Finale 2019: Frankfurt vs Ravensburg

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  • In und um Frankfurt gibt es heute ein spiel, was wesentlich mehr Strahlkraft hat. Da interessiert Ravensburg nur die wenigsten. Mich eingeschlossen ;)

    Genau! Deshalb bekommen die über 5.000 Frankfurter auch den Mund nicht auf! Interessante Erklärung :thumbsup:


    Hut ab vor dem Team! Nach 3:1 stark zurück gekommen, im letzten Drittel das Spiel gedreht und die Fans haben nebenbei das Stadion meisterreif beschallt! Was ein Spiel! Es geht vergnügt nach Hause :prost::beer:

  • Anfangs entstand der Eindruck, als sei man entweder übermotiviert oder noch im Bus. Teils dämliche und völlig unnötige Strafen u.a. von Pfaffengut und Brunnhuber, das muss man tunlichst unterlassen. Die Löwen haben viel zu viel gute Ansätze im PP, als dass man die Situationen leichtfertig provozieren sollte. Langmann wird für uns zum Schlüssel der Serie, insofern er seine Form behalten kann. Seine Entwicklung vom guten zum sehr guten Goalie, der Spiele gewinnen kann und immer für einen "Monstersave" gut ist und einfach deutlich weniger Eier fängt, ist gerade diese Saison offensichtlich. Nichts desto trotz muss man tunlichst wieder auf eine bessere defensive Ordnung hoffen. Zu oft, wie auch gegen KF oder Nauheim, lädt man durch Nachlässigkeit oder Stellungsfehler zum Kontern ein bzw. öffnet Räume für weite Pässe. Egal wie die Serie ausgeht, muss man einfach eingestehen, dass die Verpflichtung von Chernomaz genau richtig war, da dürften auch die letzten Kritiker verstummen.

  • Die waren alle im Wald^^

    Nein, ernsthaft. Wenn man sich in den Frankfurter Medien umgeschaut hat fand man verdammt wenig zum DEL2 Finale,

    noch nicht mal vor oder am ersten Spieltag. Jedes noch so kleine Stadtteil-Käseblättchen hatte hier nur die Eintracht im Focus.

    Ist das Problem einer größeren Stadt die (z. Zt. erfolgreichen) Erstliga- und Internationalen Fußball im Angebot hat.


    Gratulation zu Spiel eins an die TS. Die Löwen nach der 3:1 Führig zu pomadig, schläfrig und ohne den nötigen Biss.

  • Spannend dass die Frankfurter Presse an den eigenen Trainer und zur eigenen Mannschaft keine Fragen hatte.....

    Was soll daran spannend sein? :beer:

    Die Frankfurter Presse ist nicht für viel gefrage bekannt, wüsste auch keinen Grund was man nachfragen müsste.

    War ein schnelles und aggressiv geführtes Spiel, hätte man besser vorm Tor aufgeräumt wäre das Spiel denke ich auch nicht verloren gegangen. Schön das die 4. Reihe so viel Eiszeit bekommen hat und man ihnen das Vertrauen schenkt. Ansonsten ist das Finale nur Zugabe, die Saison war mit der Mannschaft so oder so ein Erfolg, würde mich natürlich freuen wenn sie die Saison noch krönen. Ansonsten bis Samstag :thumbsup:

  • wenn das für Euch alles nur um die goldene Ananas geht. Es in Frankfurt eh nur um Rundball geht. Sich weder die Presse noch sonst niemand interessiert. Und alles erst in 2 Jahren wichtig ist frage ich mich warum Ihr in den Play Offs mitspielt. Dann hättet Ihr Crimme gewinnen lassen weil da oder auch in Dresden die DEL2 wirklich wichtig ist.

    Ihr habt in der Zwischenzeit Die Schwäne aus dem Schwarzwald in der Arroganzliga vom ersten Platz verdrängt.


    Gruß

  • Ich bin kein Frankfurter. Wenn du in der Lage der Löwen wärst oder dein Club, dann könntest du die Denke von Fritzmeier verstehen. Sicher ist es für jeden Spieler und Fan eine "DEL2-Meisterschaft" und die will jeder. Die goldene Ananas bleibt es trotzdem noch zwei Jahre (noch mit diesem Jahr eingeschlossen). Ich finde es einfach super zu hören, wenn die 4. Reihe so viel Eiszeit bekommt. Genau dafür ist die "Vorbereitungszeit" oder nenne sie "perspektivische Aufbauarbeit 2021" da.

  • Um die goldene Ananas geht es für jeden - und doch nimmt sie jeder gerne mit. Dass die DEL 2 unwichtig ist, ist deine eigene Aussage, welche hier im Forum gerne zur Hetze verwendet wird, wie der Thread eindrucksvoll zeigt. Diskussion Fehlanzeige, dafür lieber Bashing in ein- und dieselbe Richtung.

    Dass hier und in Hessen aktuell der Fokus auf Fußball liegt, ist kaum zu leugnen und für die Löwen selber sicher am ärgerlichsten, denn dagegen kommen sie bei der aktuellen Eintracht-Euphorie nicht an.

  • Frankfurter Arroganz war schon zu DEL - Zeiten ein Markenzeichen.

    Was es mit Arroganz zu tun hat, wenn ein Forist darauf hinweist, dass gestern eine andere Veranstaltung in der Stadt mehr Aufmerksamkeit hatte, bleibt mir verborgen. Ist aber auch Latte.

    Die Stimmung gestern war wirklich nicht gut. Zumindest in den letzten 30 Minuten hätte die Mannschaft Support gebraucht.

    Dafür kam bis zum 3-3 ziemlich wenig von den Leuten im Gästeblock. Wenn man Stimmung aber mit lauten Trommeln und Dauergesang gleichsetzt - Glückwunsch. Und das mit Kapo - Respekt.

    Dann macht euch am Montag die Mühe mal den Block zu wechseln. Schon gegenüber hörte man den Support kaum noch. Im C- Block konnte man euch überhaupt nicht hören.

    Nach Fights steht es 2-0 für die Löwen, in der Serie aber 0-1. Gibt Schlimmeres.

  • "Goldene Ananas" ist für mich das Unwort der letzten Jahre, weil es sportliche Höchstleistungen unnötig degradiert.


    Was ist bspw. mit dem Calder Cup in Nordamerika? Ist die Leistung, ihn zu erringen weniger wert, weil man nicht in die NHL aufsteigt? Ist er deswegen für die Teams und Spieler weniger erstrebenswert? Ich denke nein.


    Bevor jetzt aber das Argument der anders gelagerten Sport-Mentalität der Amis kommt, zurück nach Deutschland:


    Nicht wenige in Schwenningen hätten den Titel in der 2. Liga gerne mal erlebt. Ganz gleich, ob man es trotzdem in die DEL geschafft hat.
    Oder Ravensburg: Ich kann mir kaum vorstellen, dass auch nur ein einziger der 2011 im Stadion anwesenden gerne auf dieses Erlebnis verzichtet hätte, nur weil das Ergebnis nicht der Aufstieg war.
    Gleiches gilt auch für Bietigheim in den letzten Jahren.


    Ja, der fehlende sportliche Aufstieg ist bzw. war ein Manko.
    Aber man macht sich das Erlebnis Eishockey doch zusätzlich selbst kaputt, indem man durch Begrifflichkeiten wie "Goldene Ananas" die Leistungen unter den Scheffel stellt.


    Zur aktuellen Finalserie: Nach verständlicherweise eher nervösem Beginn habe ich ein rassiges 1. Finale gesehen. Nach dem 3:1 habe ich die Felle schon wegschwimmen sehen. Auch weil es ein psychologisch wichtiger Gegenschlag der Löwen zum vorherigen Gegenschlag der Towerstars war. Dann noch die Unterzahl nach der Strafe gegen Pfaffengut. Die Tendenz ging Richtung Hessen.
    Doch Eishockey wäre nicht Eishockey, wenn sich das Blatt nicht auch schnell wenden könnte.
    Dass Ravensburg noch im 2. Drittel auf 3:3 stellen konnte, war saustark. Man hat vor dem Tor gut gearbeitet und die Treffer erzwungen. Am Ende ist der Sieg sicher nicht unverdient.
    Trotzdem ist in diesem Finale noch nicht viel passiert. 1 Sieg reicht nicht zur Meisterschaft. Das ist noch ein langer Weg. Samstagabend kann es schon wieder ganz anders aussehen. Zwischen diesen beiden Teams ist alles drin. Für die Towerstars wird es morgen darum gehen, das Break auch zu vollenden. Die Löwen werden dagegen alles unternehmen, um das Heimrecht wieder zu bekommen.
    Bin auch mal gespannt, wie sich die Scharmützel auf dem Eis weiter entwickeln. Gestern wurde ja schon die eine oder andere Rechnung aufgemacht.


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