Regionalliga West 20/21

  • Ich persönlich gehe davon aus das keine Liga vor November starten wird , bei der DEL scheint es ja schon ziemlich klar zu sein .

    Denn stellt euch mal vor eine Liga startet früher , und irgendwo haut das Hygiene Konzept nicht hin und es kommt zu Ansteckungen, dann wäre evtl.

    das ganze Eishockey Konstrukt von Regio bis DEL wieder gefährdet.

  • Auf meinen Einwand bist du ja leider nicht eingegangen.

    Fakt ist, dass die Nord-Oberligisten erst Ende Oktober starten wollten, der DEB aber den Termin auf Mitte Oktober gesetzt hat. Das hat aber nichts mit "Großveranstaltungen" zu tun.

  • Was der DEB will und was er kann sind zwei sehr unterschiedliche Dinge

    Die vorgestern wieder verschärfte bzw verlängerte Coronaschutzverordnung des Landes NRW behandelt Großveranstaltungen ab Kapitel 8 Kultur. Sport folgt in Kapitel 9, Freizeit und Vergnügungsstätten in 10, Messen und Kongresse in 11 usw.


    Kapitel 9 Sport geht ab Abschnitt 6 auf Profisport ein:


    (6) Die folgenden weiteren Wettbewerbe sind zulässig: 1. Wettbewerbe in Profiligen, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen, 2. Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen, wenn auf der Anlage die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind. Das Betreten der Wettbewerbsanlage durch bis zu 100 Zuschauer ist zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, und zur Rückverfolgbarkeit nach § 2a sichergestellt sind. Es ist zu gewährleisten, dass durch die Austragung des Wettbewerbs im unmittelbaren Umfeld der Wettbewerbsanlage keine Ansammlungen verursacht werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Rundfunk-Produktionen (TV, Radio, Internet) und dazu auch der Zutritt zu der Wettbewerbsanlage gestattet.


    D.h. bis zum Ende der Gültigkeit dieser Verordnung gibt es keinen Profisport, bei dem mehr als 100 Menschen in der Anlage sind.


    Die DEL hat inzwischen kundgetan, dass sich der Beginn eher noch weiter verzögert als auf Anfang November

    https://www.mannheim24.de/spor…hrer-schock-13639186.html


    Die Regionalliga West hat bereits kundgetan, nicht vor der DEL starten zu wollen.


    Da die Oberligisten anders als DEL und DEL 2 Clubs vom Hilfsfond Sport ausgenommen sind, s. z.B.

    https://www.merkur.de/sport/ei…r-an-profis-13825275.html


    bezweifle ich weiterhin, dass es einen Saisonstart der Oberliga mit 13 Teams im Oktober gibt.

  • Und welches Datum haben wir heute?

    Den 09. Juli. :popcorn:

    Es war nie die Rede davon, dass ab Juli Sportveranstaltungen vor tausenden Zuschauern stattfinden werden. Du vermischt hier wieder zwei völlig verschiedene Dinge. Eishockeyspiele sind auch weiterhin keine Großveranstaltungen. ;)

  • Die aktuelle CoronaSchVO gilt bis zum 15.7. Da wird noch viel geändert, verlängert etc., bis die Eissaison beginnt.

    Relevant ist erstmal, mit den lokalen Behörden ein Hygienekonzept zu erstellen, dass Zuschauer ermöglicht.

    Danach ist zunächst relevant, dass mehr als 10 Personen in der Halle Kontaktsport betreiben dürfen. Sonst braucht es keine Zuschauer. Danach sieht man mal weiter.

    Aber wer heute meint, zu wissen, was morgen ist, sollte Lotto spielen.

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  • Hat ja nicht jeder einen € 340.000-Etat.

    Wobei ich mit dieser Summe echt schwanger gehe. Erstens ist die in dem Umfang in der Regio gar nicht nötig und zweitens hätte man vielleicht lieber mal die Hälfte davon gebrauchen sollen, um die Altlasten abzutragen. Ich bin auch der Meinung, dass man mit 34K lieber hätte in der OLN antreten sollen, als in der Regionalliga. Da hätte es wahrscheinlich reichlich auf die Fresse gegeben, aber wir wären weiter in der OLN geblieben.

  • Und, eine Saison ohne Zuschauer würde funktionieren? Woher soll denn das Geld für das Gehalt der Spieler kommen? Ach ja, von den Sponsoren. Bzw. die Spieler arbeiten ja hauptberuflich, um was zu verdienen. Eishockey ist ja nur deren Hobby.

    Tja Grefrath zb. hat mit einem Schnitt von knapp 70 Zusehern da natürlich gewaltige Einnahmen zu verzeichnen !!!!!


    Keiner möchte eine Saison ohne Fans in der Halle, die Fans am allerwenigsten, aber wie schon S. Avgerinos sagte, wenn keine Zuschauer erlaubt werden dann spielt die U 20 das geht dann ohne Zuschauereinnahmen.


    In der Regio wird eben Eishockey nebenbei gespielt, als Hobby oder Zeitvertreib oder, oder oder.....


    Gruss


    der


    Ogie

  • Es soll aber auch Vereine geben, wo nicht nur Amateure oder Hobbyspieler spielen. aber lassen wir das. Ob nun mit oder ohne Zuschauer wird es eine Scheiß Saison. Zu mal man ja immer noch nicht weiß, was genau auf einen zukommt.

  • wenn man die Saison gar nicht startet wird jeder Verein Pleite sein . Das muss nicht sein.

    Das mag für die Vereine zutreffen, die Arbeitsverträge mit ihren Spielern getroffen haben mit einer festen Laufzeit. Die "normalen" Amateurvereine in der RL/LL West sollten nicht pleite gehen, wenn vernünftige Vereinbarungen mit den Spielern getroffen wurden, in denen Fahrtkosten gezahlt werden, wenn gespielt wird und Zuschauer möglich sind. Wenn keine Einnahmen da sind, gibt es keine Ausgaben. Wenn (auch im Nachwuchs) trainiert wird, dann werden die Kosten der Eismiete z.B. durch Mitgliedsbeiträge bestritten.


    Der ideelle Schaden wäre aber da. Spieler melden sich u.U. ab, suchen sich einen anderen Sport. Zuschauer entwickeln ein anderes Freizeitverhalten etc.. Deshalb sollten Amateurvereine den gesamten Eishockeysport im Blick halten, damit er bestehen bleibt. Aber nicht Etats aufstellen, die zur Luftnummer werden können.

  • Das mag für die Vereine zutreffen, die Arbeitsverträge mit ihren Spielern getroffen haben mit einer festen Laufzeit. Die "normalen" Amateurvereine in der RL/LL West sollten nicht pleite gehen, wenn vernünftige Vereinbarungen mit den Spielern getroffen wurden, in denen Fahrtkosten gezahlt werden, wenn gespielt wird und Zuschauer möglich sind. Wenn keine Einnahmen da sind, gibt es keine Ausgaben. Wenn (auch im Nachwuchs) trainiert wird, dann werden die Kosten der Eismiete z.B. durch Mitgliedsbeiträge bestritten.


    Der ideelle Schaden wäre aber da. Spieler melden sich u.U. ab, suchen sich einen anderen Sport. Zuschauer entwickeln ein anderes Freizeitverhalten etc.. Deshalb sollten Amateurvereine den gesamten Eishockeysport im Blick halten, damit er bestehen bleibt. Aber nicht Etats aufstellen, die zur Luftnummer werden können.

    Willst Du Tagesverträge machen? Als ob es Spieler gibt, die einen Vertrag unterschreiben würden, es gibt nur Geld, wenn auch gespielt wird.

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