Unterbau der OL Nord

  • Es sollte natürlich kein Verein zu irgendwas gezwungen werden. Wenn sich aber Teams aus der BeNeLiga und welche aus der Reagionalliga West zusammentun, warum nicht?

    Müssen halt die Vereine wissen ob es für sie Vorteile bringt.

    Wenn man zu dem Entschluss kommt, dass es für die meisten Vereine nicht machbar ist, dann lässt man es halt bleiben, aber ich finde man kann dem ganzen ja mal aufgeschlossen sein.

    Fraglich wird es eben dann, sollte es die Reagionalliga West ersetzen, was mit dem Aufsteiger passiert, wenn er nicht aus Deutschland kommt.

    Ansonsten hat die Regio West gerade mal 9 Vereine gehabt. Für mich ist das halt keine vernünftige Anzahl an Teams, aber vielleicht sehe ich das auch zu sehr im Bezug zur 1. und 2. Liga.

    Wenn man zusammen auf vielleicht 14-16 Teams kommt, dann würde wohl auch eine Einfachrunde reichen.(ohne das jetzt durchzuzählen)

  • boppe

    Ich zweifle nicht am sportlichen Leistungsvermögen der holländischen Teams.


    Ich frage mich nur, warum man jetzt auf die Idee kommt, dass alles nochmal umzukrempeln. Lief die BeNeLeague nicht gut genug, dass man jetzt diese Vergleiche sucht?


    bone02943

    Ich halte diese Idee von einer gemeinsamen Liga für sinnlos. Meinetwegen sollen se ne Art internationalen Pokal ausspielen. Da gibt es auch keine Probleme mit potenziellen Aufsteigern. Ansonsten halte ich die Gastspielrechte für Kontraproduktiv.

  • Ich finde einen grenzüberschreitenden Spielbetrieb sinnvoll, da diese Grenzen innerhalb der EU immer mehr ihre Bedeutung verlieren. Hat ja auch keiner ein Problem damit, dass Zweibrücken in BaWü spielt.


    Das Thema Aufstieg in die OL Nord find ich dagegen problematisch. Clubs wie Leipzig und Timmendorf werden sich bedanken, wenn Sie jede zweite Woche nach NL oder B fahren müssen. Das würde die OL Nord kaputt machen.


    Eine Lösung könnte sein, dass es eine gemeinsame Liga macht, aber die deutschen Clubs spielen separat einen RL-Meister aus, wie es die Italiener in der AlpsHL machen.


    Was mit Limburg, Neuwied und Frankfurt passiert, bleibt auch noch zu klären.


    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man die Clubs der BeNeLeague nicht unterschätzt, wie man das mit Tilburg gemacht hat. Ich glaube, da werden die NRW-Clubs meistens Prügel beziehen. Das würde dann wirklich niemand was bringen


    Die RL West hatte übrigens 12 Clubs, aber dann wollte man unbedingt auf 10 verkleinern. Dazu kam dann ein Aufstiegsverzicht. Wie man die Anzahl an Clubs pro Liga sicherstellt, hat die RL Nord gezeigt. Das könnte doch ein Vorbild für den Westen sein.

  • Ansonsten hat die Regio West gerade mal 9 Vereine gehabt. Für mich ist das halt keine vernünftige Anzahl an Teams, aber vielleicht sehe ich das auch zu sehr im Bezug zur 1. und 2. Liga.

    Wenn man zusammen auf vielleicht 14-16 Teams kommt, dann würde wohl auch eine Einfachrunde reichen.(ohne das jetzt durchzuzählen)

    Die Zahl von 9 Vereinen in der RL West finde ich jetzt nicht so negativ, da die 9 Vereine untereinander eine Spielstärke hatten,

    bei der es nicht andauernd zu zweistelligen Ergebnissen kam, sondern es relativ normale Eishockey Ergebnisse gab.

    Einen Letzten und Ersten die weit voneinander entfernt waren, gab es aber trotzdem.


    Bei 14 - 16 Vereinen wären wahrscheinlich wieder 4-5 Teams dabei, die ständig zweistellig verlieren würden. Das macht doch auch keinen Spaß und langweilt die Zuschauer.


    Die Regionalliga West ist eine Amateurliga, die sich wie ihr Name schon sagt, rein auf die Region Westdeutschland

    beschränkt. Einerseits will keiner von dort wegen den hohen Kosten und weiten Reisen in die Oberliga aufsteigen. Aber Reisen in

    die Niederlande oder nach Belgien würde die Etats der 4. Klassigen Amateurvereine sicherlich unnötig ansteigen lassen.


    Für mich einzig vorstellbar wäre höchstens ein Zusatzwettbwerb aller teilnahmewilliger RL-West-Vereine.

  • Vielleicht werden einige teams aus der Regional Liga eingeladen in der Beneliga zu spielen. Kein problem machen wir mit Belgien auch. Herentals wurde schon mal Meister. Wenn es problematisch ist in Deutschland zu spielen wird die Sache gerecht da konnen Deutsche teams in Holland mitspielen.

  • Moin, nach lesen der Post hier, möchte ich nun auch mal meinen Senf dazu tun.

    Wenn die Meister der einzelnen Liegen, ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen würden, würde sich die Diskussion hier wahrscheinlich erübrigen.

    Welchen Sinn macht es Meister der RL-West zu sein und den Aufstieg in die OL-Nord nicht machen? Genauso sieht es in den Liegen unterhalb der Regios aus. Wäre vor drei Jahren der damalige RL-West Meister in die Oberliga aufgestiegen, hätten wir Tilburg nicht .

    Dieses Problem ist nicht nur in der Oberliga vorhanden, sondern, ich behaupte es mal, in jeder unteren Liega.

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  • Lt. Artikel handelt es sich weder um eine Erweiterung Regio-West, noch um einen Unterbau der OL Nord.


    Sondern um eine eigenständige 3 Länder-Amateurliga, ohne Anbindung zu einem Aufstieg iwo hin.


    Also hier OT

  • Kleiner Exkurs:


    Interessant ist auch, dass die Tilburg Trappers für diese Euregioliga kein Kandidat wären weil viel zu stark. Aber dann in der deutschen Oberliga mitspielen. Und der Vergleich mit der EBEL und Alpshockeyleaugue, oder der MOL-Liga hinkt gewaltig.


    Warum? Das sind professionelle Ligen. Die zweite österreichische Liga wurde um die kriselnde erste italienische Liga und um slowenische Teams ergänzt. Genauso wurde die österreichische Liga mit erstklassigen Teams aus den Nachbarländern Slowenien, Kroatien, Ungarn ergänzt (Ausnahme Znaim aus Tschechiens 2.Liga) Bei der MOL-Liga sind Rumänien und Ungarn zusammengelegt (plus Wiener Farmteam) Im Endeffekt haben sich einzelne Ligen und Mannschaften, die in ihren Heimatländern über kein funktionierendes Ligensystem zusammengeschlossen um die Kräfte zu bündeln um möglich professionelles Eishockey zu stemmen. Dann machen multinationale Ligen Sinn.


    Bei dieser angedachten Liga trifft dies nicht zu. Es sind Amateure und außerdem verfügt Deutschland und NRW über eine eigene gewachsene Ligainfrastruktur mit Möglichkeiten nach oben und unten, je nach sportlicher Stärke. Deutschland/NRW ist nicht Ungarn oder Italien. Eine multinationale Amateurliga macht keinen Sinn. Dann kann Berchtesgaden oder Bad Aibling auch in österreichische Ligen, oder Niesky und Jonsdorf nach Polen, Schönheide, Selb, Regen usw. nach Tschechien, Timmendorf nach Dänemark. Alles "wunderbar" fürs deutsche Eishockey.


    Das Problem der Beneluxstaaten ist halt, dass sie keine geeigneten Nachbarländer für multinationale Ligen haben. Österreich, Ungarn und Italien sind halt in der Mitte Europas und so besser geeignet. Warum fragt man in Holland/Belgien nicht mal in Frankreich oder Großbritannien zwecks multinationaler Ligen oder Gastteams an. Diese Ligen sind doch nicht ganz so stark, aber ich denke mal diese Verbände werden wohl dankend ablehnen.


    Und nun wieder zum Thema Unterbau Nord:


    Das ganze ist doch sehr widersprüchlich und nicht nachhaltig fürs deutsche Eishockey.


    Mit Tilburg holt man sich eine Übermannschaft in die Oberliga, die indirekt zu einem Aufstiegsstau im Norden beitragen und so das Liganiveau immer weiter nach oben treiben und es so für mögliche Aufsteiger wie Ratingen, Herford schwieriger macht. Wenn Tilburg und ein weiteres anderes Topteam, evtl. Essen, Duisburg durch Aufstieg in die DEL 2 nicht mehr in der Liga wären, dann hätten die schwächeren Teams wieder mehr Chancen was zu erreichen.


    Gleichzeitig lässt man potentielle Oberliganachrücker einfach ziehen in eine multinationale Liga und entzieht sie so der Oberliga Nord.

    Essen und Herne hatten auch mal magere Jahre, warum sollte ein ehemaliger DEL Standort wie Ratingen nicht irgendwann mal ein Thema für die Oberliga sein. Auch Herford ist wenn es mit der Stadt weiter vorangeht doch auch ein Kandidat.


    Und der Unterbau der Oberliga würde noch viel schwächer werden, der Abstand zur Oberliga immer größer. Limburg und Neuwied wären doch in der Regionalliga Südwest komplett unterfordert. Und die Regionalliga West/NRW müsste mit Teams wie Solingen oder Wiehl aufgefüllt werden und würde als ambitionierter Oberliga-Unterbau wegfallen.


    Wo bleibt da die Nachhaltigkeit? Und da braucht man in NRW auch nicht so auf die "Gastvereine" aus Hessen und Rheinland-Pfalz herabblicken und diese quasi ausschließen und nur auf sich schauen. Wer macht denn die Regionalliga West sportlich attraktiv: Limburg und Neuwied, und oft genug haben die Hessen mit Teams wie Lauterbach und Kassel 1b, Nauheim 1b die Regionalliga aufgefüllt, weil aus NRW nichts kam. Wer hat zur Zeiten der Oberliga West, die Liga interessant gemacht und Geld in die Kassen gespült: Kassel, Nauheim, Kassel mit ihren ersten Mannschaften?


    Warum schaut man nicht was man innerhalb der bestehenden Strukturen verbessern kann? z.B irgendwann gemeinsame Finalspiele mit den Norden und Osten um die Norddeutsche Amateurmeisterschaft.

  • Natürlich gibt es potentielle Oberligaaufsteiger mittelfristig, gerade im Westen:

    Neuwied, Limburg-Diez (wenn die aber aufgrund der neuen Liga, nach Südwest zurückgestuft werden, dann sind sie es sicher nicht mehr)

    Ratingen und Herford sind mittelfristig natürlich potentielle Aufsteiger, Vereinsstrukturen sind nie für die Ewigkeit, das Potential an sich wäre da.

  • Eishockeywirt

    Dann definiere doch mal mittelfristig.


    In Herford wird man solange nicht auf einen grünen Zweig kommen wie der politische Wille fehlt, etwas an den Eisbelegungszeiten zu ändern.


    In Ratingen wird man solange nicht auf einen grünen Zweig kommen, wie mittlerweile jahrzehntelange Strukturen, und damit meine ich Personen, das Handeln (nicht zum Positiven) bestimmen.


    Übrigens soll die Halle in Unna demnächst auch wegfallen oder der Betreiber übernimmt das morode Dingen ohne Zuschüsse der Stadt.


    Die gesammelten Vereine in NRW taugen maximal für Hobbyeishockey.

  • ...

    Wer hat zur Zeiten der Oberliga West, die Liga interessant gemacht und Geld in die Kassen gespült: Kassel, Nauheim, Frankfurt mit ihren ersten Mannschaften?

    ...

    Achso, und das war kein Win-Win?

    Die viel bessere Alternative haben die drei Hessen bei vollem Bewußtsein und mit vollendeter Boshaftigkeit ausgeschlagen, nur um in NRW einsame Kreise zu ziehen?

    Das Frankfurt und Kassel ( ich ersetze mal tapfer ein Kassel in Deiner ursprünglichen Aufzählung, bevor die Herren Nordhessen noch vor Freude ausflippen ;) ) den Kurstädtern galant den Vortritt gelassen haben, um im Jahr danach schnell zu zweit wieder die Lücke zu den Hessen-Derbys zu füllen...das war Zufall?

    Mit den Hessen-Talern von vor 4-5-6 Jahren hauen wir uns heute noch die Kühlschränke voll:rofl:

    Wer auf den heutigen Verband draufhaut sollte evtl nachforschen über den damaligen Verband, und wer von diesen "Unsummen" überhaupt etwas hatte...


    Zudem gehe ich stark davona aus das weder den Gastmannschaften, sofern es übernächste Saison eintritt, ein Mitspielen in NRW verweigert wird noch das jemand auf sie herab sieht.


    Sollten dann aufeinmal explosionsartig die Bewerber für die OL aus NRW oder RP und Hessen Schlange stehen, wird es auch dafür Lösungen geben.


    Ein Zitat kopier ich aus Deinem Beitrag noch raus:


    "Es sind Amateure und außerdem verfügt Deutschland und NRW über eine eigene gewachsene Ligainfrastruktur mit Möglichkeiten nach oben und unten, je nach sportlicher Stärke. "


    NRW:

    Nach unten, siehe Grefrath und Dortmund.

    Nach oben?


    Gewachsene Ligainfrastruktur? Als die OL Nord neu gegründet wurde hieß die Regio in NRW kurzzeitig OL West. Na das war nen Gaudi:hammer::rofl:


    Ich vermute einfachmal das , bis es zu solch einer oder ähnlichen Liga kommt, noch in vielen fließende Gewässsern, selbst in der kleinen Niers, viel Wasser runterfließen wird. Bis dahin wird es Konzepte und Lösungen geben.


    Neuerungsmöglichkiten und -versuche muss man ja nicht gleich aus Prinzip schlecht machen :)

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