DEL allgemein 2018/19

  • In dem Fall gibt es ja die U-Regelung, deren Anzahl man sicher auch erhöhen könnte.

    Also wenn man es mit 24 noch nicht geschafft hat in der DEL Fuß zu fassen, wann bitte dann? Außerdem ist der Einsatz in den Specialteams gekopelt am Spielsystem des Trainers. Wie willst du denn die Vereine zwingen das die ganzen U-Spieler bei Über- und Unterzahl auf dem Eis stehen?

    Da ist doch das Problem, dass gibt es doch nicht, dass man so an der Realtät vorbeischaut.


    Die fassen in der DEL mt 24-25 Fuss, das ist 5 Jahre zu spät.

    Schau dir mal Sezemsky an. Der wurde mit knapp 24seine ersten 5 DEL Spiele gemacht und wurde noch in die OL geschickt und in der Saison drauf hat er in der Nationalmanschaft debütiert.

    Das ist doch der Wahnsinn.


    Schön dass du die Trainer ansprichst, drittklassige Trainer und Teammanager aus NA sind natürlich das beste was unserem Nachwuchs passieren kann.


    Jetzt habe ich mich nochmal hinreissen lassen, aber das wars dann. Wenns ist, dann gerne per PN

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  • Guten Tag


    Ganz geb ich dir nicht recht ... zumindest versuchen Mahoon und co . schon was

    Und auch so eine Geschichte wie mit Bassler gibt mir Hoffnung , nur zu wenig

    Und auch Die Loibl Geschichte ist wirklich toll, aber du hast recht : bei vielen dauert es zu lange , bin sehr gespannt wie sich ehl und Schinko schlagen werden


    vergebene Jahre waren das als solche Manager wie Nethery machen konnten was sie wollten ....

    Der Eishockey_Liebhaber (also ich :)) wechselt zur Schriftfarbe Lila, falls es was zum blöd daherreden bzw. Sarkastisch gemeint ist

  • Das mit dem deutschen Pass und der geringen Verbundenheit zu Deutschland ist doch logisch. Man sagt dem Spieler, der in Nordamerika nur 2. oder 3. Liga spielen kann, dass er in Deutschland für mehr Geld (?) in den vorderen Reihen spielen kann. Und um seinen Marktwert noch zu erhöhen, sollte er einen deutschen Pass beantragen, also macht er das eben. Das würde er überall anders, nur aus wirtschaftlichen Gründen genauso machen, dafür sollte man den Spieler nicht verurteilen.

    Wenn man die Anzahl der Spieler für die Nationalmannschaft in der DEL erhöhen will (aber welcher Verein sollte vorrangig DAS wollen?) darf man nicht zwischen den Pässen unterscheiden, die die Spieler besitzen, sondern zwischen den Spielberechtigungen für die jeweiligen Länder.

    Zwei Spielzeiten in Deutschland, dann ist der Nordamerikaner auch für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt. Macht’s das wirklich besser?

  • Ja, weil er 2 Jahre lang eine Kontingentstelle belegt und damit erstmal uninteressanter ist.


    Interessant ist auch, dass für die Berechtigung einer doppelten Lizenz (Förderlizenz) nicht nach Staatszugehörigkeit sondern nach der Spielberechtigung für den DEB unterschieden werden darf.


    Zu meiner ursprünglichen Aussage:

    Das Thema ist nur ein kleines Puzzleteil.

    Viel wichtiger wäre ein Umdenken und eine deutlich größere Förderung des Nachwuchses. Ein Vorschlag wäre, dass man in einer gewissen Liga nur spielen darf, wenn gewisse Bedingungen im Nachwuchs erfüllt werden. Das Sternesystem ist ja ein netter Ansatz, allerdings sollte nicht die Ligeneinteilung nach Sternen erfolgen, sondern die Sterne sollten Bedingung für die Lizenz der ersten Mannschaft sein.

    Das wird aber nicht passieren, denn da würden sich einige ins eigene Bein schießen.

  • Naja da ist halt einer richtig frustriert, die Aussagen sind ja im Grunde richtig und gelten für JEDEN anderen Sport auch, mit keiner Profi Manschaftssportart kann man Geld verdienen


    Aber am geilsten ist schon dieser Satz, an Hohn eigentlich nicht zu überbieten.

    Dass ein Eishockeyverein die DEL verlässt, weil das Geld nicht reicht, ist nicht ungewöhnlich. Bisher scheiterten 18 Klubs in der Liga, fast keiner aus sportlichen Gründen.


    Clubs geben Geld aus das sie nicht haben und jammern sich die Liga nicht leisten zu können wollen aber mit biegen und brechen in dieser bösen Liga bleiben die das ganze Geld verschlingt.

  • Da ich auf Anhieb keinen Presse-Thread finde:


    Der Spiegel hat ganz aktuell einen Artikel über das Eishockey in Deutschland veröffentlicht. Leider nicht über das aktuelle sportliche


    https://www.spiegel.de/sport/w…-geschaeft-a-1263030.html

    Früher war mal der Stern die Zeitschrift, die er noch nie war. Das kann man inzwischen auch vom Spiegel sagen!

    Man recherschiert nicht in Mannheim, Köln oder Berlin sondern in 'bei Hannover' bei einm Typ der nach eigenem Bekunden nicht mal mehr zum zuschauen kommt? Dazu eine drei Jahre alte Aussage unserer Gabi ohne den damaligen Anlass anzugeben?

    Einige Leserreaktionen sind ja recht deutlich.

    :D Wer vom Himmel fällt, sollte nach Straubing fallen!
    (alte Straubinger Überzeugung, nachweisbar seit dem 18. Jhdt.) :thumbsup:
    „Qui desiderat pacem, bellum praeparat“
    8)

  • 2 x im Jahr ein Bericht dieser Art, 1 x zu Saisonbeginn, 1 x zum Finale. Beides nichts Neues.

    Rotzberichte wie diese sind mitverantwortlich für das Dilemma der Sportart Nichtfußball. Ja, 2x in Jahr gibt es so einen Bericht und in der Regel negativ, in der Regel wenn es eine Insolvenz, Massenschlägerei oder sonstige Negativschlagzeilen auszuschlachten gilt.


    OK, außer Olympiasilber, weil man da einfach nicht dran vorbei kam. Wenn es hoch kommt, gibt's im Spiegel noch eine Kurzmeldung, wer deutscher Meister ist. Hauptsache, wir wissen, was Boteng sein Nachbar zum Frühstück ist.


    Das alles führt zu weiterhin zu schlechtem Image unseres tollen Sports (boah des is ja so brrudahl) zu wenig neuen Zuschauern/Interessenten.


    Fragt im Bekanntenkreis doch einfach mal rum, was die Leute, die nix mit Eishockey am Hut haben für ein Bild von dem Sport haben.


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  • Also ich bin der Meinung der Weg im deutschen ist momentan gar nicht so schlecht. Mich stört derzeit am meisten dir Anzahl der Kontingentspieler in der Del. Dies blockiert derzeit eine noch bessere und schnellere Entwicklung...

    Und ich hatte geglaubt, dir wäre mal ein neues Thema

    eingefallen... Schade!

  • Der Spiegel Bericht könnte auf jeden anderen Sport auch geschrieben sein. Wie viele Handball-Vereine sind schon aus der Bundesliga "abgestiegen" oder haben sich zurückgezogen. Oder haben wegen Lizenzbetrugs Punkte abgezogen bekommen. Wenn z.B. ein großer Geldgeber abspringt wird es für jeden Verein eng, vor allem wenn es nicht ausgeglichen werden kann. Und das nicht nur im Handball oder Eishockey. Was passiert in Hannover wenn Kind raus fliegt. Da fehlen auf einmal zig Millionen im Jahr. Gleiches Spiel in Hamburg mit Kühne. Kann man mit zig Vereinen so weiter auszählen.


    Das Problem im Deutschen Eishockey Nachwuchs ist doch das sie keine Chancen bekommen sich zu beweisen. Wenn 2 komplette Reihen nur mit Import-Spielern besetzt sind, wieviel Eiszeit bekommt dann der Rest? Die meisten Vereine spielen ja sowieso nur mit 3 Reihen. Einzig durch die Reduzierung der AL-Stellen in der DEL wird sich da etwas tun. Und JA, das Niveau würde für ein paar Jahre vielleicht etwas sinken, aber spätestens dann wird es Früchte tragen. Durch diese Leidenszeit müssen die Vereine und Fans, sowie die Nationalmannschaft eben durch. Schaut man sich in verschiedenen Ligen Europas um, funktioniert das. Schweden als krasses Beispiel und ja ich weiß, Nationalsport und bessere Jugendarbeit (die könnten wir auch haben, wenn wir wollten), habe dort mehre Spiele gesehen. Beim 1. Spiel waren 2 AL auf dem Feld und beim 2. Spiel z.B. nur einer. Und das nicht pro Team, sondern insgesamt! Wenn weniger erlaubt sind, werden die Einheimischen Spieler auch wertvoller, sprich man kümmert sich mehr um sie. Bessere Ausbildung, bessere Verträge und mehr Eiszeit. Mit mehr Eiszeit kommt auch mehr raus als wenn ein 20 Jähriger seine 3-5 Minuten pro Spiel bekommt und das meist nur um ja kein Tor zu kassieren. Dann spielen sie halt bis Mitte 20 in der DEL2 und vergeuden dann dort ihre Lehrjahre. Oder fragt euch mal warum die besten Deutschen Spieler nie in der DEL gespielt haben. Die gehen lieber nach NA um dort richtig ausgebildet zu werden. Oder was passiert wäre, ein Draisaitl hätte in der DEL "angefangen". Der würde wahrscheinlich immer noch in der 3. Reihe sitzen und darauf warten mal Powerplay spielen zu dürfen. Aber es ist halt einfacher Spieler aus Kanada, USA oder sonstwoher zu suchen die irgendwann mal eine Schwarzwälder-Kirschtorte gegessen haben.

  • Wäre das ein Handballartikel von ähnlicher Qualität, müsste man dafür in Straubing recherchieren.

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    (alte Straubinger Überzeugung, nachweisbar seit dem 18. Jhdt.) :thumbsup:
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    8)

  • Der Spiegel Bericht könnte auf jeden anderen Sport auch geschrieben sein. Wie viele Handball-Vereine sind schon aus der Bundesliga "abgestiegen" oder haben sich zurückgezogen. Oder haben wegen Lizenzbetrugs Punkte abgezogen bekommen. Wenn z.B. ein großer Geldgeber abspringt wird es für jeden Verein eng, vor allem wenn es nicht ausgeglichen werden kann. Und das nicht nur im Handball oder Eishockey. Was passiert in Hannover wenn Kind raus fliegt. Da fehlen auf einmal zig Millionen im Jahr. Gleiches Spiel in Hamburg mit Kühne. Kann man mit zig Vereinen so weiter auszählen.


    Das Problem im Deutschen Eishockey Nachwuchs ist doch das sie keine Chancen bekommen sich zu beweisen. Wenn 2 komplette Reihen nur mit Import-Spielern besetzt sind, wieviel Eiszeit bekommt dann der Rest? Die meisten Vereine spielen ja sowieso nur mit 3 Reihen. Einzig durch die Reduzierung der AL-Stellen in der DEL wird sich da etwas tun. Und JA, das Niveau würde für ein paar Jahre vielleicht etwas sinken, aber spätestens dann wird es Früchte tragen. Durch diese Leidenszeit müssen die Vereine und Fans, sowie die Nationalmannschaft eben durch. Schaut man sich in verschiedenen Ligen Europas um, funktioniert das. Schweden als krasses Beispiel und ja ich weiß, Nationalsport und bessere Jugendarbeit (die könnten wir auch haben, wenn wir wollten), habe dort mehre Spiele gesehen. Beim 1. Spiel waren 2 AL auf dem Feld und beim 2. Spiel z.B. nur einer. Und das nicht pro Team, sondern insgesamt! Wenn weniger erlaubt sind, werden die Einheimischen Spieler auch wertvoller, sprich man kümmert sich mehr um sie. Bessere Ausbildung, bessere Verträge und mehr Eiszeit. Mit mehr Eiszeit kommt auch mehr raus als wenn ein 20 Jähriger seine 3-5 Minuten pro Spiel bekommt und das meist nur um ja kein Tor zu kassieren. Dann spielen sie halt bis Mitte 20 in der DEL2 und vergeuden dann dort ihre Lehrjahre. Oder fragt euch mal warum die besten Deutschen Spieler nie in der DEL gespielt haben. Die gehen lieber nach NA um dort richtig ausgebildet zu werden. Oder was passiert wäre, ein Draisaitl hätte in der DEL "angefangen". Der würde wahrscheinlich immer noch in der 3. Reihe sitzen und darauf warten mal Powerplay spielen zu dürfen. Aber es ist halt einfacher Spieler aus Kanada, USA oder sonstwoher zu suchen die irgendwann mal eine Schwarzwälder-Kirschtorte gegessen haben.

    Wie viele AL sind denn in Schweden erlaubt?