten Gäste "hinauskomplimentiert".

  • Es gibt Lokale, da klappt das super und dann gibt es die, die für alles eine Ausrede haben, die selbst Corona nicht ernst nehmen und dementsprechend lax wird dort damit umgegangen.

    Und genau das, trifft nicht auf kleine Betriebe zu. Die haben einfach nicht die finanzielle Power, um das so umzusetzen, wie Du es vorgeschlagen hast. Die können rein finanziell gar keinen "Ordner" beschäftigen, die das regeln. Die meisten Wirt sind auf ihre Stammkunden angewiesen und diese bleiben eh schon aus.


    Die Praxis sieht einfach anders aus. Wie gesagt, ich betrachte dass nicht aus Sicht eines Aussenstehenden, ich betrachte das aus Sicht des Wirtes und auch des Gastes. Und bitte nicht wieder falsch verstehen, im Grunde sehe ich das auch so. Allerdings sehe ich auch die Sorgen und Nöte der Menschen, die davon ihren Lebensunterhalt bestreiten. Es ist eben nicht so einfach umzusetzen, wenn da nicht alle an einem Strang ziehen.

  • Wenn z. B. ein Wirt sagt, es falle ihm schwer mit zunehmendem Alkoholgenuss seiner Gäste deren regelkonformes Verhalten (Maske tragen, Abstand halten etc.) anzumahnen und durchzusetzen, dann muss er sich halt überlegen, ob er weniger Alkohol ausschenkt oder eine frühere Sperrstunde einführt, oder einen "Ordner" beschäftigt, der diese renitenten Gäste "hinauskomplimentiert".

    Und genau das ist für die meisten Wirte nicht so einfach umzusetzen. Für diese Leute geht es ums überleben. Natürlich muss da was passieren, das sehe ich auch so, aber eine hohe Geldstrafe hilft da am Ende auch keinem.


    Wenn du alles umsetzt, die Gäste aber nicht mehr kommen, bist du pleite! Das ist schlicht so.

  • Und genau das, trifft nicht auf kleine Betriebe zu. Die haben einfach nicht die finanzielle Power, um das so umzusetzen, wie Du es vorgeschlagen hast. Die können rein finanziell gar keinen "Ordner" beschäftigen, die das regeln. Die meisten Wirt sind auf ihre Stammkunden angewiesen und diese bleiben eh schon aus.


    Die Praxis sieht einfach anders aus. Wie gesagt, ich betrachte dass nicht aus Sicht eines Aussenstehenden, ich betrachte das aus Sicht des Wirtes und auch des Gastes. Und bitte nicht wieder falsch verstehen, im Grunde sehe ich das auch so. Allerdings sehe ich auch die Sorgen und Nöte der Menschen, die davon ihren Lebensunterhalt bestreiten. Es ist eben nicht so einfach umzusetzen, wenn da nicht alle an einem Strang ziehen.

    Glaube mir, ich erlebe es sehr verstärkt hier bei unseren vielen Gastwirten mit osmanischem Background. DIE nehmen gar nicht ernst und da geht es auch nicht darum, das sie es sich nicht leisten könnten. Die tragen ihre Maske am Kinn (wenn man Glück hat), desinfizieren die Tische zwischendrin halbherzig, wenn überhaupt und die Speisekarten gar nicht. Bei meinem bevorzugten Lokal wurde mir schon seit Wochen kein Zettel zum ausfüllen mehr vorgelegt. Ich habe das auch schon hier und da angesprochen, aber der Erfolg ist......:schulterzuck:

    Dieser Beitrag ist aus recycelten Buchstaben ehemaliger Mails und Forenartikel aus ESBG-, Löwen- und Huskiesforum zusammengesetzt und daher zu 100 % digital nur schwer abbaubar. Bei riesigen Nebenwirkungen essen Sie die Forumsbeilage und tragen Sie Ihren Admin zum Apotheker.


  • Und genau das, trifft nicht auf kleine Betriebe zu. Die haben einfach nicht die finanzielle Power, um das so umzusetzen, wie Du es vorgeschlagen hast. Die können rein finanziell gar keinen "Ordner" beschäftigen, die das regeln. Die meisten Wirt sind auf ihre Stammkunden angewiesen und diese bleiben eh schon aus.


    Die Praxis sieht einfach anders aus. Wie gesagt, ich betrachte dass nicht aus Sicht eines Aussenstehenden, ich betrachte das aus Sicht des Wirtes und auch des Gastes. Und bitte nicht wieder falsch verstehen, im Grunde sehe ich das auch so. Allerdings sehe ich auch die Sorgen und Nöte der Menschen, die davon ihren Lebensunterhalt bestreiten. Es ist eben nicht so einfach umzusetzen, wenn da nicht alle an einem Strang ziehen.


    Du bist lustig. Als ich sagte, dass man events Outdoor erlauben muss mit Konzepten über den Sommer, da warst du einer der lautesten der mich für dämlich erklärt hat, weil er nie verstanden hat bzw. nie verstehen wollte, dass es mir um viele viele Diskobesitzer und Eventveranstalter ging, deren Geschäft auf 0(!) ist. Macht die Gastro aber Umsatzeinbußen dann soll man auf zu große finanzielle Strafen verzichten, da es ihnen sowieso schon schlecht geht. klasse, wirklich.

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