Aussenauftritt, Performance, Professionalität, Unterschiede und Besonderheiten DEL2

  • Ich habe schon seit längerem das Bedürfnis, unverbindlich einige Punkte zusammenzuführen und mit euch zu diskutieren.
    Ich vermute anhand verschiedener Anzeichen, dass ich mit mit meiner Meinung weitgehend allein auf weiter Flur stehen werde, aber das Risiko muss ich eingehen.


    Die DEL2 hat den Anspruch, eine professionelle Liga zu sein.
    Diese Punkte stellen aus meiner Sicht den Anspruch in Frage (Auflistung der Wertigkeit nach):


    -Qualität Schiris
    -Analogie zur „null Kritik“ Schiene DEL
    -widersprüchliche Aussagen Mitarbeiter Ligenbüro/Rudorisch
    -infrastrukturelle Unterschiede der Stadien
    -...


    Das waren jetzt meine wichtigsten Themen. Vermutlich gibt es noch mehr...
    Natürlich kann die Liga als solche nicht für alle Punkte was dafür, Beispiel Infrastruktur.


    Generelle Probleme in größerem Ausmaß sehe ich ab der übernächsten Saison auf uns zukommen. Dann ist der Auf- und Abstieg verbindlich, was grundsätzlich positiv ist. Allerdings wird die Schere zwischen den Standorten immer größer und ein eklatantes Leistungs- und Budgetdelta wird zu beklagen sein.
    Gerade kleinere Standorte wie Deggendorf, Freiburg, Bad Tölz, ... werden sich noch schwerer tun, sich langfristig in der Liga zu etablieren.
    Nachgebessert gehört auch dringend noch bei gravierenden Unterschieden im Modus. So gibt es beispielsweise hier weiterhin die Playdoens, in der DEL soll dagegen der Letztplatzierte direkt absteigen.


    Was jetzt schon attraktiv und gut gelöst ist, ist das Thema Vermarktung und Social Media. Die App und Facebook finde ich vorbildlich.


    Nun bin ich gespannt, ob ihr das genau so seht, alles großen Mist findet, vielleicht sogar zustimmt oder Ergänzungen findet.



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  • Ich finde es nicht wichtig, ob die völlig voneinander unabhängige jeweilige Ermittlung des Absteigers unterschiedlich erfolgt.


    Was auf jeden Fall angeglichen werden muss, sind etwaige U-Regelungen und vor allem die Kontingentspieler. Es kann nicht sein, das man sein halbes Team ändern muss (als Aufsteiger), um einigermassen konkurrenzfähig sein zu können oder auf der anderen Seite sein halbes Team feuern muss (als Absteiger), weil sie gar nicht alle spielberechtigt sind.


    Insgesamt finde ich, das die DEL2 das schon ganz gut macht soweit. Es sind letztlich Kleinigkeiten wie z.B. das in den Rostern auf der offiziellen Seite die Spielerbildchen teilweise monatelang fehlen. Das kann man schon besser machen, wenn man das will. Das sind die Kleinigkeiten, die dann schon leicht unprofessionell wirken, selbst wenn es nur ein Bildchen ist.


    Das der Auf- und Abstieg in reativ kurzer Zeit dazu führen wird, das es eine Aufstockung der jetzigen DEL und der jetzigen Oberligen geben wird und es keine DEL2 mehr in der Form geben wird, da bin ich mir sehr sicher. Daher war ich auch dagegen, es so plump auszuspielen. Wer wechseln will, soll das sagen und dann spricht man drüber. Anders geht es nicht in Zuschusssportarten. Es gab einen sehr guten Grund, weshalb die DEL damals ohne Abstiegskampf gegründet wurde. Das haben aber sehr viele leider vergessen oder wollen es nicht wahrhaben.


    Die Stadiongrößenvorgabe halte ich für Quatsch und gehört weg. Konnte mir noch Niemand plausibel erklären, warum z.B. Kaufbeuren oder Weißwasser mit niegelnagelneuen Hallen nicht in der DEL spielen dürften, obwohl die Größe ja bewusst gewählt wurde und auch absolut ausreichend für den Bedarf ist.

  • So Gummelstandorte wie Weißwasser, Kaufbeuren und Nauheim (gleich bekomme ich auf die Mütze 8o) mischen voll in der Liga mit. Allerdings habe alle drei derzeit keine Perspektive auf DEL. Trotzdem geben sie ihr bestes und sind langfristig in der Liga etabliert. Sie holen alles aus sich raus und die Fans haben ihren Spaß.

    Das selbe Problem haben die Fußballer von der vierten in die dritte Liga, da sind die Anforderungen auch enorm.


    Warum diese Zensur gegen Schiedsrichter besteht, das ist ja nicht nur im Eishockey so, weiß ich nicht. Die Qualität finde ich gar nicht so schlecht. Klar liegen mal ein paar grob daneben. Das passiert aber halt. Trotzdem liegen sie sehr oft besser als das geneigte Publikum auf den Rängen. Besonders bei Standorten mit vielen Zeitlupen sieht man die Unterschiede.


    Zu den finanziellen Vorrausetzungen kann man nicht viel sagen. Schwenningen fühlt sich gegenüber Mannheim bestimmt auch im Nachteil was die Infrastruktur gegen den Abstieg angeht. Ein CAP System wie in den USA mit finanziellen Ausgleichen zwischen den Clubs wird es nicht geben, dafür ist jeder zu sehr selber Eigenbrödler hier.


    Ich habe weder die App noch Facebook von der DEL2. Die meisten Berichte der Vereine sind so weichgespült, dass du dies die gar nicht angucken kannst. Toll, Toll, toll, Zitat von Hannes, Toll, Toll. So ist das Schema der Pressemeldungen. Es fehlen die Charaktere. Interviews wie Oli Kahn, auf die Frage was der Mannschaft zum Sieg gefehlt hat mit der Antwort: "Eier" bekommst heute nicht mehr. Manche Pressekonferenz ist zwar noch recht lustig, aber sonst ist alles so gleichförmig langweilig.


    Die Liga hat in den letzten Jahren trotzdem eine gute Entwicklung genommen. Die Qualität ging meines Erachtens stetig nach oben. Viele Drittligisten müssen sich strecken um rauf zu kommen und das ist gut so. Allerdings kommen auch die Preise langsam in Regionen, die vielen weh tun. Mal schauen wie das weitergeht.

  • für die Schiedsrichter ist immer noch der DEB zuständig, oder etwa nicht?


    Mein Kenntnisstand auch.
    Aber halt doch irgendwie entscheidend bei der Thematik.
    Natürlich ist es schwierig, alle von uns haben eine Vereinsbrille...
    Aber der Unterschied zwischen OL und DEL2 sollte schon auch nicht an den Streifis vorbeigehen, auch wenn es faktisch die selben handelnden Personen sind



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  • So Gummelstandorte wie Weißwasser, Kaufbeuren und Nauheim (gleich bekomme ich auf die Mütze 8o ) mischen voll in der Liga mit. Allerdings habe alle drei derzeit keine Perspektive auf DEL

    Sie haben keine Perspektive weil man den Sport und dabei handelt es sich bei Eishockey, bewußt in den Hintergrund gedrängt hat mit wirtschaftlichen Anforderungen. Es kann doch jedem überlassen werden mit wie viel Zuschauer und wie viel VIP Plätze er DEL spielen will. Der Markt der gerade von den Protagonisten dieses Systems immer propagiert wird soll es richten. Ich entscheide selbst ob ich 40-80 € für ein DEL-Ticket ausgeben will. Der eine oder andere Gummelstandort ist aber Jugendschmiede und Grundlage für das deutsche Eishockey.

  • Die DEL2 hat den Anspruch, eine professionelle Liga zu sein.
    Diese Punkte stellen aus meiner Sicht den Anspruch in Frage (Auflistung der Wertigkeit nach):


    -Qualität Schiris
    -Analogie zur „null Kritik“ Schiene DEL
    -widersprüchliche Aussagen Mitarbeiter Ligenbüro/Rudorisch
    -infrastrukturelle Unterschiede der Stadien

    Die Liga ist eben nur so professionell wie ihre Mitglieder. Mit jedem Team gibt es mal mehr oder weniger Professionalität und das schlägt sich natürlich auf die gesammte Liga nieder.

    Nachgebessert gehört auch dringend noch bei gravierenden Unterschieden im Modus. So gibt es beispielsweise hier weiterhin die Playdoens, in der DEL soll dagegen der Letztplatzierte direkt absteigen.

    Das liegt leider nicht in "unserer" Hand. Ich wäre auch dafür in der DEL Playdowns zu spielen, doch würde ich die PD in der DEL 2 nicht wegen der DEL weg lassen. Dann sind da eben unterschiede, aber lieber so, als das man die Playdowns begräbt.

  • Was wurde denn gegen eine 12er DEL und DEL2 sprechen? Insgesamt sind dann vier Teams nach unten durch, breite der Oberligen gestärkt, den akuten deutschen Spielermangel (sieht man ja schon anhand der Verteidigersituation vor der Saison) entzerrt. Solange der Nachwuchs auf dem jetzigen Niveau entsteht (Quantitativ) entsteht brauch keine Sau so viele "Profiteams".

    Und ja, wir wären einer der Streichkandidaten wahrscheinlich...:schulterzuck:

  • Es würde auch Probleme lösen, wenn man die AL-stellen stetig verringert. Es würde auch Probleme lösen, wenn die Sportart Eishockey mehr Fernsehpräsenz hätte. Es würde auch Probleme lösen, wenn man Kritiker nach offen geäußerter Keitik nicvt mit Ermittlungs erfahren drangsaliert usw. usw. usw.

    Die Diskussionen zu Verbesserungen auf Fanebene zu führen sind leider absolut überflüssig, wenn sie nicht auch auf Verantwortlichenseite geführt werden. Wenn schon nicht mal Spieleräußerungen zu Problematiken mehr als nur ein Strohfeuer entfachen, was willste dann mit ner Fandiskussion in nem Forum?

  • Es würde auch Probleme lösen, wenn man die AL-stellen stetig verringert. Es würde auch Probleme lösen, wenn die Sportart Eishockey mehr Fernsehpräsenz hätte. Es würde auch Probleme lösen, wenn man Kritiker nach offen geäußerter Keitik nicvt mit Ermittlungs erfahren drangsaliert usw. usw. usw.

    Die Diskussionen zu Verbesserungen auf Fanebene zu führen sind leider absolut überflüssig, wenn sie nicht auch auf Verantwortlichenseite geführt werden. Wenn schon nicht mal Spieleräußerungen zu Problematiken mehr als nur ein Strohfeuer entfachen, was willste dann mit ner Fandiskussion in nem Forum?

    Die Spieler einer Liga sind nicht unbedingt qualifiziert dafür, Kritik an dieser Liga zu äußern. Jeder sieht nur seine eigene Situation. Man kann die Meinung eines Spielers natürlich gut finden, deshalb muss sie trotzdem nicht richtig sein.

    Die Kritik aus Funktionärskreisen an der DEL/DEL2 ist ein Witz, denn genau diese Verantwortlichen sind die Liga und haben sich sämtliche Regeln außerhalb des Spielgeschehens selbst auferlegt.

    Und Fandiskussionen lösen überhaupt keine Probleme einer Sportart, auch da hat jeder nur seine Vereinsbrille auf. Der Auf- und Abstieg der aufgrund des Drucks der Fans eingeführt werden soll wertet das Spiel sportlich zwar auf, wird aber keinerlei positive Impulse für irgendetwas setzen, eher im Gegenteil.

  • Es fehlen die Charaktere. Interviews wie Oli Kahn, auf die Frage was der Mannschaft zum Sieg gefehlt hat mit der Antwort: "Eier" bekommst heute nicht mehr.

    Naja, da hätte Eishockey vielleicht sogar noch mehr zu bieten als der weichgespülte Fußball. Klar hat Kahn sowas rausgehauen, aber die anderen 400 Profis labern auch nur glattgebügelt Sche**, den sich kein Mensch merkt. Aber im Eishockey hört das halt auch nur die versammelte Telekom-Schar.


    Jürgen1962 : Geiler Kommentar, könnte mich beäumeln vor Lachen!!!

    Gernot Tripcke(2001):
    Für mich ist das vor allem eine sportpolitische Frage. Ich glaube, dass Auf- und Abstieg zur deutschen Sporttradition gehören.

  • Naja, da hätte Eishockey vielleicht sogar noch mehr zu bieten als der weichgespülte Fußball. Klar hat Kahn sowas rausgehauen, aber die anderen 400 Profis labern auch nur glattgebügelt Sche**, den sich kein Mensch merkt. Aber im Eishockey hört das halt auch nur die versammelte Telekom-Schar.


    Jürgen1962 : Geiler Kommentar, könnte mich beäumeln vor Lachen!!!

    ich wollte damit anmerken, dass die oben beschriebene "super Pressearbeit" immer nach Schema F funktioniert und sterbenslangweilig ist.

  • Naja, da hätte Eishockey vielleicht sogar noch mehr zu bieten als der weichgespülte Fußball. Klar hat Kahn sowas rausgehauen, aber die anderen 400 Profis labern auch nur glattgebügelt Sche**, den sich kein Mensch merkt. Aber im Eishockey hört das halt auch nur die versammelte Telekom-Schar.


    Jürgen1962 : Geiler Kommentar, könnte mich beäumeln vor Lachen!!!

    Naja, also ich bin völlig eurer Meinung, das man äußern sollte was man denkt und fühlt.


    Doch leider ist das in der heutigen Zeit kaum mehr möglich. Denn jeder Spieler denkt an seine Karriere im Haifischbecken Profisport.

    Das Problem ist, sobald ein Spieler aus der Reihe tanzt und etwas macht oder sagt, wird ihm das von den Medien um die Ohren gehauen.

    Die Medien berichten schon lange nicht mehr mit dem Hintergrund etwas auf zu klären oder vielleicht zu verstehen was derjenige sagen will

    damit. Nein, das wichtigste ist für sie eine Sensation berichten zu können, weil auch so gut wie jeder "Vollidiot" in einem Blog oder im Internet

    einen Bericht veröffentlichen kann, und niemand weiß ob er qualifiziert genug dafür ist.


    Früher waren Beziehung zwischen Profisportlern und Journalisten inniger. Man kannte sich persönlich (heute nicht mehr). Wodurch ein Journalist

    auch verstanden hat warum er Kritik äußert oder sonst etwas "böses" öffentlich sagt, was die folge hatte das meist auch die Hintergründe

    korrekt erklärt wurden und es somit sachlicher wurde.


    Heute kann jeder der daheim im Sessel sitzt und "Journalist" ist etwas aus einem Interview im Internet schreiben ohne ds er ihn je gesehen oder gesprochen hat.


    Und wenn ich dazu dann halt auch noch die Frage auf PRessekonferenzen höre, dann sorry, das sind Fragen die interessiert kein Mensch. Wenn mal bei

    etwas genauer nachgefragt wird, dann nur weil man danach einen tollen Artikel schreieben kann, aber nicht mit dem hintergrund etwas über die Sportart oder

    den Sportler zu erfahren.

  • Die Ligengröße willkürlich zu verändern wäre IMO ein klarer Rückschritt hinsichtlich Professionalität.

    Ob jetzt die DEL nen anderen Modus zur Ermittlung des Absteigers hat als die DEL2, ist nach jahrzehntelangem Streit um den Aufstieg eher nebensächlich. Kann mir auch gut vorstellen, dass sich das in einigen Jahren annähert (zB in beiden Ligen nur PD zwischen 13. & 14.).

    Was ist mit "-infrastrukturelle Unterschiede der Stadien" gemeint? Nauheim zu offen, Kaufbeuren zu klein, Tölz zu netzig?

  • Interessante, aber auch extrem vielseitige Thematik... Eine

    Grundlage braucht es für diese Diskussion komplett: Die Li-

    ga besteht aus den Clubs. DIE machen die Regeln, die ent-

    scheiden, die geben Leitlinien.


    -Qualität Schiris

    Ganz klar: Eine Steigerung der Qualität erfordert eine Steigerung

    der Ausbildung. Und diese kostet schlichtweg Geld. Hier hat wie

    in nahezu allen anderen Bereichen die Liga alle Möglichkeiten,

    aktiv zu werden und dies zu forcieren. Ob das über höhere Spiel-

    abgaben oder einen Fonds oder sonstwie geht, kann man sich

    überlegen.


    -Analogie zur „null Kritik“ Schiene DEL

    Ich bin ein Freund offener Worte, denn nur dann werden sich Dinge

    bewegen. Aber: Diese Worte gehören in einen passenden Kontext,

    zum Beispiel in die Ligentagung, die Gesellschafterrunde, ... Da sol-

    len auch ruhig mal die Fetzen fliegen, aber nach außen muss das

    geschlossen sein. Dazu finde ich die Liga recht offen zu sachlich ge-

    äußerter Kritik, man setzt sich mit allen Parteien auseinander, geht

    zu allen Treffen, holt die Leute auf allen Ebenen zusammen.


    Was auf jeden Fall angeglichen werden muss, sind etwaige U-Regelungen und vor allem die Kontingentspieler. Es kann nicht sein, das man sein halbes Team ändern muss (als Aufsteiger), um einigermassen konkurrenzfähig sein zu können oder auf der anderen Seite sein halbes Team feuern muss (als Absteiger), weil sie gar nicht alle spielberechtigt sind.

    Zumindest eine Annäherung sollte da kommen. Allerdings sehe ich

    den Umfang des Kaderumbaus nicht wirklich kritisch, das ist ein in

    allen Ligensportarten übliches Vorgehen. Zumal wir hier ohnehin in

    90 Prozent (?) der Fälle von Jahresverträgen reden, die dann eben

    neu verhandelt werden.


    Das sind die Kleinigkeiten, die dann schon leicht unprofessionell wirken, selbst wenn es nur ein Bildchen ist.

    Klare Aufgabe der Clubs, diiese anzuliefern. Wird soweit möglich

    auch versucht. Gutes Beispiel für das Funktionieren der Liga, hier

    muss zugearbeitet werden.

  • Die Ligengröße willkürlich zu verändern wäre IMO ein klarer Rückschritt hinsichtlich Professionalität.

    Ob jetzt die DEL nen anderen Modus zur Ermittlung des Absteigers hat als die DEL2, ist nach jahrzehntelangem Streit um den Aufstieg eher nebensächlich. Kann mir auch gut vorstellen, dass sich das in einigen Jahren annähert (zB in beiden Ligen nur PD zwischen 13. & 14.).

    Die Ligagröße ist immer willkürlich, das ist ja nichts, was auf Naturgesetzen basiert oder sich selbstständig entwickelt. Auch die derzeitigen 14 sind willkürlich.


    Ich persönlich sehe es seit Jahren, im Prinzip seit über den Aufstieg ernsthaft gesprochen und verhandelt wurde so, das es ein Spiel für kurze Zeit wird und danach die Gefahr sehr groß ist, das es große Probleme gibt, die es ohne die Verzahnung nicht gäbe.


    Einer der Hauptgründe dafür ist der Abstiegsklampf der DEL, den es ja bisher nicht gab. Schlechtes Jahr? OK. Geben wir vielleicht noch nen Spieler ab oder holen uns ein paar Talente und greifen nächstes Jahr wieder an. Das geht dann alles nicht mehr, sonst spielt man nächstes Jahr DEL2. Würde ich mal nicht unterschätzen, was das finanziell bedeuten kann, "mit Gewalt" die Klasse erhalten zu wollen, auch für die, die es letztlich schaffen. Für den Absteiger wird es ganz gefährlich. Die Geschichte generiert übrigens kein Geld. Das Abstiegskampf Leute ins Stadion treibt, ist ein Märchen.


    In der DEL2 wird es möglicherweise ähnlich ablaufen. Einige wenige wollen und werden alles dafür tun, auch finanziell. Es schafft aber nur einer, die anderen nicht. Natürlich appeliert man grundsätzlich an die Vernunft, eben nicht mehr Geld auszugeben, als wirklich da ist. Wer aber legt sich so große Reserven an, das er wirklich Ersatz für verletzte Spieler, notwenige Verstärkungen oder auch mal einen neuen Trainer wirklich in den Etat einpreise und im Zweifel unangetastet lässt? Unrealistisch.


    Wieviele wollen denn wirklich hoch? 3? 4? Mehr sinds doch nicht. Aktuell (Bsp. Schwenningen oder Bremerhaven) hieß hoch aber hoch und drin. Das ist ja dann auch anders. Man ist für genau ein Jahr drin, ein "Hochkaufen" und dann erstmal in Ruhe die berühmten kleinen Brötchen backen und akklimatisieren geht ja nicht, sonst ist man ja direkt wieder draussen und alles geht von vorne los.


    Daher ist die Sache mit der Aufstockung gar nicht so blöd, aber danach wieder Tore zu und das unsägliche Gerufe nach Auf- und Abstieg weg. Es funktioniert doch sowiso nicht langfristig und das weiss auch jeder, der sich mal etwas ernsthafter damit beschäftigt hat. Die Willigen und Könnenden hoch, das gleiche zwischen Oberliga und DEL2. Den Rest mit den Regionalligen verschmelzen lassen und danach Namen für die Ligen finden, damit auch alle zufrieden sind und sich keiner (hier meine ich die Fans!) auf den Schlips getreten fühlt, weil er nicht mehr Oberliga spielt oder so.


  • Du sprichst mir aus der Seele..



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