Radsport allgemein

  • Btw freue ich mich übrigens auch sehr für Richie Porte! Jahrelang auch bei den Besten vorne mitgekämpft und nie hat es gereicht, oft wegen saudummen Zwischenfälle wie ein Sturz oder ein Defekt!


    Nach einem klasse Zeitfahren schafft er im zarten Alter von 35 Jahren jetzt also doch noch den Sprung das Podest :thumbsup:

    Ravensburg Towerstars :thumbsup:<3 Adler Mannheim :thumbsup:<3 Buffalo Sabres :thumbsup:<3

    Duncan Keith <3 Pekka Rinne <3 Andreas Driendl <3

    :love: Deutscher Meister 2019: Adler Mannheim (DEL) + Ravensburg Towerstars (DEL 2) :love:

  • Was mich auch noch interessieren würde, Roglic sah gestern bei und nach der Zielankunft sehr schlecht aus, war das wirklich nur durch die riesen Enttäuschung, oder hatte der vielleicht auch physische Probleme, die ihn dann auch den Sieg gekostet haben?

  • Btw freue ich mich übrigens auch sehr für Richie Porte! Jahrelang auch bei den Besten vorne mitgekämpft und nie hat es gereicht, oft wegen saudummen Zwischenfälle wie ein Sturz oder ein Defekt!


    Nach einem klasse Zeitfahren schafft er im zarten Alter von 35 Jahren jetzt also doch noch den Sprung das Podest :thumbsup:

    Für den freut es mich auch. Nach dem Defekt auf dem Schotterteil in der Etappe davor hätte es ja für ihn üblich auch noch in die Hose gehen können. Aber endlich mal Resultat durchgebracht.


    Nebenbei kann an dann nur hoffen, dass nicht in ein paar Jahren das böse Erwachen in Bezug auf Gesamtklassement kommt.

  • Für den freut es mich auch. Nach dem Defekt auf dem Schotterteil in der Etappe davor hätte es ja für ihn üblich auch noch in die Hose gehen können. Aber endlich mal Resultat durchgebracht.


    Nebenbei kann an dann nur hoffen, dass nicht in ein paar Jahren nicht das böse Erwachen in Bezug auf Gesamtklassement kommt.

    Ja so kann man das stehen lassen! Es war gestern seitens der ARD sehr interessant zu hören, aus welchem Umfeld Pogacar so kommt! Entdecker, Förderer und auch wortkräftige Personen aus dem U.A.E. Team sind teilweise Leute, die früher dick in Doping Geschichten drin gesteckt sind!

    Ich möchte Pogacar damit auf keinen Fall unter Generalverdacht stellen, weil ich grundsätzlich erstmal davon ausgehe und hoffe, dass die Fahrer sauber sind, vor allem aber die Spitzenfahrer! Aber dass man ihn bzw. sein Umfeld sehr kritisch betrachten sollte steht auch außer Frage!


    Ansonsten hier noch ein interessanter Bericht über die Topteams der diesjährigen Tour https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_121843.htm

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  • Ergänzend zum Beitrag von Sabreshawk noch der gestern in der ARD angesprochene Bericht des Spiegel zu den Werten und Zeiten von Pogacar auf der 8. Etappe:


    https://www.spiegel.de/sport/r…5d-40d9-8666-df95a2f03e61


    Ich hab auf die Schnelle nichts gefunden, aber wenn Pogacar am letzten Berg 1:40 Minuten schneller war als Ulrich und Armstrong, dann dürften die anderen Bergfahrer (Roglic, etc) an diesem Tag aber auch schneller gewesen sein. Pogacar hatte am Gipfel keine 1:40 Vorsprung, oder?


    Vielleicht weiß es ja jemand oder kann einen Link einstellen...

  • Gestern bei der Übertragung hieß es, dass einige Fahrer schneller waren als Armstrong/Ullrich... dazu gab es wohl an dem Berg zum 1. Mal Rückenwind und dazu kommt, dass bisher nach dem Berg (fast immer) noch weitere Berge kamen, bzw. längere Flachstücke. Diesmal ne recht kurze Abfahrt zum Ziel. Dadurch wird der Berg natürlich anders gefahren. Keine Ahnung, ob das alle Fragen entkräftet, aber in Summe wohl durchaus ne Erklärung, warum er so schnell im Vergleich zu vorher gefahren wurde.

  • Die Berge sind in den einzelnen Jahren nur schwer zu vergleichen, da tatsächlich viele Faktoren zusammenkommen, die letztendlich bestimmen, wie die Berge gefahren werden.

    Was aber die Aufmerksamkeit auf Pogacar lenkt, ist der große Abstand zu allen anderen Fahrern, während es danach doch recht eng zuging und dass er schon als ganz junger Fahrer nach 3 Wochen Rundfahrt noch zu so einer Leistung fähig ist.

    Trotzdem mein Glückwunsch an ihn zu diesem überragenden Erfolg und die Hoffnung, dass er in seiner Karriere diese Zweifel an seiner Sauberkeit zerstreuen kann.

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  • Gestern bei der Übertragung hieß es, dass einige Fahrer schneller waren als Armstrong/Ullrich... dazu gab es wohl an dem Berg zum 1. Mal Rückenwind und dazu kommt, dass bisher nach dem Berg (fast immer) noch weitere Berge kamen, bzw. längere Flachstücke. Diesmal ne recht kurze Abfahrt zum Ziel. Dadurch wird der Berg natürlich anders gefahren. Keine Ahnung, ob das alle Fragen entkräftet, aber in Summe wohl durchaus ne Erklärung, warum er so schnell im Vergleich zu vorher gefahren wurde.

    Es gibt da so viele Faktoren wie das Wetter (heiß, kalt, Regen, vielleicht sogar Schnee, Windstärke und Richtung), ist die Etappe in der ersten, zweiten oder dritten Woche, welche Etappen sind an den Tagen davor bzw. danach gewesen, vielleicht Ruhetag davor oder danach, was kam in der Etappe vor bzw noch nach dem entsprechenden Berg, ist es eine Bergankunft, wie ist die taktische Situation im Gesamtklassement, Bergtrikot und Tagessieg, normale Etappe oder Zeitfahren und was ich noch alles vergessen habe......


    Interessant ist z.B., dass Pantani in Alpe d'Huez aus normalen Etappen schneller war als Armstrong 2004 beim Bergzeitfahren, und Ullrich und Klöden waren 1997 bzw. 2006 auf normalen Etappe schneller in Alpe D'Huez als beim Bergzeitfahren 2004.


    Oder "Fun Fact" zum Thema den Berg sehr schnell hochfahren, Armstrong hat 2010 oder sogar 2009, als beide im gleichen Team waren, Contador mehr oder weniger direkt Doping unterstellt, weil er auf einer Etappe mehr Höhenmeter in einer Stunde erklommen hat als der bisherige Bestwert von Armstrong....... :rofl:

  • Wie schon von anderen geschrieben sind diese Quervergleiche mit anderen Jahren schwierig oder eigentlich fast unmöglich. Würde dann nur ansatzweise gehen, wenn die Tour insgesamt immer gleich wäre (damit die Vorbelastung gleich wäre, aber selbst dann kann die Taktik noch anders sein) und das gleiche Wetter herrschen würde.


    Allerdings lässt einen der große Zeitabstand zu allen anderen bei dem Bergzeitfahren eben etwas die Stirn runzeln. Das war ja schon eine eigene Liga. Ok, kann man sagen, dass nur Roglic und er hoch motiviert waren usw. Aber ich glaube, da wollten schon noch ein paar gewinnen und sind voll gefahren. Aber wie alles bei der Thematik wird es wenn dann die Zeit zeigen. Das Umfeld im Team und Herkunftsland darf man halt nicht aus dem Blick lassen.

  • Pogacar hat an diesem Tag einen neuen Rekord aufgestellt, ja, aber alle anderen Fahrer auch :thumbsup:! Selbst wenn Pogacar mit der Gruppe um Roglic ins Ziel gekommen wäre, wäre es eine neue Bestzeit gewesen! So kam es gestern jedenfalls auch in der ARD!

    Pogacar hatte am Gipfel um die Roglic Gruppe genau 40 Sekunden raus gefahren!


    Und ansonsten bin ich bei Maus und Marty - Quervergleiche zu anderen Jahren sind immer schwer! Neben den ganzen von Maus genannten Faktoren kann man z.B. auch noch modernere Trainings- und Essenspläne anfügen, die Auswertungen der Leistungsdaten wurden deutlich genauer weil viel mehr Technologie vorhanden, die Rennräder sind mit Sicherheit auch nochmal ein ganz anderes Gefährt geworden als vor 10 Jahren usw.


    Und wie gesagt, ich will einen Pogacar nicht unter Generalverdacht stellen, aber dieses aus dem Nichts allen davonfahren (bei der Vuelta 2019 wurde er ja auch direkt 3.) sorgt eben auch wegen seinem Umfeld doch etwas Bauchschmerzen! Dazu noch ein Bericht der sportschau https://www.sportschau.de/tour…ar-gelbes-trikot-100.html

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  • Der Sponsor UAE hat hoffentlich ein großes Interesse alles sauber zu halten.

    Als demokratisch/menschenrechtlich rückständiger Staat auf Image-Werbetour wäre es kontraproduktiv mit nem gepanschten Fahrer die Tour zu gewinnen.


    Wäre zumindest eine Idee. Die andere mit allen Mitteln Erfolge zu holen aber auch.


    Krass ist auch wieviel Lopez auf der letzten Etappe verloren hat. Das ging bisschen unter. Der wurde weit durchgereicht von Platz 3 aus.

  • Und wie gesagt, ich will einen Pogacar nicht unter Generalverdacht stellen, aber dieses aus dem Nichts allen davonfahren (bei der Vuelta 2019 wurde er ja auch direkt 3.) sorgt eben auch wegen seinem Umfeld doch etwas Bauchschmerzen! Dazu noch ein Bericht der sportschau https://www.sportschau.de/tour…ar-gelbes-trikot-100.html

    Ja, es ist leider schade, dass die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte schnell für Bauchschmerzen sorgen, wenn gerade beim Radsport, Leichtathletik, Gewichtheben, Schwimmen, Skilanglauf oder Biathlon jemand was Überradendes schafft.

  • Laut diesem https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_121857.htm etwas präziseren Beeicht dreht es sich vor allem um die kolumbianische Fraktion von AS.


    Leider kein Wunder, denn wenn eines mehr als verseucht ist, dann seit vielen Jahren leider der Radsport in Kolumbien!

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