Strafe wegen verschieben eines schon verschobenen Tores

  • In den letrzten Sekunden der regulären Spielzeit im PPO zwischen München und Köln hat Sebastian Elwing bemerkt, dass sein rechter Pfosten nicht in der Verankerung und damit das Tor schief steht. Statt die Sekunden runter laufen zu lassen und bei einer Scheibe im Netz den Videobeweis abzuwarten, hat er sich dazu hinreißen lassen zu versuchen die Schiris daruaf hinzuweisen. LEider haben die das nicht bemerkt und er hat folgenschwer den anderen Pfosten aus der Verankerung gedrückt.


    -> Penalty für Köln den Pettinger verwandelt und dann gewinnt Köln in der 3. Verlängerung das erste Spiel



    ABER darf man überhaupt eine Strafe geben, wenn das Tor nachweislich schon vorher verschoben war (Übertorkamera zeigt das eindeutig)? Er hat einen irregulären Zustand nur verschlimmert, statt ihn herbeizuführen?

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    "The name on the front of the jersey is much more important than the name on the back" Herb Brooks

  • das soll jetzt n witz sein oder?


    was vorher war zählt ja nicht, weil der schiri nicht gepfiffen hat (zu recht oder unrecht lass ich mal so im raum stehen)


    aber du willst jetzt nicht wirklich behaupten das elwing das tor nur verschoben hat, weil es davor kurz schief stand, und er das nur gerade rücken wollte....

  • Ich habe auf DEL-Tv mir das mal angeguckt.


    Also das Tor ist (im Video) schon schief (der linke Pfosten ist raus wenn man von vorne schaut), aber wenn das der Schiri nicht sieht kann man nicht einfach das Tor absichtlich aus den Angeln hebeln, gerade weil ja auch ein Angriff der Kölner lief und wie ich das gesehen haben sogar ein Schuss aufs Tor abgefeuert wurde.


    Und die Ausrede mit dem Abstoßen ist auch nonsens, da sich die Keeper (insbesondere Butterfly-Goalies) höchstes mit den Schlittschuhen an den Pfosten abstoßen wenn sie bereits auf dem Eis sind und den Winkel durch rausgehen verkürzen oder wie auf die Beine kommen wollen.


    Und wenn man das ganze noch kurz vor Ende in einem Play-Off Spiel macht wo man mit einem Tor führt ist das einfach nur... verrückt.


    Wenn es einen Preis für die dämmlichste Strafzeit des Jahres geben würde. Das hier ist Platz 1.

  • http://www.siebtermann.de/foru…12583.0;attach=2045;image


    das bild ist vor dem Verschieben von Elwing mit der Übertorkamera aufgenommen


    abgesehen davon, bin ich auch der Meinung, dass Elwing nur hätte abwarten müssen, denn Köln hätte aus diesem Umstand heraus überhaupt kein reguläres Tor mehr erzielen können


    Ich will hier auch keine Diskussion über Elwing und die Polemik könnt ihr auch stecken lassen mir geht es nur darum, dass es eigentlich nur zwei Zustände gibt: Tor in der Verankerung oder Tor verschoben.. genau wie es auch kein "nur ein bißchen schwanger gibt"
    aber aus dieser Erkenntnis heraus, kann man ein weiteres verschieben normalerweise nicht ahnden..


    ergo war es unheimlich dämlich es weiter zu verschieben aber:


    1. hätte lange abgepiffen werden müssen und
    2. gilt die Frage weiter? kann man für ein schon verschobenes Tor eine Strafe aussprechen?

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  • Wenn die Schiedsrichter das verschobene Tor gesehen hätten, dann wäre ja auch unterbrochen worden.


    Ergo gilt, dass solange weiter gespielt wird, bis das einem Schiedsrichter auffällt.


    Wäre ein Tor gefallen und das verschobene Tor wäre auf dem Video-Beweis entdeckt worden, so hätte es nicht zählen dürfen, da das Tor nicht vollumfänglich in Position stand.


    Soviel dazu.


    Mich wundert nur, dass er nicht per Gestik darauf aufmerksam gemacht hat. Oder es einfach wieder in Position gezogen hat...
    Er hat sich sicherlich für die schlechteste aller Varianten entschieden.

    Reklamation des DEL-Spielers:
    "Das war ein regelkonformer Stockschlag!" :D



  • Danke Ref für diese Einschätzung auch wenn es die Frage eigentlich nicht beanwortet, aber es ist auch mal nett wenn die Vermutung bestätigt wird.


    Laut Aussagen der Zuschauer auf der Gegengerade hat er (und diese Zuschauer) sehr wohl mit Gestik und Rufen auf die Situation aufmerksam machen wollen, aber er wurde ignoriert
    und auch wenn er in dieser Geschichte selbst wohl den größten Schaden hat (München ist heute ausgeschieden) so kommt die Situation letztendlich auch zu stande, weil VIER
    Unparteiische in der endtscheidenden Phase eine Playoffspieles nicht bemerken, dass diese Spiel hätte unterbrochen werden müssen. Genau wie Elwing mit dem Fehler seines Lebens leben
    muss, müssen das die Schiris ebenfalls. Auch wenn die Folgen für sie nicht so bitter sind.


    Denn dem Fehler das Spiel nicht zu unterbrechen folgt die Fehlentscheidung Penalty zu geben. Wobei man zur Entschuldigung vorbringen muss, dass die "Fehlentscheidung" in Echtzeit passieren kann,
    denn wo kommen wir da hin, wenn die Schiris hier den Goalies glauben das er das Tor nur ganz verschiebt weil es schon draußen war. Den Videobeweis dürfen sie nach 330 nicht verwenden.

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    Edited once, last by stu ().

  • Das das Tor vorher schon aus der Verankerung war , hatten nicht mal die sky experten nach X wiederholung gesehen. Warum wars eine Fehlentscheidung ? sie haben es nicht gesehen und das Elwing dann beleidigt ist wien kleines Kind weil sie ihn ignorieren dafür kann keiner was , außerdem war es nicht das erstemal das Elwing so ausstickt

  • James richtig nicht gesehen also -> Fehlentscheidung! ich schreibe ja, dass es schwer zu sehen war (ist aber ihr Job) und dass es als die Entscheidung getroffen war nicht nachvollziehbar war... trotzdem ist es falsch gewesen wenn vielleicht auch unvermeidbar gewesen (außer von Elwing)

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